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Stadtlauf: 10km-Siege für Ina Zscherper und Marc Schulze
Marc Schulze verteidigte am vergangenen Sonntag den Stadtmeistertitel über die zehn Kilometer aus dem Vorjahr. Nach 32:09min überquerte er die Ziellinie im harten Kampf mit Herausforderer Robel Tewelde aus Bautzen (32:32min). Die Stadtmeisterin über dieselbe Distanz kam mit Ina Zscherper (38:03min) ebenfalls vom Citylauf-Verein Dresden.
Auf allen drei angebotenen Strecken, fünf und zehn Kilometer sowie Halbmarathon, waren die Farben des Citylauf-Vereins vertreten. Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer kann nicht jedes Einzelergebnis genannt werden.
Über die fünf Kilometer kam Roman Wagner (16:59min) als Gesamtdritter ins Ziel. Als Sieger trug sich Karl Bebendorf (DSC 1898) in 16:23min in die Siegerliste ein. Thomas Mende wurde in der M50 Zweiter in 24:15min. Einen hervorragenden zweiten Platz erkämpfte Felicitas Staubach in der wU14 in 25:59min. Uwe Zentsch siegte in der M55 über die zehn Kilometer in 43:51min. In 1:35,14h wurde Martin Obst Siebter der M35.
Einige der Cityläuferinnen und –läufer stellten sich in diesem Jahr als Pacemaker in den Dienst anderer Läufer. So waren über die zehn Kilometer Julius Jurowiec und Alexandra Gering für die 50 bzw. 60 Minuten-Zielzeit verantwortlich.
„Kerstin Helm hat die Cityläufer gefragt, ob jemand Lust hätte auf Pacemaker beim Stadtlauf. Ich habe schon eine Weile gebraucht, um mich zu entscheiden. Ermutigt haben mich Beate und meine Mutti“, erzählt Julius Jurowiec, der jüngste Tempomacher vom Citylauf-Verein. „Ich war mir sicher, dass ich die 50 Minuten gut schaffen kann. Trotzdem habe ich vorher geübt und war ziemlich aufgeregt. Der Lauf mit dem Rucksack und der Fahne waren schon ungewohnt, manchmal bin ich an den Bäumen hängengeblieben. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich habe mich gefreut, dass ich die Zielzeit genau geschafft habe. Ich hätte mir gewünscht, dass mir mehr Läufer gefolgt wären, die meisten Läufer sind immer nur kurze Strecken mit mir mitgelaufen, manche sind dann schneller geworden, manche langsamer. Ich denke, dass ich es auch nochmal machen würde.“
Begeistert zeigte sich auch Alexandra Gering nach ihrem ersten Einsatz als Pacemakerin. „Ich fand das eine coole Möglichkeit so einen Lauf mal mit anderer Perspektive anzugehen“, erzählt sie. „Ich habe dann zweimal im Vorfeld ´geprobt´ und war zum LAuftag tatsächlich etwas aufgeregter als normalerweise. Auf den ersten Kilometern hab ich mich noch etwas zu sehr von der Masse leiten lassen und war gut 20 Sekunden zu schnell unterwegs. Danach hatte ich das Tempo gefunden und konnte ganz konstant durchlaufen. Besonders Spaß hat auch der Dialog mit den Läufern aus der Pacegruppe gemacht. Gerne wieder!“
Über die Halbmarathondistanz führte Ulrich Trodler alle Laufreunde mit Ziel 1:45h. Wer sich die zwei Stundenmarke vorgenommen hatte, orientierte sich an Ulrike Obst. Für die 2:15h waren Beate Primus und Claudia Dittrich „verantwortlich“.
„Es war einfach Klasse und hat Mega Spaß gemacht“, erzählt Beate Primus begeistert. „Wir kamen uns im Ziel wie Helden vor … Claudia Dittrich und ich durften 2:15h machen für Halbmarathon. Wir konnten einer Zehn-Kilometer-Dame helfen eine neue Bestzeit aufstellen. Die war so Happy… und wir auch. Dann liefen wir unsere zweite Runde und unsere kleine Gruppe war weiterhin komplett. Es hat wirklich Spaß gemacht die Läufer zu motivieren, die dann mit uns mit 2:14:20h ins Ziel kamen und sich so riesig freuten. Für uns war es ein Trainingslauf in die Richtung Marathon-Vorbereitung. Es war für uns eine Ehre Tempomacher zu sein und wir würden es wieder tun. So langsam und gleichmäßig zu laufen, strengt aber auch an.“
7. Rammenauer Fichtelauf: Sieg für Georg Bär
Aus läuferischer Sicht verlief das vergangene Wochenende etwas ruhiger. Georg und Detlef Bär liefen am 1. Juni beim inzwischen vierten Mal die 7,5 Kilometer beim Rammenauer Fichtelauf.
„Wie stets ging es über kleine Straßen und Wege durch die Rammenauer Wald- und Teichlandschaft bis man schließlich den wirkungsvoll in der Mitte des Rammenauer Schlosshofes platzierten Zielbogen erreichte. Und wie immer war der Lauf sehr liebevoll durch die Rammenauer Gemeinde (der Bürgermeister ist mitgelaufen) und den Heimatverein organisiert worden“, erzählt Detlef Bär, der Gesamtachter wurde und in seiner Altersklasse (M45) in 28:33min gewann.
Für Georg war es diesmal ein besonderer Höhepunkt. „Der Fichtelauf im Jahr 2014 war der allererste Langstreckenlauf an dem ich teilgenommen habe. Da ist es schon ein besonderes Gefühl, wenn ich mir da jetzt auf dieser Strecke bei meiner 4. Teilnahme mit großem Vorsprung den Sieg (24:57min) erlaufen konnte“, so Georg Bär.
Ebenfalls am Start vom Citylauf-Verein war Jürgen Matz, der in der M60 in 37:14min Rang vier belegte.
12. Oelsnitzer Lauftag
Am vergangenen Sonntag ging Jürgen Matz zudem über die zehn Kilometer beim 12. Oelsnitzer Lauftag an den Start. In 45:06min wurde er Gesamtelfter und Dritter der M60. Der Citylauf-Verein war aber auch auf den beiden anderen angebotenen Strecken vertreten. Über die fünf Kilometer wurde Birgit Harz in der W70 Zweite in 37:13min. Uwe Merdon absolvierte die 15 Kilometer und wurde in 1:00,41h Gesamtzehnter und siegte damit in seiner Altersklasse (M55).
Dresdner Mittelstreckler weiter gut unterwegs
Nachdem einige Mittelstreckler des DSC 1898 am Pfingstwochenende die Bahnsaison eröffneten, konnte der eine oder andere von ihnen durch weitere Leistungssteigerungen kleine Achtungszeichen setzen.
So steigerte Karl Bebendorf zunächst seine 800m-Bestzeit, die er beim DSC-Jugendmeeting in 1:49,32min aufgestellt hat bei einem Meeting im tschechischen Turnov auf 1:49,21min, ehe er beim Meeting in Osterorde auch über die 1500m eine neue persönliche Bestzeit lief und in 3:42,12min als Sieger und neuer Stadionrekordinhaber die Heimreise antrat.
Jonathan Schmidt startete ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung beim DSC-Jugendmeeting in die Saison (800m – 1:51,99min). Bei einem Meeting am 26. Mai im belgischen Oordegem lief er die 1500m in 3:48,45min. Am vergangenen Sonnabend, beim Meeting in Osterode, konnte er dann die U20-Konkurrenz in einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:46,65min klar gewinnen, schrammte dabei allerdings denkbar knapp an der Norm für die U20-WM vorbei, die bei 3:46,50min liegt.
33. Gaußiger Parklauf: Doppelerfolg für Georg und Detlef Bär
Am Sonnabend liefen Georg und Detlef Bär erstmals beim 33. Gaußiger Parklauf und konnten über die 6,5km einen Doppelerfolg feiern. Im Ergebnisprotokoll werden sie mit 29:01min (Georg) und 30:27min (Detlef) geführt.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit, wie Detlef Bär selbst schildert: „Da es in den letzten Wochen schon eine Vielzahl von Wettkämpfen gab, haben wir uns für die kleinere Strecke, den 6,5 km Rundkurs, entschieden. Eine anspruchsvolle Strecke rund um und im Gaußiger Schlosspark durch wunderschöne Landschaft bei allerbestem Wetter. Nur war die Strecke leider so schlecht gekennzeichnet, dass sowohl Georg und ich als auch zahlreiche andere Läufer sich zum Teil mehrfach verlaufen haben. Das Ziel erreichten wir dann mit einem doch deutlich höheren Wert als den ausgewiesenen 6,5 km auf der Laufuhr.“
Limbacher Marktlauf, Rennsteiglauf, 1. CrossDeLuxe Freital, Balaton-Umrundung
Ebenfalls am Sonnabend fand der Limbacher Marktlauf statt. Über die 10,6km gewann Uwe Merdon in der M55 in 41:02min. Gerd Reinberger wurde in der M35 in 46:49min Vierter.
Einige Cityläuferinnen und Cityläufer zog es am vergangenen Sonnabend zum Teil zum wiederholten Male an den Rennsteig. Marc Schulze lief beim 73,9km langen Supermarathon nach 5:23,15h als Zweiter über die Ziellinie in Schmiedefeld am Rennsteig. Über die Halbmarathondistanz lief Lena Laukner in der U20 in 1:46,03h auf Rang vier. Birgit Harz war ebenfalls auf dieser Stecke unterwegs und überquerte nach 2:51,07h die Ziellinie (5. Platz in der W70). Edelgard Palfi benötigte für die 21,1km 2:33,17h (14. Platz in der W65). Außerdem über diese Strecke am Start waren Rico Laukner (M50 – 1:50,33h) und Knut Schulz (M40 – 1:47,24h).
Am Sonntag nahm Claudia Dittrich am 1. CrossDeLuxe in Freital über die acht Kilometer teil. Los ging es vom Freizeitzentrum „Hains“. Auf dieser Strecke waren zahlreiche Hindernisse zu überwinden, steile Anstiege zu bewältigen. Schlamm, Dreck und Wasser gehörten aber auch dazu. Nach 1:13,50h kam Claudia Dittrich als 15. Frau durchs Ziel.
Von einem besonderen Lauferlebnis, das sie mit weiteren Dresdner Lauffreunden Mitte Mai zum wiederholten Male genoss, kann Edelgard Palfi berichten.
„Wir haben die Balaton-Umrundung geschafft – 220 Kilometer in 22:31,09 Stunden mit sechs Personen. Wir waren drei Teams, sind alle etwa gleich angekommen und liegen leistungsmäßig damit in der Mitte (Platz 792). Am darauffolgenden Wochenende hatten wir noch einen Lauf in Keszthely. Der Großteil von uns ist Halbmarathon gelaufen, ich die zehn Kilometer. Viele von uns konnten aufs Treppchen steigen. Mit meinem zweiten Platz in der Altersklasse W60+ war ich zufrieden, zumal es sehr warm und sonnig war.“ Von den 1294 gestarteten Mannschaften erreichten 1275 das Ziel. Ein Team konnte aus zwei bis maximal 12 Läufern bestehen.

Dresdner Teams der Balaton-Umrundung (Foto: E. Palfi)
Edelgard Palfi am Balaton (Foto: privat)
Edelgard Palfi am Balaton (Foto: privat)
Rewe-Team-Challenge
Auch bei der diesjährigen Rewe-Team-Challenge nahmen zahlreiche Cityläuferinnen und –läufer in unterschiedlichen Teams teil, sodass es kaum möglich ist alle aufzuzählen. Karl Bebendorf (DSC 1898) für seinen Arbeitgeber AOK Plus Sachsen/Thüringen am Start siegte über die fünf Kilometer in 15:05min und verwies damit Marc Schulze für die Kellerbauer & Gürtner GmbH laufend, auf Rang zwei (15:23min).
In die Top 10 liefen außerdem Christoph Rodewohl (6. Platz 15:42min) und Roman Wagner (9. Platz 15:58min), beide für das Team „Quickfit – das Fitnesscenter“ startend. Ebenfalls zu diesem Team gehörte Georg Bär vom Citylauf-Verein. Er lief in 16:02min auf Rang elf.
Gemeinsam mit Tom Barth gewannen sie die Teamwertung der Herren in 1:03,36h, knapp vor dem Team „Santrotec Team Katja Hermann 1“ (1:03,49h). Gemeinsam mit den Leipzigern Nico Ihle und Felix Rüger, liefen Niklas Härtig und Tim Koritz vom DSC 1898 in Gedenken an ihre kürzlich verstorbene Trainerin Katja Hermann, ebenso wie das Frauenteam „Santrotec Team Katja Hermann 3“, das in der Besetzung Anna Walter, Corinna Rose, Felicitas Ender und Tamina Poike in 1:18:16h den zweiten Platz erkämpfte.
In 1:22,20h kam das Frauenteam „Quickfit – das Fitnesscenter“ mit Cityläuferin Julia Goossens (19:34min) auf Rang drei.
DSC-Jugendmeeting: guter Saisoneinstand der Mittelstreckler
In der vergangenen Woche gab es erneut vielfältige Startmöglichkeiten bei größeren und kleinen Laufveranstaltungen. Beim DSC-Jugendmeeting am Pfingstsonnabend stiegen zahlreiche Mittelstreckler des Dresdner SC recht erfolgreich in die Freiluftsaison ein. So siegte 800m-Spezialist Jan Riedel in 1:48,80 Minuten und erfüllte damit sein selbst gestecktes Ziel eine Zeit von 1:48 – 1:49 Minuten zu laufen. Nach sehr guter Tempoarbeit bis 600 Meter des Leipzigers Robert Farken konnte Jan Riedel auf den letzten 80 Metern noch an seinem Trainingskameraden Karl Bebendorf vorbeiziehen. Dieser wurde in 1:49,32 Minuten Zweiter.
800m-Lauf der Männer (Foto: C. Trache)
Jonathan Schmidt (U20) entschied sich für einen Start bei diesem Männerrennen, um eine gute Zeit zu laufen. Dies gelang ihm mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:51,99 Minuten. Ebenfalls neue persönliche Bestzeiten liefen Felicitas Ender (U20) in 2:18,62 Minuten sowie Felix Friedrich (U18) in 2:01,64 Minuten. Damit gewann er die U18-Konkurrenz.
Felicitas Ender (97) startet mit 800m-Bestleistung in die Saison (Foto: C. Trache)
Bereits am 5. Mai gingen die Mittelstreckler des DSC 1898 in Leipzig bei der Landesmeisterschaft der langen Staffeln an den Start um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die 3x1000m-Staffel der männlichen U20 in der Besetzung Niklas Härtig, Oliver Rehn und Jonathan Schmidt schafften dieses Ziel in 7:41,67min (1. Platz) ebenso wie die 3x800m-Staffel der weiblichen U20 in der Besetzung Felicitas Ender, Anna Walter und Johanna Kleiner in 7:04,19min (1. Platz).
10. Pfingstrennen um den Bärwalder See und Thumer Pfingstlauf
Während der eine oder andere des Citylaufvereins als Kampfrichter oder Helfer beim Jugendmeeting im Einsatz war, schnürten Andere zu Pfingsten selbst die Laufschuhe. So ging André Fischer am Pfingstsonnabend nach 2014 erneut beim Thumer Pfingstlauf an den Start und konnte auch seinen damaligen Erfolg wiederholen. „Die schwere, etwa 18 km lange Strecke besteht aus einer zweimal zu laufenden abwechslungseichen Runde mit vielen Anstiegen und Rhythmuswechseln. Flache Passagen gab es dagegen gar nicht. Ich konnte mich in 1:07:43h vor Stefan Seidel (SG Adelsberg) durchsetzen“, erzählt er von diesem Rennen.
Am Pfingstsonntag lief Claudia Dittrich beim 10. Pfingstrennen um den Bärwalder See die zehn Kilometer und wurde in 50:16 Minuten Zweite der W30. Dirk Beier nahm den Halbmarathon in Angriff und kam nach 1:32,15h auf Rang fünf der M30 ins Ziel.
Stadtranglistenläufe: Blütenfestlauf und Bahnlauf
Bereits am 5. Mai fand der Blütenfestlauf in Borthen statt, bei dem Edelgard Palfi und André Fischer Punkte für die Stadtranglistenwertung sammeln konnten. Edelgard Palfi wurde über die 6,5km in der W65 in 43:05min Zweite. André Fischer lief als Gesamtsieger der 13,4km nach 51:11min über die Ziellinie.
Eine rege Beteiligung des Citylaufvereins ist beim 6. Bahnlauf in Dresden sowohl über die 5.000m als auch über die 10.000m zu verzeichnen. Daher können an dieser Stelle nur ausgewählte Ergebnisse genannt werden. Die Plätze eins bis vier über die 10.000m machten Läufer des Citylaufvereins unter sich aus. Hart umkämpft war insbesondere Platz eins.
Georg Bär (U20) setzte sich am Ende in 33:31min gegen Christoph Rodewohl (33:32min) (M30) durch. Auf den Plätzen drei und vier folgten André Fischer (33:48min) und Roman Wagner (33:50min). Damit schaffte Roman Wagner sein Ziel unter 34 Minuten zu bleiben, was ihm bei den Landesmeisterschaften anderthalb Wochen zuvor noch verwehrt blieb. Georg Bär stellte ebenfalls eine neue Bestleistung auf, nachdem er bei den Deutschen Meisterschaften noch Lehrgeld sammelte und mit seinen 34:03,31min nicht ganz zufrieden war.
10.000 Meter-DM: Uwe Merdon verteidigt Titel
Am vergangenen Sonnabend fand in Pliezhausen die Deutsche Meisterschaft über 10.000 Meter statt. Mit dabei zwei Cityläufer. Uwe Merdon (M55) und Georg Bär (U20).
Uwe Merdon trat Titelverteidiger an und löste diese Aufgabe mit Bravour. In 36:01,92min holte er auch in diesem Jahr den Titel. Georg Bär erfüllte erst im letzten Augenblick die geforderte Norm. Insofern stellt die DM-Teilnahme für ihn bereits einen Erfolg dar. In 34:03,31min landete er am Ende auf Rang 12 und war ein wenig enttäuscht.
Stimmen zum Wettkampf:
„Es war meine 6. Teilnahme an Deutschen Meisterschaften und meine erste als Titelverteidiger, was das ganze doch etwas besonders macht. Schon vor dem Wettkampf wurde ich von Konkurrenten aber auch Athleten aus den anderen Altersklassen darauf angesprochen. Außerdem gab es mit dem diesjährigen Meister im Halbmarathon und über 3000m in der Halle auch einen sehr starken Gegner (Siehe Bild Startnummer 67) in meiner Altersklasse.
Bis 5000m Meter habe ich die Führung in meiner AK-Wertung inne gehabt. Dann setzte sich mein Hauptkonkurrent und HM-Meister vor mich und versuchte einen Vorsprung heraus zu laufen. Ich konnte das Tempo mit geringen Abstand (max. 5m) mitgehen und mich nach ca. 7000m wieder an die Spitze meiner AK laufen. Auf den letzten 3km gelang es mir dann meinen Vorsprung immer weiter auszubauen und mit ca. 60-70m ins Ziel zu bringen. Die Siegerzeit von 36:02min ist nicht wie erwartet, aber durch die Bedingungen und Taktik noch ganz gut.
Ich habe mich riesig über diesen Sieg gefreut. Es ist nicht selbstverständlich für mich diese Erfolge zu erringen, aber das gemeinsame Training im Citylauf-Verein Dresden mit unseren guten Läufern in den jüngeren Seniorenklassen spornt mich immer wieder an und hilft mir meine Leistungen zu erreichen“, so Uwe Merdon, der auch das Rennen seines jungen Vereinskameraden Georg Bär verfolgte. „Bis zur Hälfte lief es für ihn sehr gut und er war auf Kurs neue persönliche Bestzeit. Leider konnte er diese Leistung nicht bis ins Ziel bringen und so stand am Ende eine 34:02min für ihn auf der Uhr. Damit war er natürlich nicht zufrieden. Aber Kopf hoch Georg, es gibt auch wieder bessere Tage und Rennen.“
Siegerehrung Uwe Merdon (Foto: privat)
„Nachdem der Startschuss gefallen war, streckte sich das Läuferfeld in relativ kurzer Zeit. Ich versuchte, nicht allzu schnell loszulaufen und mich im hinteren Teil bei einer Läufergruppe einzuordnen. Mit Tim Koritz (Dresdner SC) und einem der anderen U20-Athleten lief ich die ersten fünf Kilometer zusammen. Ich musste jedoch feststellen, dass mir das Tempo mit einer 5.000-Meter-Durchgangszeit von 16:30 Minuten zu schnell gewesen war. So fiel ich von der Gruppe ab und musste die zweite Hälfte, für die ich etwa eine Minute länger benötigte, alleine laufen. Trotz der für mich eher enttäuschenden Zeit war die Deutsche Meisterschaft eine schöne Erfahrung. Konnte ich doch in meinem Lauf das beeindruckende Niveau der besten Deutschen Läufer unmittelbar erleben und auch die Menge der Zuschauer, war deutlich größer als ich es bisher bei einem Bahnlauf erlebt hatte. Und ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Uwe Merdon, der mich nicht nur „logistisch unterstützte“ sondern auch während des Laufs kräftig angefeuert hat“, berichtet Georg Bär.
8. Spoorth Leipziger Nachtlauf, 1. Mai-Lauf zum Männertag und 47. Bühlauer Stundenlauf
Die Deutsche Meisterschaft war sicher ein Highlight am vergangenen Wochenende. Doch auch bei anderen Laufveranstaltungen konnte man gegen sich und andere laufen. So gingen einige Cityläuferinnen und –läufer ebenfalls am Sonnabend beim Leipziger Nachtlauf über die zehn Kilometer an den Start. Julius Jurowiec wurde Zweiter in der U18 in 46:14min (netto 43:59min). Ronald Gärtner (M30 lief 40:33min) und Manuela Jurowiec kam nach 1:06,50h (netto) ins Ziel.
Manuela und Julius Jurowiec (Foto: privat)
„Der Nachtlauf in Leipzig besticht durch seinen Zickzack-Kurs mitten durch die Innenstadt. Selten haben wir so viele Zuschauer erlebt, die einen tatsächlich persönlich angefeuert haben. Vielleicht war dies auch ganz einfach, da man abschnittsweise direkt vorbei lief an den Außenbereichen der vielen Restaurants und Kneipen. Das macht diesen Lauf schon wirklich besonders. Sowohl den Nachtlauf in Chemnitz als auch in Leipzig können wir nur empfehlen. Beide Läufe sind schnell und machen einfach Spaß“, erzählt Manuela Jurowiec.
Manuela und Julius Jurowiec mit dem Sieger
über 10km Robel Tewelde (OSLV Bautzen) (Foto: privat)
(Foto: M. Jurowiec)
Am 10. Mai nahm Edelgard Palfi am 1. Mai-Lauf zum Männertag in Schwarzheide teil und lief die 3000 Meter in 16:09min (1. Platz – W65).
Bereits am 9. Mai stand der 47. Bühlauer Stundenlauf auf dem Programm. Roman Wagner wurde Gesamtdritter und Zweiter der M35 mit gelaufenen 15,512 Kilometern. Martin Giebe wurde in der M35 Dritter (14,151km). Uwe Zentsch lief nach 12,873 Kilometern auf Rang zwei der M55. Claudia Dittrich siegte in der W30 (11,515km).
Landesmeistertitel für Citylauf-Verein Dresden
In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag. Ein Lauf reihte sich an den anderen und häufig waren die Farben des Citylauf-Vereins vertreten.
An den nun mäßig besetzten Landesmeisterschaften über die 10.000 Meter in Radebeul nahm am vergangenen Sonnabend auch eine kleine Abordnung des Citylauf-Vereins teil. Ohne Konkurrenz in der jeweiligen Altersklasse liefen Christoph Rodewohl (M30 – 33:48,08min) und Detlef Bär (M 45 – 38:07,27min) zum Landesmeistertitel. In der M55 konnte der Citylauf-Verein Dresden einen Doppelerfolg feiern. Uwe Merdon siegte in 36:57,05min. Uwe Zentsch wurde Vizemeister in 44:29,76min.
Stimmen vom Wettkampf:
„Die Landesmeisterschaft über 10.000 m wurde einerseits sehr gut und liebevoll von den Radebeuler Leichtathleten bei besten Bedingungen und Sonnenschein organisiert, andererseits finde ich es schade, wenn ein solches Ereignis so wenig Zuspruch findet.
In meiner Altersklasse war ich der einzige Teilnehmer, und der Lauf auf der Bahn war dann auch über weite Strecken ein recht einsames Unterfangen. Mit Blick auf die abnehmenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre denke ich, dass man hier über neue Formate nachdenken sollte. Vielleicht kann man das ja als offene Meisterschaft gestalten dann profitiert man sicher auch von dem ja vorhanden breiten Interesse an Volksläufen“, so Detlef Bär.
„Infolge Verletzungen habe ich seit Ende September keinen Wettkampf mehr bestritten. Die Trainingszeiten und -umfänge der letzten Wochen fühlten sich auch ganz gut an. In Radebeul im Stadion angekommen, war ich zunächst ziemlich enttäuscht von dem Stellenwert der solchen Veranstaltungen mittlerweile beigemessen wird. Die Beteiligung, pro Altersklasse ein Athlet, war nicht so berauschend.
Ich war trotzdem motiviert eine gute Zeit zu laufen und konnte mit Roman Wagner auch das geplante Tempo zu Beginn des Rennens aufnehmen. Wir wechselten uns jede Runde mit der Tempo-Arbeit ab, auch um gegen den Wind auf der Gegengeraden ein paar Körner zu sparen.
Nach ca. vier Kilometer verabschiedete sich Roman und ich musste alleine meine Runden an der Spitze ziehen. Das Training der letzten Wochen sollte sich auszahlen und ich konnte weiterhin konstante Rundenzeiten laufen. Zum Ende konnte ich sogar etwas forcieren und somit die zweiten fünf Kilometer etwas schneller laufen. Die Endzeit von 33:48 min bedeutet für mich eine neue Bestzeit“, so Christoph Rodewohl.
„Mein Ziel war schon auch die 34 Minuten Marke zu unterbieten. So lag es natürlich nahe, dass wir uns da gegenseitig Windschatten geben. Allerdings musste ich recht schnell merken, dass es an dem Tag nichts werden wird“, so Roman Wagner zu seinem Ausscheiden. „Das 34-Minuten-Ziel über die zehn Kilometer werde ich wohl im Herbst in Berlin oder bei der Deutschen Meisterschaft noch einmal angehen.
Briesensee-Duathlon
Ebenfalls am 5. Mai gingen Sven Budzinski, Thomas Zumbusch und Martin Giebe beim Briesensee-Duathlon an den Start. Sie hatten zunächst 19 Kilometer zu laufen, anschließend 84 Kilometer mit dem Rad zu fahren und abschließend einen Fünf-Kilometerlauf zu absolvieren.
Die beste Platzierung erreichte Sven Budzinski. Nach 3:57,08h kam er als Fünfter der M40 ins Ziel. (19km – 1:13,08h, 84km 2:18,27h, 5km – 25:33min). Thomas Zumbusch wurde in der M35 Zehnter in 4:21,51h (19km – 1:32,32h, 84km – 2:21:40h, 5km – 27:39min). Martin Giebe landete in dieser Altersklasse nach 4:34,24h auf Rang 16.
„Ein sehr schöner Wettkampf bei bestem Wetter. Schöne Laufstrecke durch den Wald. Animiert wurde ich von Sven Budzinski und Thomas Zumbusch. Sven war der schnellste von uns dreien und vom Start an vorn. Thomas überholte mich nach 50 Kilometern auf dem Rad. Ich konnte ihm kein Paroli bieten und musste ihn ziehen lassen.
Ich bin froh, das ich den Wettkampf beenden konnte, da ich 4,5 Kilometer vorm Ziel starke Krämpfe in den Oberschenkeln hatte. Alles in allem Top organisiert. Kann man weiterempfehlen“, so Martin Giebe.
V.l.: Martin Giebe, Sven Budzinski, Thomas Zumbusch (Foto: M. Giebe)
Lauf in den Frühling und 20. Lausitzer Blütenlauf
Am Sonntag konnten sich alle Laufbegeisterte wiederum für verschiedene Läufe entscheiden.
Über die Zehn-Kilometer-Distanz beim Freitaler Lauf in den Frühling feierte der Citylauf-Verein einen Doppelerfolg. Ina Zscherper gewann die Frauenkonkurrenz mit klarem Vorsprung von knapp sieben Minuten in 37:45min. Marc Schulze ging bei den Herren als Sieger hervor in 32:31min, mit immerhin 3,5 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.
„Es war ein schöner Lauf bei bestem Wetter und guter Organisation. Eine Schöne Strecke durch den Rabenauer Grund. Auf dem Hinweg ging sie stetig leicht bergauf. Auf dem Rückweg war es dann windig. Mit weitem Abstand wurde ich beste Frau und Siebte im gesamten Läuferfeld. Damit war ich sehr zufrieden und die Zeit war auch recht ok dafür dass ich ja niemanden hatte der mich „gezogen“ hat“, so Ina Zscherper nach ihrem Erfolg.
Ebenfalls am Start über diese Distanz war Claudia Dittrich. In 50:03min wurde sie Vierte in der W30.
Für eine Teilnahme beim 20. Lausitzer Blütenlauf in Kamenz entschieden sich Edelgard Palfi (6 km – 3. Platz W65 in 35:14min) und Kerstin Helm (10 km – 1. Platz W35 in 46:43min).
Ina Zscherper im Gespräch mit Moderator Gerd Zimmermann (Foto: privat)
Ina Zscherper bei der Siegerehrung (Foto: privat)
45. Zittauer Gebirgslauf,
21. Hohburger Steinbruchlauf,
1. Sachsen-Allee Chemnitzer Nachtlauf
Auch die letzte Woche war mit verschiedenen Volksläufen gespickt.
Als Nachtrag vom letzten Aprilsonntag sei noch der 45. Zittauer Gebirgslauf erwähnt, bei welchem die Farben des Citylaufvereins stark leuchteten. Über die 35km wurde Ulrike Obst Zweite der W30 in 3:35:07h. Reinhardt Schmidt gewann in der M30 über diese Distanz in 3:05,44h. Über die 17 km waren dabei: Ulrike Baschant (2. Platz W35 in 1:30,18h), Juliane Schmidt (5. Platz W30 in 1:40,17h), Maxie Moder (9. Platz W35 in 1:44,01h) und Anja Goralski (10. Platz W20 in 1:46,19h)
Den Monat Mai begrüßten einige Cityläuferinnen und Cityläufer sportlich und nahmen am 1. Mai am 21. Hohburger Steinbruchlauf teil. Uwe Merdon siegte über die 10km in der M55 in 39:46min, ebenso wie Edelgard Palfi in der W65 (1:02,34h). Gerd Reinberger wurde in der M35 Siebter in 44:57min. Jürgen Matz entschied sich für die fünf Kilometer und war in 25:50min achtschnellster Mann.
Bei der ersten Auflage des Sachsen-Allee Chemnitzer Nachtlaufes nahm ebenfalls eine größere Gruppe des Citylauf-Vereins teil. Über die fünf Kilometer ging Claudia Dittrich an den Start und wurde in 24:01min Vierte der W 30 (netto 23:45min). Die zehn Kilometer bewältigte Julius Jurowiec in 43:20min und wurde ebenfalls Vierter in der mU18. Fünfte Plätze in ihren Altersklassen erreichten Dirk Beier (M30 38:55min) und Knut Schulz (M40 53:35min). Markus Flack wurde in der M30 in 39:51min Sechster. Ebenfalls auf dieser Strecke unterwegs war Manuela Jurowiec. Sie war nach 1:06,27h (netto) im Ziel.
Marathonsieg für Marc Schulze – Halbmarathonsieg für Ina Zscherper
Am vergangenen Sonntag ging der 21. Oberlebe-Marathon über die Bühne. Aus Sicht des Citylaufvereins gab es gleich mehrere Erfolge zu feiern. Marc Schulze gewann das dritte Mal in Folge den Marathon (2:40:51h). „Es ist natürlich überragend, dass ich den OEM in diesem Jahr gewinnen konnte. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ich bin nicht mehr so gut im Training wie die letzten Jahre. Dennoch versuche ich mich fit zu halten. Umso schöner der Sieg diesmal“, so Marc Schulze.
Ina Zscherper war die beste Halbmarathonläuferin (1:22,12h). André Fischer kam beim Halbmarathon der Herren auf Rang zwei (1:14,26h)
„Es war Top Wetter, allerdings sehr warm. Ich bin größtenteils alleine gelaufen. Vielleicht hätte ich sonst noch ein paar Sekunden rauskitzeln können. Ansonsten war es ein super organisiertes Rennen, eine schöne Strecke und angenehme Atmosphäre. Ich hoffe natürlich meine Zeit im Laufe des Jahres noch zu verbessern, bin trotzdem zufrieden bei der Wärme gut gelaufen zu sein“, erzählt Ina Zscherper rückblickend.
Start 10 km (Foto: U. Löwe)
Georg Bär nutzte seine letzte Chance, um sich noch für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter zu qualifizieren. In 33:42min wurde er sechstbester Läufer und unterbot die Norm um acht Sekunden.
Er selbst sagt dazu:
„Ich war etwas angespannt, da der OEM meine letzte Chance war, die Norm für die Deutschen Meisterschaften über 10.000 m zu erreichen. Nach dem Startschuss zog sich sich das Läuferfeld zunächst schnell auseinander. Ich lief einige Zeit auf Position drei und hatte zunächst vor und hinter mir eine größere Lücke. Ab dem zweiten Kilometer rückte die Läuferspitze jedoch wieder näher zusammen. Die Häßner-Zwillinge aus Thüringen liefen zu mir auf und wir schlossen recht zügig zum Zweiten auf.
In dieser starken Gruppe rannten wir bis ungefähr Kilometer acht, wo die Zwillinge das Tempo verschärften und sich absetzten konnten. Die letzten beiden Kilometer kämpfte ich um Platz Fünf, musste aber feststellen, dass das anhaltend hohe Tempo unserer Gruppe meine Reserven für ein schnelles Finish aufgebraucht hatte.
Obwohl ich es aufgrund der sehr starken Konkurrenz dieses Jahr nur auf Platz 6 geschafft habe, bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf: Ich habe eine neue Bestzeit geschafft, die es mir nun ermöglicht an den Deutschen Meisterschaften in Pliezhausen am 12. Mai teilzunehmen.“
Impressionen vom 10 km-Lauf (Foto: U. Löwe)
Bei den Frauen erkämpfte sich Julia Goossens über die zehn Kilometer Platz zwei in 40:43min. „Es war ein schöner, gleichmäßiger, unaufgeregter Lauf für mich mit einer schönen Endzeit. Über das Ergebnis freue ich mich sehr. Es war der erste Wettkampflauf nach meiner Fußverletzung im Winter. Und es zeigt mir, dass ich wieder gut in Form bin, um auch weiter mit Freude zu trainieren“, so Julia Gossens.
Vordere Platzierungen über die zehn Kilometer erreichten außerdem Detlef Bär als 12. insgesamt und Sieger der M45 in 37:49min, sowie Dirk Beier als 16. Insgesamt und 3. der M30 in 38:10min. Uwe Zentsch wurde Dritter der M55 in 44:50min. In der W65 am Start waren Edelgard Palfi (2. Platz 1:00,52h) sowie Marita Löwe (6. Platz – 1:11,23min).
10 km mit Edelgard Palfi (rot vorn) und
Marita Löwe (rot hinten) (Foto: U. Löwe)
Auch auf der fünf-Kilometer-Strecke leuchteten die Farben des Citylauf-Vereins. Roman Wagner wurde Gesamtdritter bei den Herren in 16:11min. Felicitas Staubach erkämpfte einen guten fünften Platz in der weiblichen U14 in 25:53min.
Raschützlauf in Lamperswalde
Bereits am Freitag gingen einige Cityläuferinnen und –läufer beim Raschützlauf in Lampertswalde an den Start. Tino Sickert gewann die 11,4km in 41:06min. Er ist seit vielen Jahren Stammgast bei diesem Lauf und gewann diese Strecke erstmals 2012, belegte ein Jahr darauf den zweiten Platz und ist seit 2014 stets Sieger über die Ziellinie gelaufen. Einzig im vergangenen Jahr nahm er nichit daran teil.
Der Raschützlauf ist ein kleiner, traditioneller Crosslauf, der für mich immer eine Standortorientierung vor dem Sommer gewesen ist“, erzählt Tino Sickert. „Nachdem ich jetzt über ein Jahr verletzt war, bin ich froh, überhaupt wieder etwas laufen zu können. Daher war die Teilnahme dieses Jahr „Just for Fun“, um mal zu gucken, wie es geht. Und trotz deutlich weniger Trainingskilometer und zwei Jahren mehr auf der „Altersuhr“ lief es erstaunlich gut.“
Tino Sickert (Foto: privat)
Jürgen Matz wurde in der M60 Zweiter in 51:26min, ebenso wie Claudia Dittrich in der W30 (1:1,11h). Über die 5,4km waren Edelgard Palfi (2. Platz W65 – 33:14min) und Birgit Harz (1. Platz W70 – 40:56min) dabei.
Tino Sickert (Foto: privat)
41. Wilischlauf: Sieg für André Fischer über 26,8 Kilometer
Das vergangene Wochenende hielt wieder die eine oder andere traditionelle Laufveranstaltung bereit. Wer in der Region bleiben wollte und profilierte, anspruchsvolle strecken mag, nahm beim 41. Wilischlauf teil. Über den langen Kanten von 26,8km konnte André Fischer seinen Vorjahreserfolg wiederholen und lief diesmal nach 1:50,21h als Gesamtsieger über die Ziellinie. Als sechstbeste Frau kam Ulrike Obst nach 2:33,52h über diese Strecke ins Ziel. Martin Obst wurde in 2:23.26h Sechster in der M35.
Weitere Cityläuferinnen und Cityläufer gingen über die 9,2km an den Start. In 36:56min siegte Uwe Merdon in der M55 und war damit sechstschnellster Mann. Uwe Zentsch wurde in dieser Altersklasse Zweiter (44:51min). In der M60 gewann Jürgen Matz in 45:02min. Ebenfalls Zweite ihrer Altersklasse (W65) wurde Edelgard Palfi in 1:02,49h. Ina Trodler benötigte für diese Strecke 56:57min und wurde Siebte in der W40.
16. Spreewald-Marathon
Die Farben des Citylauf-Vereins leuchteten auch in diesem Jahr beim Spreewald-Marathon. Die komplette Distanz nach Gerd Reinberger in Angriff und kam nach 3:45,03h als Neunter der M35 ins Ziel.
Frank Jürries freute sich über sein Ergebnis im Halbmarathon. „Vor drei Jahren bin ich den ganzen gelaufen und dieses Mal den halben. Das Ganze ist top organisiert und alleine die Zielverpflegung sucht ihresgleichen. Da mangelt es an nichts. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Bestzeit (1:25,39h) und ich wollte auch Platz eins in meiner Altersklasse (M45). Obwohl die Strecke flach ist geht es doch ca. drei Kilometer über Wald und Wiesenwege und man überquert vielleicht zehn Brücken wo es jedes Mal etwas hoch und runter geht. Es war auch sehr warm.“
Frank Jürries (Foto: privat)
Frank Jürries (Foto: privat)
Beate Primus (W40) und Harald Burkhardt (M55) waren ebenfalls beim Halbmarathon am Start und liefen nach 2:04,33h gemeinsam über die Ziellinie.
„Ich war mit Harald am Start und habe den sehr schönen, gut organisierten und Halbmarathon in der Sonne genossen. Da wir nicht so die Wärme-Läufer sind, sind wir locker gelaufen. Hat richtig Spaß gemacht. Wir würden wieder im Spreewald laufen“, so Beate Primus.
Beate Primus und Harald Burkhardt (Foto: B. Primus)
(Foto: B. Primus)
Die zehn Kilometer nahmen Julius Jurowiec (4. Platz U18 45:38min), Manuela Jurowiec (W40 – 1:13h) und Edelgard Palfi (5. Platz W65 1:03h) in Angriff.
Marita Löwe entschied sich für die fünf Kilometer und wurde in 34:06min Vierte der W65.
„Wir wollten aber unbedingt wieder das Wochenende im Spreewald verbringen und unbedingt mal paddeln. Das haben wir auch getan, allerdings nicht im Rahmen des Spreewaldmarathons, was auch als Disziplin möglich gewesen wäre. Wunderbar war wieder der Nachtlauf über die 4,5km. Diesen kann man ohne Zeitmessung einfach genießen und diesen Lauf läuft Julius immer zusammen mit mir. Wirklich hervorzuheben beim Spreewaldmarathon sind die Verpflegungsstützpunkte, die man bei dem warmen Wetter unbedingt brauchte. Neben Wasser werden auch isotonische Getränke angeboten und sogar nasse Schwämme zum Runterkühlen“, erzählt Manuela Jurowiec von ihren Eindrücken.
Nachtlauf (Foto: M. Jurowiec)
(Foto: M. Jurowiec)
42. Leipzig-Marathon
Claudia Dittrich (W30) entschied sich für einen Start über die Halbmarathondistanz beim 42. Leipzig-Marathon am vergangenen Sonntag. In 1:52,10h kam sie als 14. ihrer Altersklasse ins Ziel. Andreas Kluge (M50) lief 2:15,01h.
Brückenlauf, 17. Bergheider Lauf und Lößnitzer Salzlauf
Bereits das Wochenende zuvor war Edelgard Palfi „laufend“ unterwegs. Am Freitag, dem 13. April begann sie in Lichterfeld mit dem Brückenlauf. Die 800m werden dabei auf dem Tagebaugerät F60 absolviert. Dabei sind 400 Stufen und mehr als 80 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Nach 8:23min war Edelgard Palfi als 14. Frau im Ziel. Tags drauf gewann sie beim 17. Bergheider Seelauf in der W65 die sechs Kilometer in 36:57min. Am Sonntag ging es dann für Edelgard Palfi in die Bergstadt Lößnitz ins Erzgebirge, wo sie am Lößnitzer Salzlauf die fünf Kilometer absolvierte. Die Strecke führte entlang der historischen Salzstraße durch die Bergstadt Lößnitz. In 31:01min siegte Edelgard Palfi in der W65.







