9. Nachtlauf: Sieg für Ina Zscherper
Beim 9. Centrum Galerie Dresdner Nachtlauf war der Citylauf-Verein Dresden wieder stark vertreten, sowohl über die 13,8km als auch über die fünf Kilometer.
Bei den Frauen gewann Ina Zscherper in 51:32min die lange Distanz. „Die Strecke war sehr schön, so im Halbdunkel durch die Stadt. Die Verpflegung unterwegs war auch ausreichend, aber es hätten noch mehr Wassersprinkler sein können. Es war mit über 30 °C noch total heiß. Das ist dann schon recht anstrengend“, erzählt die Siegerin, die bereits bei der Anreise nach Dresden ins Schwitzen geriet, durch Stau auf der Autobahn und in einem nichtklimatisiertem Auto. „Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht, das Laufen hat sich gut angefühlt.“ Im September plant Ina Zscherper einen Start beim Alsterlauf in Hamburg über zehn Kilometer.
Ebenfalls in die Top Ten lief Lena Laukner. 59:17min bedeuteten Rang sieben in der Gesamtwertung und Rang zwei in der Altersklasse wU20.
Claudia Dittrich und Beate Primus nutzten den Nachtlauf als Vorbereitung für den Dresden-Marathon. Ihr langer lockerer Trainingslauf, den Sie auf den Freitag legten bestand zunächst aus zehn Kilometer „einlaufen“ im Großen Garten, ehe sie sich zum Start für die 13,8km begaben. Diese Strecke liefen sie dann in 1:20h. „Da es ein langer Lauf war sind wir locker gelaufen. 2:20h waren dann 23,8 km … war ein klasse Abend“, so das Resümee von Beate Primus.

Claudia Dittrich (li.) und Beate Primus (Foto: privat)
Vorjahressieger Marc Schulze lief in diesem Jahr nach 45:11min als Zweiter über die Ziellinie. In 48:51min erreichte André Fischer mit Gesamtplatz acht ebenfalls eine Top-Ten-Platzierung.
Über die fünf Kilometer gewann Edelgard Palfi in 29:02min in der W65. Georg Bär (16:29min) und Roman Wagner (16:31min) wurden Gesamtsechster bzw. –siebter und Zweiter in ihren Altersklassen.
Siegerehrung (Foto: Laufszene Sachsen)
Bereits zum vierten Mal erhielt der Citylauf-Verein Dresden im Rahmen des Nachtlaufes von der CentrumGalerie Dresden eine Spende für seine Vereinsarbeit insbesondere für den Nachwuchs überreicht. 50 Cent pro Finisher bedeuteten in diesem Jahr 2345,50 Euro. Der Laufnachwuchs hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt. In diesem Schuljahr startete nun die dritte Trainingsgruppe im Kinder- und Jugendbereich. Am 11. November wird der Citylauf-Verein wieder sein Bambini-Sportfest in der DSC-Halle durchführen.
Heiko Poland erhält den Scheck von Centermanager Dirk Fittkau (Foto: K. Gertel)
3. Hirschfelder Scratolauf
Am vergangenen Sonntag ging Jürgen Matz beim 3. Hirschfelder Scratolauf über die 11,8km an den Start und wurde in der M60 in 1:00,47h Zweiter.
Julius Jurowiec hautnah bei EM
Julius Jurowiec vom Citylauf-Verein Dresden nahm am Nationalen Jugendlager des Deutschen Leichtathletikverbandes zu Europameisterschaft in Berlin teil, das für Nachwuchssportler U18 ausgeschrieben war und verlebte aufregende Tage.
Seine Eindrücke beschreibt er im Folgenden:
„Am Samstag, den 04.08.2018 reiste ich nach Berlin. Ich war schon ein wenig aufgeregt, was für andere Sportler kommen würden. In der Jugendherberge wurden wir von den Betreuern begrüßt und lernten uns dann auch schon ein bisschen kennen. Abends erhielten wir dann unsere Sportausrüstung, wie T-Shirts, Jacke und Hose. Am folgenden Tag erkundeten wir Berlin im Rahmen einer Stadtralley und auch eine Olympiade mit lustigen Spielen stand auf dem Programm. Schön war auch die Bootsfahrt auf der Spree.
Das erste Highlight war dann die Eröffnungsfeier am Montag, bevor wir dann am Dienstag endlich ins Olympiastadion konnten. Das Stadion ist einfach nur schön und die Stimmung bei den Wettkämpfen war mega toll. Wir Teilnehmer des Jugendlagers feuerten unsere Sportler aus der Nationalmannschaft natürlich kräftig und lautstark an. In so einer großen Gruppe machte dies natürlich besonders Spaß.
Neben den Wettkämpfen hatten wir auch die Chance, einige unserer Sportler bei Interwies besser kennen zu lernen. So konnten wir unter anderem Robert Harting und Niklas Kaul begrüßen. Am Sonntag waren wir natürlich auch auf der Marathonstrecke und haben hier die Läufer angefeuert. Mit vielen Eindrücken bin ich am Sonntag wieder nach Hause gefahren und kann nur sagen, dass es ein einmaliges Erlebnis war. Ich bin froh, dass ich diese Chance ergriffen habe.“
Julius Jurowiec bei er EM (Foto: privat)
Olympiastadion Berlin (Foto: J. Jurowiec)
Festungslauf und Panorama-Tour sowie Haasower Waldlauf
Während die Europameisterschaft in Berlin noch im vollen Gange war, fanden auch in der näheren Umgebung wieder Laufveranstaltungen statt, an denen Cityläufer und Cityläuferinnen an den Startlinien zu finden waren. So stand am vergangenen Freitag der 14. Festungslauf in Königstein auf dem Programm.
Über die 7,8 Kilometer konnte der Citylauf-Verein Dresden durch Gesamtsieger Marc Schulze (28:40min) und den Zweitplatzierten André Fischer (30:42min) einen Doppelerfolg feiern. Gemeinsam mit Edelgard Palfi (54:20min – 3. Platz W65) und Birgit Harz (1:08,38h – 2. Platz W70) kamen sie in der Teamwertung auf Rang 11. Gesamtsechster und Sieger in der M40 wurde Tino Sickert in 31:30min. Uwe Merdon gewann in der M55 (35:55min). Außerdem am Start waren Knut Schulz (12. Platz M40 – 40:12min) und Jürgen Matz (7. Platz M60 – 43:58min).
Tino Sickert war seit 2012 bereits sechsmal beim Festungslauf dabei. In diesem Jahr sollte er für ihn als Standortbestimmung zu Beginn der Herbstsaison dienen. Mit seiner Zeit und Platzierung war er am Ende zufrieden.
„Der Start war das übliche Gerangel bis runter zur ersten Spitzkurve. Ich habe mich zurückgehalten, da das Rennen definitiv nicht auf den ersten Metern entschieden wird. Und so ging es auf eine schnelle Runde durch Königstein gefolgt vom (endlosen) Anstieg in Richtung Festung. … Bis zum Fuße der Festung duellierte ich mich mit Anton Clauss, Jan Peterzelt, Sebastian Seyfarth um Platz sechs.
Es war ein ständiges Hin-und Her, abhängig vom Profil kamen die jeweiligen Stärken der Läufer zur Entfaltung. Auf dem Patroullienweg rund um die Festung lag ich zwischenzeitlich auf Rang vier und hatte den 3. Platz in Sichtweite. Kurz vorm Schlussanstieg schlossen Anton und Jan wieder auf und zogen vorbei. Zwar konnte ich bis zum Ende der Rampe dran bleiben, da mich aber Seitenstechen quälte, fiel mir das Schnaufen sichtlich schwer.
Angekommen auf dem Plateau musste ich die beiden ziehen lassen. Auf der Schlussrunde entlang der Mauer schlossen dann noch Sebastian und ein Läufer vom DHFK Leipzig auf und so ließ ich es auf den Schlussspurt ankommen, wo ich mich knapp durchsetzen konnte“, schildert Tino Sickert seinen Rennverlauf.
„Es war endlich mal wieder nicht so warm zum Laufen. Aber an so manchen Stellen kam es zum Stau, waren es zu viele Läufer auf einmal. Der Blick von der Festung ist immer wieder fantastisch“, so Edelgard Palfi.
Birgit Harz war dieses Jahr zum neunten Mal dabei, stand davon siebenmal als Siegerin ihrer Altersklasse auf dem Podest und erhielt damit den begehrten Sandsteinpokal. „Es ist immer wieder ein Härtetest. Im Ziel wird man aber mit der wunderbaren Aussicht über die Sächsische Schweiz belohnt. Ich muss jedoch feststellen, dass sich mit jedem Jahr die Strecke länger und der Königstein höher anfühlt“, erzählt sie von ihren Eindrücken.
Die sieben Sandsteinpokale von Birgit Harz (Foto: privat)
„Der Lauf war wie immer sehr gut organisiert. Diesmal war auch das Wetter recht angenehm bei etwas über 20°C. Die Strecke ist sehr schwierig vor allem in dem zweiten Anstieg auf der „Holztreppenpassage“. Die französische Rampe war dann nicht mehr so schwer für mich, wobei der gesamte Lauf nicht mein Terrain ist. Mit meiner Endzeit lag ich im Rahmen des erwarteten und liege gut im Formaufbau für das nächste Großereignis“, so Uwe Merdon von seinen Eindrücken. Am 2. September wird er an den Deutschen Meisterschaften am 10km-Straßenlauf in Bremen teilnehmen.
Laufimpression (Foto: H.Harz)
Birgit Harz Zweite der W70 (Foto: privat)
Am Sonnabend und Sonntag war Jürgen Matz als einziger Vertreter des Citylauf-Vereins bei der 10. Sparkassen-Panoramatour in der Sächsischen Schweiz am Start. An beiden Tagen entschied er sich für einen zehn-Kilometer-Lauf. Am Sonnabend siegte er in der M60 beim 10km-Kirnitzschtallauf in 48:18min. Tags drauf wurde er Zweiter seiner Altersklasse beim 10km „Laufen Rund um den Weifenberg“ in 52:58min.
Bereits am 14. Juli nahm er am Haasower Waldlauf teil und absolvierte die 9,6km in 45:47min (2. Platz M60). Ebenfalls dabei war Edelgard Palfi. Sie wurde in ihrer Altersklasse (W65) in 1:05,49h ebenfalls Zweite.
13. Lausitzer Seenland 100: Frank Jürries Vierter über 10km
In den vergangenen Wochen waren die Laufaktivitäten bei vielen Cityläuferinnen und –läuferinnen scheinbar geringer ausgeprägt, verfolgt man die Ergebnisprotokolle einzelner Veranstaltungen. Erstmals beim „Lausitzer Seenland 100“ mit dabei war Frank Jürries. Er lief am vergangenen Sonntag die zehn Kilometer in 39:07min und wurde damit Gesamtvierter. Für ihn sollte es ein straffer Trainingslauf sein. Mit der Zeit war er zufrieden.
„Das Ganze war top organisiert und im Ziel weißt du gar nicht was du zuerst essen sollst. Anschließend an den Senftenberger See gefahren zum Baden, Räder ausgeliehen und den See umrundet. Das ganze bei bestem Sonnenschein hat es sich angefühlt wie ein Tag Urlaub. Die Gegend kann ich jedem nur empfehlen“, schildert Frank Jürries seine Eindrücke.
Impressionen vom Senftenberg See (Foto: F. Jürries)
Im Rahmen dieser 3-Tages-Veranstaltung, bei der neben Laufwettbewerben auch Rad- und Skatestrecken im Angebot waren, nahm Edelgard Palfi bereits am Freitag ebenfalls zehn Kilometer in Angriff mit Start und Ziel am Hafen von Großräschen. In 1:01,21h wurde sie in der W65 Dritte.
3. Staupitzer Waldlauf und 38. Oberlichtenauer Sommerlauf
Bereits am letzten Sonnabend im Juni nahm Jürgen Matz beim 3. Staupitzer Waldlauf über die 5,8km teil und siegte in der M60 in 25:55min.
Eine Woche später ging er am 38. Oberlichtenauer Sommerlauf über die 13 Kilometer an den Start und wurde in 1:09,11h Zweiter seiner Altersklasse. Ebenfalls auf dieser Strecke unterwegs war Claudia Dittrich. In 1:23,06h wurde sie in der W30 Vierte. Edelgard Palfi lief die fünf Kilometer in 30:19min und war damit Zweite ihrer Altersklasse.
Roman Wagner Landesmeister über 5.000 Meter
Am vergangenen Wochenende fand die Landesmeisterschaft der Senioren in Zwickau statt. Vom Citylauf-Verein mit dabei war Roman Wagner. Er ging in der M35 über die 5.000 Meter an den Start und konnte sich in 16:20,93min den Landesmeistertitel sichern bei insgesamt immerhin fünf Startern in seiner Altersklasse.
So richtig zufrieden war er am Ende dennoch nicht, hatte er sich doch eine Zeit unter 16 Minuten vorgenommen. Die Witterungsbedingungen waren allerdings auch nicht optimal. Es war recht kühl und auch der Wind erschwerte das Rennen. Da kam Roman Wagner zu Gute, dass es sich recht früh im Rennverlauf in der Führungsarbeit mit Carsten Ende (M45) vom Lok Hainsberg abwechseln konnte.
Roman Wagner hinter Carsten Ender (Foto: privat)
15. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht
Am vergangenen Freitag gingen etliche Cityläuferinnen und –läufer beim 15. Froschlauf über die 9,6 Kilometer an den Start. In der Mannschaftswertung stand der Citylauf-Verein ganz oben auf dem Podest in der Besetzung Marc Schulze, Uwe Merdon, Kerstin Helm und Ulrike Obst.
In 31:20min trug sich Marc Schulze als Gesamtsieger in das Ergebnisprotokoll ein. Uwe Merdon siegte in der M55 in 35:56min. Kerstin Helm wurde Gesamtzweite bei den Frauen (38:58min) und Ulrike Obst Dritte der W30 (42:25min). Den zweiten Platz in der W65 erkämpfte Edelgard Palfi in 55:26min. Jeweils auf Rang ihrer Altersklassen kamen Uwe Zentsch (M55 – 41:20min) sowie Jürgen Matz (M60 – 41:35min).
Sachsenlauf in Coswig
Am vergangenen Sonntag stand der Sachsenlauf in Coswig auf dem Programm. Gesamtsieger über den langen Kanten (29,8km) wurde ebenfalls Marc Schulze in 1:47,53h. Fünfte Plätze ihrer Altersklassen erliefen Gerd Reinberger (M35 – 2:16,29h) sowie Ulrike Obst (W30 – 2:27,36h). Martin Obst wurde in der M35 Sechster in 2:18,50h.
Über die 11,8 Kilometer waren Jürgen Matz (3. Platz M60 – 54:43min) und Claudia Dittrich (4. Platz W30 – 1:00,19h) am Start. Die fünf Kilometer liefen Edelgard Palfi (2. Platz W65 – 28:56min) und Birgit Harz (5. Platz W70 – 36:16min).
U20-WM-Norm für Jonathan Schmidt
Jonathan Schmidt (DSC 1898) hat sich den Traum von einer U20-WM-Teilnahme im finnischen Tampere (10.-15. Juli) erfüllt. Nach einer beeindruckenden Steigerung seiner persönlichen Bestleistung über die 1500 Meter (26.5. in Oordegem (Belgien) 3:48,45min, 2.Juni in Osterode 3:46,65min), unterbot er am 9. Juni bei der Laufgala in Pfungstadt mit 3:45,83min die geforderte Norm von 3:46,50min klar.
Am vergangenen Sonnabend stellte er sich bei der Jugendgala in Mannheim erneut der Konkurrenz über die 1500 Meter und erfüllte die Vorgabe des Deutschen Leichtathletikverbandes als einer der beiden besten Deutschen die Ziellinie zu überqueren. Er ist neben Frieder Scheuschner (DSC 1898), der für die 4×100 Meter-Staffel nominiert wurde, der einzige Dresdner U20-WM-Teilnehmer.
19. Lauf „Rund um die Schafbergschanze“: Sieg für Tino Sickert
Am vergangenen Sonnabend fand in Großthiemig der 19. Lauf „Rund um die Schafbergschanze“ statt.
Nach 2012 und 2014 ging Tino Sickert zum dritten Mal bei diesem Lauf über die lange Strecke (11,2km bzw. 2018 11,0km) an den Start und konnte, wie die Jahres zuvor, als Gesamtsieger in das Ergebnisprotokoll eintragen (40:29min). „Es ist noch einer von den traditionellen, kleinen Volksläufen, die ich so mag. Ohne viel Schnick Schnack. Einfach, ehrlich, bodenständig“, erzählt Tino Sickert (M40). Die Streckenführung musste leider aufgrund von (noch nicht beseitigten) Sturmschäden verändert werden und somit ging‘s dieses Jahr nicht hoch zur Schafbergschanze sondern es wurde zweimal die Fünf-Kilometer-Schleife gelaufen werden.
Das war in Anbetracht der Risiken okay, aber gerade dieser Streckenteil lag voll in der Sonne und schon früh um 10:00 (Startzeit) hatten wir 28 °C. Es hieß also seine Kräfte klug einzuteilen, regelmäßig zu trinken um noch Reserven für die zweite Hälfte zu haben. Recht schnell hatte sich einer 3-er Gruppe um Mark Überfuhr, Martin Mittelstädt und meine Wenigkeit abgesetzt.
Etwa zur Hälfte der 1. Runde ließ Mark abreisen und so stiefelten Martin und ich davon. Die 1. Runde ging dann entspannt in 19:50 Minuten rum und gemeinsam begaben wir uns in den Anstieg zur zweiten Runde. Etwa bei Kilometer sieben merkte ich, dass es Martin zunehmend schwer fiel, dass Tempo zu halten und so setzte ich mich an die Spitze und schlussendlich ab. Bis zum höchsten Punkt bei Kilometer acht habe ich dann voll „durchgeknüppelt“, um die restlichen drei Kilometer mit genügend Vorsprung angehen zu können. Der Plan ging auf und ich war letztlich auch froh, bei der großen Hitze nicht noch einen direkten Zweikampf ausfechten zu müssen.“
Edelgard Palfi siegte in der W65 über die 5,3km in 34:00min.
Mini-Internationales in Koblenz
Gemeinsam mit Trainer Heiko Poland unternahm Georg Bär (U20) am 13. Juni einen Ausflug ins 500 Kilometer entfernte Koblenz mit dem Ziel beim „Mini-Internationales“ eine neue Bestzeit über 5.000m zu laufen. Mit dabei waren außerdem Tim Koritz (DSC 1898) und Robel Tewelde (OSLV Bautzen).
Georg Bär lief die angestrebte neue Bestzeit (15:50,82min) und kam damit in der U20 als Vierter einen Platz vor Tim Koritz (15:55,16min) ins Ziel. Robel Tewelde musste das Rennen vorzeitig aufgeben.
Georg Bär schildert sein Lauferlebnis so: „22:30 Uhr fiel der Startschuss für meinen Lauf. Nach der 1. Kurve lief ich kurz auf der ersten Position, wartete aber nur darauf, dass ich überholte wurde und mich an die Führenden dranhängen konnte. Eine Gruppe von drei Läufern lief schließlich vor mir. Nach dem dritten Kilometer erhöhten sie das Tempo, so dass ich dann doch abreißen lassen musste und die letzten zwei Kilometer zu großen Teilen allein und etwas langsamer lief. Nach 15:50,82min lief ich ins Ziel. Meine Bestzeit hatte ich damit um fast eine Minute unterboten und ich bin daher sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Besonders danken möchte ich an dieser Stelle Heiko, der den Ausflug nach Koblenz perfekt organisierte und mich vor Ort auch kräftig anfeuerte.“
Stadtlauf: 10km-Siege für Ina Zscherper und Marc Schulze
Marc Schulze verteidigte am vergangenen Sonntag den Stadtmeistertitel über die zehn Kilometer aus dem Vorjahr. Nach 32:09min überquerte er die Ziellinie im harten Kampf mit Herausforderer Robel Tewelde aus Bautzen (32:32min). Die Stadtmeisterin über dieselbe Distanz kam mit Ina Zscherper (38:03min) ebenfalls vom Citylauf-Verein Dresden.
Auf allen drei angebotenen Strecken, fünf und zehn Kilometer sowie Halbmarathon, waren die Farben des Citylauf-Vereins vertreten. Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer kann nicht jedes Einzelergebnis genannt werden.
Über die fünf Kilometer kam Roman Wagner (16:59min) als Gesamtdritter ins Ziel. Als Sieger trug sich Karl Bebendorf (DSC 1898) in 16:23min in die Siegerliste ein. Thomas Mende wurde in der M50 Zweiter in 24:15min. Einen hervorragenden zweiten Platz erkämpfte Felicitas Staubach in der wU14 in 25:59min. Uwe Zentsch siegte in der M55 über die zehn Kilometer in 43:51min. In 1:35,14h wurde Martin Obst Siebter der M35.
Einige der Cityläuferinnen und –läufer stellten sich in diesem Jahr als Pacemaker in den Dienst anderer Läufer. So waren über die zehn Kilometer Julius Jurowiec und Alexandra Gering für die 50 bzw. 60 Minuten-Zielzeit verantwortlich.
„Kerstin Helm hat die Cityläufer gefragt, ob jemand Lust hätte auf Pacemaker beim Stadtlauf. Ich habe schon eine Weile gebraucht, um mich zu entscheiden. Ermutigt haben mich Beate und meine Mutti“, erzählt Julius Jurowiec, der jüngste Tempomacher vom Citylauf-Verein. „Ich war mir sicher, dass ich die 50 Minuten gut schaffen kann. Trotzdem habe ich vorher geübt und war ziemlich aufgeregt. Der Lauf mit dem Rucksack und der Fahne waren schon ungewohnt, manchmal bin ich an den Bäumen hängengeblieben. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich habe mich gefreut, dass ich die Zielzeit genau geschafft habe. Ich hätte mir gewünscht, dass mir mehr Läufer gefolgt wären, die meisten Läufer sind immer nur kurze Strecken mit mir mitgelaufen, manche sind dann schneller geworden, manche langsamer. Ich denke, dass ich es auch nochmal machen würde.“
Begeistert zeigte sich auch Alexandra Gering nach ihrem ersten Einsatz als Pacemakerin. „Ich fand das eine coole Möglichkeit so einen Lauf mal mit anderer Perspektive anzugehen“, erzählt sie. „Ich habe dann zweimal im Vorfeld ´geprobt´ und war zum LAuftag tatsächlich etwas aufgeregter als normalerweise. Auf den ersten Kilometern hab ich mich noch etwas zu sehr von der Masse leiten lassen und war gut 20 Sekunden zu schnell unterwegs. Danach hatte ich das Tempo gefunden und konnte ganz konstant durchlaufen. Besonders Spaß hat auch der Dialog mit den Läufern aus der Pacegruppe gemacht. Gerne wieder!“
Über die Halbmarathondistanz führte Ulrich Trodler alle Laufreunde mit Ziel 1:45h. Wer sich die zwei Stundenmarke vorgenommen hatte, orientierte sich an Ulrike Obst. Für die 2:15h waren Beate Primus und Claudia Dittrich „verantwortlich“.
„Es war einfach Klasse und hat Mega Spaß gemacht“, erzählt Beate Primus begeistert. „Wir kamen uns im Ziel wie Helden vor … Claudia Dittrich und ich durften 2:15h machen für Halbmarathon. Wir konnten einer Zehn-Kilometer-Dame helfen eine neue Bestzeit aufstellen. Die war so Happy… und wir auch. Dann liefen wir unsere zweite Runde und unsere kleine Gruppe war weiterhin komplett. Es hat wirklich Spaß gemacht die Läufer zu motivieren, die dann mit uns mit 2:14:20h ins Ziel kamen und sich so riesig freuten. Für uns war es ein Trainingslauf in die Richtung Marathon-Vorbereitung. Es war für uns eine Ehre Tempomacher zu sein und wir würden es wieder tun. So langsam und gleichmäßig zu laufen, strengt aber auch an.“
7. Rammenauer Fichtelauf: Sieg für Georg Bär
Aus läuferischer Sicht verlief das vergangene Wochenende etwas ruhiger. Georg und Detlef Bär liefen am 1. Juni beim inzwischen vierten Mal die 7,5 Kilometer beim Rammenauer Fichtelauf.
„Wie stets ging es über kleine Straßen und Wege durch die Rammenauer Wald- und Teichlandschaft bis man schließlich den wirkungsvoll in der Mitte des Rammenauer Schlosshofes platzierten Zielbogen erreichte. Und wie immer war der Lauf sehr liebevoll durch die Rammenauer Gemeinde (der Bürgermeister ist mitgelaufen) und den Heimatverein organisiert worden“, erzählt Detlef Bär, der Gesamtachter wurde und in seiner Altersklasse (M45) in 28:33min gewann.
Für Georg war es diesmal ein besonderer Höhepunkt. „Der Fichtelauf im Jahr 2014 war der allererste Langstreckenlauf an dem ich teilgenommen habe. Da ist es schon ein besonderes Gefühl, wenn ich mir da jetzt auf dieser Strecke bei meiner 4. Teilnahme mit großem Vorsprung den Sieg (24:57min) erlaufen konnte“, so Georg Bär.
Ebenfalls am Start vom Citylauf-Verein war Jürgen Matz, der in der M60 in 37:14min Rang vier belegte.
12. Oelsnitzer Lauftag
Am vergangenen Sonntag ging Jürgen Matz zudem über die zehn Kilometer beim 12. Oelsnitzer Lauftag an den Start. In 45:06min wurde er Gesamtelfter und Dritter der M60. Der Citylauf-Verein war aber auch auf den beiden anderen angebotenen Strecken vertreten. Über die fünf Kilometer wurde Birgit Harz in der W70 Zweite in 37:13min. Uwe Merdon absolvierte die 15 Kilometer und wurde in 1:00,41h Gesamtzehnter und siegte damit in seiner Altersklasse (M55).
Dresdner Mittelstreckler weiter gut unterwegs
Nachdem einige Mittelstreckler des DSC 1898 am Pfingstwochenende die Bahnsaison eröffneten, konnte der eine oder andere von ihnen durch weitere Leistungssteigerungen kleine Achtungszeichen setzen.
So steigerte Karl Bebendorf zunächst seine 800m-Bestzeit, die er beim DSC-Jugendmeeting in 1:49,32min aufgestellt hat bei einem Meeting im tschechischen Turnov auf 1:49,21min, ehe er beim Meeting in Osterorde auch über die 1500m eine neue persönliche Bestzeit lief und in 3:42,12min als Sieger und neuer Stadionrekordinhaber die Heimreise antrat.
Jonathan Schmidt startete ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung beim DSC-Jugendmeeting in die Saison (800m – 1:51,99min). Bei einem Meeting am 26. Mai im belgischen Oordegem lief er die 1500m in 3:48,45min. Am vergangenen Sonnabend, beim Meeting in Osterode, konnte er dann die U20-Konkurrenz in einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:46,65min klar gewinnen, schrammte dabei allerdings denkbar knapp an der Norm für die U20-WM vorbei, die bei 3:46,50min liegt.
33. Gaußiger Parklauf: Doppelerfolg für Georg und Detlef Bär
Am Sonnabend liefen Georg und Detlef Bär erstmals beim 33. Gaußiger Parklauf und konnten über die 6,5km einen Doppelerfolg feiern. Im Ergebnisprotokoll werden sie mit 29:01min (Georg) und 30:27min (Detlef) geführt.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit, wie Detlef Bär selbst schildert: „Da es in den letzten Wochen schon eine Vielzahl von Wettkämpfen gab, haben wir uns für die kleinere Strecke, den 6,5 km Rundkurs, entschieden. Eine anspruchsvolle Strecke rund um und im Gaußiger Schlosspark durch wunderschöne Landschaft bei allerbestem Wetter. Nur war die Strecke leider so schlecht gekennzeichnet, dass sowohl Georg und ich als auch zahlreiche andere Läufer sich zum Teil mehrfach verlaufen haben. Das Ziel erreichten wir dann mit einem doch deutlich höheren Wert als den ausgewiesenen 6,5 km auf der Laufuhr.“
Limbacher Marktlauf, Rennsteiglauf, 1. CrossDeLuxe Freital, Balaton-Umrundung
Ebenfalls am Sonnabend fand der Limbacher Marktlauf statt. Über die 10,6km gewann Uwe Merdon in der M55 in 41:02min. Gerd Reinberger wurde in der M35 in 46:49min Vierter.
Einige Cityläuferinnen und Cityläufer zog es am vergangenen Sonnabend zum Teil zum wiederholten Male an den Rennsteig. Marc Schulze lief beim 73,9km langen Supermarathon nach 5:23,15h als Zweiter über die Ziellinie in Schmiedefeld am Rennsteig. Über die Halbmarathondistanz lief Lena Laukner in der U20 in 1:46,03h auf Rang vier. Birgit Harz war ebenfalls auf dieser Stecke unterwegs und überquerte nach 2:51,07h die Ziellinie (5. Platz in der W70). Edelgard Palfi benötigte für die 21,1km 2:33,17h (14. Platz in der W65). Außerdem über diese Strecke am Start waren Rico Laukner (M50 – 1:50,33h) und Knut Schulz (M40 – 1:47,24h).
Am Sonntag nahm Claudia Dittrich am 1. CrossDeLuxe in Freital über die acht Kilometer teil. Los ging es vom Freizeitzentrum „Hains“. Auf dieser Strecke waren zahlreiche Hindernisse zu überwinden, steile Anstiege zu bewältigen. Schlamm, Dreck und Wasser gehörten aber auch dazu. Nach 1:13,50h kam Claudia Dittrich als 15. Frau durchs Ziel.
Von einem besonderen Lauferlebnis, das sie mit weiteren Dresdner Lauffreunden Mitte Mai zum wiederholten Male genoss, kann Edelgard Palfi berichten.
„Wir haben die Balaton-Umrundung geschafft – 220 Kilometer in 22:31,09 Stunden mit sechs Personen. Wir waren drei Teams, sind alle etwa gleich angekommen und liegen leistungsmäßig damit in der Mitte (Platz 792). Am darauffolgenden Wochenende hatten wir noch einen Lauf in Keszthely. Der Großteil von uns ist Halbmarathon gelaufen, ich die zehn Kilometer. Viele von uns konnten aufs Treppchen steigen. Mit meinem zweiten Platz in der Altersklasse W60+ war ich zufrieden, zumal es sehr warm und sonnig war.“ Von den 1294 gestarteten Mannschaften erreichten 1275 das Ziel. Ein Team konnte aus zwei bis maximal 12 Läufern bestehen.

Dresdner Teams der Balaton-Umrundung (Foto: E. Palfi)
Edelgard Palfi am Balaton (Foto: privat)
Edelgard Palfi am Balaton (Foto: privat)
Rewe-Team-Challenge
Auch bei der diesjährigen Rewe-Team-Challenge nahmen zahlreiche Cityläuferinnen und –läufer in unterschiedlichen Teams teil, sodass es kaum möglich ist alle aufzuzählen. Karl Bebendorf (DSC 1898) für seinen Arbeitgeber AOK Plus Sachsen/Thüringen am Start siegte über die fünf Kilometer in 15:05min und verwies damit Marc Schulze für die Kellerbauer & Gürtner GmbH laufend, auf Rang zwei (15:23min).
In die Top 10 liefen außerdem Christoph Rodewohl (6. Platz 15:42min) und Roman Wagner (9. Platz 15:58min), beide für das Team „Quickfit – das Fitnesscenter“ startend. Ebenfalls zu diesem Team gehörte Georg Bär vom Citylauf-Verein. Er lief in 16:02min auf Rang elf.
Gemeinsam mit Tom Barth gewannen sie die Teamwertung der Herren in 1:03,36h, knapp vor dem Team „Santrotec Team Katja Hermann 1“ (1:03,49h). Gemeinsam mit den Leipzigern Nico Ihle und Felix Rüger, liefen Niklas Härtig und Tim Koritz vom DSC 1898 in Gedenken an ihre kürzlich verstorbene Trainerin Katja Hermann, ebenso wie das Frauenteam „Santrotec Team Katja Hermann 3“, das in der Besetzung Anna Walter, Corinna Rose, Felicitas Ender und Tamina Poike in 1:18:16h den zweiten Platz erkämpfte.
In 1:22,20h kam das Frauenteam „Quickfit – das Fitnesscenter“ mit Cityläuferin Julia Goossens (19:34min) auf Rang drei.






