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Berlin-Marathon: Beate Primus und André Lindner mit Bestzeit
Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Berlin-Marathons. Auch wenn viele Läuferinnen und Läufer mit dem Regen und damit zum Teil rutschigen Untergrund zu kämpfen hatten, kamen doch auch super Zeiten dabei raus, auch bei den Cityläuferin.
Beate Primus lief 4:12,37h und verbesserte ihre Bestzeit um sieben Minuten. „Es lief wie Butter“, jubelte sie. „Berlin War einfach wieder klasse. Es hat Mega Spass gemacht. Harald und ich sind ja über die Laufszene mitgefahren und würden es wieder machen. Harald und ich haben entschieden zusammen zu laufen, was bis km 36 bei ihm gut geklappt hat. Dann hatte er müde Beine. Ich wollte meine 4:15h unbedingt laufen und bin ab Halbmarathon schneller geworden und konnte das Tempo bis ins Ziel halten. Die vielen Zuschauer haben mich förmlich ins Ziel getragen. Harald kam dann in 4:17:39h ins Ziel. Freude sich ebenfalls wie verrückt, weil es sein 1. Marathon war. Und für ihn eine Klasse Zeit.“
Harald Burkhadt und Beate Primus (Foto: B. Primus)
Große Freude ebenfalls bei Mareike Unverzagt. Nachdem sie im vergangenen Jahr vorzeitig aussteigen musste, schaffte sie nun ihr großes Ziel einen Marathon durchzulaufen. Nach 6:09:31h war sie glücklich im Ziel. Robin Kissner lief 5:53,06h.
Der schnellste Läufer des Citylaufvereins war in diesem Jahr André Lindner (3:01,57h) gefolgt von Reinhardt Schmidt (3:02,41h) und Florian Bär (3:03,41h). Florian Bär machten die äußeren Bedingungen besonders zu schaffen: „Schon vor dem Start durfte ich mit Erschrecken feststellen, dass meine Schuhe auf dem nassen Asphalt ziemlich wenig Grip haben. Das blieb auch das ganze Rennen über so und hat mir das ein oder andere Mal ziemliche Akrobatik abverlangt. … Dann ist mir bei km 32 mein (zweites und letztes) Gel aus der Hand gerutscht und ich musste umdrehen, hab mich dabei dann auch noch lang gelegt (wegen Schuhe und nassem Asphalt, wie gesagt). Das hat mich nicht nur gut 30 Sekunden im 35er Split gekostet, sondern mich auch völlig aus dem Konzept gebracht. Ab da wurde es hart und zäh, die Lockerheit war raus, es wurde mehr und mehr zum Kampf. … Was vielleicht auch noch bisschen erschwerend hinzukam, war der Regenschauer im ersten Drittel, da meine Shorts nicht mehr trocknen wollten und ich gemerkt hab, wie mir die Oberschenkel langsam hart werden.“ André Lindner trotzte den äußeren Bedingungen und verbesserte seine Bestzeit um mehr als zweieinhalb Minuten. Er war bereits zum dritten Mal hintereinander beim Berlin-Marathon dabei. „Mein oberstes Ziel war es auch diesmal die Medaille im Ziel nach 42,195km abzuholen und im Idealfall eine neue Bestzeit zu laufen“, erzählt er. „Ich begann mit Tempo 3 Stunden loszulaufen und hoffte, das Tempo so lange wie möglich halten zu können. … geile Stimmung und mehrfach Gänsehaut ist schon fast obligatorisch im dicken Berlin. Insgesamt denke ich, war der Marathon sehr diszipliniert von mir durchgezogen, da meine zweite Hälfte nur eine Minute langsame war als die ersten 21,1km. Ursprünglich und auch noch während des Marathons sollte es mein vorerst letzter Marathon werden, es gibt noch so viele andere schöne Dinge im Leben. Aber die Pläne für meinen nächsten werden gerade schon im Kopf geschmiedet“. Begeistert war er auch davon, überall vor dem Start, während des Laufes und im Ziele viele Freunde und Laufbekannte zu treffen. Sein Ziel einen Marathon unter drei Stunden zu Laufen, hat er noch immer nicht aufgegeben.
Außerdem dabei waren Ulrike Baschant (3:48,13h und Matthias Krug (5:04,58h). Ulrike Baschant war zum zweiten Mal in der Berlin dabei und ist sehr glücklich mit ihrer Zeit. „Wie beim letzten Mal waren das 42 km Gänsehaut. Die Stimmung ist einfach genial. Das war am Sonntag ein perfektes Rennen für mich“, erzählt sie.
Quer durch die Heide: Martin Giebe in Top Ten
Nach einjähriger Pause fand vergangenen Sonnabend der beliebte Lauf „Quer durch die Heide“ wieder statt. Über die 22,5 Kilometer wurde Martin Giebe in 1:34,51h Gesamtneunter und in der M35 Dritter. Mit diesem Lauf zeigte er sich sehr zufrieden, war die Durchgangzeit bei der Halbmarathondistanz neue persönliche Bestzeit. Damit liegt er auch gut im Plan bei seiner Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon (29.10.), wo er um die drei Stunden laufen möchte. Ebenfalls auf der 22,5km-Strecke unterwegs war Martin Obst. In 1:39:05min wurde in der M30 Zweiter. Beide sammelten damit noch einmal wertvolle Punkte für die Stadtranglistenwertung. Martin Obst baute damit die Führung in seiner Altersklasse aus. Für Martin Giebe war es in diesem Jahr der zweite Lauf der Stadtrangliste. Damit kommt er nicht nur in die Einzelwertung, sondern unterstützt das Abschneiden des Vereins in der Teamwertung, bei der alle in die Wertung kommenden Läufer zusammengezählt werden. Punkte für die Stadtrangliste sammelten außerdem Ina Trodler (6. Platz W40 1:32:05h – 15km) und Manuela Jurowiec (12. Platz W 401:54:27h). Ebenfalls über die 15km am Start war Julius Jurowiec (1:20,17h). Für Mutter und Sohn war es der erster Start überhaupt über eine 15-km-Strecke.
Martin Obst und Martin Giebe (v.l.) (Foto: M. Giebe)
Ina Zscherper Beste Deutsche beim Halbmarathon in Usti nad Labem
Am Sonnabend ging Ina Zscherper in Usti nad Labem beim Mattoni-Halbmarathon an den Start. In einem Top-Elitefeld lief sie in 1:21,42h als 15. Frau über die Ziellinie und wurde beste Deutsche. „Es war super Wetter und eine super Organisation. Die Strecke war schön, führte direkt durch die Stadt“, erzählt Ina Zscherper. „Das Laufen hat sich gut angefühlt, da ich nicht wieder so schnell losgehechtet bin. Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei bleibe, um bis zum Jahresende noch ein paar Läufe machen zu können.“
Ina Zscherper in Usti nad Labem (Foto: privat)
Landesmeisterschaft im Berglauf
Am Sonntag fand in Löbau die Landesmeisterschaft im Berglauf statt. In der M45 gewann Frank Jürries über die zehn Kilometer den Landesmeistertitel in 45:59min.
Kohlhau-Team-Marathon
Am Sonntag nahmen Ulrike und Martin Obst am Kohlhau-Team-Marathon in Geising teil und siegten in der Mixedwertung als Team „Esst mehr Obst!“ in 3:31,15h. Jeder Läufer des Zweierteams lief dreimal 6,9km und musste pro Runde rund 230 Höhenmeter überwinden.
Salzburger Businesslauf: Roman Wagner auf Rang neun
Am vergangenen Donnerstag war Roman Wagner zum inzwischen fünften Mal beim Salzburger Businesslauf am Start, der in diesem Jahr erstmals nicht mehr außerhalb der Stadt sondern direkt in der Salzburger Altstadt veranstaltet wurde. Die rund 5,9km mit etwa 50 Höhenmetern bewältigte er in 19:48min. Damit landete er auf Rang neun und mit seinem 3er Team auf Rang vier. „Die Strecke ist für einen Stadtkurs ziemlich anspruchsvoll. Es ging durch unzählige enge Kurven, hoch, runter und über einige Treppen. Als Highlight ging es etwa einen Kilometer lang durch das Gängelabyrinth der Tiefgarage unter der Festung Hohensalzburg. Bei kaum zwei Meter breiten und nicht sonderlich hohen Gängen ist die gefühlte Geschwindigkeit extrem hoch und man muss sich schon etwas überwinden, um im vollen Tempo um die nächste Ecke zu rennen ohne zu sehen, wo es danach weiter geht“, erzählt Roman Wagner von seinen Eindrücken.
Oslo – Marathon
Am vergangenen Sonnabend lief Vereinsmitglied Manuela Großer im Rahmen des Oslo-Marathons den Halbmarathon. Nach einem zweiwöchigen Wanderurlaub in Norwegen, war der Start bei diesem Halbmarathon ein schöner Abschluss des Urlaubes. „Der Wanderurlaub stand schon lange fest. Da hab ich dann einfach im Internet geschaut, ob es zu dieser Zeit in der Nähe einen Volkslauf gibt. Eigentlich wollte ich nur die zehn Kilometer laufen. Aber bei dieser Startzeit wäre es etwas knapp geworden, die Fähre nach Hause zu bekommen. So entschied ich mich für den Halbmarathon, der zeitiger gestartet wurde“, erzählt Manuela Großer. Es war nach 2016 in Leipzig ihr zweiter Halbmarathon überhaupt. Mit ihren 2:30h haderte sie zunächst, da sie gern die Zeit von Leipzig (2:27h) gesteigert hätte. Aber: „Die Strecke hatte viele Höhenmeter und man lief komplett auf Asphalt, damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet“, erzählt sie. Auch die Streckenführung fand sie nicht so attraktiv. „Die Organisation war allerdings spitze.“ Sie ist stolz da drauf es geschafft zu haben.
Paarlauf des Citylauf-Vereins am 27. September 2017
Am 27. September 2017 findet unser Vereinsfest und Paarlauf im Heinz-Steyer-Stadion statt. Alle, auch Nichtmitglieder, sind herzlich Willkommen. „Jedes Team (á 2 Personen, mixed, w/w oder m/m) läuft auf der Bahn 30 Minuten. Jeder gelaufene Meter zählt und wird dann am Ende zusammengerechnet. Also gebt Freunden und Familie Bescheid und kommt vorbei, Start ist 18:30 Uhr, nach ein paar Runden auf der Bahn lassen wir es dann gemütlich bei Speis & Isogetränk ausklingen“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Silber für Josephine Unverzagt
Am vergangenen Sonnabend nahmen sechs der jüngsten Nachwuchsathleten des Citylauf-Vereins am Schüler- und Jugendsportfest des Postsportvereins Dresden im Hein-Steyer-Stadion teil. Josephine Unverzagt erkämpfte in der W13 Silber im Ballwerfen mit einer Weite von 40,00m. In der W11 lief Felicitas Staubach über die 800 Meter in 3:03,40min auf Rang fünf. Im Weitsprung schaffte sie 3,32m.
Josephine Unverzagt (W13) Silber beim Ballwerfen (Foto: A. Unverzagt)
Vier Bambinis gingen in der Altersklasse M/W8 im Weisprung und 50m-Lauf an den Start. Alle sammelten erste Wettkampferfahrungen, ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles.“ Im vereinsinternen Wettstreit war Finn Lehmann (2011) mit 10,26s der Schnellste über die 50m und war im Weitsprung mit 2,25m nur zwei Zentimeter hinter Paul Mrozewski (2010), der die 50m in 11,23s. lief. Der Jüngste, Tim Rohr (2012) lief 11,53s und sprang 2,14m. Luise Poland war ebenfalls die Jüngste (2012) und lief die 50m in 11,45s.
„Es gab für die Kiddies viel zu seh’n im Heinz- Steyer- Stadion. Die gesamte Wettkampfatmosphäre, angefangen von den vielen anderen Sportlern, parallel stattfindenden Wettbewerben, dem jubelnden Publikum, der Musik,…hielt den Adrenalinpegel konstant am Limit. Der Knall der Startpistole flößte so großen Respekt ein, dass der Tiefstart aus der Startvorrichtung auf Anhieb bei den kleinen Cityläufern fehlerfrei gelang. Auch bei den Weitsprüngen gab es so gut wie keine Übertritte“, erzählen die beiden Übungsleiter Anke und Kai. “ Unsere vier waren die jüngsten Starter in ihrer Altersklasse. Viele neue Eindrücke sind auf sie eingeströmt. Jeder hat die neuen Situationen prima bewältigt, sich konzentriert, gekämpft, durchgehalten und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft gesammelt. Wir sind sehr stolz auf Luise Poland, Tim Rohr, Finn Lehmann und Paul Mrozewski.“
Bambini-Sportfest des Citylauf-Vereins
Beeindruckt von den Leistungen und Begeisterungsfähigkeit der Kinder plant der Citylauf-Verein am 25.November von 9.30 Uhr bis voraussichtlich 12.30 Uhr ein Bambini-Sportfest für die Jahrgänge 2010 bis 2013 in der DSC-Halle durchzuführen. In Anlehnung an den DLV-Kila-Cup absolvieren die Teilnehmer vier Disziplinen, 30m-Hindernis-Sprint, Ziel-Weisprung aus zehn Metern Anlauf, beidarmiges Stoßen bzw. Schocken eines Medizinballes sowie ein Team-Biathlon-Staffellauf mit Lauf-und Wurfeinheiten. Dieser Team-Wettbewerb wird sowohl vereinsübergreifend als auch Alters und Geschlechter gemischt durchgeführt. Das beste Mannschaftsergebnis wird ebenso ausgezeichnet, wie die Mannschaftsbesten im Sprint, Sprung und Wurf. Meldungen bis 12. November an kerstin-helm@citylaufverein.de. Wer dieses Sportfest als Helfer unterstützen möchte, ist ebenfalls willkommen.
Frauenlauf: Ina Zscherper siegt souverän
Der September hält auch in diesem Jahr zahlreiche Lauf-Events bereit, an denen die Cityläuferinnen und –läufer rege teilnehmen und dabei die Qual der Wahl hatten. So stand am vergangenen Sonnabend der 5. Mercedes-Benz-Frauenlauf in Dresden auf dem Programm. Insgesamt über 2.000 Läuferinnen waren unterwegs und verteilten sich dabei auf die fünf bzw. zehn Kilometerdistanz.
Zieleinlauf Ina Zscherper ( Foto: Laufszene)
Die zehn Kilometer beendete Ina Zscherper nach 37:33min als souveräne Siegerin und hatte damit knapp fünf Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Vom Lauf war sie begeistert: „ Es war eine schöne Atmosphäre und eine gute Organisation. Ich hatte ein gutes Gefühl beim Laufen. Zwei Tage zuvor war ich noch in Großschönau bei einem Paarlauf am Start.“ Am kommenden Wochenende wird sie erstmals im tschechischen Usti nad Labem beim Mattoni-Halbmarathon an den Start gehen. Da war der Frauenlauf nochmal eine gute Vorbereitung.
Außerdem über die zehn Kilometer beim Frauenlauf dabei vom Citylauf-Verein waren Anja Gorlaski (50:52min) und Mareike Unverzagt (1:12,32h bzw. netto 1:11,48h)). Besonders beachtlich ist, dass Mareike zuvor noch als engagierte Helferin die Laufszene bei der Startunterlagenausgabe unterstützte, ehe sie selbst die Laufschuhe schnürte. Ihr großes Ziel ist in diesem Jahr die erfolgreiche Bewältigung des Berlin-Marathons.
Auch auf der Fünf-Kilometer-Strecke waren Frauen des Citylauf-Vereins zu finden. Marita Löwe lief 32:17min (brutto bzw. 31:20min netto) und wurde damit Zweite der W65. Josephine Unverzagt (U16) lief 32:22min (brutto bzw. 29:02min netto). Manuela Jurowiec war nach 36:43min (brutto bzw. netto 33:54min) im Ziel.
24. Bautzener Stadtlauf
Ebenfalls am Sonnabend fand der 24. Bautzener Stadtlauf statt. „Auch diesmal hat Georg über die 5,5 km den 2. Platz(18:35min) belegt und ich bin über die 9,3 km insgesamt 9. (35:19min) geworden“, erzählt Detlef Bär. „Sowohl Georg als auch ich sind mit unseren Leistungen zufrieden, konnten wir doch unsere Zeiten vom Vorjahr auf dem sowohl auf, als auch an der Strecke recht belebten Rundkurs verbessern.“ Ebenfalls über die 9,3km am Start war Edelgard Palfi (1. Platz W65 – 51:04min).
Gesamtzweiter über 5,5km Georg Bär (Foto: privat)
38. Tharandter Waldlauf und Meißner Handicp-Lauf
Ebenfalls am Sonnabend fand der 38. Tharandter Waldlauf statt bei dem traditionell sowohl kürzere Strecken, wie die fünf Kilometer, aber auch lange Kanten, wie die 30 Kilometer angeboten werden. Nach seinem Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft im Straßenlauf legte Uwe Merdon über die kürze fünf Kilometer-Strecke nochmal nach und wurde in 18:18min Gesamtsieger. Über die zehn Kilometer sicherte sich Dirk Mietko in der M35 den zweiten Platz (38:24min). Die Halbmarathondistanz nahmen Gerd Reinberger (M30 3. Platz 1:44,30h) und Marina Helas (W30 2. Platz 1:59,34h) in Angriff. Die 30 Kilometer liefen Martin Obst (2:22,15h – 3. Platz M20/30) sowie Sophie Körnig (3:05:48h – 4. Platz W20/30).
Marina Helas hatte sich etwas mehr vorgenommen, Kreislaufprobleme und später hinzukommende Kniebeschwerden verhinderten diesmal jedoch eine bessere Zeit. Bereits am Freitag war sie beim Meißner Handicap-Lauf über die zehn Kilometer (47:07min) am Start, um Punkte für den Meißner-Sparkassen-Cup zu sammeln. Auch wenn sie die schöne Aussicht aufgrund kleinerer persönlicher Einschränkungen nicht ganz so genießen konnte, wie sie sagt, ist ihr Fazit dennoch „Diesen Lauf kann man sich vormerken.“ Ebenfalls in Meißen, allerdings über die vier Kilometer am Start war Edelgard Palfi (27:03min – 3. Platz W60+)
Finsterwalder Dutzend
Zu guter Letzt fand am Sonnabend ebenfalls das „Finsterwalder Dutzend“, eine Laufveranstaltung für Groß und Klein, von Bambiniläufen, über 4,2km bis hin zum Marathon, statt. Ulrich Trodler nahm den Marathon in Angriff und wurde in 3:19:08h Gesamtzweiter (1. Platz M40). Ina Trodler war auf der zehn Kilometer-Strecke unterwegs und siegte nach 57:14min in der W40 (GEsmtfünte bei den Frauen).
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Ulrich Trodler, Gesamtzweiter im Marathon (Foto: privat) -
Ulrich und Ina Trodler in Finsterwalde (Foto: privat)
Mühlbacher Landschaftslauf
Am Sonntag waren Frank Jürries und Edelgard Palfi beim Mühlbacher Landschaftslauf über die 4,8 Kilometer unterwegs. Frank wurde kam nach 21:47min als Gesamtsieger ins Ziel, Edelgard gewann in der W65 (32:03min).
Straßenlauf-DM: Uwe Merdon mit Bronze
Bereits am 2. September fand in Bad Liebenzell die Deutsche Meisterschaft im 10-Kilometer-Straßenlauf statt. Mit dabei vom Citylauf-Verein waren Uwe Merdon und Christoph Rodewohl. Uwe Merdon gewann in der M55 Bronze in 35:25min. „ Der 3. Platz ist okay. Ich wollte aber etwas schneller sein und unter 35 Minuten laufen, dann hätte es auch zu Platz 2 gereicht. Die Atmosphäre ist schon etwas anders, weil man nicht so viele Bekannte trifft, dafür aber die besten deutschen Läufer und Läuferinnen sieht, vor allem wenn man im eigenen Lauf mit den besten Frauen startet und zumindest auf den ersten Metern auf gleicher Höhe läuft. Die DM war super organisiert vom Ablauf, Zeitplan und Siegerehrung.“
Siegehrung Uwe Merdon 3. Platz M55 (Foto: privat)
Auch Christoph Rodewohl ist mit seinem Ergebnis sehr zufrieden, obwohl er in der Männerklasse auf Platz 58 im Ergebnisprotokoll geführt wird. Doch in 32:06min stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und bezeichnet diesen Lauf selbst als perfektes Rennen.
Seine Eindrücke beschreibt er wie folgt: „Das ich so einen Lauf hin bekomme, hätte ich fast nicht für möglich gehalten. Es hat von Anfang an einfach alles gepasst. Ich konnte mit Uwe Merdon am Samstag entspannt die 540 Kilometer anreisen. Der Ort Bad Liebenzell hatte einen ganz eigenen schwäbisch gemütlichen, etwas abgehängten und abgeschnittenen, teilweise fast stehengebliebenen Charakter. …
Die Zeit bis zum Start verging rasend schnell und die Anspannung wuchs von Minute zu Minute. Zum Glück gelang es mir diese Anspannung aufgrund der perfekten Rahmenbedingungen in positive Energie umzuwandeln. So stand ich 11:15 Uhr gemeinsam mit Deutschlands schnellsten Läufern am Start. Kurz sammeln … dann ging es auf den fast topfebenen Rundkurs von ca. 2,5 km. Schnell konnte ich einige Läufer überholen und mich nach vorne orientieren, was sich durch das ganze Rennen ziehen sollte. Die Sorge, dass ich am Anfang nicht überpace, wandelte sich schnell in die Sorge am Anfang zu langsam zu sein. Der Läuferverkehr war doch etwas dichter auf den ersten 500m als gedacht. Der Rundkurs entlang der Nagold und durch den Ort wieder zurück zum Markt war tatsächlich schnell und meine Beine nahmen die Schnelligkeit der Strecke wunderbar an. So konnte ich immer wieder das Tempo der vor mir laufenden Kollegen aufnehmen und mich so immer wieder nach vorne orientieren. Das Tempo passte und so ging es über 4 Runden bis ins Ziel. Die applaudierenden Zuschauer an der Strecke sowie das Gefühl mit den Besten aus Deutschland unterwegs zu sein, berauschten mich förmlich und ließen mich strahlend ins Ziel laufen. …
Das Training hat sich ausgezahlt und ich habe alle mir gesteckten Ziele für meinen Saisonhöhepunkt erreicht. Anteil daran haben u.a. Uwe Merdon, meine Laufbuddies Roman, Georg, André, alle positiv verrückten Läufer beim Citylauf-Verein, die mich jeden Mittwoch neu inspirieren, die Coaches für Dehnung, ABC uvm. sowie meine Brüder. Im Nachgang konnte ich das Rennen der Frauen genießen sowie Uwe Merdon zu Bronze anfeuern.“
9. TSC-Team-Staffel: Citylaufverein vorn dabei
Am vergangenen Mittwoch war wieder Gelegenheit zu zeigen, dass Läufer nicht nur Individualisten sind, sondern auch Team Spaß und Erfolg haben können. Rund um den Sportpark Ostra galt es die 4x4km zu bewältigen mit Start und Ziel im Heinz-Steyer-Stadion. Die Organisatoren der Laufszene Events GmbH konnten sich über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Insgesamt 540 Viererteams waren am Start, verteilt über die Kategorien „Frauen“-, Mixed“- und „Männer“-Team.
Den Gesamtsieg erkämpfte das Männer-Team Besenwagen vom Titelsponsor Thomas Sport Center mit den Cityläufern André Fischer und Marc Schulze in 50:12 Minuten. Auf Rang vier kam Cityläufer Markus Flack als Startläufer mit seinem Team 2fast4you in 59:16min.
Siegerehrung Männer-Teams (Foto: Laufszene)
Die Frauenwertung gewann das Team „Dresdner Laufsportladens/DSC“ in 1:01,09h mit den Nachwuchsmittelstrecklerinnen Johanna Kleiner (DSC 1898), Lena Laukner (Citylaufverein) und Jule Bohnefeld (DSC 1898) und Startläuferin Corinna Rose (Citylaufverein – W40). Bei allen vieren liegt der diesjährige Saisonhöhepunkt schon ein paar Wochen zurück. „Wir hatten gemeinsam viel Spaß beim Laufen und freuen uns riesig aus unserem Regenerationsprogramm heraus, die Frauenkategorie gewinnen zu können“, erzählt Corinna Rose im Namen der gesamten Staffel.
Cityläuferin Marina Helas verstärkte das Team „Schrittmacher Running Girls“ und landete in 1:03,29h auf Rang zwei. Ulrike Obst kam mit ihrem Team „Laufend aktiv – Ladies in Red“ auf den vierten Platz (1:08,34h). Edelgard Palfi (W65) stellte sich als Startläuferin in den Dienst des Teams „running girls“. In 1:24:43h landeten sie im Mittelfeld von insgesamt 47 Frauen-Staffeln.
Siegerteam Frauen (Foto: Laufszene)
Die schnellste Mixed-Staffel stellte der Citylaufverein. In der Besetzung Roman Wagner, Julia Goossens, Uwe Merdon und Christoph Rodewohl brachten sie den Staffelstab nach 53:02min ins Ziel. Begeistert äußerte sich Julia Goossens nach diesem Staffelerlebnis. „Ich fand es toll. Ich war zum ersten Mal dabei. Es ist eine schöne schnelle Strecke und super Stimmung. Die Möglichkeit auch mal als Läufer im Team zu starten, ist toll und der gemeinsame Zieleinlauf hat Spaß gemacht.“
Weitere Cityläufer waren in verschiedenen Mixed-Staffeln vertreten. Die Staffel Citylaufverein II in der Besetzung Anja Gorski, Martin Obst, Detlef Bär und Dirk Mietko kam in 1:01,09h auf Rang acht. „Schön fand ich, dass auch viele an diesem Tag nicht aktive Cityläufer im Stadion waren, um anzufeuern, um zu plaudern, zeigt das doch wie lebendig sich unser Vereinsleben entwickelt hat“, resümiert Detlef Bär. Platz zehn erkämpfte das Team Saxo Sonic Speed mit Julian Schmidt und Dirk Beier (1:01,38h). Auf Rang 13 kam die Staffel Citylaufverein III nach 1:03,23h in der Besetzung Dirk Dworaczek, Ulrike Baschant, Thomas Zubusch und Frank Jürries ins Ziel.

Ebenfalls dabei waren Michael Kuhardt („Die Testläufe“) sowie Manuela Jurowiec (Sportgruppe Beschwerdefrei).
„Neben den Organisatoren Reinhard Schmidt, Andre Egger und Günter Frietsch und Kerstin Helm haben sich die Familie Unverzagt mit Josephine, Mareike, Anke und Kai sowie Birgit Harz und Uwe Stalke voll ins Zeug gelegt, damit es eine tolle Veranstaltung werden konnte“, betont Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Helferin Mareike Unverzagt (li.) (Foto: Laufszene)
38. Bielebohlauf in Oppach
Am heutigen Sonntag war Edelgard Palfi (W65) aktiv. Sie bewältigte sie 4,9km in 27:33min und gewann damit ihre Altersklasse.
Dresdner Nachtlauf: Citylaufverein mit Dreifacherfolg
Am vergangenen Freitag ging der 8. Dresdner Nachtlauf bei recht widrigen Witterungsbedingungen, aber dennoch mit einem neuen Teilnehmerrekord über die Bühne. Auf dem langen Kanten (13,8km) konnte der Citylaufverein einen Dreifacherfolg bei den Herren feiern. Marc Schulze siegte in 45:50min vor André Fischer (47:31min) und Christoph Rodewohl (47:50min). „Mit der Platzierung bin ich bei meinem ersten richtigen Wettkampf in diesem Jahr natürlich super happy“, erzählt der Drittplatzierte. „Der Lauf war voll aus dem Training heraus und unter den Bedingungen, Temperatur und am Ende allein gegen die Zeit das Maximum. Die letzten zwei Kilometer konnte ich dank Kulisse, Fackelschein und Anfeuerung nochmals beschleunigen. Ich hoffe diesen Schwung in die anstehende Wettkampfserie im September und Oktober mitnehmen zu können.“ Lena Laukner lief 1:04,21h und war damit die schnellste Läuferin der U18. Uwe Merdon siegte in 52:42min in der M55, ebenso wie Stefan Zschoche in der M60 (1:01,29h). Eine Vielzahl weiterer Läuferinnen und Läufer des Citylaufvereins waren auf dieser Strecke unterwegs.
Einen Doppelerfolg ging bei den Damen über die fünf Kilometer ebenfalls an den Citylaufverein. Juliane Schmidt gewann in 19:58min vor Julia Goossens (21:03min). „Das war mal ein Erlebnis, so durch die Nacht bei Donner und strömenden Regen atemlos auf Dresden zu zu rennen“, erzählt Julia Goossens. Edelgard Palfi (W65) siegte in 31:31min in ihrer Altersklasse. Roman Wagner wurde bei den Herren in 17:20min Dritter.
(Foto: Laufszene)
Juliane Schmidt und Julia Goossens (Foto: Laufszene)
(Foto: Laufszene)
Vereinsvorsitzender Heiko Poland freute sich über die Ergebnisse seiner Vereinsmitglieder. „Der Nachtlauf war für den Citylauf-Verein sehr erfolgreich, von zwölf möglichen Platzierungen gingen sechs an den Citylaufverein. Die Centrumgalerie Dresden hat uns mit 2146 Euro Spende belohnt, damit wir weit den Laufsport in Dresden bewegen können.“
31. Jever-Fun-Lauf in Schortens: Ina Zscherper auf Rang neun
Am Sonnabend ging Ina Zscherper in Schortens (nähe Wilhelmshaven) beim 31. Jever-Fun-Lauf über die zehn englischen Meilen an den Start. In 1:03,04h lief sie bei den Frauen in einem gut besetzten Lauf auf einen hervorragenden neunten Rang und war damit beste deutsche Frau. „Der Lauf in dieser Kleinstadt war sehr schön und hat sich insgesamt gut angefühlt.“ Als nächstes plant Ina Zscherper einen Start beim Halbmarathon im tschechischen Usti nad Labem.
Ina Zscherper beim zehn Meilenlauf (Foto: D. Albertus)
2. Hirschfelder Scratolauf
Nach ihrem Start über die fünf Kilometer beim Dresdner Nachtlauf lief Marina Helas am gestrigen Sonntag beim 2. Hirschfelder Scratolauf die 11,8km und wurde in 56:36min bei den Frauen Gesamtzweite. „Der Lauf hatte ordentlich Höhenmeter und zum Glück waren die meist im schattigen Wald. War bis auf zwei drei Kilometer zu Beginn auf Platz zwei und wollte unbedingt einen der ersten drei Pokalplätze ergatterten, was ja geklappt hat“, erzählt Marina Helas. „Der Lauf war super organisiert. Es gab auch Kuchen und eine Tombola, wo gefühlt jeder zweite Läufer etwas gewonnen hatte. Es gingen also nicht nur die Laufbesten als Sieger nach Hause.“
Schöne Landschaftsläufe entdeckt durch Ulrich Trodler
Ulrich Trodler erzählt von seinen Lauferlebnissen der letzten Wohen:
„Im August gibts da, wo manche Menschen gerne Urlaub machen, schöne Landschaftsläufe zu entdecken. Beim Ottonenlauf läuft man über 69 km die komplette Strecke des Weitwanderwegs Selketalstieg im Harz von Stiege bis Quedlinburg ab.Viel Abwechslung mit guter Fernsicht, Felsentunnel, breiten Forstwegen sowie Singetrails über Stock und Stein. 14 Tage später kann man das Dresdner Stadtfest mal auslassen und den größten See Deutschlands über 75 km beim Müritzlauf umrunden: auf Forstwegen im Müritz-Nationalpark und auf dem Müritz-Radweg. Für mich waren beide Strecken fast auf die Minute gleich schnell. 6:11 h beim Ottonenlauf bedeuteten Platz 6 von 57. Eine Minute mehr im Ziel in Waren an der Müritz Platz 5 von 114.“
Ulrich Trodler beim Müritzlauf (Foto: privat)
Ulrich Trodler beim Müritzlauf (Foto: privat)
WM in London: Eindrücke von Christoph Rodewohl
Die Weltmeisterschaft der Leichtathletik in London ist schon ein paar Tage her. Vereinsmitglied Christoph Rodewohl war als Zuschauer live dabei und schildert seine ganz persönlichen Eindrücke:
„60.000 Menschen in Ekstase aufgrund von Leichtathletik, 4 deutsche Medaillengewinner, einmal die deutsche Nationalhymne … so lautet mein persönliches kurzes, knackiges Fazit nach 2 faszinierenden Wettkampftagen im Londoner Olympiastation. Als Fan der Leichtathletik und der deutschen Athleten keine schlechte Ausbeute. Auch wenn man nun mit der sportlichen Bilanz im Land etwas hadert: Platz 10 im Medaillenspiegel mit insgesamt 5 Medaillen (nach 8 in Peking, 7 in Moskau, 7 in Daegu) hinter GB und POL. Aber Novovirus, verletzte Topathleten, Umbruch nach Olympia, junger Kader, Umbruch im Fördersystem, einem gesperrten Russland, Londoner Regenwetter, Unvermögen von anderen Athleten und sicher kann man noch weitere Gründe heranziehen, jetzt auch nicht wirklich schlecht.
Das Highlight für mich waren nicht die Show und Verabschiedung von Usain Bolt, das Speerwerfen mit den 3 Deutschen, die 5.000m mit Mo Farahs letzten WM-Lauf auf der Bahn, die Königsdisziplin Männer-Zehnkampf, die 800m mit Caster Semenya, der Weltrekord bei den Geherinnen; das Maskottchen Hero, die jamaikanische Fangemeinschaft direkt an der Ziellinie, die 4x100m der Frauen und Männer, das fachkundige Londoner Publikum, das Diskuswerfen der Frauen mit der kroatischen Parlamentarierin Perkovic; die jedes einzeln betrachtet bereits ein absolutes Highlight darstellen; sondern die 60.000 (900.000 an 9 Tagen) total begeisterten, friedlichen Fans, die bei jedem britischen Athleten so laut wurden, dass man sich fast die Ohren zu halten musste, hätte man nicht genau solch eine Stimmung sich unter die Haut gehen lassen und in sein Gedächtnis für immer ein prägen wollen. Also Ohren auf, mitjubeln und diese Leichtathletik-Party bei Gänsehaut Atmosphäre mit der Deutschland Flagge in der Hand in vollen Zügen genießen (und konzentriert verfolgen, damit man nicht gar als nicht-fachkundiger Zuschauer entlarvt wird). Die Atmosphäre in Stadien ohne Laufbahn kann da nicht mithalten; da nützen auch 222 Mio. nichts.
Einziger Wehrmutstopfen, das Thema Doping schwingt bei der Erbringung von bestimmten Leistungen immer ein wenig mit. Was bleibt ist die Hoffnung darauf faire und saubere Wettkämpfe gesehen zu haben, dass sich die deutschen Athleten im Hinblick auf die EM 2018 im eigenen Land entwickeln konnten und weiterhin können und dass sich die erzielten deutschen Einschaltquoten zur Zeit der WM in eine ebenso großartige Begeisterung im Berliner Olympiastadion umwandeln lassen. Ich habe zumindest schonmal geübt. Wir sehen uns im August 2018 in Berlin (auf der Tribüne).“















