DSC-Jugendmeeting: guter Saisoneinstand der Mittelstreckler
In der vergangenen Woche gab es erneut vielfältige Startmöglichkeiten bei größeren und kleinen Laufveranstaltungen. Beim DSC-Jugendmeeting am Pfingstsonnabend stiegen zahlreiche Mittelstreckler des Dresdner SC recht erfolgreich in die Freiluftsaison ein. So siegte 800m-Spezialist Jan Riedel in 1:48,80 Minuten und erfüllte damit sein selbst gestecktes Ziel eine Zeit von 1:48 – 1:49 Minuten zu laufen. Nach sehr guter Tempoarbeit bis 600 Meter des Leipzigers Robert Farken konnte Jan Riedel auf den letzten 80 Metern noch an seinem Trainingskameraden Karl Bebendorf vorbeiziehen. Dieser wurde in 1:49,32 Minuten Zweiter.
800m-Lauf der Männer (Foto: C. Trache)
Jonathan Schmidt (U20) entschied sich für einen Start bei diesem Männerrennen, um eine gute Zeit zu laufen. Dies gelang ihm mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:51,99 Minuten. Ebenfalls neue persönliche Bestzeiten liefen Felicitas Ender (U20) in 2:18,62 Minuten sowie Felix Friedrich (U18) in 2:01,64 Minuten. Damit gewann er die U18-Konkurrenz.
Felicitas Ender (97) startet mit 800m-Bestleistung in die Saison (Foto: C. Trache)
Bereits am 5. Mai gingen die Mittelstreckler des DSC 1898 in Leipzig bei der Landesmeisterschaft der langen Staffeln an den Start um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die 3x1000m-Staffel der männlichen U20 in der Besetzung Niklas Härtig, Oliver Rehn und Jonathan Schmidt schafften dieses Ziel in 7:41,67min (1. Platz) ebenso wie die 3x800m-Staffel der weiblichen U20 in der Besetzung Felicitas Ender, Anna Walter und Johanna Kleiner in 7:04,19min (1. Platz).
10. Pfingstrennen um den Bärwalder See und Thumer Pfingstlauf
Während der eine oder andere des Citylaufvereins als Kampfrichter oder Helfer beim Jugendmeeting im Einsatz war, schnürten Andere zu Pfingsten selbst die Laufschuhe. So ging André Fischer am Pfingstsonnabend nach 2014 erneut beim Thumer Pfingstlauf an den Start und konnte auch seinen damaligen Erfolg wiederholen. „Die schwere, etwa 18 km lange Strecke besteht aus einer zweimal zu laufenden abwechslungseichen Runde mit vielen Anstiegen und Rhythmuswechseln. Flache Passagen gab es dagegen gar nicht. Ich konnte mich in 1:07:43h vor Stefan Seidel (SG Adelsberg) durchsetzen“, erzählt er von diesem Rennen.
Am Pfingstsonntag lief Claudia Dittrich beim 10. Pfingstrennen um den Bärwalder See die zehn Kilometer und wurde in 50:16 Minuten Zweite der W30. Dirk Beier nahm den Halbmarathon in Angriff und kam nach 1:32,15h auf Rang fünf der M30 ins Ziel.
Stadtranglistenläufe: Blütenfestlauf und Bahnlauf
Bereits am 5. Mai fand der Blütenfestlauf in Borthen statt, bei dem Edelgard Palfi und André Fischer Punkte für die Stadtranglistenwertung sammeln konnten. Edelgard Palfi wurde über die 6,5km in der W65 in 43:05min Zweite. André Fischer lief als Gesamtsieger der 13,4km nach 51:11min über die Ziellinie.
Eine rege Beteiligung des Citylaufvereins ist beim 6. Bahnlauf in Dresden sowohl über die 5.000m als auch über die 10.000m zu verzeichnen. Daher können an dieser Stelle nur ausgewählte Ergebnisse genannt werden. Die Plätze eins bis vier über die 10.000m machten Läufer des Citylaufvereins unter sich aus. Hart umkämpft war insbesondere Platz eins.
Georg Bär (U20) setzte sich am Ende in 33:31min gegen Christoph Rodewohl (33:32min) (M30) durch. Auf den Plätzen drei und vier folgten André Fischer (33:48min) und Roman Wagner (33:50min). Damit schaffte Roman Wagner sein Ziel unter 34 Minuten zu bleiben, was ihm bei den Landesmeisterschaften anderthalb Wochen zuvor noch verwehrt blieb. Georg Bär stellte ebenfalls eine neue Bestleistung auf, nachdem er bei den Deutschen Meisterschaften noch Lehrgeld sammelte und mit seinen 34:03,31min nicht ganz zufrieden war.
10.000 Meter-DM: Uwe Merdon verteidigt Titel
Am vergangenen Sonnabend fand in Pliezhausen die Deutsche Meisterschaft über 10.000 Meter statt. Mit dabei zwei Cityläufer. Uwe Merdon (M55) und Georg Bär (U20).
Uwe Merdon trat Titelverteidiger an und löste diese Aufgabe mit Bravour. In 36:01,92min holte er auch in diesem Jahr den Titel. Georg Bär erfüllte erst im letzten Augenblick die geforderte Norm. Insofern stellt die DM-Teilnahme für ihn bereits einen Erfolg dar. In 34:03,31min landete er am Ende auf Rang 12 und war ein wenig enttäuscht.
Stimmen zum Wettkampf:
„Es war meine 6. Teilnahme an Deutschen Meisterschaften und meine erste als Titelverteidiger, was das ganze doch etwas besonders macht. Schon vor dem Wettkampf wurde ich von Konkurrenten aber auch Athleten aus den anderen Altersklassen darauf angesprochen. Außerdem gab es mit dem diesjährigen Meister im Halbmarathon und über 3000m in der Halle auch einen sehr starken Gegner (Siehe Bild Startnummer 67) in meiner Altersklasse.
Bis 5000m Meter habe ich die Führung in meiner AK-Wertung inne gehabt. Dann setzte sich mein Hauptkonkurrent und HM-Meister vor mich und versuchte einen Vorsprung heraus zu laufen. Ich konnte das Tempo mit geringen Abstand (max. 5m) mitgehen und mich nach ca. 7000m wieder an die Spitze meiner AK laufen. Auf den letzten 3km gelang es mir dann meinen Vorsprung immer weiter auszubauen und mit ca. 60-70m ins Ziel zu bringen. Die Siegerzeit von 36:02min ist nicht wie erwartet, aber durch die Bedingungen und Taktik noch ganz gut.
Ich habe mich riesig über diesen Sieg gefreut. Es ist nicht selbstverständlich für mich diese Erfolge zu erringen, aber das gemeinsame Training im Citylauf-Verein Dresden mit unseren guten Läufern in den jüngeren Seniorenklassen spornt mich immer wieder an und hilft mir meine Leistungen zu erreichen“, so Uwe Merdon, der auch das Rennen seines jungen Vereinskameraden Georg Bär verfolgte. „Bis zur Hälfte lief es für ihn sehr gut und er war auf Kurs neue persönliche Bestzeit. Leider konnte er diese Leistung nicht bis ins Ziel bringen und so stand am Ende eine 34:02min für ihn auf der Uhr. Damit war er natürlich nicht zufrieden. Aber Kopf hoch Georg, es gibt auch wieder bessere Tage und Rennen.“
Siegerehrung Uwe Merdon (Foto: privat)
„Nachdem der Startschuss gefallen war, streckte sich das Läuferfeld in relativ kurzer Zeit. Ich versuchte, nicht allzu schnell loszulaufen und mich im hinteren Teil bei einer Läufergruppe einzuordnen. Mit Tim Koritz (Dresdner SC) und einem der anderen U20-Athleten lief ich die ersten fünf Kilometer zusammen. Ich musste jedoch feststellen, dass mir das Tempo mit einer 5.000-Meter-Durchgangszeit von 16:30 Minuten zu schnell gewesen war. So fiel ich von der Gruppe ab und musste die zweite Hälfte, für die ich etwa eine Minute länger benötigte, alleine laufen. Trotz der für mich eher enttäuschenden Zeit war die Deutsche Meisterschaft eine schöne Erfahrung. Konnte ich doch in meinem Lauf das beeindruckende Niveau der besten Deutschen Läufer unmittelbar erleben und auch die Menge der Zuschauer, war deutlich größer als ich es bisher bei einem Bahnlauf erlebt hatte. Und ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Uwe Merdon, der mich nicht nur „logistisch unterstützte“ sondern auch während des Laufs kräftig angefeuert hat“, berichtet Georg Bär.
8. Spoorth Leipziger Nachtlauf, 1. Mai-Lauf zum Männertag und 47. Bühlauer Stundenlauf
Die Deutsche Meisterschaft war sicher ein Highlight am vergangenen Wochenende. Doch auch bei anderen Laufveranstaltungen konnte man gegen sich und andere laufen. So gingen einige Cityläuferinnen und –läufer ebenfalls am Sonnabend beim Leipziger Nachtlauf über die zehn Kilometer an den Start. Julius Jurowiec wurde Zweiter in der U18 in 46:14min (netto 43:59min). Ronald Gärtner (M30 lief 40:33min) und Manuela Jurowiec kam nach 1:06,50h (netto) ins Ziel.
Manuela und Julius Jurowiec (Foto: privat)
„Der Nachtlauf in Leipzig besticht durch seinen Zickzack-Kurs mitten durch die Innenstadt. Selten haben wir so viele Zuschauer erlebt, die einen tatsächlich persönlich angefeuert haben. Vielleicht war dies auch ganz einfach, da man abschnittsweise direkt vorbei lief an den Außenbereichen der vielen Restaurants und Kneipen. Das macht diesen Lauf schon wirklich besonders. Sowohl den Nachtlauf in Chemnitz als auch in Leipzig können wir nur empfehlen. Beide Läufe sind schnell und machen einfach Spaß“, erzählt Manuela Jurowiec.
Manuela und Julius Jurowiec mit dem Sieger
über 10km Robel Tewelde (OSLV Bautzen) (Foto: privat)
(Foto: M. Jurowiec)
Am 10. Mai nahm Edelgard Palfi am 1. Mai-Lauf zum Männertag in Schwarzheide teil und lief die 3000 Meter in 16:09min (1. Platz – W65).
Bereits am 9. Mai stand der 47. Bühlauer Stundenlauf auf dem Programm. Roman Wagner wurde Gesamtdritter und Zweiter der M35 mit gelaufenen 15,512 Kilometern. Martin Giebe wurde in der M35 Dritter (14,151km). Uwe Zentsch lief nach 12,873 Kilometern auf Rang zwei der M55. Claudia Dittrich siegte in der W30 (11,515km).
Landesmeistertitel für Citylauf-Verein Dresden
In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag. Ein Lauf reihte sich an den anderen und häufig waren die Farben des Citylauf-Vereins vertreten.
An den nun mäßig besetzten Landesmeisterschaften über die 10.000 Meter in Radebeul nahm am vergangenen Sonnabend auch eine kleine Abordnung des Citylauf-Vereins teil. Ohne Konkurrenz in der jeweiligen Altersklasse liefen Christoph Rodewohl (M30 – 33:48,08min) und Detlef Bär (M 45 – 38:07,27min) zum Landesmeistertitel. In der M55 konnte der Citylauf-Verein Dresden einen Doppelerfolg feiern. Uwe Merdon siegte in 36:57,05min. Uwe Zentsch wurde Vizemeister in 44:29,76min.
Stimmen vom Wettkampf:
„Die Landesmeisterschaft über 10.000 m wurde einerseits sehr gut und liebevoll von den Radebeuler Leichtathleten bei besten Bedingungen und Sonnenschein organisiert, andererseits finde ich es schade, wenn ein solches Ereignis so wenig Zuspruch findet.
In meiner Altersklasse war ich der einzige Teilnehmer, und der Lauf auf der Bahn war dann auch über weite Strecken ein recht einsames Unterfangen. Mit Blick auf die abnehmenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre denke ich, dass man hier über neue Formate nachdenken sollte. Vielleicht kann man das ja als offene Meisterschaft gestalten dann profitiert man sicher auch von dem ja vorhanden breiten Interesse an Volksläufen“, so Detlef Bär.
„Infolge Verletzungen habe ich seit Ende September keinen Wettkampf mehr bestritten. Die Trainingszeiten und -umfänge der letzten Wochen fühlten sich auch ganz gut an. In Radebeul im Stadion angekommen, war ich zunächst ziemlich enttäuscht von dem Stellenwert der solchen Veranstaltungen mittlerweile beigemessen wird. Die Beteiligung, pro Altersklasse ein Athlet, war nicht so berauschend.
Ich war trotzdem motiviert eine gute Zeit zu laufen und konnte mit Roman Wagner auch das geplante Tempo zu Beginn des Rennens aufnehmen. Wir wechselten uns jede Runde mit der Tempo-Arbeit ab, auch um gegen den Wind auf der Gegengeraden ein paar Körner zu sparen.
Nach ca. vier Kilometer verabschiedete sich Roman und ich musste alleine meine Runden an der Spitze ziehen. Das Training der letzten Wochen sollte sich auszahlen und ich konnte weiterhin konstante Rundenzeiten laufen. Zum Ende konnte ich sogar etwas forcieren und somit die zweiten fünf Kilometer etwas schneller laufen. Die Endzeit von 33:48 min bedeutet für mich eine neue Bestzeit“, so Christoph Rodewohl.
„Mein Ziel war schon auch die 34 Minuten Marke zu unterbieten. So lag es natürlich nahe, dass wir uns da gegenseitig Windschatten geben. Allerdings musste ich recht schnell merken, dass es an dem Tag nichts werden wird“, so Roman Wagner zu seinem Ausscheiden. „Das 34-Minuten-Ziel über die zehn Kilometer werde ich wohl im Herbst in Berlin oder bei der Deutschen Meisterschaft noch einmal angehen.
Briesensee-Duathlon
Ebenfalls am 5. Mai gingen Sven Budzinski, Thomas Zumbusch und Martin Giebe beim Briesensee-Duathlon an den Start. Sie hatten zunächst 19 Kilometer zu laufen, anschließend 84 Kilometer mit dem Rad zu fahren und abschließend einen Fünf-Kilometerlauf zu absolvieren.
Die beste Platzierung erreichte Sven Budzinski. Nach 3:57,08h kam er als Fünfter der M40 ins Ziel. (19km – 1:13,08h, 84km 2:18,27h, 5km – 25:33min). Thomas Zumbusch wurde in der M35 Zehnter in 4:21,51h (19km – 1:32,32h, 84km – 2:21:40h, 5km – 27:39min). Martin Giebe landete in dieser Altersklasse nach 4:34,24h auf Rang 16.
„Ein sehr schöner Wettkampf bei bestem Wetter. Schöne Laufstrecke durch den Wald. Animiert wurde ich von Sven Budzinski und Thomas Zumbusch. Sven war der schnellste von uns dreien und vom Start an vorn. Thomas überholte mich nach 50 Kilometern auf dem Rad. Ich konnte ihm kein Paroli bieten und musste ihn ziehen lassen.
Ich bin froh, das ich den Wettkampf beenden konnte, da ich 4,5 Kilometer vorm Ziel starke Krämpfe in den Oberschenkeln hatte. Alles in allem Top organisiert. Kann man weiterempfehlen“, so Martin Giebe.
V.l.: Martin Giebe, Sven Budzinski, Thomas Zumbusch (Foto: M. Giebe)
Lauf in den Frühling und 20. Lausitzer Blütenlauf
Am Sonntag konnten sich alle Laufbegeisterte wiederum für verschiedene Läufe entscheiden.
Über die Zehn-Kilometer-Distanz beim Freitaler Lauf in den Frühling feierte der Citylauf-Verein einen Doppelerfolg. Ina Zscherper gewann die Frauenkonkurrenz mit klarem Vorsprung von knapp sieben Minuten in 37:45min. Marc Schulze ging bei den Herren als Sieger hervor in 32:31min, mit immerhin 3,5 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.
„Es war ein schöner Lauf bei bestem Wetter und guter Organisation. Eine Schöne Strecke durch den Rabenauer Grund. Auf dem Hinweg ging sie stetig leicht bergauf. Auf dem Rückweg war es dann windig. Mit weitem Abstand wurde ich beste Frau und Siebte im gesamten Läuferfeld. Damit war ich sehr zufrieden und die Zeit war auch recht ok dafür dass ich ja niemanden hatte der mich „gezogen“ hat“, so Ina Zscherper nach ihrem Erfolg.
Ebenfalls am Start über diese Distanz war Claudia Dittrich. In 50:03min wurde sie Vierte in der W30.
Für eine Teilnahme beim 20. Lausitzer Blütenlauf in Kamenz entschieden sich Edelgard Palfi (6 km – 3. Platz W65 in 35:14min) und Kerstin Helm (10 km – 1. Platz W35 in 46:43min).
Ina Zscherper im Gespräch mit Moderator Gerd Zimmermann (Foto: privat)
Ina Zscherper bei der Siegerehrung (Foto: privat)
45. Zittauer Gebirgslauf,
21. Hohburger Steinbruchlauf,
1. Sachsen-Allee Chemnitzer Nachtlauf
Auch die letzte Woche war mit verschiedenen Volksläufen gespickt.
Als Nachtrag vom letzten Aprilsonntag sei noch der 45. Zittauer Gebirgslauf erwähnt, bei welchem die Farben des Citylaufvereins stark leuchteten. Über die 35km wurde Ulrike Obst Zweite der W30 in 3:35:07h. Reinhardt Schmidt gewann in der M30 über diese Distanz in 3:05,44h. Über die 17 km waren dabei: Ulrike Baschant (2. Platz W35 in 1:30,18h), Juliane Schmidt (5. Platz W30 in 1:40,17h), Maxie Moder (9. Platz W35 in 1:44,01h) und Anja Goralski (10. Platz W20 in 1:46,19h)
Den Monat Mai begrüßten einige Cityläuferinnen und Cityläufer sportlich und nahmen am 1. Mai am 21. Hohburger Steinbruchlauf teil. Uwe Merdon siegte über die 10km in der M55 in 39:46min, ebenso wie Edelgard Palfi in der W65 (1:02,34h). Gerd Reinberger wurde in der M35 Siebter in 44:57min. Jürgen Matz entschied sich für die fünf Kilometer und war in 25:50min achtschnellster Mann.
Bei der ersten Auflage des Sachsen-Allee Chemnitzer Nachtlaufes nahm ebenfalls eine größere Gruppe des Citylauf-Vereins teil. Über die fünf Kilometer ging Claudia Dittrich an den Start und wurde in 24:01min Vierte der W 30 (netto 23:45min). Die zehn Kilometer bewältigte Julius Jurowiec in 43:20min und wurde ebenfalls Vierter in der mU18. Fünfte Plätze in ihren Altersklassen erreichten Dirk Beier (M30 38:55min) und Knut Schulz (M40 53:35min). Markus Flack wurde in der M30 in 39:51min Sechster. Ebenfalls auf dieser Strecke unterwegs war Manuela Jurowiec. Sie war nach 1:06,27h (netto) im Ziel.
Marathonsieg für Marc Schulze – Halbmarathonsieg für Ina Zscherper
Am vergangenen Sonntag ging der 21. Oberlebe-Marathon über die Bühne. Aus Sicht des Citylaufvereins gab es gleich mehrere Erfolge zu feiern. Marc Schulze gewann das dritte Mal in Folge den Marathon (2:40:51h). „Es ist natürlich überragend, dass ich den OEM in diesem Jahr gewinnen konnte. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ich bin nicht mehr so gut im Training wie die letzten Jahre. Dennoch versuche ich mich fit zu halten. Umso schöner der Sieg diesmal“, so Marc Schulze.
Ina Zscherper war die beste Halbmarathonläuferin (1:22,12h). André Fischer kam beim Halbmarathon der Herren auf Rang zwei (1:14,26h)
„Es war Top Wetter, allerdings sehr warm. Ich bin größtenteils alleine gelaufen. Vielleicht hätte ich sonst noch ein paar Sekunden rauskitzeln können. Ansonsten war es ein super organisiertes Rennen, eine schöne Strecke und angenehme Atmosphäre. Ich hoffe natürlich meine Zeit im Laufe des Jahres noch zu verbessern, bin trotzdem zufrieden bei der Wärme gut gelaufen zu sein“, erzählt Ina Zscherper rückblickend.
Start 10 km (Foto: U. Löwe)
Georg Bär nutzte seine letzte Chance, um sich noch für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter zu qualifizieren. In 33:42min wurde er sechstbester Läufer und unterbot die Norm um acht Sekunden.
Er selbst sagt dazu:
„Ich war etwas angespannt, da der OEM meine letzte Chance war, die Norm für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 m zu erreichen. Nach dem Startschuss zog sich sich das Läuferfeld zunächst schnell auseinander. Ich lief einige Zeit auf Position drei und hatte zunächst vor und hinter mir eine größere Lücke. Ab dem zweiten Kilometer rückte die Läuferspitze jedoch wieder näher zusammen. Die Häßner-Zwillinge aus Thüringen liefen zu mir auf und wir schlossen recht zügig zum Zweiten auf.
In dieser starken Gruppe rannten wir bis ungefähr Kilometer acht, wo die Zwillinge das Tempo verschärften und sich absetzten konnten. Die letzten beiden Kilometer kämpfte ich um Platz Fünf, musste aber feststellen, dass das anhaltend hohe Tempo unserer Gruppe meine Reserven für ein schnelles Finish aufgebraucht hatte.
Obwohl ich es aufgrund der sehr starken Konkurrenz dieses Jahr nur auf Platz 6 geschafft habe, bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf: Ich habe eine neue Bestzeit geschafft, die es mir nun ermöglicht an den Deutschen Meisterschaften in Pliezhausen am 12. Mai teilzunehmen.“
Impressionen vom 10 km-Lauf (Foto: U. Löwe)
Bei den Frauen erkämpfte sich Julia Goossens über die zehn Kilometer Platz zwei in 40:43min. „Es war ein schöner, gleichmäßiger, unaufgeregter Lauf für mich mit einer schönen Endzeit. Über das Ergebnis freue ich mich sehr. Es war der erste Wettkampflauf nach meiner Fußverletzung im Winter. Und es zeigt mir, dass ich wieder gut in Form bin, um auch weiter mit Freude zu trainieren“, so Julia Gossens.
Vordere Platzierungen über die zehn Kilometer erreichten außerdem Detlef Bär als 12. insgesamt und Sieger der M45 in 37:49min, sowie Dirk Beier als 16. Insgesamt und 3. der M30 in 38:10min. Uwe Zentsch wurde Dritter der M55 in 44:50min. In der W65 am Start waren Edelgard Palfi (2. Platz 1:00,52h) sowie Marita Löwe (6. Platz – 1:11,23min).
10 km mit Edelgard Palfi (rot vorn) und
Marita Löwe (rot hinten) (Foto: U. Löwe)
Auch auf der fünf-Kilometer-Strecke leuchteten die Farben des Citylauf-Vereins. Roman Wagner wurde Gesamtdritter bei den Herren in 16:11min. Felicitas Staubach erkämpfte einen guten fünften Platz in der weiblichen U14 in 25:53min.
Raschützlauf in Lamperswalde
Bereits am Freitag gingen einige Cityläuferinnen und –läufer beim Raschützlauf in Lampertswalde an den Start. Tino Sickert gewann die 11,4km in 41:06min. Er ist seit vielen Jahren Stammgast bei diesem Lauf und gewann diese Strecke erstmals 2012, belegte ein Jahr darauf den zweiten Platz und ist seit 2014 stets Sieger über die Ziellinie gelaufen. Einzig im vergangenen Jahr nahm er nichit daran teil.
Der Raschützlauf ist ein kleiner, traditioneller Crosslauf, der für mich immer eine Standortorientierung vor dem Sommer gewesen ist“, erzählt Tino Sickert. „Nachdem ich jetzt über ein Jahr verletzt war, bin ich froh, überhaupt wieder etwas laufen zu können. Daher war die Teilnahme dieses Jahr „Just for Fun“, um mal zu gucken, wie es geht. Und trotz deutlich weniger Trainingskilometer und zwei Jahren mehr auf der „Altersuhr“ lief es erstaunlich gut.“
Tino Sickert (Foto: privat)
Jürgen Matz wurde in der M60 Zweiter in 51:26min, ebenso wie Claudia Dittrich in der W30 (1:1,11h). Über die 5,4km waren Edelgard Palfi (2. Platz W65 – 33:14min) und Birgit Harz (1. Platz W70 – 40:56min) dabei.
Tino Sickert (Foto: privat)
41. Wilischlauf: Sieg für André Fischer über 26,8 Kilometer
Das vergangene Wochenende hielt wieder die eine oder andere traditionelle Laufveranstaltung bereit. Wer in der Region bleiben wollte und profilierte, anspruchsvolle strecken mag, nahm beim 41. Wilischlauf teil. Über den langen Kanten von 26,8km konnte André Fischer seinen Vorjahreserfolg wiederholen und lief diesmal nach 1:50,21h als Gesamtsieger über die Ziellinie. Als sechstbeste Frau kam Ulrike Obst nach 2:33,52h über diese Strecke ins Ziel. Martin Obst wurde in 2:23.26h Sechster in der M35.
Weitere Cityläuferinnen und Cityläufer gingen über die 9,2km an den Start. In 36:56min siegte Uwe Merdon in der M55 und war damit sechstschnellster Mann. Uwe Zentsch wurde in dieser Altersklasse Zweiter (44:51min). In der M60 gewann Jürgen Matz in 45:02min. Ebenfalls Zweite ihrer Altersklasse (W65) wurde Edelgard Palfi in 1:02,49h. Ina Trodler benötigte für diese Strecke 56:57min und wurde Siebte in der W40.
16. Spreewald-Marathon
Die Farben des Citylauf-Vereins leuchteten auch in diesem Jahr beim Spreewald-Marathon. Die komplette Distanz nach Gerd Reinberger in Angriff und kam nach 3:45,03h als Neunter der M35 ins Ziel.
Frank Jürries freute sich über sein Ergebnis im Halbmarathon. „Vor drei Jahren bin ich den ganzen gelaufen und dieses Mal den halben. Das Ganze ist top organisiert und alleine die Zielverpflegung sucht ihresgleichen. Da mangelt es an nichts. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Bestzeit (1:25,39h) und ich wollte auch Platz eins in meiner Altersklasse (M45). Obwohl die Strecke flach ist geht es doch ca. drei Kilometer über Wald und Wiesenwege und man überquert vielleicht zehn Brücken wo es jedes Mal etwas hoch und runter geht. Es war auch sehr warm.“
Frank Jürries (Foto: privat)
Frank Jürries (Foto: privat)
Beate Primus (W40) und Harald Burkhardt (M55) waren ebenfalls beim Halbmarathon am Start und liefen nach 2:04,33h gemeinsam über die Ziellinie.
„Ich war mit Harald am Start und habe den sehr schönen, gut organisierten und Halbmarathon in der Sonne genossen. Da wir nicht so die Wärme-Läufer sind, sind wir locker gelaufen. Hat richtig Spaß gemacht. Wir würden wieder im Spreewald laufen“, so Beate Primus.
Beate Primus und Harald Burkhardt (Foto: B. Primus)
(Foto: B. Primus)
Die zehn Kilometer nahmen Julius Jurowiec (4. Platz U18 45:38min), Manuela Jurowiec (W40 – 1:13h) und Edelgard Palfi (5. Platz W65 1:03h) in Angriff.
Marita Löwe entschied sich für die fünf Kilometer und wurde in 34:06min Vierte der W65.
„Wir wollten aber unbedingt wieder das Wochenende im Spreewald verbringen und unbedingt mal paddeln. Das haben wir auch getan, allerdings nicht im Rahmen des Spreewaldmarathons, was auch als Disziplin möglich gewesen wäre. Wunderbar war wieder der Nachtlauf über die 4,5km. Diesen kann man ohne Zeitmessung einfach genießen und diesen Lauf läuft Julius immer zusammen mit mir. Wirklich hervorzuheben beim Spreewaldmarathon sind die Verpflegungsstützpunkte, die man bei dem warmen Wetter unbedingt brauchte. Neben Wasser werden auch isotonische Getränke angeboten und sogar nasse Schwämme zum Runterkühlen“, erzählt Manuela Jurowiec von ihren Eindrücken.
Nachtlauf (Foto: M. Jurowiec)
(Foto: M. Jurowiec)
42. Leipzig-Marathon
Claudia Dittrich (W30) entschied sich für einen Start über die Halbmarathondistanz beim 42. Leipzig-Marathon am vergangenen Sonntag. In 1:52,10h kam sie als 14. ihrer Altersklasse ins Ziel. Andreas Kluge (M50) lief 2:15,01h.
Brückenlauf, 17. Bergheider Lauf und Lößnitzer Salzlauf
Bereits das Wochenende zuvor war Edelgard Palfi „laufend“ unterwegs. Am Freitag, dem 13. April begann sie in Lichterfeld mit dem Brückenlauf. Die 800m werden dabei auf dem Tagebaugerät F60 absolviert. Dabei sind 400 Stufen und mehr als 80 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Nach 8:23min war Edelgard Palfi als 14. Frau im Ziel. Tags drauf gewann sie beim 17. Bergheider Seelauf in der W65 die sechs Kilometer in 36:57min. Am Sonntag ging es dann für Edelgard Palfi in die Bergstadt Lößnitz ins Erzgebirge, wo sie am Lößnitzer Salzlauf die fünf Kilometer absolvierte. Die Strecke führte entlang der historischen Salzstraße durch die Bergstadt Lößnitz. In 31:01min siegte Edelgard Palfi in der W65.
Citylauf-Verein erfolgreich bei Landesmeisterschaft
Das vergangene Wochenende hielt eine Vielzahl von Laufveranstaltungen bereit, an denen auch Cityläuferinnen und –läufer erfolgreich teilnahmen.
Am Sonnabend stand der 49. Göltzschtal-Marathon auf dem Programm in dessen Rahmen die Landesmeisterschaft im Straßenlauf über die zehn Kilometer der Jugend und die Halbmarathondistanz der Erwachsenen ausgetragen wurde.
Bei den Frauen lief Ina Zscherper beim Halbmarathon allen davon und sicherte sich in 1:24,12h den Meistertitel mit knapp fünf Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. „Der Lauf war ja vom Wetter her super, Sonne satt. Aber nicht so dass ich vor Hitze umgekommen wäre. Die Organisation des Laufes war auch in Ordnung. Bin mit meiner Zeit wie immer nicht gerade zufrieden. Das laufen an sich war trotzdem schön“, erzählt Ina Zscherper.
André Fischer siegte bei den Herren in 1:15,28h mit 22 Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Gold in der M40 holte Ulrich Trodler in 1:24,30h, sowie in der M55 Uwe Merdon in 1:23,10h. In der M35 wurde Martin Obst Sechster in 1:38,11h. Rang vier und fünf gingen in der M45 an den Citylauf-Verein (Detlef Bär 1:24,38h und Frank Jürries 1:27,26h).
Georg Bär lief in der U20 über die zehn Kilometer (34:43min) ein couragiertes Rennen, musste sich im Zielspurt allerdings Tim Koritz (DSC 1898) (34:28min) knapp geschlagen geben.
Er selbst sagt dazu: „Für den Göltzschtallauf hatte ich mir vorgenommen, mich an der 10-km-Norm für die Deutsche Meisterschaft von 33:50 min zu versuchen. Aus diesem Grund achtete ich nicht so sehr darauf, das Rennen taktisch anzugehen, sondern konzentrierte mich darauf, möglichst konstant eine Pace von 3:23 min zu halten. So ging ich gleich nach dem Start in Führung und konnte die angestrebte Geschwindigkeit die ersten 5 km talabwärts auch sehr gut halten. Nach dem Wendepunkt wurde dies aber zusehends schwerer und ich musste feststellen, dass ich bergan schon mit einer Pace von 3:35 an meinem Limit war. Nachdem ich den Großteil des Rennes praktisch gemeinsam mit Tim Koritz bestritten hatte, waren meine Reserven beim Zielsprint soweit aufgebraucht, dass Tim den Zielsprint dann klar für sich entscheiden konnte.“
25. Heinrich-Zille-Lauf
Ebenfalls am Sonnabend fand der Heinrich-Zille-Lauf in Radeburg statt. Über die zehn Kilometer siegte Kerstin Helm bei den Damen in 43:15min. Dirk Dworatzek lief 40:50min. Jeweils auf Rang drei ihrer Altersklassen kam Birgit Harz (W70) über die fünf Kilometer in 36:06min und Claudia Dittrich (W30) in 23:43min.
Heidenauer Citylauf und Mannschaftscross
Bereits vergangenen Freitag fand der Heidenauer Citylauf statt. Die zehn Kilometer gewann André Fischer in 34:36min. Uwe Zentsch siegte in der M55 in 40:52min.
Am Donnerstag stand der traditionsreiche Mannschaftscross im Priesnitzgrund auf dem Programm. Die 6,3km bewältigte das Team „Zeh el Pfau Dresden“ mit Marc Schulze, André Fischer und Roman Wagner in 22:09min am schnellsten. Das Team „Citylauf-Verein Dresden“ mit Dirk Beier, Reinhardt Schmidt und Markus Flack kam in 26:00min auf Rang vier.
38. Halbmarathon in Berlin
Das läuferische Highlight am Sonntag war der Halbmarathon in Berlin. Ihren ersten Halbmarathon überhaupt liefen Manuela Jurowiec und Julius Jurowiec. In 1:50,51h netto kam Julius in der männlichen U18 auf Rang 17 ein. Manuela war nach 2:47,43h im Ziel. Ihre Eindrücke vom Lauf schildert Manuela Jurowiec: „Wir fanden der Berliner Halbmarathon beide toll und werden ihn auch sicher nochmal laufen, auch wenn man am Start wirklich viel Geduld mitbringen muss und keine Platzangst haben sollte. Für mich war es kein Problem aus dem letzten Startblock zu starten. Für Julius schon. Er hat es nicht geschafft, die Zeit zu laufen, die er von Anfang an wollte, da er fasst die ganze Strecke im Zickzack laufen musste und manchmal doch behindert wurde. Er ist froh, dass er beim nächsten Mal aus einem vorderen Startblock starten kann. Die Stimmung an der Strecke fanden wir beide Bombe. Ich als sehr langsame Läuferin war mit vielen Läufern um mich herum unterwegs, die den Lauf auch eher wegen der schönen Strecke und dem Feeling machten, anstatt der Zeit wegen. Das fand ich angenehm und das gab Kraft, da es für meine Verhältnisse doch sehr warm war.“
Beate Primus (Foto: privat)
Beate Primus reiste zunächst nach Berlin mit dem Ziel eine Zeit um die 1:50h zu laufen. Doch letztlich hörte sie auf ihren Körper und beschloss nach Kilometer zehn ihr Ziel aufzugeben, einen Gang runter zu schalten, den Lauf einfach zu genießen und kam nach 2:02h ins Ziel. „Die Gesundheit ist mir letztlich wichtiger als auf Krampf eine bestimmte Zeit zu erreichen. Ich weiß, dass ich es besser kann. Aber diesmal war es nicht mein Tag. So habe ich die Atmosphäre auf der Strecke viel bewusster wahrgenommen als sonst und eine schöne Finisher-Medaille erhalten“, erzählt Beate Primus. Nachdem sie beschloss den Lauf ohne Zeitdruck zu beenden, war sie auch aufnahmefähig für die Läufer um sich herum. Als sie bei Kilometer 16/17 wahrnahm, dass eine Läuferin neben ihr wankte und es ihr offenbar nicht gut ging, kümmerte sie sich um sie, führte sie zum Straßenrand und lief erst weiter als Sanitäter diese Läuferin weiter betreuten.
Finisher-Medaille (Foto: M. Jurowiec)
Ebenfalls vom Citylauf-Verein am Start waren Ulrike Obst (W30 – 1:41,29h) und Harald Burkhardt (M55 – 1:51,58h).
Beate Primus und Harald Burkhardt (Foto: B. Primus)
Marc Schulze kam nach 1:12,16h ins Ziel und landete damit auf Platz 21 in der M30. Doch die Zeit war für ihn diesmal zweitrangig. Er stellte sich als Tempomacher in den Dienst der 3000m-Hindernis-Spezialistin Gesa Felicitas Krause. „Gesa und Katharina Heinig suchten Tempomacher für den
Halbmarathon in Berlin. Da zeitgleich die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Hannover war, fallen viele Läufer weg, die das angepeilte Tempo laufen können. So kam ich über meinen Trainer Jens Karraß und Athletenmanager Christoph Kopp zu dem Job“, erzählt Marc Schulze. Erfahrungen als Tempomacher konnte er bereits 2010 und 2011 sammeln als er für Sabrina Mockenhaupt bzw. Irina Mikitenko lief.
Impressionen (Foto: M. Jurowiec)
Erneut Siege für Ina Zscherper und Georg Bär
Wie eine Woche zuvor bei Ostritzer Frühjahrslauf standen Ina Zscherper und Georg Bär beim 41. Bischofswerdaer Langstreckenlauf am Ostersonnabend als Gesamtsieger wieder ganz oben auf dem Podest. Ina Zscherper lief die 10,2km in 38:37min und siegte damit nicht nur knapp sechs Minuten vor der Zweitplatzierten, sondern ließ nur zwei Herren an diesen Tag den Vortritt. Sie zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung. Über die gleiche Strecke wurde Detlef Bär in 38:57min Gesamtvierter bei den Herren und siegte in der M45.
„Leider hatte man, wohl aufgrund von nicht beseitigten Sturmschäden, den Kurs von Wegen im Stadtwald auf einen asphaltierten Rundkurs verlegt, wo dann die Läufer der verschiedenen Distanzen nach einem gemeinsamen Start ihre entsprechende Rundenanzahl absolvierten. Die Veranstaltung war wie immer gut und liebevoll organisiert und als Preise gab es wie stets kleine Gegenstände des lokalen Töpferhandwerks“, so Detlef Bär.
Detlef Bär Sieger M45 über die 10,2km (Foto: privat)
Georg Bär lief die 5,1km in 16:55min und hatte damit über eine Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Konrad Hlawenka (DSC 1898). Ebenfalls diese Strecke in Angriff nahm Edelgard Palfi. Sie wurde in 30:22min Zweite in der W65.
„Wie letztes Jahr lief ich die kurze Strecke von 5,1km. Die geänderte Streckenführung führte dazu, dass wir nur auf der Straße und nicht mehr im Wald liefen. Das machte die Strecke zwar schneller, aber auch langweiliger als im Vorjahr“, so Georg Bär. „Nach dem ersten Kilometer konnte ich mich zusammen mit Markus Thomschke, dem Führenden des Zehn-Kilometer-Laufes, vom Läuferfeld absetzen. Wir liefen zusammen bis zu meinem Ziel bzw. dem Beginn seiner 2. Runde und trieben uns dabei gegenseitig an. Alles in allem denke ich, war der Lauf eine gute Vorbereitung auf Lengenfeld, insbesondere da er in etwa das Tempo hatte, welches ich auch in Lengenfeld erreichen will.“
Am 7. April wird Georg Bär in Lengenfeld bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf über die zehn Kilometer der U20 an den Start gehen. Im vergangenen Jahr, noch in der U18 startberechtigt, erkämpfte er den Landesmeistertitel. Über die Halbmarathondistanz stehen zahlreiche Cityläufer in der Startliste, neben Detlef Bär und Ina Zscherper ebenso André Fischer, Frank Jürries, Uwe Merdon, Martin Obst und Ulrich Trodler. Ebenfalls als Titelverteidiger in seiner Altersklasse fährt Uwe Merdon nach Lengenfeld.
Marc Schulze gewinnt Hauptlauf beim Wolfshügelcross
Bereits am Wochenende zuvor fand in der Dresdner Heide der Wolfshügelcrosslauf statt. Gesamtsieger des Hauptlaufes über die sieben Kilometer wurde Marc Schulze in 22:52min. „Nachdem ich etwa zehn Jahre nicht beim Wolfshügelcross dabei war, wurde es langsam wieder Zeit. Der Post SV macht dabei seit Jahren sehr gute Arbeit“, betont er. Sein nächstes läuferische Ziel ist ein Marathon im Frühjahr. Wo genau, das wird sich erst noch zeigen.
Als Gesamtdritter lief Roman Wagner nach 25:11min über die Ziellinie, womit er in der M35 als Sieger hervorging. Florian Bär kam in der M40 in 28:27min auf Rang vier.
Über die 4,7km gewann Jürgen Matz in der M60 in 21:06min. Uwe Zentsch wurde in 21:20min Zweiter der M55 und Ina Trodler Dritte in der W40 in 25:29min.
Edelgard Palfi lief über die 2,4km-Distanz nach 13:59min als Zweite der W65 über die Ziellinie.
Ostritzer Frühjahrslauf: Siege für Ina Zscherper und Georg Bär
Die Laufsaison hat begonnen. Das erkennt man auch an den wieder gehäuft angebotenen Laufveranstaltungen in der Region.
Am Sonntag nahm eine kleine Delegation des Citylauf-Vereins am 28. Ostritzer Frühjahrslauf teil und stellte über die 12 Kilometer mit Ina Zscherper (44:52min) und Georg Bär (40:16min) die Gesamtsieger bei den Frauen und den Herren. Ina Zscherper hat der Lauf Spaß gemacht, auch wenn sie mit ihrer Zeit nicht so zufrieden war. Beim Paderborner Osterlauf wird sie am kommenden Sonnabend den Halbmarathon in Angriff nehmen.
Gesamtsieger Ina Zscherper und Georg Bär (Foto: D. Bär)
Georg Bär (Foto: privat)
„Nach dem Start konnte ich mich über die ersten zwei Kilometer recht schnell vom Feld absetzen und erlief mir so in der ersten Hälfte einen recht großen Vorsprung. So ohne sichtbare Konkurrenz schmolz mein Vorsprung dann aber doch bis auf etwa 20 Meter zusammen, sodass ich dann doch noch zu einem Zielsprint ansetzen musste, um mir den Sieg zu sichern“, erzählt Georg Bär. „Aus meiner Sicht war es eine schöne und gelungene Trainingseinheit für die Landesmeisterschaft in Lengenfeld. Und motivierend fand ich auch, dass der Citylauf-Verein auch so weit entfernt von Dresden noch so gut vertreten war.“
Detlef Bär wurde Gesamtachter und siegte in der M45 in 44:50min. Ebenfalls über diese Strecke dabei war Anja Goralski (1:00,40h). Edelgard Palfi lief über die vier Kilometer in 24:07min zum Sieg in der W65. „Am Wochenende haben wir zum zweiten Mal beim Ostritzer Frühlingslauf teilgenommen. Auch wenn es nicht ganz so frühlingshaft mild war wie im letzten Jahr war es doch -im Vergleich zum Citylauf- sehr angenehm, bei schönstem Sonnenschein durch das Kloster Marienthal entlang der Neiße zu laufen“, erzählt Detlef Bär von seinen Eindrücken.
Detlef Bär Sieger in der M45 (Foto: privat)
16. Leipziger AOK PLUS Frühjahrslauf
Drei Cityläufer entschieden sich wiederum für einen Start am Sonnabend beim Leipziger Frühjahrslauf über die zehn Kilometer. Uwe Merdon siegte in der M55 in 36:37min. Edelgard Palfi wurde in 1:01,27h Zweite in der W65 und Jürgen Matz Vierter in der M60 (42:28min).
Edelgard Palfi 2. Platz W65 (Foto: U. Merdon)
Schneeglöckchenlauf in Ortrand
Traditionell nahm auch diesmal eine ganze Reihe Cityläufer am Schneeglöckchenlauf in Ortrand über ganz unterschiedliche Strecken teil.
Bereits beim Kinderlauf über 600 Meter leuchteten die Farben des Citylauf-Vereins durch folgende Bambinis: Nele Schubert (U6) (5:00min), Bruno Körnig (U6) (4:57min), Laura Dworatzek (U8) (4:14min) und Fritz Dworatzek (U10) (4:01min).
Die zwei Kilometer nahmen Erik Großer (U14) und Nico Großer (U12) (8:52min) in Angriff. In 8:25min wurde Erik Großer Vierter seiner Altersklasse und schrammte damit knapp am Podest vorbei. Über die sechs Kilometer trugen sich Kai-Uwe Unverzagt (M45 – 40:21min) und Anke Vinzelberg-Unverzagt (W45 – 40:28min) in das Ergebnisprotokoll ein.
Beate Primus (Foto: privat)
Über die 15 Kilometer waren auch ein paar Cityläufer unterwegs: Julius Jurowiec (1. Platz U18 – 1:13,08h), Beate Primus (W40 – 1:19,48h), Manuela Jurowiec (W45 – 1:48,09h) und Sophie Körnig (3. Platz W20 – 1:24,22h). „Es war ein wirklich schöner Lauf und diesmal bei schönem Wetter. Manuela J., Julius J. und ich sind die 15 Kilometer gelaufen in Vorbereitung auf den Halbmarathon in Berlin. Julius war super zufrieden mit seiner Zeit und Manuela wollte unter 2 Stunden bleiben was ihr jetzt Selbstvertrauen gibt. Für mich war es ein Temptraining und bin auch sehr froh mit meinem Ergebnis“, berichtet Beate Primus über den Schneeglöckchenlauf.
Kerstin Helm lief die 30 Kilometer und wurde in 2:18,56h Zweite in der W35.
Manuela und Julius Jurowiec (v.r.) (Foto: privat)







