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30. Weißeritztallauf: Podestplätze für Citylaufverein

30. Weißeritztallauf: Podestplätze für CitylaufvereinMarina Helas Zweite der W30 (Foto: privat)

Am vergangenen Sonntag nahmen vier Läuferinnen und Läufer des Citylaufvereins am 30. Weißeritztallauf in Röthenbach teil.

Edelgard Palfi und Marina Helas liefen die 7,5km. In 45:54min gewann Edelgard in der W65+ und wurde außerdem als älteste Läuferin geehrt. Marina kam nach 37:12min als Zweite der W30 ins Ziel.

„Als Wiedereinstieg nach der kleinen Laufpause war das Höhenprofil eigentlich zu anspruchsvoll. Erst ging es auf Feld-und Waldwegen bergab, also viel zu intensiv für mein Knie, und dann ging es wieder bergauf… Und das liegt mir ja nicht ganz. Ich war vor vier Jahren schon mal da, aber hatte die Strecke nicht so schwierig in Erinnerung“, erzählt Marina Helas  und freut sich über ihre Medaille und ein T-Shirt, das alle auf dem Podest erhielten.

Über die 13 Kilometer waren Thomas Mende und Uwe Zentsch am Start. In 1:05,22h wurde Thomas Dritter in der M50. Uwe Zentsch landete in der M55 in 1:06,00h auf Rang Zwei.

Schiebock läuft Extrem 4.0

Bereits am Sonnabend war Edelgard Palfi bei einem Lauf der besonderen Art dabei. „Schiebock läuft extrem“ ist ein Vier-Kilometer-Rundkurs durch das neue Stadion und den Stadtwald, gespickt mit Hindernissen. Nach 29:05min hatte sie diese Runde bewältigt. Während Edelgard bereits im vergangenen Jahr an diesem Lauf teilnahm, sammelten die Kinder- und Jugendtrainer des Citylaufvereins Anke Vinzelberg-Unverzagt sowie Kai-Uwe Unverzagt erstmals Erfahrungen mit dieser Laufveranstaltung. Beide gingen gleich über die doppelte Distanz an den Start und kamen nach 1:07,18h bzw. 1:07,20h ins Ziel. Ihre Eindrücke schildern sie folgendermaßen:

„Immer nur laufen-da geht bestimmt noch mehr, dachten sich mehrere Citylauffreunde und versuchten sich am vergangenen Samstag beim „Schiebock läuft extrem“ gemeinsam mit knapp 770 Teilnehmern. Gewählt werden konnte zwischen  der Vier-Kilometer- bzw. Acht-Kilometer-Distanz. Unterwegs galt es 25 Hindernisse zu bewältigen. Rohre zu durchkriechen, Berge von Autoreifen zu überwinden, Europaletten zu übersteigen und in einer stockfinsteren Fußgängerunterführung mehrere Autofracks zu über- bzw. unterdurchklettern, zählten zu einigen Herausforderungen.

Gemäß dem Motto Jeder hat sein (S)äckchen zu tragen ging es mit Sandsack auf der Schulter in längerer Läuferschlange einen schmalen Pfad bergauf.

Während man beim Laufen meist barrierefrei genüsslich fast dahintrullert, muß man beim Hindernislauf ständig aufpassen und entscheiden, wo trete ich hin, spring ich oder steige ich ab, nehme ich Anlauf  oder nutze ich die Phasen zum Kraft tanken oder um Zeit heraus zu holen. Was kommt als nächstes?

Spaß hatten wir an der neuer Erfahrung. Es wird nicht unser letztes Hindernisrennen gewesen sein.“

Tochter Mareike musste leider verletzungsbedingt aufgeben. Ihr wünschen wir gute Besserung und schnelle Genesung.

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-17

Julius Jurowiec gewinnt die U16-Konkurrenz

Julius Jurowiec gewinnt die U16-KonkurrenzJulius Jurowiec Sieger der U16 in Elstra (Foto: privat)

Die letzten Wochen waren wieder erfüllt mit zahlreichen Laufveranstaltungen in nah und fern. So waren am 30. September Julius Jurowiec mit Mutti Manuela sowie mit Edelgard Palfi beim 19. Schwarzenberglauf in Elstra am Start. Julius siegte in der U16 über die fünf Kilometer in 23:15min. Manuela Jurowiec war nach 37:36min als Dritte der W40 im Ziel. Edelgard Palfi siegte in der W65 über die zehn Kilometer in 1:00,47h. Dieser Lauf zählte zur Lausitzer Laufserie. „Der Lauf war als anspruchsvoll ausgeschrieben und in der Tat ging es am Anfang des Laufes nur bergauf. Später wurde es einfacher und bergauf und bergab wechselten sich ab mit auch geraden Teilstücken. Wir fanden den Lauf alle toll, was sicher auch an dem schönen Wetter lag. Und es ist wirklich ein Naturlauf durch den Wald und um den Berg mit tollen Aussichten“, schildert Manuela Jurowiec ihre Eindrücke.

Impressionen vom Schwarzenberglauf (Foto: M. Jurowiec)

Großenhainer Röderlauf

Birgit Harz startete in den Oktober mit dem Großenhainer Röderlauf. Sie nahm die zehn Kilometer in Angriff und kam nach 1:08,58h als Siegerin der W70 ins Ziel.

14. WGP-Citylauf in Pirna

Am 6.Oktober nahm erneut eine kleine Gruppe des Citylauf-Vereins am Pirnaer WGP-Citylauf teil. Über die neun Runden (=10km) der Einzelwertung konnte der Citylauf-Verein einen Doppelsieg feiern. Marc Schulze siegte in 35:31min vor André Fischer (36:59min). Gemeinsam liefen sie außerdem im Team „Wilde Horde“ über die 10×1,1km-Staffel auf Rang zwei, nur 27 Sekunden hinter dem Siegerteam „Förderverein Dresdner Leichtathletik and friends“ unter anderem mit Jan Riedel und Karl Bebendorf. In der Einzelwertung kam außerdem Uwe Zentsch vom Citylauf-Verein in 48:24min auf Rang zwei der M55 ein.

Berlin The Great 10K

Für viele Läuferinnen und Läufer war am vergangenen Sonntag die zehn Kilometer in Berlin ein besonderes Erlebnis, so auch für die Cityläufer. Uwe Merdon gewann in der M55 in 35:58min und kam damit insgesamt auf Rang 111 ein. Elf Ränge vor ihm auf dem 100. Platz landete Roman Wagner mit seiner Zeit von 35:38min und wurde damit Sechster der M35. Ebenfalls dabei waren Julius Jurowiec (11. Platz U16 – 45:59min netto), Manuela Jurowiec (1:08,34h netto) sowie Julia Goossens (7. Platz W30 – 42:30min).

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-09

Marina Helas Gesamtzweite beim Ziegenhainer Auenlauf

Marina Helas Gesamtzweite beim Ziegenhainer AuenlaufBeim Ziegenhainer Auenlauf: Edelgard Palfi, Marina Helas und Birgit Harz (Foto: M. Helas)

Das vergangene Wochenende hielt neben dem Berlin-Marathon aber auch noch viele andere Laufveranstaltungen bereit.

27. Ziegenhainer Auenlauf und 17. Lauf  „Rund um den Butterberg“

Am Sonnabend sammelten Marina Helas, Birgit Harz und Edelgard Palfi beim 27. Ziegenhainer Auenlauf Punkte für den Meißner Sparkassencup. Marina wurde über die sechs Kilometer in 28:34min zweitbeste Frau und konnte in ihrer Altersklasse W30 gewinnen. Edelgard Palfi (W65) und Birgit Harz (W70) siegten über die drei Kilometer (16:27min bzw. 21:28min) in ihren Altersklassen. „Das war eine ganz gemütliche Dorfveranstaltung mit Kuchen. Wir haben alle drei den Beutel mit Preisen für den Altersklassensieg mitnehmen dürfen“, freut sich Marina Helas.  Damit haben alle Drei die große Chance beim Meißner Sparkassencup 2017 in ihren Altersklassen auf dem Podest zu landen, vielleicht sogar ganz oben. Noch zwei Cup-Läufe stehen in diesem Jahr noch aus und zwar am 1.Oktober der Großenhainer Röderlauf und am 4.November der kleine Sachsenlauf in Coswig.

Beeindruckt zeigte sich Marina Helas auch darüber, dass Edelgard Palfi nach ihrem Lauf über die drei Kilometer am Vormittag, nachmittags nochmal an den Start ging und zwar beim 17. Lauf „Rund um den Butterberg“. Über die fünf Kilometer wurde sie in der Gesamtfrauenwertung Elfte und gewann in der W65 (32:20min). Ebenfalls dabei waren Georg und Detlef Bär. Georg Bär wurde Gesamtsieger über die fünf Kilometer in 19:56min. Detlef Bär lief die 9,5km in 40:41min und war damit der zehntschnellste Mann und siegte in der M45. „Es ging wieder recht anspruchsvoll über Stock und Stein durch das Waldgebiet rund um den Bischofswerdaer Butterberg – etwas für die Liebhaber des gepflegten Crosslaufs. Mit den Ergebnissen sind wir zufrieden, auch wenn es Georg etwas schade fand, dass für ihn keine echte Konkurrenz am Start war“, erzählt Detlef Bär rückblickend.

  • Siegehrerung Georg Bär (Foto: privat)
  • Siegerehrung Detlef Bär (Foto: privat)

Ulrich Trodler beim „Anti-Berlin-Marathon“

So lief Ulrich Trodler am Sonntag beim Saale-Rennsteig-Marathon mit, dem „Anti-Berlin-Marathon“, wie er sagt. In 3:35,58h landete er auf Rang drei. Seine Eindrücke schildert er so: „Der Saale-Rennsteig-Marathon zählt mit 1.100 Höhenmetern und Bergankunft zu bergigsten Marathons in Deutschland.Die persönlichen Bestzeiten werden dort garantiert 30 min überboten. Ich habe meine Bestzeit sogar um 36 min überboten und bin damit 3. Geworden, was mir einen schönen Pokal einbrachte. Der Sieger (3:11,13h) hat dabei den Streckenrekord von André Fischer (3:12,19h von 2013) um eine Minute verbessert. Da der Lauf nächstes Jahr das letzte Mal stattfindet, ist es die letzte Chance für André, den Streckenrekord zurück zu holen.Und für die anderen Bergläufer: Die Strecke ist wirklich sehr schön und bei den langen Anstiegen hat man auch ausreichend Zeit zum Schauen.“

Freitaler Bahnabschluss und Gorbitzer Westhanglauf

Bereits am Freitagabend fand in Freitaler Stadion des Friedens der traditionelle Bahnabschluss des Sportvereins Lok Hainsberg statt, wie immer mit viel Engagement ausgerichtet.  Ein großes Starterfeld war über die 3.000m zu verzeichnen. 14 Männer sowie sechs Läufer der U18/20 waren am Start. Gesamtsieger des Laufes wurde Niklas Härtig (U20 – DSC 1898) in 9:02,43min. Knapp dahinter reihte sich Cityläufer Christoph Rodewohl  in 9:04,62min als Sieger der Männer ein.

Julius Jurowiec ging am Sonntag beim Gorbitzer Westhanglauf über die drei Kilometer an den Start und wurde in 10:44min Zweiter der U16.

Julius Jurowiec (2. Platz) (Foto: privat)

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-27

Berlin-Marathon: Beate Primus und André Lindner mit Bestzeit

Berlin-Marathon: Beate Primus und André Lindner mit BestzeitBeate Primus und Harald Burkhardt glücklich im Ziel (Foto: B. Primus)

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Berlin-Marathons. Auch wenn viele Läuferinnen und Läufer mit dem Regen und damit zum Teil rutschigen Untergrund zu kämpfen hatten, kamen doch auch super Zeiten dabei raus, auch bei den Cityläuferin.

Beate Primus lief 4:12,37h und verbesserte ihre Bestzeit um sieben Minuten. „Es lief wie Butter“, jubelte sie. „Berlin War einfach wieder klasse. Es hat Mega Spass gemacht. Harald und ich sind ja über die Laufszene mitgefahren und würden es wieder machen. Harald und ich haben entschieden zusammen zu laufen, was bis km 36 bei ihm gut geklappt hat. Dann hatte er müde Beine. Ich wollte meine 4:15h unbedingt laufen und bin ab Halbmarathon schneller geworden und konnte das Tempo bis ins Ziel halten. Die vielen Zuschauer haben mich förmlich ins Ziel getragen. Harald kam dann in 4:17:39h ins Ziel. Freude sich ebenfalls wie verrückt, weil es sein 1. Marathon war. Und für ihn eine Klasse Zeit.“

Harald Burkhadt und Beate Primus (Foto: B. Primus)

Große Freude ebenfalls bei Mareike Unverzagt. Nachdem sie im vergangenen Jahr vorzeitig aussteigen musste, schaffte sie nun ihr großes Ziel einen Marathon durchzulaufen. Nach 6:09:31h war sie glücklich im Ziel. Robin Kissner lief 5:53,06h.

  • Glückliche Mareike Unverzagt (Foto: privat)
  • Robin Kissner und Mareike Unverzagt (Foto: privat)

Der schnellste Läufer des Citylaufvereins war in diesem Jahr André Lindner (3:01,57h) gefolgt von Reinhardt Schmidt (3:02,41h) und Florian Bär (3:03,41h). Florian Bär machten die äußeren Bedingungen besonders zu schaffen: „Schon vor dem Start durfte ich mit Erschrecken feststellen, dass meine Schuhe auf dem nassen Asphalt ziemlich wenig Grip haben. Das blieb auch das ganze Rennen über so und hat mir das ein oder andere Mal ziemliche Akrobatik abverlangt. … Dann ist mir bei km 32 mein (zweites und letztes) Gel aus der Hand gerutscht und ich musste umdrehen, hab mich dabei dann auch noch lang gelegt (wegen Schuhe und nassem Asphalt, wie gesagt). Das hat mich nicht nur gut 30 Sekunden im 35er Split gekostet, sondern mich auch völlig aus dem Konzept gebracht. Ab da wurde es hart und zäh, die Lockerheit war raus, es wurde mehr und mehr zum Kampf. … Was vielleicht auch noch bisschen erschwerend hinzukam, war der Regenschauer im ersten Drittel, da meine Shorts nicht mehr trocknen wollten und ich gemerkt hab, wie mir die Oberschenkel langsam hart werden.“ André Lindner trotzte den äußeren Bedingungen und verbesserte seine Bestzeit um mehr als zweieinhalb Minuten. Er war bereits zum dritten Mal hintereinander beim Berlin-Marathon dabei. „Mein oberstes Ziel war es auch diesmal die Medaille im Ziel nach 42,195km abzuholen und im Idealfall eine neue Bestzeit zu laufen“, erzählt er. „Ich begann mit Tempo 3 Stunden loszulaufen und hoffte, das Tempo so lange wie möglich halten zu können. … geile Stimmung und mehrfach Gänsehaut ist schon fast obligatorisch im dicken Berlin. Insgesamt denke ich, war der Marathon sehr diszipliniert von mir durchgezogen, da meine zweite Hälfte nur eine Minute langsame war als die ersten 21,1km. Ursprünglich und auch noch während des Marathons sollte es mein vorerst letzter Marathon werden, es gibt noch so viele andere schöne Dinge im Leben. Aber die Pläne für meinen nächsten werden gerade schon im Kopf geschmiedet“. Begeistert war er auch davon, überall vor dem Start, während des Laufes und im Ziele viele Freunde und Laufbekannte zu treffen. Sein Ziel einen Marathon unter drei Stunden zu Laufen, hat er noch immer nicht aufgegeben.

André Lindner (Foto: privat)

Außerdem dabei waren Ulrike Baschant (3:48,13h und Matthias Krug (5:04,58h). Ulrike Baschant war zum zweiten Mal in der Berlin dabei und ist sehr glücklich mit ihrer Zeit. „Wie beim letzten Mal waren das 42 km Gänsehaut. Die Stimmung ist einfach genial. Das war am Sonntag ein perfektes Rennen für mich“, erzählt sie.

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-27

Quer durch die Heide: Martin Giebe in Top Ten

Quer durch die Heide: Martin Giebe in Top TenQuer durch die Heide mit Martin Obst, Martin Giebe, Ina Trodler, Manuela Jurowiec und Julius Jurowiec (Foto: M. Giebe)

Nach einjähriger Pause fand vergangenen Sonnabend der beliebte Lauf „Quer durch die Heide“ wieder statt. Über die 22,5 Kilometer wurde Martin Giebe in 1:34,51h Gesamtneunter und in der M35 Dritter. Mit diesem Lauf zeigte er sich sehr zufrieden, war die Durchgangzeit bei der Halbmarathondistanz neue persönliche Bestzeit. Damit liegt er auch gut im Plan bei seiner Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon (29.10.), wo er um die drei Stunden laufen möchte. Ebenfalls auf der 22,5km-Strecke unterwegs war Martin Obst. In 1:39:05min wurde in der M30 Zweiter. Beide sammelten damit noch einmal wertvolle Punkte für die Stadtranglistenwertung. Martin Obst baute damit die Führung in seiner Altersklasse aus. Für Martin Giebe war es in diesem Jahr der zweite Lauf der Stadtrangliste. Damit kommt er nicht nur in die Einzelwertung, sondern unterstützt das Abschneiden des Vereins in der Teamwertung, bei der alle in die Wertung kommenden Läufer zusammengezählt werden. Punkte für die Stadtrangliste sammelten außerdem Ina Trodler (6. Platz W40 1:32:05h – 15km) und Manuela Jurowiec (12. Platz W 401:54:27h). Ebenfalls über die 15km am Start war Julius Jurowiec (1:20,17h). Für Mutter und Sohn war es der erster Start überhaupt über eine 15-km-Strecke.

Martin Obst und Martin Giebe (v.l.) (Foto: M. Giebe)

Ina Zscherper Beste Deutsche beim Halbmarathon in Usti nad Labem

Am Sonnabend ging Ina Zscherper in Usti nad Labem beim Mattoni-Halbmarathon an den Start. In einem Top-Elitefeld lief sie in 1:21,42h als 15. Frau über die Ziellinie und wurde beste Deutsche. „Es war super Wetter und eine super Organisation. Die Strecke war schön, führte direkt durch die Stadt“, erzählt Ina Zscherper. „Das Laufen hat sich gut angefühlt, da ich nicht wieder so schnell losgehechtet bin. Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei bleibe, um bis zum Jahresende noch ein paar Läufe machen zu können.“

Ina Zscherper in Usti nad Labem (Foto: privat)

Landesmeisterschaft im Berglauf

Am Sonntag fand in Löbau die Landesmeisterschaft im Berglauf statt. In der M45 gewann Frank Jürries über die zehn Kilometer den Landesmeistertitel in 45:59min.

Kohlhau-Team-Marathon

Am Sonntag nahmen Ulrike und Martin Obst am Kohlhau-Team-Marathon in Geising teil und siegten in der Mixedwertung als Team „Esst mehr Obst!“ in 3:31,15h. Jeder Läufer des Zweierteams lief dreimal 6,9km und musste pro Runde rund 230 Höhenmeter überwinden.

Salzburger Businesslauf: Roman Wagner auf Rang neun

Am vergangenen Donnerstag war Roman Wagner zum inzwischen fünften Mal beim Salzburger Businesslauf am Start, der in diesem Jahr erstmals  nicht mehr außerhalb der Stadt sondern direkt in der Salzburger Altstadt veranstaltet wurde. Die rund 5,9km mit etwa 50 Höhenmetern bewältigte er in 19:48min. Damit landete er auf Rang neun und mit seinem 3er Team auf Rang vier. „Die Strecke ist für einen Stadtkurs ziemlich anspruchsvoll. Es ging durch unzählige enge Kurven, hoch, runter und über einige Treppen. Als Highlight ging es etwa  einen Kilometer lang durch das Gängelabyrinth der Tiefgarage unter der Festung Hohensalzburg. Bei kaum zwei Meter breiten und nicht sonderlich hohen Gängen ist die gefühlte Geschwindigkeit extrem hoch und man muss sich schon etwas überwinden, um im vollen Tempo um die nächste Ecke zu rennen ohne zu sehen, wo es danach weiter geht“, erzählt Roman Wagner von seinen Eindrücken.

Oslo – Marathon

Am vergangenen Sonnabend lief Vereinsmitglied Manuela Großer im Rahmen des Oslo-Marathons den Halbmarathon. Nach einem zweiwöchigen Wanderurlaub in Norwegen, war der Start bei diesem Halbmarathon ein schöner Abschluss des Urlaubes. „Der Wanderurlaub stand schon lange fest. Da hab ich dann einfach im Internet geschaut, ob es zu dieser Zeit in der Nähe einen Volkslauf gibt. Eigentlich wollte ich nur die zehn Kilometer laufen. Aber bei dieser Startzeit wäre es etwas knapp geworden, die Fähre nach Hause zu bekommen. So entschied ich mich für den Halbmarathon, der zeitiger gestartet wurde“, erzählt Manuela Großer. Es war nach 2016 in Leipzig ihr zweiter Halbmarathon überhaupt. Mit ihren 2:30h haderte sie zunächst, da sie gern die  Zeit von Leipzig (2:27h) gesteigert hätte. Aber: „Die Strecke hatte viele Höhenmeter und man lief komplett auf Asphalt, damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet“, erzählt sie. Auch die Streckenführung fand sie nicht so attraktiv. „Die Organisation war allerdings spitze.“ Sie ist stolz da drauf es geschafft zu haben.

  • Manuela Großer (Foto: privat)
  • (Foto: privat)

Paarlauf des Citylauf-Vereins am 27. September 2017

Am 27. September 2017 findet unser Vereinsfest und Paarlauf im Heinz-Steyer-Stadion statt. Alle, auch Nichtmitglieder, sind herzlich Willkommen. „Jedes Team (á 2 Personen, mixed, w/w oder m/m) läuft auf der Bahn 30 Minuten. Jeder gelaufene Meter zählt und wird dann am Ende zusammengerechnet. Also gebt Freunden und Familie Bescheid und kommt vorbei, Start ist 18:30 Uhr, nach ein paar Runden auf der Bahn lassen wir es dann gemütlich bei Speis & Isogetränk ausklingen“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-20

Silber für Josephine Unverzagt

Silber für Josephine UnverzagtDie Bambinis beim Schülersportfest (Foto: A. Unverzagt)

Am vergangenen Sonnabend nahmen sechs der jüngsten Nachwuchsathleten des Citylauf-Vereins am Schüler- und Jugendsportfest des Postsportvereins Dresden im Hein-Steyer-Stadion teil. Josephine Unverzagt erkämpfte in der W13 Silber im Ballwerfen mit einer Weite von 40,00m. In der W11 lief Felicitas Staubach über die 800 Meter in 3:03,40min auf Rang fünf. Im Weitsprung schaffte sie 3,32m.

Josephine Unverzagt (W13) Silber beim Ballwerfen (Foto: A. Unverzagt)

Vier Bambinis gingen in der Altersklasse M/W8 im Weisprung und 50m-Lauf an den Start. Alle sammelten erste Wettkampferfahrungen, ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles.“ Im vereinsinternen Wettstreit war Finn Lehmann (2011) mit 10,26s der Schnellste über die 50m und war im Weitsprung mit 2,25m nur zwei Zentimeter hinter Paul Mrozewski (2010), der die 50m in 11,23s. lief. Der Jüngste, Tim Rohr (2012) lief 11,53s und sprang 2,14m. Luise Poland war ebenfalls die Jüngste (2012) und lief die 50m in 11,45s.

„Es gab für die Kiddies viel zu seh’n im Heinz- Steyer- Stadion. Die gesamte Wettkampfatmosphäre, angefangen von den vielen anderen Sportlern, parallel stattfindenden Wettbewerben, dem jubelnden Publikum, der Musik,…hielt den Adrenalinpegel konstant am Limit. Der Knall der Startpistole flößte so großen Respekt ein, dass der Tiefstart aus der Startvorrichtung auf Anhieb bei den kleinen Cityläufern fehlerfrei gelang. Auch bei den Weitsprüngen gab es so gut wie keine Übertritte“, erzählen die beiden Übungsleiter Anke und Kai. “ Unsere vier waren die jüngsten Starter in ihrer Altersklasse. Viele neue Eindrücke sind auf sie eingeströmt. Jeder hat die neuen Situationen prima bewältigt, sich konzentriert, gekämpft, durchgehalten und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft gesammelt. Wir sind sehr stolz auf Luise Poland, Tim Rohr, Finn Lehmann und Paul Mrozewski.“

Bambini-Sportfest des Citylauf-Vereins

Beeindruckt von den Leistungen und Begeisterungsfähigkeit der Kinder plant der Citylauf-Verein am 25.November von 9.30 Uhr bis voraussichtlich 12.30 Uhr ein Bambini-Sportfest für die Jahrgänge 2010 bis 2013 in der DSC-Halle durchzuführen. In Anlehnung an den DLV-Kila-Cup absolvieren die Teilnehmer vier Disziplinen, 30m-Hindernis-Sprint, Ziel-Weisprung aus zehn Metern Anlauf, beidarmiges Stoßen bzw. Schocken eines Medizinballes sowie ein Team-Biathlon-Staffellauf mit Lauf-und Wurfeinheiten. Dieser Team-Wettbewerb wird sowohl vereinsübergreifend als auch Alters und Geschlechter gemischt durchgeführt. Das beste Mannschaftsergebnis wird ebenso ausgezeichnet, wie die Mannschaftsbesten im Sprint, Sprung und Wurf. Meldungen bis 12. November an kerstin-helm@citylaufverein.de. Wer dieses Sportfest als Helfer unterstützen möchte, ist ebenfalls willkommen.

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-18

Frauenlauf: Ina Zscherper siegt souverän

Frauenlauf: Ina Zscherper siegt souveränSiegerin über 10 Kilometer Ina Zscherper (Mitte) (Foto: Laufszene)

Der September hält auch in diesem Jahr zahlreiche Lauf-Events bereit, an denen die Cityläuferinnen und –läufer rege teilnehmen und dabei die Qual der Wahl hatten. So stand am vergangenen Sonnabend der 5. Mercedes-Benz-Frauenlauf in Dresden auf dem Programm. Insgesamt über 2.000 Läuferinnen waren unterwegs und verteilten sich dabei auf die fünf bzw. zehn Kilometerdistanz.

Zieleinlauf Ina Zscherper ( Foto: Laufszene)

Die zehn Kilometer beendete Ina Zscherper nach 37:33min als souveräne Siegerin und hatte damit knapp fünf Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Vom Lauf war sie begeistert: „ Es war eine schöne Atmosphäre und eine gute Organisation. Ich hatte ein gutes Gefühl beim Laufen. Zwei Tage zuvor war ich noch in Großschönau bei einem Paarlauf am Start.“ Am kommenden Wochenende wird sie erstmals im tschechischen Usti nad Labem beim Mattoni-Halbmarathon an den Start gehen. Da war der Frauenlauf nochmal eine gute Vorbereitung.

(Foto: Laufszene)

Außerdem über die zehn Kilometer beim Frauenlauf dabei vom Citylauf-Verein waren Anja Gorlaski (50:52min) und Mareike Unverzagt (1:12,32h bzw. netto 1:11,48h)). Besonders beachtlich ist, dass Mareike zuvor noch als engagierte Helferin die Laufszene bei der Startunterlagenausgabe unterstützte, ehe sie selbst die Laufschuhe schnürte. Ihr großes Ziel ist in diesem Jahr die erfolgreiche Bewältigung des Berlin-Marathons.

Auch auf der Fünf-Kilometer-Strecke waren Frauen des Citylauf-Vereins zu finden. Marita Löwe lief 32:17min (brutto bzw. 31:20min netto) und wurde damit Zweite der W65. Josephine Unverzagt (U16) lief 32:22min (brutto bzw. 29:02min netto). Manuela Jurowiec war nach 36:43min (brutto bzw. netto 33:54min) im Ziel.

24. Bautzener Stadtlauf

Ebenfalls am Sonnabend fand der 24. Bautzener Stadtlauf statt. „Auch diesmal hat Georg über die 5,5 km den 2. Platz(18:35min)  belegt und ich bin über die 9,3 km insgesamt 9. (35:19min) geworden“, erzählt Detlef Bär. „Sowohl Georg als auch ich sind mit unseren Leistungen zufrieden, konnten wir doch unsere Zeiten vom Vorjahr auf dem sowohl auf, als auch an der Strecke recht belebten Rundkurs verbessern.“ Ebenfalls über die 9,3km am Start war Edelgard Palfi (1. Platz W65 – 51:04min).

Gesamtzweiter über 5,5km Georg Bär (Foto: privat)

38. Tharandter Waldlauf und Meißner Handicp-Lauf

Ebenfalls am Sonnabend fand der 38. Tharandter Waldlauf statt bei dem traditionell sowohl kürzere Strecken, wie die fünf Kilometer, aber auch lange Kanten, wie die 30 Kilometer angeboten werden. Nach seinem Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft im Straßenlauf legte Uwe Merdon über die kürze fünf Kilometer-Strecke nochmal nach und wurde in 18:18min Gesamtsieger. Über die zehn Kilometer sicherte sich Dirk Mietko in der M35 den zweiten Platz (38:24min). Die Halbmarathondistanz nahmen Gerd Reinberger (M30 3. Platz 1:44,30h) und Marina Helas (W30 2. Platz 1:59,34h) in Angriff. Die 30 Kilometer liefen Martin Obst  (2:22,15h – 3. Platz M20/30) sowie Sophie Körnig (3:05:48h – 4. Platz W20/30).

  • Uwe Merdon Gesamtsieger über 5km (Foto: D.Mietko)
  • Dirk Mietko 2. Platz M35 über 10km (Foto: privat)

Marina Helas hatte sich etwas mehr vorgenommen, Kreislaufprobleme und später hinzukommende Kniebeschwerden verhinderten diesmal jedoch eine bessere Zeit. Bereits am Freitag war sie beim Meißner Handicap-Lauf über die zehn Kilometer (47:07min) am Start, um Punkte für den Meißner-Sparkassen-Cup zu sammeln. Auch wenn sie die schöne Aussicht aufgrund kleinerer persönlicher Einschränkungen nicht ganz so genießen konnte, wie sie sagt, ist ihr Fazit dennoch „Diesen Lauf kann man sich vormerken.“ Ebenfalls in Meißen, allerdings über die vier Kilometer am Start war Edelgard Palfi (27:03min – 3. Platz W60+)

Finsterwalder Dutzend

Zu guter Letzt fand am Sonnabend ebenfalls das „Finsterwalder Dutzend“, eine Laufveranstaltung für Groß und Klein, von Bambiniläufen, über  4,2km bis hin zum Marathon, statt. Ulrich Trodler nahm den Marathon in Angriff und wurde in 3:19:08h Gesamtzweiter (1. Platz M40). Ina Trodler war auf der zehn Kilometer-Strecke unterwegs und siegte nach 57:14min in der  W40 (GEsmtfünte bei den Frauen).

  • Ulrich Trodler, Gesamtzweiter im Marathon (Foto: privat)
  • Ulrich und Ina Trodler in Finsterwalde (Foto: privat)

Mühlbacher Landschaftslauf

Am Sonntag waren Frank Jürries und Edelgard Palfi beim Mühlbacher Landschaftslauf über die 4,8 Kilometer unterwegs. Frank wurde kam nach 21:47min als Gesamtsieger ins Ziel, Edelgard gewann in der W65 (32:03min).

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-11

Straßenlauf-DM: Uwe Merdon mit Bronze

Straßenlauf-DM: Uwe Merdon mit BronzeUwe Merdon (re.) und Christoph Rodewohl bei der Straßenlauf-DM (Foto: privat)

Bereits am 2. September fand in Bad Liebenzell die Deutsche Meisterschaft im 10-Kilometer-Straßenlauf statt. Mit dabei vom Citylauf-Verein waren Uwe Merdon und Christoph Rodewohl. Uwe Merdon gewann in der M55 Bronze in 35:25min. „ Der 3. Platz ist okay. Ich wollte aber etwas schneller sein und unter 35 Minuten laufen, dann hätte es auch zu Platz 2 gereicht. Die Atmosphäre ist schon etwas anders, weil man nicht so viele Bekannte trifft, dafür aber die besten deutschen Läufer und Läuferinnen sieht, vor allem wenn man im eigenen Lauf mit den besten Frauen startet und zumindest auf den ersten Metern auf gleicher Höhe läuft. Die DM war super organisiert vom Ablauf, Zeitplan und Siegerehrung.“

Siegehrung Uwe Merdon 3. Platz M55 (Foto: privat)

Auch Christoph Rodewohl ist mit seinem Ergebnis sehr zufrieden, obwohl er in der Männerklasse auf Platz 58 im Ergebnisprotokoll geführt wird. Doch in 32:06min stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und bezeichnet diesen Lauf selbst als perfektes Rennen.

Seine Eindrücke beschreibt er wie folgt: „Das ich so einen Lauf hin bekomme, hätte ich fast nicht für möglich gehalten. Es hat von Anfang an einfach alles gepasst. Ich konnte mit Uwe Merdon am Samstag entspannt die 540 Kilometer anreisen. Der Ort Bad Liebenzell hatte einen ganz eigenen schwäbisch gemütlichen, etwas abgehängten und abgeschnittenen, teilweise fast stehengebliebenen Charakter. …

Die Zeit bis zum Start verging rasend schnell und die Anspannung wuchs von Minute zu Minute. Zum Glück gelang es mir diese Anspannung aufgrund der perfekten Rahmenbedingungen in positive Energie umzuwandeln. So stand ich 11:15 Uhr gemeinsam mit Deutschlands schnellsten Läufern am Start. Kurz sammeln … dann ging es auf den fast topfebenen Rundkurs von ca. 2,5 km. Schnell konnte ich einige Läufer überholen und mich nach vorne orientieren, was sich durch das ganze Rennen ziehen sollte. Die Sorge, dass ich am Anfang nicht überpace, wandelte sich schnell in die Sorge am Anfang zu langsam zu sein. Der Läuferverkehr war doch etwas dichter auf den ersten 500m als gedacht. Der Rundkurs entlang der Nagold und durch den Ort wieder zurück zum Markt war tatsächlich schnell und meine Beine nahmen die Schnelligkeit der Strecke wunderbar an. So konnte ich immer wieder das Tempo der vor mir laufenden Kollegen aufnehmen und mich so immer wieder nach vorne orientieren. Das Tempo passte und so ging es über 4 Runden bis ins Ziel. Die applaudierenden Zuschauer an der Strecke sowie das Gefühl mit den Besten aus Deutschland unterwegs zu sein, berauschten mich förmlich und ließen mich strahlend ins Ziel laufen. …

Das Training hat sich ausgezahlt und ich habe alle mir gesteckten Ziele für meinen Saisonhöhepunkt erreicht. Anteil daran haben u.a. Uwe Merdon, meine Laufbuddies Roman, Georg, André, alle positiv verrückten Läufer beim Citylauf-Verein, die mich jeden Mittwoch neu inspirieren, die Coaches für Dehnung, ABC uvm. sowie meine Brüder. Im Nachgang konnte ich das Rennen der Frauen genießen sowie Uwe Merdon zu Bronze anfeuern.“

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-11
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