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Landesmeistertitel für Marina Helas und Ulrich Trodler
Das Wettkampfprogramm für ambitionierte Hobbysportlerinnen und –sportler entwickelt sich coronabedingt langsam. Umso schöner, dass am 7. August im Rahmen des 52. Göltzschaltal-Marathons die Landesmeisterschaft im Straßenlauf stattfinden konnte. Über die Halbmarathondistanz gingen auch vier Cityläuferinnen – und läufer an den Start.
In 1:52:24h gewann Marina Helas in der W35. Ulrich Trodler erkämpfte sich Gold in der M40 (1:21:04h). René Richter lief als Vierter der Landesmeisterschaftswertung in der M55 durchs Ziel (1:46:19h). Ina Trodler lief im Rahmen des 52. Göltzschtal-Marathons über die Halbmarathondistanz auf Rang sieben der W45 (2:17:24h).
„Leider war die Beteiligung des Citylauf-Vereins so gering, dass wir weder eine Männer- noch eine Frauenmannschaft bei der Landesmeisterschaft bilden konnten“, bedauert Ulrich Trodler. „Ansonsten war es ein schöner Lauf, das Wetter gerade noch OK und vor Ort alles gut organisiert.“
41. Sachsenlauf in Coswig
Bereits die Wochen zuvor gab es einige Startmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Beim traditionellen Sachsenlauf in Coswig waren am 27. Juni auch die Farben des Citylauf-Vereins vertreten. Über die 11,8km konnte der Citylauf-Verein in der M55 einen Doppelsieg feiern. Michael Gorzel gewann in 55:04min vor René Richter (56:36min). Jürgen Matz wurde in der M60 Vierter (1:06:53h). Über die fünf Kilometer war Birgit Harz unterwegs und siegte in der W75 (41:12min). Die
21,1km absolvierten Marina Helas als Zweite der W35 (1:58:05h) sowie Beate Primus als Dritte der W45 (2:13:25h). Christian Richter wurde in der M40 Sechster (1:58:00h). Ronny Scholz belegte Rang acht in der M45 (2:04:23h).
Weesensteiner Berglauf
An drei aufeinanderfolgenden Mittwochen im Juni ging der Weesensteiner Berglauf über die Bühne. In diesem Jahr war erstmals an jedem Wettkampftag eine etwas andere Strecke zu bewältigen, die sich in der Länge jedoch ähnelten (2,5-2,7km). Es galt diese Strecke jeweils zweimal zu bewältigen. Als aktive Pause diente der 1,5km lange Rückweg vom „Ziegenrücken“ in Meusegast zum Start am Schloss Weesenstein. Die Zeiten beider Läufe wurden jeweils addiert. Dieser interessanten Herausforderung stellte sich André Fischer. Er wurde Gesamtvierter bei den Herren. Ebenfalls am Start war Edelgard Palfi. Sie wurde Siebte von 14 Frauen.
Grüße vom Osterhasen
Citylauf: ein besonderer Lauf in besonderen Zeiten
Die deutsche Straßenlaufsaison wird in Dresden eröffnet. Diese Tradition wurde am vergangenen Sonntag fortgeführt, trotz aller Pandemieeinschränkungen. Die Laufszene Events GmbH organsierte in Zusammenarbeit mit dem International Sport Service um Athletenmanager Christoph Kopp einen Einladungslauf über zehn Kilometer, im Halbmarathon sowie Marathon. Damit wollten sie unter anderem Leistungssportlern die Chance bieten Normen zu laufen. Der schnelle 2,5km-Rundkurs im Großen Garten wurde von den Athleten gelobt, auch wenn kühle Temperaturen und starker Wind so manche noch schnellere Zeit verhinderten. Die große Masse an Freizeitläufern durften aufgrund der strengen Hygieneauflagen ebenso wenig dabei sein, wie die Zuschauer an der Strecke. Doch Freunde der Laufszene konnten fast die gesamte Veranstaltung im MDR-Livestream von zu Hause aus mitverfolgen. So konnten sie teilhaben am überragenden Sieg von Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) im Marathon in 2:10:48h, womit er bei seinem Marathondebüt die Olympianorm unterbot.
Vom Citylauf-Verein Dresden am Start waren Marc Schulze über die zehn Kilometer und Robel Tewelde im Halbmarathon. Robel Tewelde beendete das Rennen nach 15 Kilometern vorzeitig. Marc Schulze kam über die zehn Kilometer nach 32:37 min ins Ziel. Seine Leistung schätzt er selbst als nicht überragend ein, ergänzt jedoch gleichzeitig: „Durch den Lockdown mit Homeschooling und Kinderbetreuung bin ich erst seit fünf Wochen im Training. Von daher ist das gar nicht so
schlecht. Die Atmosphäre war natürlich durch die fehlenden Zuschauer nicht ganz so
überragend wie sonst, aber dafür hat das Teilnehmerfeld alles rausgerissen.“ Eine seriöse Wettkampfplanung ist aufgrund der Pandemie derzeit nicht möglich. Marc Schulze wird sich fit halten und die Wettkämpfe mitnehmen, die dennoch geboten werden. Wenn der Rennsteig im Oktober stattfinden sollte, möchte er gern dabei sein.
Als Helfer und Kampfrichter waren vom Citylauf-Verein Dresden ebenfalls einige Mitglieder dabei, so: Anke Unverzagt, Mario Schellhase, Ulli Bransch, Julius Jurowiec, Manuela Jurowiec, Dieter Kalmus, Ines Kübler, Claudia Dittrich und Christian Gertel.
„So ein tolles Ereignis wie der Citylauf heute, ist in diesen trostlosen Zeiten eine willkommene positive Abwechslung bzw. Ablenkung“, resümiert Vereinsvorsitzender Heiko Poland. „Die vielen lieben bekannten Gesichter wieder zusehen, das Wettkampffieber und die tollen Laufleistungen zu sehen, war super, da konnte das trübe Wetter nix ändern. Ich war sehr gespannt auf diesen Tag, denn die angekündigte hohe Dichte an deutschen und europäischen TOP-Läufern ließ einiges erwarten. Nur schade, dass dazu Corona nötig ist, um so viele Spitzenläufer nach Dresden zu bekommen. Die Laufszene Events haben einmal mehr bewiesen, dass sie so qualitativ hochwertige Veranstaltungen einfach können und haben dazu beigetragen, dass unser Citylauf auch in Corona-Zeiten von sich reden lassen kann.“
Insgesamt waren rund 400 Läuferinnen und Läufer aus 30 Nationen am Start, darunter der frühere deutsche Marathonrekordhalter Arne Gabius sowie der aktuelle deutsche Marathonrekordhalter Amanal Petros. Beide liefen den Halbmarathon.
Neue sächsische Corona-Schutzverordnung vom 08.03. bis 31.03.2021 und ihre Bedeutung für uns
Liebe Lauffreunde,
an dieser Stelle informieren wir, was die neue „Sächsische Corona-Schutz-Verordnung“ mit Gültigkeit vom 08.03.-31.03.2021 für den Bereich Sport beinhaltet. Das sächsische Kabinett hat dazu am 05.03.2021, die Beschlüsse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz auf Landesebene umgesetzt. Es wurde festgelegt, dass es vorsichtige Lockerungen im Bereich Individual- und Gruppensport bei Unterschreitung des 7-Tages Inzidenzwertes unter 100 für bis zu 20 Kinder unter 15 Jahren und Individualsport allein oder zu zweit, im Außenbereich (auch in Außensportanlagen) geben kann. Frühestens ab 22.03.2021 kann kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich durch die kreisfreien Städte und Landkreise erlaubt werden, insofern sich der Inzidenzwert nicht erhöht hat (unter 100 ist). Danach richtet sich, ob die Teilnehmer einen negativen tagesaktuellen Covid 19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen müssen oder die Testpflicht entfällt.
Liegt der 7-Tage Inzidenzwert an 5 aufeinander folgenden Tagen unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, kann zusätzlich zu den bereits erfolgten Lockerungen kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen, bis maximal 20 Personen (nun auch über 15 Jahre) im Außenbereich erlaubt werden.
Wem das alles hier ein bisschen zu kompliziert formuliert ist, die ausführliche Verordnung gibt’s ja im Netz. Fazit, ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont! Genaue Trainingsstarttermine für alle Gruppen können wir Euch nur kurzfristig mitteilen, da wir von den Zahlen (Inzidenzwerten) abhängig sind. Wir halten Euch auf dem Laufenden!
Sportlichst gegrüßt
Heiko und der Vorstand
Nachruf für unseren Vorstand Peter Grundmann
Eine freundliche warme Stimme, die vertraut war, schweigt – ein ganz toller Mensch geht, ein großes Vorbild verlässt unseren Verein.
Gestern erfuhren wir, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Peter Grundmann für immer seine Augen geschlossen hat. Das sein Abschied so endgültig und unerwartet kam, macht uns sehr betroffen und traurig. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei seiner lieben Frau und seiner Familie.
Peter ist und war in vielerlei Hinsicht ein Mann der ersten Stunde. Einer der Urheber unseres Citylaufes Dresden und Mitbegründer des Citylauf-Verein Dresden e.V.
Den größten Teil seines Lebens füllte er mit seiner Leidenschaft für die Leichtathletik aus. Bis zuletzt ist er seinen hohen persönlichen Werten immer treu und damit ein Vorbild für andere geblieben. Unermüdlicher Tatendrang, eine geerdete Lebensbalance, große Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Besonnenheit, Fairness, Empathie und hohe Sachkompetenz formten ihn zu einem hochgeschätzten kompetenten Ratgeber und interessanten Gesprächspartner. Insbesondere die Nachwuchsförderung in der Leichtathletik und Etablierung des Laufsports in unserer schönen Stadt lagen ihm sehr am Herzen.
Danke, dass Du so warst wie Du warst und so viel für Sportler und unseren Verein getan hast! Du hast unser Leben sehr bereichert. Was uns bleibt, sind viele dankbare inspirierende Erinnerungen aus gemeinsamer Zeit. Wir werden Dich sehr vermissen, aber tief in unseren Sportlerherzen bleibst Du mit Deinem Lebenswerk verwurzelt.
Seid ihr eigentlich alle noch ganz fit…?
Neujahrsgruß 2021
Versöhnlicher Jahresabschluss für Marc Schulze
Ein chaotisches Sportjahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Letzten Sonntag war Dresden Gastgeber des 1. Invitational Run, organisiert von der Laufszene Sachsen. Im Großen Garten wurde dafür eine 2,5km-Runde kreiert, auf der in erster Linie Top-Athleten eine Chance erhalten sollten, im Marathon, Halbmarathon und über die zehn Kilometer eine Qualifikationszeit zu erlaufen, zum Beispiel für den nationalen Kaderstatus oder für die Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio. Mit einer Mindestlaufzeit über die zehn Kilometer bei den Männern von 35 Minuten und 40 Minuten bei den Frauen, hatten auch ambitionierte Hobbyläuferinnen und –läufer die Chance auf eine Teilnahme. Für den Halbmarathon lag das Zeitlimit bei 1:30h (Frauen) bzw. 1:15h (Männer), für den Marathon bei 3:00h (Frauen) und 2:45h (Männer).
Der Citylauf-Verein Dresden war nicht nur durch die Kampfrichter Manuela Jurowiec und Mario Schellhase sowie Kampfrichterbetreuer Heiko Poland vertreten. Über die zehn Kilometer standen auch Marc Schulze und Robel Tewelde an der Startlinie. Während Robel verletzungsbedingt nach einer Runde aufgeben musste, lief Marc in 31:10min auf Rang 14 von 29 Läufern. „Die Zeit lag im Bereich dessen, was ich mir vorgenommen hatte“, resümiert Marc Schulze. „Schön, dass ich die Möglichkeit hatte noch ein schnelles Rennen zu laufen.“
Marc Schulze (Foto: H. Poland)
Auch Heiko Poland zeigte sich begeistert: „Ich war sehr gespannt auf diese Veranstaltung, weil ich solche Events als echte Chance sehe, Dresden einen Namen im Laufsport zu geben. Als Vorsitzender des Citylauf-Vereins habe ich mich sehr gefreut, dass auch einige unserer Vereinsmitglieder am Invitational Run beteiligt waren. Für mich war das größte Erlebnis, die sehr glücklichen Gesichter der TOP-Läufer im Ziel zu sehen. Das Ambiente im Großen Garten und das Wetter (bis auf die Kälte) rundeten es einfach nur noch ab. Ein Tag zum glücklich sein in dieser schwierigen Zeit. Danke Laufszene!“
51. Göltzschtal-Marathon
Am 31. Oktober fand der 51. Göltzschtal-Marathon statt, in dessen Rahmen auch die Landesmeisterschaften im Straßenlauf stattfinden sollten. Doch Corona durchkreuzte auch diese Pläne. Damit die Veranstaltung nicht ganz ausfiel, entschied der Veranstalter VfB Lengenfeld 1908 e.V. diese einzig auf die Marathondistanz zu beschränken und die kürzeren Strecken aus dem Programm zu streichen. 36 Frauen und 173 Männer nahmen die Herausforderung an. Unter ihnen auch zwei Cityläufer. André Fischer wurde in 2:49:46h Siebter bei den Männern und siegte in der M30. Martin Giebe lief in 3:12:04h auf Rang 22 und wurde Sechster in der M40.
Start mit André Fischer (Foto: M. Giebe)
Martin Giebe lief persönliche Bestzeit, meinte aber dennoch „mit meiner Zeit bin ich zufrieden, auch wenn man sich immer mehr erhofft.“ „Der Lauf an sich war unter den gegebenen Bedingungen gut organisiert und die Läufer, so fern ich das einschätzen kann, haben sich an die Regeln gehalten. Nun kann man nur hoffen, dass sich die Lage wieder beruhigt, wir alle gesund bleiben und die Veranstalter von Sportveranstaltungen mit einem blauen Auge davon kommen“, so seine weitere Einschätzung. Seine sportlichen Ambitionen verband er mit einem kleinen Familienurlaub in Lengenfeld mit Tierpark, Freizeitpark Plohn und das Horch Museum in Zwickau. „Somit ist die ganze Familie auf ihre Kosten gekommen“, resümiert Martin Giebe.
Martin Giebe (Foto: privat)













