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News

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Pitz Alpine Glacier Trail 2026 – Nachts über den Gletscher zum Geburtstag

Bericht von Eric Graebe

Am 1. August stand für mich ein ganz besonderer Lauf auf dem Programm: der Pitz Alpine Glacier Trail P90 in Tirol. Genau hier, im Pitztal, begann vor fünf Jahren meine Begeisterung für den Trail- und Ultralaufsport. Fünf Jahre später an diesen Ort zurückzukehren, an meinem Geburtstag im Elitefeld zu starten und in einer Sommernacht über den Gletscher zu laufen, schloss für mich einen ganz persönlichen Kreis.

Der Start erfolgte bereits um 23:00 Uhr. Nach einem kurzen Powernap am Nachmittag war an richtigen Schlaf nicht mehr zu denken – die Vorfreude und das Adrenalin waren einfach zu groß. Die Form stimmte, dennoch wusste ich nicht, wie mein Körper auf 90 Kilometer und über 5.000 Höhenmeter reagieren würde. Eine solche Distanz, das Laufen in der Nacht, dazu das hochtechnische alpine Gelände über unendlich viele Stunden – alles war für mich absolutes Neuland.

Die Nacht bot alles, was alpines Trailrunning ausmacht: Regen, Sturm, Gletscherpassagen, technische Trails und ständiges Orientieren im Licht der Stirnlampe. Mit dem Sonnenaufgang zeigte sich das Pitztal schließlich von seiner schönsten Seite. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen fand ich meinen Rhythmus und konnte an den langen Anstiegen überraschend gut mithalten – obwohl ich als Läufer aus dem Dresdner Elbtal meine Höhenmeter überwiegend im Mittelgebirge sammle.


Aufgrund einer aufziehenden Gewitterfront entschied sich die Rennleitung am Vormittag zum Abbruch der langen Distanzen. Eine aus meiner Sicht absolut richtige Entscheidung, denn viele Läufer wären am Nachmittag noch stundenlang im hochalpinen Gelände unterwegs gewesen. Sicherheit muss in den Bergen immer oberste Priorität haben.

Ich entschied mich bewusst dafür, nicht direkt auf die verkürzte Strecke ins Ziel zu laufen, sondern den zusätzlichen Abschnitt zur Kaunergrathütte noch mitzunehmen. So standen am Ende trotzdem stolze 65 Kilometer und über 4.500 Höhenmeter auf meiner Uhr – eines der härtesten Rennen, die ich bislang absolviert habe.

Erst nach dem Lauf wurde mir bewusst, wie stark mein Rennen tatsächlich gewesen war. Freunde berichteten mir von der Live-Zwischenwertung und davon, dass viele meinen Lauf verfolgt hatten. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf der ursprünglichen P90-Strecke zwischenzeitlich unter den Top Ten und in meiner Altersklasse sogar auf Rang drei. Während des Rennens wusste ich davon nichts. Als ich das erfuhr, wurde mir erst richtig bewusst, was ich an diesem Tag geleistet hatte. Dieser Moment, gemeinsam mit meiner Partnerin Yasmin, die mich kurz vor dem Ziel noch einmal motivierte und anschließend in den Arm nahm, wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Auch wenn der Wettkampf nicht wie geplant beendet werden konnte, nehme ich vor allem eines mit: die Gewissheit, dass ich auf langen alpinen Distanzen bestehen kann. Dieses Rennen hat Lust auf mehr gemacht.

Denn am Ende zählt nicht das Ergebnis – sondern das Erlebnis. Und das bleibt einmalig. Was für ein Geburtstag.

von Uli Trodler
Veröffentlicht am 2026-08-05

Lauft die Dresdner Straßenbahnlinien

Unser Mitglied Celine Handschak hat es sich vorgenommen, dieses Jahr die Strecken aller Dresdner Straßenbahnlinien abzulaufen.

Mit dabei ist Marcel, ein Freund von Celine. Den der Verein zwar noch nicht als Mitglied gewinnen konnte, der aber diese wirklich schöne Idee teilt.

Wer sich ein wenig bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in Dresden auskennt, der weiß, das es (regulär) bis zur Linie 13 geht, wobei die Nummer 5 mal abhanden gekommen ist. Also stehen insgesamt 12 Läufe auf dem Programm.

Am Montagmorgen war es (mal wieder) so weit und die Linie 2 war an der Reihe. Dieser Lauf hatte neben den zwei in schwarz gekleideten Ideengebern prominenten Besuch.
„Roten“ Besuch in Form unseres Sportwartes Uwe Merdon. Und: „Gelben“ Besuch in Form von Lars Seiffert, Vorstand bei den DVB. Gemeinsam sind alle vier die knapp 18 km lange Linie von Kleinzschachwitz nach Gorbitz abgelaufen.
Das heißt: Gegenwind und Endanstieg – die schwere Variante dieser Tour.
Zum Schluss haben die Besucher Uwe und Lars die Organisatoren Marcel und Celine auf den letzten Höhenmetern ein gutes Stück zurückgelassen. Das Uwe schnell laufen kann, wissen wir. Das Lars Seiffert so schnell laufen kann, liegt auch an unserem „Super-Hyrox“ Mitglied Jens Nordmeier. Wer dabei war, hat gleich noch ein paar persönliche Eindrücke und Karrieretipps vom DVB-Chef mitnehmen können.
Das Fazit von Celine: Das war wirklich ein ganz schön cooler Lauf und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!


Zielfoto an der Endhaltestelle mit Celine, Marcel, Uwe und Lars (Foto: Lars Seiffert)

Vielleicht haben wir Glück, und Vereinsmitglieder können an weiteren Linienläufen teilnehmen.
Vereins-Challenge: Bei der Linie 2 waren zwei Vereinsmitglieder am Start.
Wenn bei jeder Liniennummer mindestens genau so viele Mitglieder wie die Liniennummer teilnehmen …
Die aktuelle Baustellenlinie 44 ist vermutlich nicht im Programm, damit alles machbar.

von Uli Trodler
Veröffentlicht am 2026-07-25

Die Tortour an der Ruhr – eine Schicksalsprüfung

Beim Spartathlon in Athen lernen Ina und ich Matthias kennen. Und Conny, seine Frau und Supporterin. Wie man im Volksmund so schön sagt: Die Chemie bei uns Vieren stimmte. So beschlossen wir eine gemeinsame Crew für dieses Laufevent zu bilden.

In Korinth ging es Matthias dann gar nicht gut. Ich musste allein weiterlaufen, weil es zu ungewiss war, ob er den Spartathlon fortsetzen kann. Eine Minute vor dem Cut off versuchte Matthias dann sein Glück.
Der Mut hat sich gelohnt, er ist heute der älteste Spartathlon-Finisher aller Zeiten weltweit.

Die Tortour de Ruhr war jetzt die Chance, dass wir als Team das zu Ende bringen, was uns in Sparta nicht vergönnt war. Da Ina gern zum Backyard nach Hamburg wollte, passte es perfekt, dass wir uns die bei diesem Event obligatorische Crew mit Conny, Leni und Jonas teilen konnten.
An der Stelle von Herzen danke Euch dreien, dass ihr Matthias und mich so fantastisch unterstützt habt.


Hat ebenso wenig geschlafen wie ich: Unser Crew-Mitglied Conny

Matthias fragte mich schon vorher, ob ich mir wirklich sicher sei, wo ich doch in die Top 3 laufen könne und ihn nun als Bremse hätte.
Da sind zwei wesentliche Punkte:
Erstens: Das gemeinsame Laufprojekt war mir wichtiger als die Endplatzierung.
Zweitens: Matthias hat dieses Jahr zwei deutsche Rekorde bei den Männern 70 aufgestellt: 1:25 im Halbmarathon und 3:44 über 50 km. Sorry, aber für diese Zeiten muss ich mich auch ganz lang machen …

14 Tage vorher beim gemeinsamen „Abschlusstraining“ bei der DM Trail in Nesselwang, waren wir nahezu zeitgleich nach ca. 10 Stunden im Ziel. Das konnte doch nur gut werden ….

Unsere Taktik war: Wenn es die ersten 20 km nach der Ruhrquelle stark bergab geht…
… bitte nicht mehr als 10 km/h oder mit einer 6er Pace.
Bedeutet: Das Läuferfeld erstmal weglaufen lassen. Ich war als Bremsläufer für Matthias eingeteilt und die ersten 13 Km hatten wir privat als Crew noch einen vielfachen deutschen Meister als zweite Bremslokomotive. Lothar Esser – der „Uwe Merdon des Spiridon Frankfurt“, einem der erfolgreichsten deutschen Laufvereine.

Zwischen Kilometer 25 und 45 hatten wir Jonas als zweiten Bremsläufer an unserer Seite. Die Taktik war in Anbetracht der Hitze wunderbar. Wir liefen mit Pausen sehr gleichmäßig etwa 9 Kilometer jede Stunde. Ab Kilometer 30 waren wir konstant auf der Überholspur, weil viele das Tempo drosseln mussten.

Das Wetter war Spartathlon 2.0, nur ohne Eiswürfel aller 5 km und mit etwas mehr Schatten, wegen einiger Bäume. Trotzdem brauchten wir unsere Crew aller 5 km mit Kühlwasser, damit das feuerrote Citylaufverein-Schlauchtuch auf meinem Kopf immer Nass bleibt. Bei km 58 passiert dann das Unerwartete: Wir haben einen schönen Treffpunkt im Schatten, versorgen uns, nehmen Kühlwasser auf. Plötzlich rutscht Matthias zusammen. Jonas und Leni bringen ihn in stabile Seitenlage. Grundsätzlich ist so ein kurzer Kreislaufstopp nicht ungewöhnlich bei den extremen Belastungen und auch mir schon passiert. Da Matthias aber etwa 30 Sekunden weg war, ist die Sache zu riskant: Wir alarmieren den Rettungsdienst.

Jonas animiert mich zunächst, weiterzulaufen. Aber meine Entscheidung ist klar. Diesmal haben wir genug Zeit bis zum Cutoff und ich möchte beim gemeinsamen Happy End am Rheinorange dabei sein.
Ich glaube an das Comeback von Matthias wie 2024 in Korinth.

50 min später laufen wir weiter. Matthias ist top motiviert und aufgeben kommt nicht in Frage. Der Notarzt sah das naturgemäß anders, konnte aber nach 30 min EKG, Blutdruck & Co nur einwandfreie Werte feststellen.

Auf den folgenden Kilometern begleitete uns Jonas wieder und passte gut auf uns auf. Die Unbeschwertheit von vorher war nun weg. Vorsichtig steigerten wir das Tempo bauten strategische Gehpausen ein. Wir hofften auf die Kühle der Nacht. Die nächsten 30 km waren hoffnungsvoll, allerdings wurde dann augenfällig, dass Matthias viel weniger Essen annahm als ich.

Wir machten uns Sorgen und versuchten es mit Cola, Hafermüsli und einem speziellen Isodrink. Bei Kilometer 106 war dann klar, entweder große Essenspause nach Pasta-Party Art oder die Energie wird nicht reichen. Nach 15 min Bedenkzeit entschied sich Matthias gegen das Essen und schickte mich allein auf die Strecke.

Es war nun dunkel und alles fühlte sich für mich wie zwei getrennte Wettkämpfe an. Ich hatte zunächst einige Mühe, nach dem „Neustart“ des verbleibenden 122 km Rennes den gewohnten Rhythmus zu finden. Die gleiche Taktik ging am Ende auf: möglichst 10 Kilometer die Stunde durchlaufen, aller 2 Stunden Conny treffen und 15 min pausieren.

Man kann einem Laufpartner Sachen abnehmen, Essen & Trinken abgeben, aber eines leider nicht: Ein Stück von der eigenen Form abgeben. Ich hatte einen exzellenten Tag erwischt. Viele Läufer, die ich überholte, freuten sich darüber und hätten gern auch dieses Gefühl gehabt.

In der Kühle der Nacht malte ich mir als Happy-End aus, dass Matthias früh nach dem Ausschlafen auf das Rad steigt und wir dann zusammen beim Ziel Rheinorange in Duisburg ankommen. 33 km vor dem Ziel war es dann soweit, Matthias hatte sich erholt und so rauschten wir mit weitgehend fliegender Versorgung und immer noch konstantem Lauf-Tempo dem Ziel entgegen.

Zielegrü0ung durch den Org-Chef
Begrüßung im Ziel durch Org-Chef Jens Witzel

Wir Menschen sind so konstruiert, dass sich jeder von uns über eine Belohnung für die Mühen freut. Urkunden, Pokale, Gürtelschnallen, Siegerehrungen, Ranglistenpunkte…

Ich sollte diesmal neben der 100-Meilen-Gürtelschnalle eine besonders wertvolle Belohnung bekommen. Die hoffentlich und vermutlich einmalig bei einem Lauf bleiben wird: Den anerkennenden Respekt anderer Läufer, dass ich mich am Rettungswagen bewusst gegen eine mögliche Treppchen-Platzierung und für unser gemeinsames Laufprojekt entschieden hatte.

Stichwort Belohnung:

Der spätere Dritte ist mit Jürgen Klopfer ein Athlet, den ich 2024 in Griechenland ebenso kennen und schätzen lernen durfte. Seine große Freude war auch mir eine Freude. Er hatte bei seiner ersten Teilnahme eine Tortour erlebt und konnte sich nun „Spartathlon-Hitzeerprobt“ mit einem Rheinorange-Pokal belohnen.

Auch ich sollte noch eine weitere Belohnung erhalten. Oliver Witzke, der Organisator der Heidi222 war als Crew vor Ort und schenkte mir als Vorjahressieger einen Freistart für das nächste Jahr. Damit ist seit Pfingsten 2026 wohl klar, was ich Pfingsten 2027 machen werde.

von Uli Trodler
Veröffentlicht am 2026-05-27

Dresdner Festspiele im Vogtland – Citylaufverein beim Göltzschtalmarathon kaum vom Podest zu bekommen

Dresdner Festspiele im Vogtland – Citylaufverein beim Göltzschtalmarathon kaum vom Podest zu bekommen

Was passiert, wenn der Citylauf-Verein Dresden e. V. geschlossen ins Vogtland reist? Richtig – es wird voll. Und zwar nicht nur auf der Strecke, sondern vor allem auf dem Podest.

Beim 57. Göltzschtalmarathon am 11. April 2026 in Lengenfeld zeigten 14 Athletinnen und Athleten des Vereins im Halbmarathon eindrucksvoll Präsenz. Bei nahezu idealen Laufbedingungen – sonnig, etwa 12 Grad und nur ein leichter Wind – entwickelte sich das Rennen auf der leicht welligen Strecke (aber noch unter 100 Höhenmeter insgesamt) zu einem echten Frühlauf-Highlight. Und mittendrin: ganz viel Vereinsfarbe Rot.

Schon früh im Rennen mischte Erik Lutzmann vorne mit und bestätigte seine starke Form. Mit einem hervorragenden 4. Platz im Gesamtklassement und Rang 3 in der Altersklasse M20 setzte er ein deutliches Ausrufezeichen. Dahinter lieferten auch Eric Graebe (24. gesamt, 5. AK) und Christian Richter (26. gesamt, 5. AK) starke Leistungen ab – eine geschlossene Mannschaftsleistung, die sich sehen lassen konnte.

Doch damit nicht genug: In den Altersklassen gab es weitere Highlights. Uwe Merdon sicherte sich souverän den Sieg in der M60, während Nancy Schmidt ihre Altersklasse W40 gewann und damit ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand.

Apropos Podest: Dort wurde es im Laufe des Tages fast schon eng – zumindest immer dann, wenn der Citylaufverein aufgerufen wurde. Besonders eindrucksvoll war die Teamwertung der Frauen: Hier sicherten sich Bianka Ott, Nancy Schmidt und Marina Helas souverän den Sieg. Doch damit nicht genug – auch die zweite Mannschaft mit Steffi Graf, Anne Krüger und Alexandra Gering lief auf einen starken dritten Platz. Ein Doppelschlag, der die mannschaftliche Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Auch die Männer ließen sich nicht lumpen und liefen geschlossen auf Rang drei der Teamwertung – angeführt vom starken Trio Lutzmann, Graebe und Richter. Eine weitere Mannschaft platzierte sich zusätzlich auf Rang sieben und rundete das starke Gesamtbild ab.

Und so kam es, wie es kommen musste: Die Siegerehrung zog sich. Nicht etwa, weil sie schlecht organisiert war – sondern weil immer wieder jemand im roten Trikot nach vorne gebeten wurde. Ein kollektiver Abgang? Fehlanzeige. Erst nach über einer Stunde konnte der Citylaufverein geschlossen die Heimreise antreten – mit müden Beinen, aber umso breiterem Grinsen.

Fazit: Der Göltzschtalmarathon 2026 wurde nicht nur zu einem sportlichen Erfolg, sondern zu einem echten Vereinsausflug mit Festspielcharakter. Oder anders gesagt: Wenn Dresden läuft, dann richtig.

von Uli Trodler
Veröffentlicht am 2026-04-19

Novaled Citylauf Dresden

Am Sonntag, den 22. März, war es endlich wieder so weit:Der „NovaledCitylauf Dresden“ eröffnete offiziell die Wettkampfsaison 2026 in der Laufhochburg Dresden. Rund 6.000 Teilnehmer:innen folgten dem Ruf an den Start – so viele wie noch nie zuvor. Ein starkes Zeichen für die Laufszene in Sachsen und ein großes Kompliment an das engagierte Organisationsteam sowie die zahlreichen Helfer:innen entlang der Strecke. Dafür bedanken wir uns bei unserem Kooperationspartner der Laufszene Events GmbH.

Mitten im Getümmel: 71 rot gekleidete Cityläufer:innen, die auf allen Distanzen vertreten waren und damit gleich unseren vereinsinternen Teilnehmerrekord knackten. Gelaufen wurde wie gewohnt über vier Strecken, doch Tradition heißt beim Citylauf längst nicht Stillstand: Ein neues Start- und Zielareal direkt unterhalb des Italienischen Dörfchens sorgte für frische Eindrücke – selbst für alle, die Dresdens Laufstrecken sonst im Schlaf kennen.

Den Auftakt machten die jüngeren Athlet:innen beim 2-Kilometer-Schüler- und Kinderlauf. 20 hochmotivierte Kinder aus beiden Kidstrainingsgruppen unseres Vereins standen hier an der Startlinie. Neben vielen tollen Einzelleistungen sprang am Ende sogar ein hervorragender vierter Platz in der Vereinswertung heraus. Herzlichen Glückwunsch!

Über die 5-Kilometer-Distanz gingen anschließend 13 Cityläufer:innen an den Start und zeigten ebenfalls starke Leistungen in ihren jeweiligen Altersklassen. Besonders erfreulich: Drei zweite und drei dritte Altersklassenplätze gingen auf unser Konto.

Ein echtes Highlight folgte mit dem Bambini-Lauf über 450 Meter. Fünf unsererjüngsten Sprösslinge meisterten ihre Strecke mit leuchtenden Augen und präsentierten anschließend stolz ihre wohlverdiente Lenny-Medaille. Ein unvergessliches Erlebnis, das sicher Lust auf mehr gemacht hat.

Am frühen Mittag fiel dann der Startschuss für die beiden Hauptläufe über 10 Kilometer. Insgesamt 32 Cityläufer:innen waren hier unterwegs und überzeugten mit konstant starken Leistungen. Sieben Läufer blieben unter der Marke von 40 Minuten, fünf Läuferinnen unter 50 Minuten. Besonders erfreulich: Mehrere persönliche Bestzeiten sorgten für extra strahlende Gesichter im Ziel.

Doch am Ende zählen nicht nur Zeiten und Platzierungen. Der CitylaufDresden lebt vom Miteinander – vom gemeinsamen Warmmachen, vom Wiedersehen bekannter Gesichter und vom Austausch vor und nach dem Lauf.
Gesund, zufrieden und mit einem Lächeln im Ziel anzukommen, ist schließlich der schönste Lohn für all die Trainingskilometer zuvor.

von Dirk
Veröffentlicht am 2026-04-13

Der KiLA Cup 2026 – Ein sportlicher Festtag für die Jüngsten


Was für ein Tag in der DSC-Halle in Dresden! Beim diesjährigen KiLA-Cup des
Citylauf-Verein Dresden gehörte die Bahn ganz den Jüngsten: 165 Athleten im
Alter von 6 bis 9 Jahren (U8 und U10) sorgten für Stimmung, Spannung und
jede Menge gute Laune. Damit hat sich die Teilnehmerzahl seit der Premiere
von 2017 – damals waren es 60 Kinder – in den letzten neun Jahren fast
verdreifacht. Ein starkes Zeichen dafür, wie lebendig die Kinder-Leichtathletik
in Dresden und Umgebung ist.
Schon zur Eröffnung war klar: Heute geht es nicht nur um Zeiten, Weiten und
Punkte, sondern vor allem um Spaß, Teamgeist und faires Miteinander.


Gemeinsam begrüßten wir nach einem Einmarsch unsere jungen
Sportlerinnen und Sportler, ihre Trainer, Eltern, Betreuer sowie viele Gäste –
und natürlich Lenny, das Maskottchen der Laufszene Sachsen. Was ein großes
Highlight für alle Anwesenden war. Die Halle war somit gut gefüllt und die
Athleten wurden lautstark unterstützt.

Unter der Wettkampfleitung von Ulrike und mit Unterstützung des Citylauf-
Vereins-Vorstandes – Heiko als Vorstandsvorsitzender und Anke als
Jugendwartin – starteten die Teams in ein buntes Programm aus vier
altersgerechten Disziplinen: Hindernisstaffel, Sprint, Sprung und
Medizinballstoßen. Über den Vormittag verteilt zeigten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer beeindruckenden Einsatz, feuerten sich gegenseitig an und
jubelten über jeden gelungenen Versuch – ganz im Sinne des KiLA-Gedankens:
gemeinsam als Team stark sein.

Insgesamt 10 Vereine aus Dresden, Freital, Pirna und Zittau waren am Start.
Der Citylauf-Verein Dresden war mit zwei Mannschaften in der U8 und einer
U10 Mannschaft besonders gut vertreten, bei seinem Heimwettkampf. Die
Atmosphäre war familiär, lautstark und herzlich – auf der Bahn wurde um jede
Sekunde gekämpft, daneben geteilt, getröstet, gelacht und motiviert.

Ermöglicht wurde dieser Tag durch ein beeindruckendes Helferteam von rund
55 Unterstützerinnen und Unterstützer. Diese sorgten an den Stationen, am
Imbissstand und im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf. Ihnen gilt
unser ganz besonderer DANK! Kleiner Fun Fact, der Renner am Imbiss waren
die „Hot Rabbits“ die vegetarische Variante eines „Hot Dogs“ sowie der Kaffee
bei den Eltern.

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unseren Sponsoren Laufszene Athletics
und dem Stadtverband Leichtathletik Dresden, die mit ihrer Unterstützung
einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des KiLA-Cups leisten. Ein großes
Dankeschön geht außerdem an alle Trainerinnen und Trainer, Betreuer, Eltern
und Organisatoren, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass Kinder-
Leichtathletik erlebbar, motivierend und einfach schön bleibt.

Im feierlichen Rahmen der Siegerehrung wurde Ulrike mit der bronzenen
Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Sachsen für ihre außergewöhnliche
ehrenamtliche Leistung ausgezeichnet. Der Vorstand sowie der gesamte
Citylauf-Verein Dresden freut sich auf noch viele weitere gemeinsame KiLA-
Cups sowie andere Vereinserlebnisse.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten KiLA-Cup im Juni in Dresden
Bühlau – mit vielen bekannten und hoffentlich auch neuen Gesichtern, auf und
neben der Tartanbahn!

von Dirk
Veröffentlicht am 2026-03-30

Rückblick – LM Chemnitz 07.02 aus Sicht unserer Trainerin Julia

Ihr seid klasse gelaufen. Ich bin stolz auf Euch. Es war schön, Euch mit so viel Einsatz, Willensstärke und Spaß laufen zu sehen!

Franks Duelle auf den letzten Metern zur Finishline waren beeindrucken. Die Finishline-Fotos bleiben leider den Kampfrichtern vorbehalten, aber sie hätten einen Platz in der Vereinschronik verdient. Der Citylauf Verein hat jetzt wieder einen Landesmeister im Sprint!

Auf den Mittelstrecken gab es auch Grund zum Feiern: Uwe, Dirk, Michael und Bianka sind zu Medaillen gelaufen. Herzlichen Glückwünsch zu Euren starken Leistungen! Es ist schön zu sehen, dass Dirk in Sachen leichtfüßiger Laufstil inzwischen Uwe Konkurrenz macht, auch wenn es nach eigenen Angaben unseres neuen Landesmeisters Dirk härter war als es aussah. Die 3000m sind nicht easy, hier wird nicht nur schnell und ausdauernd, sondern oft auch taktisch gelaufen.

Und ganz besonders freue ich mich über die Comebacks und den Mut unserer Neueinsteiger und Distanzumsteiger. Bianka war das erste Mal am Start und konnte direkt mit soliden Zeiten über die 800m und 3000m überzeugen. Unser erfolgreicher Marathonläufer und Pacemaker Christian hat sich auf die Unterdistanz gewagt und sich dort tapfer geschlagen. Und Detlef ist nach einer Phase mit reduziertem Training wieder im Aufbau – Respekt für die Geduld und Ausdauer.

Bleibt dran und behaltet das gute Training bei! Die Hallensaison ist der Auftakt zur Freiluftsaison. Ich freue mich auf den Sommer mit Euch! Es wird ein Heimspiel im Heinz-Steyer-Stadion. Sport frei! ❤🏃‍♂️🏃‍♀️🏃‍♂️

von Dirk
Veröffentlicht am 2026-02-16

Neujahrsgrüße an unsere Vereinsmitglieder und alle Lauffreunde

Da ist es – das neue Jahr 2026! Wie ein unbeschriebenes Buch liegt es
noch vor uns, wartet nur darauf, mit schönen Erinnerungen gefüllt zu
werden. Wir wünschen Euch allen ein Jahr voller Gesundheit, Freude,
inspirierender Gespräche und Begegnungen, neuer Erfahrungen und
wunderbarer Erlebnisse! Dann werdet Ihr Eure persönlichen Ziele mit
Erfolg erreichen.

„Und plötzlich weißt Du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem
Zauber des Anfangs zu vertrauen.“ (Meister Eckhart)

Geht es an und bleibt dran! Wir freuen uns auf viele gemeinsame Stunden
mit Euch!

Der Vorstand vom CLV

von Uli Trodler
Veröffentlicht am 2025-12-31
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    Ulrich Trodler
    Gudrun Czeyka
    Renè Richter

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  • Postfach 28 01 24
  • 01141 Dresden
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