Citylauf: Marc Schulze Vizelandesmeister über zehn Kilometer
Mit dem Dresdner Citylauf seit vielen Jahren die neue Laufsaison eingeläutet. Diesmal wurden sowohl Veranstalter als auch Athleten von recht winterlichen Temperaturen überrascht. Über alle drei Strecken (10km, 5km, 3,3km Jana-Bürgelt-Schülercup) kamen insgesamt 2100 Teilnehmer ins Ziel.
Im Rahmen des Citylaufes wurde auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaft im 10km-Straßenlauf ausgetragen. Vizelandesmeister bei den Herren wurde Marc Schulze in 32:04min. Im Gesamtklassement des Citylaufes kam er als siebtschnellster Läufer ins Ziel. In der „German Elite“-Wertung wurde er Vierter. André Fischer war nach 33:45min im Ziel, was Platz vier in der Meisterschaftswertung der Herren bedeutete und Rang acht in der „German-Elite“-Wertung. In der Altersklassenwertung der Landesmeisterschaften (M30) holten sie damit Gold bzw. Bronze.
„Die Zeit geht in Ordnung bei dem Wetter und meinem Trainingszustand“, so Vizemeister Marc Schulze. „Trotz Kälte waren viele Zuschauer an der Strecke, was das Ganze erleichtert hat.“
Marc Schulze (Foto: Laufszene Sachsen)
In die Top-20 der Männerwertung bei den Landesmeisterschaften schafften es folgende Cityläufer:
7. Platz Roman Wagner in 34:32min und Gold in der M35
12. Platz Sven Budzinski in 35:56min und Gold in der M40
20. Platz Uwe Merdon in 37:04min und Gold in der M55
„Es war sehr kalt, aber der Wind war das größere Übel. Das Wetter hat sicherlich einige abgeschreckt und die Grippewelle hat bestimmt auch manchen Start verhindert. Ich persönlich bin gut durchgekommen. Die Zeit war im Rahmen der persönlichen Erwartungen und entsprechend der gegenwärtigen Form. Platzierung wie erwartet, die Serie hat gehalten, 6. Sieg in Folge in der Altersklasse“, so die Einschätzung von Uwe Merdon.
Uwe Merdon (Foto: Laufszene Sachsen)
Martin Giebe (40:30min, 7. Platz M35) war mit seiner Leistung zufrieden. „Mit der Kälte konnte man sich arrangieren. Der Wind war allerdings nicht so schön“, bestätigt auch er. Mit dem Wind zu kämpfen hatte auch Detlef Bär (38:35min, Silber in der M45). „Insbesondere durch den eisigen Gegenwind war es ein Wettkampf außerhalb meines Wohlfühlbereiches. So habe ich mein selbst gestecktes Ziel die 38 Minuten zu unterbieten diesmal nicht erreichen können. Sehr schön fand ich aber die rege Beteiligung und die vielfältige gegenseitige Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder“, so sein Fazit. In der M45 sicherte sich Frank Jürries in 38:41min Bronze. Jürgen Matz wurde Vizelandesmeister in der M60 mit 44:01min.
Detlef Bär (Foto: Laufszene Sachsen)
Ebenfalls an der Landesmeisterschaft nahmen Edelgard Palfi (1:02,34h) und Marita Löwe (1:03,40min) teil und kamen in der W65 auf Silber bzw. Bronze. Edelgard Palfi nahm tags zuvor am dritten und abschließenden Wettkampf der Swim&-Run-Serie in Chemnitz teil. Die 800m schwamm sie in 20:36min. Für die 5km benötigte sie 32:22min.
In der Teamwertung war der Citylaufverein durch die Männer stark vertreten und konnte gleich drei Teams stellen. Marc Schulze, André Fischer und Roman Wagner holten Mannschafts-Gold. Sven Budzinski, Uwe Merdon und Ulrich Trodler wurden Vierter. Detlef Bär, Frank Jürries und Martin Giebe kamen auf Rang fünf ein.
André Fischer (Foto: Laufszene Sachsen)
Nachwuchsläufer-Cup
In der Wertung des Nachwuchsläufer-Cups war mit Julius Jurowiec ebenfalls ein Cityläufer vertreten. In 44:25min lief er über die zehn Kilometer in der U18 auf Rang vier.
Siege über die fünf Kilometer gingen an den Dresdner SC 1898
Über die fünf Kilometer gingen die Siege sowohl bei den Herren als auch bei den Damen an den Dresdner SC 1898. Karl Bebendorf (Jahrgang 1996) gewann in 15:19min. Felicitas Ender (Jahrgang 2000) sicherte sich in 18:43min den Gesamtsieg bei den Damen. Schnellste Cityläuferin über diese Strecke war mit 22:27min Amalia Reusse (U14). Auch über diese Strecke nahmen weitere Cityläufer und Cityläuferinnen teil.
Die Vereinsfarben leuchteten ebenso mehrfach beim 3,3km-Jana-Bürgelt-Schülercup. Schnellster des Vereins war an diesem Tag Julius Reusse (U14) in 17:46min, damit aber nur eine Sekunde vor Felicitas Staubach (U14).
Georg Bär bei Cross-DM in Ohrdruf
Am vergangenen Sonnabend fand in Ohrdruf die Deutsche Meisterschaft im Crosslauf statt. Mit dabei war Georg Bär vom Citylauf-Verein Dresden. In der MU20 landete er über die 6,4km in 23:10min auf Rang 24 von immerhin 61 Startern seiner Altersklasse.
„Es war meine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft und wie erwartet gab es ein sehr großes und starkes Teilnehmerfeld. Das Wetter war frühlingshaft warm und sonnig. Und dennoch war die Strecke viel schlammiger und „tiefer“ als ich es mir vorgestellt hatte. Es waren anstrengende 5 Runden, die ich sicher etwas zu schnell angegangen bin“, erzählt Georg Bär von seinen Erfahrungen. „Motivierend war, dass das Feld so dicht war, das man sich man sich in nahezu jeder Situation mit ähnlich guten Läufern messen konnte. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, war es doch aus meiner Sicht ein sehr schöner und motivierender Saisonauftakt. Und ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Heiko für seinen Rat, seine Unterstützung beim Training und für das Anfeuern beim Wettkampf.“
Zufrieden zeigte sich auch Trainer Heiko Poland. „Georg hat die Nerven behalten und lief engagiert sein Rennen von anfänglich Platz 30 auf am Ende Platz 24. Auch am letzten Anstieg konnte ich noch erkennen, dass er diesen aktiv angegangen ist und die letzte Runde war noch mal schneller als die Vorletzte.“
(Foto: H. Poland)
(Foto: H. Poland)
Schloßparkcrosslauf in Pulsnitz und Schloßparklauf in Bad Muskau
Ebenfalls am Sonnabend stand in Pulsnitz der 19. Schloßparkcrosslauf auf dem Programm. Die Farben des Citylauf-Vereins vertraten Jürgen Matz und Uwe Zentsch. Beide gingen über die 6400m an den Start. Jürgen Matz siegte in der M60 in 28:18min. Uwe Zentsche wurde in der M55 Dritter in 28:59min. Am Sonntag schnürte Jürgen Matz erneut seine Laufschuhe und nahm die zehn Kilometer beim 24. Schloßparklauf in Bad Muskau in Angriff. In 46:09min wurde er in seiner Altersklasse Zweiter. Über die fünf Kilometer am Start war außerdem Edelgard Palfi. In der W65 kam sie nach 31:26min auf Rang vier ein.
Worldloppetserie – Station Bieg Piastow (Polen)
Bieg Piastow im Riesengebirge (Foto: C. Trache)
Bereits am 4. März war Edelgard Palfi wieder auf Skiern unterwegs. Nach dem König-Ludwig-Lauf Anfang Februar in Oberammergau, nahm sie diesmal am Bieg Piastow in Polen die 25 Kilometer in der klassischen Technik in Angriff. Nach 2:36,12h war sie als 134. Frau von 301 im Ziel. „Es ist nicht zu weit bis zu den Veranstaltungsorten und die Truppe ist ok. Wir kennen uns durch die Sächsisch-Böhmische Radtour“, erzählt Edelgard Palfi. Erkältungsgeschwächt war sie mit ihrem Lauf in Polen allerdings nicht ganz zufrieden.
Edelgard Palfi (426) (Foto: privat)
Die Sächsisch-Böhmische Radtour findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt, eine Mehrtagesgruppentour mit verschiedenen Streckenvarianten zwischen täglich 100 bis 220km, organsiert durch den MSV Meusegast.
Radebeuler Wintercross: Marc Schulze Gesamtsieger
Am vergangenen Wochenende startete die neue Saison der Stadtrangliste Dresden/Radebeul mit dem Radebeuler Wintercross am Sonnabend. Der Lichtenauer Sachsen-Cup wurde am Sonntag mit dem Mazdalauf fortgesetzt. Bei beiden Läufen waren die Farben des Citylauf-Vereins zahlreich vertreten.
In Radebeul siegte Marc Schulze über die 8,7km in 28:39min mit 45 Sekunden Vorsprung vor Tom Barth aus Dippoldiswalde. Auf Rang drei kam Jan Riedel, 800m-Spezialist vom DSC 1898, in 30:14min ein. Bereits dahinter folgte Roman Wagner in 30:36min. Über die 5,8km-Distanz wurde Claudia Dittrich in der W30 (29:14min). Ina Trodler sammelte als Siebte der W40 (32:38min) ebenfalls noch Punkte für die Stadtranglistenwertung.
Birgit Harz ging in Radebeul über die 3,1km an den Start und wurde in 22:27min Dritte der W70. Tags drauf siegte sie in ihrer Altersklasse beim Mazdalauf in Eilenburg über die fünf Kilometer in 35:01min. Ein sportliches Wochenende gestaltete ebenso Jürgen Matz. In seiner Altersklasse (M60) wurde er sowohl in Radebeul (5,8km – 26:43min) als auch in Eilenburg (10km – 45:28min) Zweiter.
Jürgen Matz Zweiter der M60 (Foto: privat)
Die zehn Kilometer konnte Uwe Merdon in der M55 für sich entscheiden und siegte in 37:18min. In der M40 kam Ulrich Trodler in 37:20min auf Rang drei. Florian Bär wurde in 38:11min Vierter. Ebenfalls die zehn Kilometer nahm Gerd Reinberger (M35) in Angriff und überquerte nach 43:40min die Ziellinie.
Frostwiesenlauf: Manuela und Julius Jurowiec begeistert
Am vergangenen Sonntag fand in Burg im Spreewald der 16. Frostwiesenlauf statt, ein Erlebnislauf ohne Zeitmessung. Mit Begeisterung erneut dabei waren auch Manuela und Julius Jurowiec.
Frostwiesen (Foto: M. Jurowiec)
„Julius und ich finden diesen Lauf richtig toll. Die Landschaft ist einmalig und dieses Jahr machte er seinem Namen alle Ehre, es ging an vielen Frostwiesen und zugefrorenen Kanälen vorbei. Außerdem waren die Verpflegungsstützpunkte wie immer ein Highlight. Wir genießen dies richtig ausgiebig, weshalb die Zeit wirklich nebensächlich ist. Wer den Lauf wirklich als Erlebnislauf erlebt, für den lohnt sich auch die weite Anreise“, erzählt Manuela Jurwiec. Vom Citylauf-Verein gesichtet wurden auch Knut Scholz und Peter Born.
Manuela Jurwoeic begeistert (Foto: privat)
(Foto: M. Jurowiec)
Edelgard Palfi: im Wasser, zu Fuß und auf Skier aktiv
Zum wiederholten Mal nimmt Edelgard Palfi beim Chemnitzer Swim & Run teil, einer dreiteiligen Serie, bei der sie jeweils 800m schwimmt und fünf Kilometer läuft. Die erste Veranstaltung war bereits am 28. Januar. Nach 20:05min hatte Edelgard Palfi die Schwimmstrecke absolviert. Für die fünf Kilometer benötigte sie 28:57min. Die weiteren beiden Termine sind der 25. Februar und der 17. März.
Edelgard Palfi beim König-Ludwig-Lauf (Foto: privat)
Am ersten Februarwochenende ging Edelgard Palfi ebenfalls nicht zum ersten Mal beim König-Ludwiglauf in Oberammergau teil. Die 21 Kilometer in der klassischen Technik absolvierte sie in 54:51,50min und siegte damit in der Altersklasse D66.
(Foto: privat)
Lausitz-Laufserie: Sieg für Julius Jurowiec in der U16
Am vergangenen Wochenende fand in der Senftenberger Niederlausitzhalle der 12. Hallen-Marathon statt. In diesem Rahmen wurden auch die Sieger und Platzierten der Lausitz-Laufserie 2017 geehrt. Auch der Citylauf-Verein war dabei vertreten. Julius Jurowiec erkämpfte sich den Sieg in der MU16. Manuela Jurowiec (W40) und Edelgard Palfi (W65) wurden in ihren Altersklassen jeweils Dritte.
Julius und Manuela Jurowiec mit ihren Pokalen
für die Lausitz-Laufserie 2017 (Foto: C.Trache)
Ein kleines Team des Citylauf-Vereins absolvierte auch verschiedene Strecken, die an den drei Veranstaltungstagen angeboten wurden. André Fischer siegte beim Nachtmarathon in 2:48,51h. Edelgard Palfi lief die 3.000 Meter in 16:10min und siegte damit in der W65. Gemeinsam mit Petra Hesse (LSV Pirna) absolvierte sie außerdem den 10.000 Meter-Paarlauf in 53:00min.
Edelgard Palfi in Aktion (Foto: C. Trache)
In der Kategorie „Familie“ waren Detlef Bär und Georg Bär in 34:12min das Beste Team. Von 2015 bis 2017 siegten beide jeweils in dieser Kategorie. Nur im vergangenen Jahr waren sie mit 33:56min etwas schneller.
Julius Jurowiec fand in Uwe Zentsch einen Partner für diesen Paarlauf. Sie bewältigten die Strecke in 38:43min. Ebenfalls am Paarlauf nahm Vereinsneuzugang Jürgen Matz mit Sebastian Böhme teil (41:29min). Den Wechsel in die neue Altersklasse (M60) kombinierte er mit dem Vereinswechsel vom TSV Dresden zum Citylauf-Verein. „Beim Citylauf-Verein nehmen viel mehr Leute an den verschiedenen Ranglistenläufen teil. Außerdem finde ich das Training sehr interessant mit Lauf-ABC und Stabilisationsübungen“, so Jürgen Matz. Am Sonntag lief er zudem die 5.000 Meter. In 21:46min wurde er Zweiter in der M60.
Edelgard Palfi und Jürgen Matz (Foto: C. Trache)
Landesmeisterschaften Senioren
Bei den heute stattgefundenen Landesmeisterschaften der Senioren in Chemnitz war der Citylauf-Verein durch Martin Giebe (M35) und Frank Jürries (M45) vertreten. Frank Jürries ging über die 3.000m an den Start mit dem Ziel seine bisherige Zeit zu verbessern. Dies gelang ihm in 10:54,07min und brachte ihm Bronze ein. Martin Giebe wurde im Weitsprung Vizemeister seiner Altersklasse (5,66m) und gewann zudem Bronze über 200m (26,63s).
Landesmeisterschaften U20
Am Sonnabend ermittelten die Athleten der U20 und U16 ihre Landesmeister. Aus Dresdner Läufersicht gab es die eine oder andere Medaille für den DSC 1898. Jannik Czudaj wurde über die 400m der U20 Zweiter in 51,13s. Bei den Damen der U20 gab es einen Doppelerfolg für den DSC 1898 durch Paula Tomasini (57,22s) und Johanna Kleiner (57,75s).
Über die 800m der U20 erkämpfte sich Oliver Rehn Bronze in 1:57,55min. Felix Friedrich wurde in 2:02,72min Fünfter und verbesserte seine Leistung im Vergleich zur Vorwoche deutlich (2:06,96min). Über 1.500m setzte sich Niklas Härtig klar in 4:02,47min durch. Felicitas Ender lief in 2:22,94min zu Bronze und verfehlte ihre in der Vorwoche aufgestellte Bestleistung nur knapp.
3. Charity-Run – gemeinsam nach ganz oben
Ein Bericht von Ina Trodler:
Die Mitglieder des Citylauf-Vereins bekamen am 18. Januar von Kerstin die traurige Nachricht, dass sie diesmal nicht für den Charity-Run ausgelost wurden. Uli Trodler, der neben seiner Mitgliedschaft beim Citylauf-Verein auch Vorsitzender des TSC Excelsior Dresden ist, wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts über die Entscheidung zu seiner eigenen Bewerbung für den TSC Excelsior. Denn die Nachricht der Centrum Galerie war im Spamordner gelandet. Erst am 19.01. war deshalb klar: Der TSC Excelsior hatte einen Startplatz gewonnen – und aufgrund des Werktages und der Kurzfristigkeit könnte es herausfordernd werden, genügend Läufer zusammen zu trommeln. Also durfte Kerstin gleich am Tag nach ihrer ersten Nachricht noch eine zweite an die Cityläufer versenden – dass sie für Excelsior beim Charity-Run starten können…
Start- und Zielläufer, Marc Schulze und Ulrich Tordler (Foto: Trodler)
10 Minuten war die Doodle-Liste des TSC Excelsior Dresden für den Charity-Run der Centrum Galerie gerade veröffentlicht. Und schon hatten wir den besten Startläufer in unserem Läuferteam, den wir uns wünschen konnten. Damit konnten wir hoffen, dass der TSC Excelsior zumindest für eine Weile in Führung sein würde. Ursprünglich hatte sich Marc Schulze für eine halbe Stunde eingeschrieben. Das „Zeitziel“ änderte er vor Ort spontan in ein 15-km-Distanzziel. Sehr zu unserer Freude, denn vor allem vormittags brauchten wir jede mögliche Unterstützung.
Alexandra Gehring (Foto: Trodler)
Was wir noch nicht wussten, als wir die Mitteilung erhielten, dass wir für den Charity-Run ausgelost wurden: Auch der DSC 1898 hatte einen Startplatz ergattert. Und auch hier wurde nicht mit Spitzenläufern in der ersten Stunde gespart: Karl Bebendorf, Jan Riedel, Awet Tesfandrias. Sympathisch für den DSC 1898 und Glück für den TSC Excelsior: Der DSC ließ anschließend seine nahezu kompletten Nachwuchsathleten aufs Laufband, die dafür teilweise Schulbefreiungen erhielten. Das erhöhte die Anzahl der Wechsel und führte zwangsläufig zu Zeitverlusten, da das Laufband erst wieder komplett stillstehen musste, bevor der nächste Läufer starten konnte.
Uli Trodler betreute das Laufband des TSC Excelsior ab 10 Uhr. Ina kam 13 Uhr als Ablösung, verbunden mit der Ansage von Uli: Ich übergebe mit einem Vorsprung von 6,8km. Versucht, ihn so lange wie möglich zu halten 😉. Der DSC kommt bestimmt noch einmal heran.
Er sollte nicht ganz recht behalten.
Julius Jurowiec (Foto: Trodler)
15:30 Uhr, nachdem Alexandra Gehring, Detlef Bär und Uwe Merdon mit großartigem Einsatz ihre Läufe beendet hatten, führte unser Team mit 10,9km – der Maximalabstand des Tages. So langsam machten wir uns Hoffnung, dass dieser Vorsprung bis zum Ende um 19 Uhr reichen könnte und wir tatsächlich das erreichen, wovon wir kaum zu träumen wagten. Als Sieger mit 5EUR/km den 3. Charity-Run zu beenden.
Julius Jurowiec und Knut Schulz stießen als die letzten beiden Läufer des Citylauf-Vereins zu unserem Team hinzu und auch sie ließen sich nicht lumpen und leisteten einen grandiosen Beitrag zu unserem Endergebnis. Uli durfte als „Chef“ des TSC Excelsior noch einmal als Schlussläufer aufs Band und wurde unter frenetischer Anfeuerung vom gesamten Team „ins Ziel getragen“.
Uwe Merdon (Foto: Trodler)
Der Vorsprung zum Zweitplatzierten, dem DSC 1898, betrug am Ende 7,34km (127,88km zu 120,54km). Zum Vergleich: 2016 gewann der Citylauf-Verein den ersten Charity-Run mit 138,7km.
Der TSC Excelsior stellte selbst 15 von 21 Läufern. 6 Läufer des Citylauf-Vereins gesellten sich zum Team hinzu. Für euren Einsatz – Marc, Alexandra, Detlef, Uwe, Julius und Knut – bedankt sich der TSC Excelsior ganz herzlich.
Wer sich für den Bericht aus Excelsior-Sicht interessiert, kann ihn hier nachlesen.
Regionalmeisterschaft: Sieg für Amalia Reusse
Am vergangenen Sonnabend fand in der DSC-Halle die Regionalmeisterschaft U12 bis U16 statt. Mit dabei war auch ein kleines Team des Citylaufvereins.
Nach ihrem Erfolg bei der Kreismeisterschaft über 800m (2:41,74min) im vergangenen Jahr in der W11, sicherte sich Amalia Reusse auch in der W12 den Sieg bei der Regionalmeisterschaft (2:44,68min). Außerdem war sie im Weitsprung dabei, wo sie das erste Mal nicht mehr aus der Zone, sondern vom Brett springen musste. Mit 3,90m wurde sie Fünfte. „Nach dem Gewinn bei den Kreismeisterschaften vor zwei Monaten nun der Gewinn der Regionalmeisterschaft. Was kommt als nächstes? Wir sind alle unheimlich Stolz auf Amalia“, so Trainer Kai-Uwe Unverzagt.
Außerdem für den Citylaufverein am Start war Julius Reusse (M12), der seinen ersten Wettkampf überhaupt bestritt. Über die 800m lief er in 2:51,43min auf Rang sieben. Beim Weitsprung reichten 3,94m für Platz zwölf.
„Für mich war das super. Ich bin mit ihm sehr zufrieden.“, so der Trainer. „Wir waren auch mit einer Staffel in der U16 (W15) dabei, wurden aber disqualifiziert weil wir nur zu dritt waren. Ein großes Dankeschön möchte ich auch meinem Co-Trainer Julius Jurowiec und Corinna Rose sagen.“
(Foto: K.-U. Unverzagt)
Amalia Reusse Siegerin über 800m W12 (Foto: K.-U. Unverzagt)
Landesmeisterschaft der Erwachsenen und U18
Am vergangenen Wochenende fand außerdem die Landesmeisterschaft der Erwachsenen und der U18 in Chemnitz statt. Aus läuferischer Sicht gab es einige gute Ergebnisse des DSC 1898. So gewann Karl Bebendorf die 800m in 1:50,99min. Bronze sicherte sich Niklas Härtig in persönlicher Bestleistung von 1:58,03min. Eine Woche zuvor gewann Niklas Härtig den Landesmeistertitel in der U20 über die 3.000m ebenfalls mit Bestleistung (8:58,21min).
Felicitas Ender war als einzige Frau am Start und lief im Lauf mit den U18-Läuferinnnen mit 2:22,13min zur neuen persönlichen Bestleistung. Johanna Kleiner sicherte sich den Titel über die 400m der U18 in 58,62s.
Über zwei überraschende Leistungen und Medaillen freute sich Trainerin Katja Hermann nach dem 1500m-Lauf der männlichen U18. Felix Friedrich, erstes Jahr U18, gewann in 4:33,10min Silber, nachdem er tags zuvor bereits über 800m in 2:06,96min Fünfter wurde. Bronze über die 1500m erkämpfte sich Jeremias Tacke in 4:38,93min. „Ich hätte nicht gedacht, dass beide schon solche Zeiten über die 1500m laufen können“, erzählt Katja Hermann begeistert.
Am kommenden Sonnabend steht die Landesmeisterschaft der U20 auf dem Programm. Mit dabei werden sein: Johanna Kleiner (400m), Felicitas Ender (800m), Felix Friedrich und Oliver Rehn (800m) sowie Niklas Härtig (1500m).
Skiweltcup: Birgit Harz und Edelgard Palfi hautnah dabei
Am vergangenen Wochenende fand in Dresden der erste Weltcup im Skilanglauf statt. Am Königsufer sprinteten die Athleten auf der 1,2km langen Strecke um Weltcuppunkte. Die rund 3000 Zuschauer fassende Tribüne war bereits am Sonnabend gut gefüllt, am Sonntag bei strahlendblauem Himmel dann voll besetzt. Weitere Zuschauer verfolgten die Rennen vom der Carolabrücke aus.
Gruppenbild mit Tobias Angerer (Mitte) und Birgit Harz (re.) (Foto: B. Harz)
Hautnah an den Sportlern dran war Cityläuferin Birgit Harz. Sie war im Start-/Zielbereich für die Ausgabe der Startnummern, Transponder und GPS-Geräte verantwortlich. „Letztes Jahr hab ich in der Sächsischen Zeitung davon gelesen, dass Helfer im Alter von 18 bis 65 Jahren gesucht werden. Mich hat das interessiert. Da bin ich einfach im Organisationsbüro vorbeigegangen“, erzählt die 74-Jährige. Genommen wurde sie, obwohl sie die vorgesehene bereits Altersgrenze überschritten hat. Da zeigt sich wieder, Sport hält jung. Birgit Harz läuft nicht nur und nimmt bekanntermaßen regelmäßig an verschiedenen Cross- und Stadtläufen teil, im Winter fährt sie nach wie vor mit ihrem Mann Ski. „Für den Weltcup hatte ich mir einen Aufgabenbereich im Start/Ziel gewünscht. Ich wollte schon die Athleten direkt sehen und erleben.“ Das hat dann auch geklappt.
„Es hat richtig Spaß gemacht. Man wurde wirklich gebraucht, hatte Verantwortung, damit auch alle Starter die richtige Startnummern und Transponder bekamen. In unserem Team war ich die Älteste, aber wir haben uns alle prima verstanden. Es war ein tolles miteinander.“ Dabei hatte sie noch eine ganz besondere Begegnung. Als sie mit ihrem Team das Wachshaus der Deutschen besichtigte und sich das Wachsen zeigen und erklären ließ, kam der ehemalige Weltklasse Skilangläufer Tobias Angerer vorbei. Er ist Schirmherr der in dieser Woche stattfindenden Schulsportwoche auf der Weltcupstrecke. Sie hatten nicht nur Gelegenheit ihm viele Fragen zu stellen, am Ende gab es noch ein Gruppenfoto.
Drei Tage war Birgit Harz im Einsatz. In den nächsten Tagen geht es für sie und ihren Mann nun nach Ramsau in den Winterurlaub, wo selbst auf Langlaufskiern im Dachsteingebirge unterwegs sein werden.
Birgit Harz bei der Startnummernausgabe (Foto: B. Harz)
(Foto: B. Harz)
Als Helfern ebenfalls mit beim Skiweltcup dabei war Cityläuferin Edelgard Palfi. Sie war im Verpflegungsbereich für alle Helfer eingesetzt, hatte aber auch die Möglichkeit teilweise die Läufe zu verfolgen. „Wenn man schon so eine Veranstaltung hier in Dresden hat und sich die Gelegenheit bietet dabei zu sein, muss man das nutzen“, erzählt sie. Doch einfach als Zuschauer dazu zu sein, war ihr nicht genug. Sie sei ja auch sonst als Kampfrichterin tätig und wollte sich daher auch beim Skiweltcup aktiv mit einbringen.
Ebenso wie Birgit Harz ist sie auch selbst auf Langlaufskiern unterwegs und nimmt sogar an verschiedenen Wettkämpfen teil. Zweimal war sie bereits beim Wasalauf und nimmt auch sonst an dem einen oder anderen Rennen der Euroloppet- bzw. Worldloppet-Serien teil. So ist sie am ersten Februarwochenende in Oberammergau beim König-Ludwig-Lauf dabei, wo sie die 23 Kilometer in Angriff nimmt und am ersten Märzwochenende in Polen beim Bieg Piastow. Beides sind Rennen der Worldloppet-Serie.
Wenn im kommenden Jahr der Skiweltcup seine zweite Auflage am Königsufer erlebt, werden auch Edelgard Palfi und Birgit Harz wieder als Helfer dabei sein. Bis 2021 steht Dresden im Kalender des Internationalen Skiverbandes (FIS) als Austragungsort eines Skiweltcups.










