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Erfüllung eines Lebenstraumes: Der Spartathlon
Es gibt insgesamt unzählige sportliche Wettkämpfe, an denen man sich jedes Wochenende messen könnte. Aber es gibt nur ganz wenige, die eine solche magnetische Wirkung entfalten, dass Sportler in bestimmten Sportarten dieses Event (mindestens) einmal im Leben erfolgreich erleben möchten. Ein Skispringer träumt bestimmt von der 4-Schanzen-Tournee und ein Marathonläufer vom Berlin-Marathon.
Läufern, bei denen es etwas weiter und härter sein soll, ist der Spartathlon in Griechenland ein solcher Magnet: Richtig, mein persönlicher Lebenstraum.
1982 haben sich drei internationale Wissenschaftler gefragt:
Ist der Bote Pheidippides um 490 vor Christus wirklich in 36 Stunden die 245 km von Athen nach Sparta gelaufen, oder hat es der griechische Geschichtsschreiber Herodot vielleicht doch etwas übertrieben?
Ein Testlauf sollte es beweisen. Der moderne Spartathlon war geboren.
Dass der Grieche Plutarch 500 Jahre später in seinen Aufzeichnungen jenen Boten nicht nach Sparta laufen ließ, sondern stattdessen auf dem 42 km langen Weg von Marathon nach Athen hat sterben lassen, gilt inzwischen als eine der kommerziell erfolgreichsten Lügen der Geschichtsschreibung.
Marathons gibt es tausende um den ganzen Erdball. Den Spartathlon nur einmal.
An der Antwort auf die Frage der Wissenschaftler versuchen sich Jahr für Jahr knapp 400 Boten, die dafür jahrelang trainiert haben. Bis auf wenige, die tatsächlich antike Schlappen benutzen, laufen diese in gedämpften Laufschuhen über den Asphalt, den es vor 2500 Jahren noch nicht gab. 74 Checkpoints verteilen Wasser, Eiswürfel, Verpflegung und persönliche Dropbags, wo der antike Läufer auf 8 Zwischensiedlungen zum „Nachtanken“ angewiesen war.
die schönste Stelle: Brücke über den Kanal von Korinth
Einzig der legendäre Sangas-Pass auf 1066 Meter Höhe und dessen steile Schotterrampen sind immer noch so schwierig zu passieren, wie in der Antike.
Außer dieser antiken historischen Vorlage bleibt die Frage:
Was treibt einen Menschen an, bei unerträglicher Hitze in weniger als 36 Stunden von Athen nach Sparta zu laufen, nur um dort König Leonidas die Füße zu küssen?
Das Abschlussritual: Erst dem Leonidas den Fuß küssen (im Hintergrund) und dann das Evrotas-Wasser trinken
Da sind unter anderem zwei Antworten, welche die Teilnehmer geben:
1. Weil ich es kann bzw. weil ich es gern können möchte.
2. Weil nur hier gleichverteilt Läufer aus aller Welt zusammenkommen, die den gleichen Traum leben.
Die 364 Athleten im Jahr 2024 kommen aus 54 Nationen.
Die Quotenregelung bei den Startplätzen stellt sicher, dass auch das Gastgeberland Griechenland nur einen kleinen Teil des Feldes stellt.
Ich laufe längere Zeit mit Ashok aus Indien, Annalisa aus Italien und Lubos aus Tschechien.
Weitere Läufer aus Ungarn, Israel und den USA, mit denen ich gelaufen bin, werden nicht in Sparta ankommen.
Vor mir darf Carlos aus Brasilien als 71. dem Leonidas die Füße küssen, weil er mich nach knapp 33 Stunden auf der diesmal 246 km langen Strecke auf der Zielgeraden noch abgefangen hatte. Henry aus den Niederlanden muss warten. Bis Ülrijk Troudler from Dschörmenieh – wie mich der Zielkommentator in griechischem Englisch ankündigt – mit dem Zielritual fertig ist.
194 Athleten werden am Ende dem legendären König die Füße geküsst haben.
Das sind 53% der Starter und zeigt, dass die harten Qualifikationskriterien für dieses Rennen ihre Berechtigung haben.
Das Gefühl, zusammen mit der Weltgemeinschaft unterwegs zu sein, ist unbeschreiblich einzigartig und für viele ein Grund, Jahr für Jahr wiederzukommen. 47% haben einen weiteren: Es beim nächsten Mal zu schaffen. 15 von 25 Läufern aus der deutschen Mannschaft sind darunter, weil es nur 10 Deutsche nach Sparta geschafft haben.
Auch ich werde gefragt, ob ich denn nächstes Jahr wiederkommen möchte.
Meine Antwort:
Das ist wie die Frage an die frisch gebackene Mama gleich nach der Geburt: Und, möchtest Du noch ein Kind?
Denn der Spartathlon ist nicht nur unfassbar schön. Er tut am Ende auch unfassbar weh. Direkt nach der rituellen Waschung der Füße im Ziel darf das rote Kreuz das Blut aus den Blasen holen, denen ich die letzten 50 km sehr viel zugemutet habe.
Jetzt bin ich aus tiefen Herzen dankbar.
Dem Universum, bei dem ich bestellt hatte, dass ich meinen Lebenstraum bitte im ersten Versuch erfüllt haben möchte.
Meinem Körper, dem ich die letzten Jahre Extremes zugemutet habe und der mich nie im Stich gelassen hat, wenn es wirklich darauf ankam.
Allen Menschen, die mich unterstützt, begleitet und live mitgefiebert haben, bis die Nummer 130 endlich im Ziel ist.
Am tiefsten dankbar bin ich meiner Frau Ina, die in den letzten Jahren als Supporterin an meiner Seite die Höhen und Tiefen live ausgehalten hat. Und auch diesmal für mich 40 Stunden nicht geschlafen und unterwegs die notwendigen Bananen, Nüsse und Pommes geholt hat.
Weil man bei diesem Lauf eines bedenken muss: Beim Spartathlon ist die Verpflegung spartanisch. Eigentlich zwingend logisch. Aber als Neuling hofft man eben doch, dass es anders ist.
Beide haben die Arbeit getan.
Ein ereignisreiches Wochenende geht zu Ende
Erfolgreiches Wochenende für die Mitglieder-innen des Citylauf-Verein Dresden
Freitag 06.09.2024
– 18:00 – Start zum 37. Meißner Handicaplauf mit Dirk Dworatzek und Christian Richter.
– 18:21 – Einlauf von Christian Richter als Gesamt-Zweiter über 5km
– 18:44 – Einlauf von Dirk Dworatzek als Gesamt-11. und 2. Der AK M30 über 10k
Beide stehen damit bereits jetzt als Sieger ihrer Altersklassen in der Wertung des Meißner-Sparkassen-Cup fest.
Samstag 07.09.2024
– 14:30 – Laura Hinze startet beim 1,2km Girls Run, innerhalb des 12. Frauenlauf Dresden und belegt Platz 5 in der Altersklasse WK U10 mit einer Zeit von 5:02min
– 15:00 – Ulrike Obst und Claudia Dietrich starten als Pacemakerinnen für die Frauen über 10km und 5km mit einer Zielzeit von 50min bzw. 30min und haben dabei viel Spaß
– 15:35 – Rene Richter und Michael Gorzel starten beim Halbmarathon in Stockholm und sind nach 1:54h bzw. 1:46h im Ziel
Sonntag 08.09.2024
– 09:35 – Start über 5000m bei den Sächsischen Landesmeisterschaften Langstrecke in Freiberg für alle Altersklassen der Frauen
– 09:56/57 – Einlauf von Chantal Hotrich (1.Platz Frauen), Julia Linke (1. Platz W45) und Ines Kübler (2. Platz W30) bei der LM in Freiberg. Damit haben alle Starterinnen des Citylauf-Verein Dresden eine Medaille gewonnen!
– 10:00 – in Dresden Weißig Start über 13,6km mit Dirk Dworatzek vom CLV
– 10:05 – Freiberg – Start über 5000m der Männer AK45 bis 70, dabei 4 Starter des CLV gut verteilt über die AK 45/50/55/60.
– 10:23-10:25 – Zieleinlauf in Freiberg für die Cityläufer in der Reihenfolge Christian Richter (1.Platz M45), Uwe Merdon (1.Platz M60), Frank Jürries (1.Platz M55) und Detlef Bär (1.Platz M50)
– 10:35 – Start über 7,1km beim Hochlandlauf in Weißig, einem Lauf der Stadtrangliste Dresden mit Edelgard Palfi und Birgit Harz in der AK W65+ als älteste Teilnehmerinnen dieser Veranstaltung
– 10:35 – in Freiberg Start über 5000m für die mJU20 bis M40 mit den CLV-Läufern Marcel Mittrach (M30) und Ronald Gärtner (M35)
– 10:54 – innerhalb von 30s Zieleinlauf unserer Teilnehmer in Freiberg mit Marcel (Platz 2) und Ronald (Platz 3) in ihrer jeweiligen Ak
Damit haben alle Starterinnen und Starter des CLV bei der LM eine Medaille gewonnen.
Die Gesamtbilanz: 5 mal Gold ; 3 mal Silber ; 1 mal Bronze
– 11:02 – Einlauf beim Hochlandlauf für Dirk Dworatzek als Gesamt-6. , der damit seine Führung in der AK der Stadtrangliste ausbaut.
– 11:23 und 11:39 – jetzt sind auch Edelgard und Birgit beim Hochlandlauf im Ziel.
Edelgard übernimmt damit die Führung in der Stadtrangliste in der W70 und Birgit schließt die Stadtrangliste schon jetzt mit der Idealpunktzahl 100 in der AK W80 ab.
Großes Fazit – Viel Action – Viel Spaß und Freude – Viele Erfolge

Ultra neue Erfahrung mit Erfolg – 10. Fichtelberg-Ultra 2024
Am 08. Juni 2024 habe ich beim Jubiläumslauf des Fichtelberg-Ultra meinen 1. Ultramarathon und
auch 1. Berglauf absolviert und dabei sogar den 3. Platz in der Gesamtwertung der Frauen erreicht.
Es waren 55km und 1.600Hm vom Start am Wasserschloss Klaffenbach in Chemnitz zum Gipfel des
Fichtelberges zu überwinden.
Meine Zielzeit ist 5:48:32h, die insgesamt ca. 6min. Pause an den 3 Verpflegungspunkten beinhaltet,
von denen ich jede Sekunde genossen habe.
Nachdem ich zwei Monate mäßig trainiert habe und ich das SachsenTrail-Wochenende auf dem
Rabenberg vom 21-23. Juni nicht absagen wollte, empfahl mir mein Vater und erfahrener Läufer,
Thomas König, diesen Lauf als lange Einheit zur Vorbereitung. Die Kondition war ein wenig
„eingeschlafen“, hohe Umfänge war ich nicht mehr gewohnt und ich spürte jeden Höhenmeter zwei
Tage ordentlich in den Beinen – beste Voraussetzungen also für diesen Ultra. Aber da ich
Herausforderungen gerne annehme, blieb ich positiv und setzte mir Etappenziele für diesen Lauf. Ich
wollte so viele Kilometer wie möglich laufen und freundete mich schon mit dem Gedanken an, mich
die letzten 11km eher gehend den Fichtelberg hinauf zu tragen. Die Marathondistanz zum
Verpflegungspunkt 3 wollte ich als Minimalziel im Laufschritt schaffen.
Ich lief gemeinsam im Gleichschritt mit meinem Vater und vertraute seiner Taktik. Die Beine fühlten
sich sehr gut. Die Etappenziele Verpflegungspunkt 1 (17km), Halbmarathonmarke und auch der
Verpflegungspunkt 2 (29km) konnte ich ohne Probleme abhaken. Doch ab km 33 fühlte es sich
schwerer an. Die Sonne brannte und ich hatte Mühe das Tempo von meinem Vater zu halten. Ich
gestand mir ein, dass mein Wille vielleicht ein bisschen zu groß war und lies meinen Vater ab km 35
ziehen. Noch 7km bis zur Marathonmarke. Danach? Das blendete ich erst einmal aus.
Das langsamere Lauftempo bekam mir gut und ich hatte das Gefühl, dass die Beine wieder leichter
wurden. Mein Minimalziel vor Augen erhöhte ich sogar das Tempo wieder. Der Verpflegungspunkt 3
(42km) war schneller erreicht, als gedacht und wie durch ein Wunder hatte ich wieder Energie. Sogar
meinen Vater habe ich dort noch loslaufen sehen, als ich ankam.
Die Ruhe vor dem Sturm.
Kurz erfrischt, ging es nun mit Stöcken die letzte und steilste Etappe zum Fichtelberg hinauf und
meine Aufholjagd startete. Ich machte Meter um Meter weiter im Laufschritt, sammelte Läufer um
Läufer ein und war wieder neben meinem Vater. Doch dieser schaute nur nach vorn und sagte mir:
Da vorn ist die 3. Frau. Es war ein großer Abstand, aber auch dieser Herausforderung wollte ich mich
stellen, denn ich hatte nichts mehr zu verlieren.
Ich erreichte das Ziel als 3. Frau mit 12min. Vorsprung, unglaublich stolz über meine eigene Leistung
und starken Willen. Es lohnt sich immer, an sich selbst zu glauben!
Nathalie König
Rückblick und Dank: Ein unvergessliches Citylauf-Wochenende in Dresden
Das 34. NTT DATA Citylauf Dresden Event ist vorüber, und was für ein Wochenende wir erlebt haben! Golderener Rudi, dem Ehrenpokal des Laufsports, dem Meet and Greet mit unseren TOP-Athleten zur Startnummernausgabe im Sport Scheck Dresden und natürlich dem Race-Day selbst. Dank perfektem Wetter, atemberaubenden Leistungen und einer unvergleichlichen Laufbegeisterung wurde dieses Event zu einem spektakulären Erlebnis für Läufer, Zuschauer und Organisatoren gleichermaßen.
Ein großes Dankeschön an Dr. Günter Frietsch, André Egger und Reinhardt Schmidt und dem gesamten Team der Laufszene Events GmbH für eure unermüdliche Arbeit, Leidenschaft und Hingabe, die den Citylauf Dresden jedes Jahr zu einem unvergesslichen Ereignis machen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Partner und Sponsoren NTT DATA, Saxoprint, Lichtenauer, Krombacher, Suunto und die BMW Niederlassung Dresden, deren Unterstützung entscheidend für den Erfolg dieses Events ist. Ihr Engagement und eure Leidenschaft machen den Citylauf Dresden Jahr für Jahr zu einem Highlight.
Unser Dank gilt ebenso den zahlreichen Racemakern und den freiwilligen Helfern des DRK. Ohne eure unermüdliche Arbeit und Hingabe wäre die Ausrichtung einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich. Ihr seid das Herzstück unseres Events!
Ein besonderes Lob verdienen unsere Moderatoren Mario Eichler, Claudio Großner und Robert Drechsler sowie unsere fachkundigen Livestream-Kommentatoren Thorsten Kutschke und Jan Riedel für ihre emotionale und mitreißende Berichterstattung. Eure Stimmen haben den Citylauf Dresden zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Wir möchten auch den Kampfrichtern unseren tiefsten Dank aussprechen. Eure Fairness, Professionalität und Leidenschaft für den Sport sind unerlässlich für den Erfolg jedes Rennens. Ihr gewährleistet, dass alles reibungslos verläuft und jeder Läufer seine beste Leistung zeigen kann.
Ein weiterer Dank geht an den Leichtathletik-Verband Sachsen für die Austragung der Sächsischen Landesmeisterschaften über 10 km für Erwachsene und Senioren sowie an German Road Races für die Realisierung der ersten Station der R5K-Tour. Diese Partnerschaften fördern nicht nur den Sportgeist, sondern auch die Entwicklung junger deutscher Nachwuchsläufer, was von unschätzbarem Wert für die Zukunft des Laufsports in Deutschland ist.
Die musikalische Begleitung durch Blechlawine Dresden, Bloco Esperança, Fogo do Ritmo, Samba Universo und Samba Animada sowie die begeisterte Unterstützung durch die Blue Pearls, Lunatics und Cheer X-Plosion haben entlang der Strecke für eine unvergleichliche Atmosphäre gesorgt.
Ein herzliches Dankeschön auch an Norbert Wilhelmi, Flightseeing und Arvid Kaffke, die jeden Moment festgehalten haben, damit wir diese unvergesslichen Erinnerungen bewahren können.
Zuletzt, aber am wichtigsten, möchten wir jedem einzelnen Teilnehmer danken. Ihr habt den NTT DATA Citylauf Dresden zu EUREM Lauf gemacht. Eure Leidenschaft und euer Ehrgeiz inspirieren uns jedes Jahr aufs Neue.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Citylauf-Wochenende in Dresden und darauf, die Gemeinschaft, den Sportgeist und die Freude am Laufen erneut mit euch allen zu teilen. Bis dahin, lauft sicher und bleibt motiviert!
Euer Citylauf-Verein Dresden
Skifahren in Dresden? Warum nicht!
Das dachten sich auch die Organisatoren des Skiweltcups in Dresden und den damit verbundenen Aktionen für den Nachwuchs. Auch wenn mittlerweile keine Profiskiläufer das Elbufer mehr entlanggleiten, die Schulsportwoche auf Ski lebt in Dresden weiter. Im Außengelände der Eissporthalle, wo vergangene Woche noch die Kuvenläufer unterwegs waren, machen diese Woche zahlreiche Grundschulkinder ihre ersten Schritte auf Ski. Und weil wir als Leichtathleten ja gerne auch mal alternativ trainieren und unsere kleinen Nachwuchsläufer und -läuferinnen vor besondere Herausforderungen stellen, war eine Anfrage an die Organisatoren vom CitySportMarketing schnell geschrieben. Kurze Zeit später kam die Antwort: Unsere Nachwuchsgruppen dürfen ein Skitraining inklusive Leihmaterial absolvieren. Und noch besser, Tobias Angerer, Olypiamedailliengewinner im Skilanglauf, wird die Trainingseinheit durchführen.
Und so kamen am 4. März 25 Kinder unserer drei Nachwuchsgruppen in die Eislaufarena, machten sich mit den Skischuhen vertraut und wurden vom Maskottchen Skitty an die Trainingsfläche gebracht. Eine kurze Skierwärmung, Ski an die Füße und schon ging es los. Zunächst wurde sich ein paar Runden mit dem ungewohnten Material an den Füßen vertraut gemacht. Schnell war zu sehen, dass hier alle eine ziemlich gute Figur machen. Und so wurden im Laufe der Trainingseinheit immer wieder kleine Zusatzaufgaben und motorische Herausforderungen eingebaut. Natürlich ging es auch mal in Paar-Duellen darum, besonders schnell eine gewisse Strecke zurückzulegen. Neben einer kleinen Belohnung gab es am Ende viele stolze Gesichter und Begeisterung bei Kindern und Eltern gleichermaßen über eine oft unterschätze Sportart. Wir hoffen, dass es eine Wiederholung gibt oder warum nicht auch mal einen Vereinsausflug nach Altenberg?
Ein riesen großer Dank geht an das Team vom CitySportMarketing, den zahlreichen freiwilligen Helfern, allen Sponsoren des Events und Tobias Angerer!
17 CLV-Kinder stellen ihre motorischen Fähigkeiten unter Beweis
Am Vormittag des 03.02. konnten wir 17 sportbegeisterte Kinder aus unseren Bambini und Kids 1
Gruppen in der Turnhalle des BSZ Wachsbleichstraße mit einem kräftigen „Sport Frei“ begrüßen. Auf
dem Plan stand die Abnahme des Kinderturnabzeichens, wobei die Kinder vielfältige motorische
Grundfertigkeiten unter Beweis stellen mussten und zur erfolgreichen Bewältigung teilweise auch im
Team zusammenarbeiten mussten. Aus insgesamt 42 Übungen wählten die Trainerinnen 12 Übungen
aus, die im Stationsbetrieb durchlaufen wurden. Für das Bestehen (und damit die Auszeichnung in
Bronze) mussten mindestens 6 Stationen erfolgreich absolviert und damit 6 Punkte erreicht werden.
Das Abzeichen in Silber erhielten alle Kinder mit mehr als 18 Punkten und für Gold mussten 24
Punkte erreicht werden. Mit großem Stolz können wir verkünden, dass alle unsere kleinen
Sportlerinnen und Sportler das Abzeichen erfolgreich ablegen konnten, 11 von ihnen sogar mit dem
höchsten Prädikat in Gold. Obwohl das Abzeichen hauptsächlich für Kinder ab 6 Jahren konzipiert
wurde, erreichten sogar einige Bambinis 24 und mehr Punkte.
Für uns als Verein war dieser besondere Sportvormittag eine Premiere, den wir als großartigen Erfolg
verbuchen konnten. Dies war nur möglich durch den großen Einsatz aller Kindertrainerinnen sowie
die tatkräftige Unterstützung einiger Eltern. Wir sind uns sicher, eine Wiederholung wird es auf jeden
Fall geben. Auch für die Kids 2 Gruppe bieten wir die abwechslungsreiche Sportprüfung an. In dieser
Trainingsgruppe, mit mehrheitlich Kindern über 8 Jahre, werden noch herausforderndere Stationen
gefordert, welche wir gemeinsam in den Trainingseinheiten im Februar angehen.
Wir sind stolz auf unsere kleinen Sportlerinnen und Sportler und gratulieren folgenden Kindern zum
erfolgreichen Ablegen des Kinderturnabzeichens: Anton, Matheo, Stella, Ida, Nanuk, Carl Levian, Clara
Mathilda, Noah, Karl, Ben, Tjorve, Sebastian, Anushka, Nanuk, Charlotta, Charlotte, Krishan
Sächsische Landeshallenmeisterschaften der Senioren 2024
Am 13. Januar 2024 fanden in Chemnitz die Leichtathletikhallenmeisterschaften statt. Mit einem
kleinen Team von 3 Läufern (Markus Flack, Uwe Merdon und Michael Gorzel) wollte der Citylauf
Verein Dresden mit guten Ergebnissen glänzen.
Für Michael war es ein ungewohntes Wettkampfterrain, da er vorwiegend auf der Straße zu Hause
ist.
Der erste Wettkampf (60 m Sprint) sollte für den Langstreckenläufer ein Erwärmungslauf werden.
Ziel war eine Zeit unter 10 Sekunden. Die anderen Läufer waren schon aus den Startblöcken
gekommen und fast schon im Ziel, da war er noch in der Mitte der Laufstrecke. Naja, ein Versuch war
es wert. Das Ziel wurde aber mit 9,99 Sekunden erreicht. Bei den 200m wurde es ein spannender
Lauf, bis 50m vor der Ziellinie lag Michael noch 10m hinter dem Zweitplatzierten. In einem furiosen
Endspurt kam er Zeitgleich mit einer Zeit von 32,68 Sekunden als Zweiter ins Ziel.
Markus Flack startete in der Altersklasse M35. Über 200m erreichte er einen guten 3. Platz mit einer
Zeit von 26,69 Sekunden. Die 400m lief er in 60,48 Sekunden und dies wurde ein sehr guter 2.Platz.
Bei Uwe Merdon ist nicht die Frage, ob er seine Läufe in der Altersklasse M60 gewinnt, sondern mit
welchem Vorsprung er ankommt. Er lief in den 400m und 800m Läufen allen davon und gewann mit
großem Vorsprung die 400m in 71,57 Sekunden und die 800m in 2:37,19 Minuten.
Mit Spannung wurde der 3000m Lauf der Altersklasse M60 erwartet. Uwe und Michael wollten hier
einen Doppelerfolg vor den Läufern von dem LSV Pirna erreichten. Wie gewohnt lief Uwe allen
anderen davon und gewann unangefochten in einer Zeit von 11:20,94 Minuten. Dahinter wurde es
wie erwartet sehr spannend. Michael lieferte sich mit dem Läufer aus Pirna ein packendes Rennen.
Bis 300m vor dem Ziel liefen sie Seite an Seite. Doch dann konnte ein langer Endspurt von Michael
den erhofften Doppelerfolg bringen. In einer Zeit von 12:25,85 Minuten wurde er Zweiter.
Für alle drei Teilnehmer ging ein erfolgreicher Wettkampftag zu Ende.
Euer Michael Gorzel
72. Crosslauf „Rund um den Windberg“
Insgesamt 463 Läuferinnen und Läufer stellten sich am 05.11.2023 der Herausforderung, den
Windberg in Freital zu bezwingen, darunter auch 23 Sportler in den Farben des Citylauf-Vereins.
Erwähnenswert ist hierzu die Altersverteilung: während die jüngsten Starter des Vereins gerade
einmal 4 Lenze messen, beeindruckt Birgit Harz mit ihren geballten 79 Jahren Lebenserfahrung. Diese
spielte sie voll aus und sicherte sich den ersten Platz in ihrer Altersklasse im Lauf über 4,1 km. Obwohl
sie als langjährige Teilnehmerin den Lauf wärmstens empfehlen kann, gibt es einen großen
Kritikpunkt – in den letzten Jahren hört bei den Frauen die Wertung in der AK 65 auf. So wurde sie
zusammen mit deutlich jüngeren Läuferinnen gewertet und belegte dadurch „nur“ den 3. Platz in der
W65. Als kleine Entschädigung wurde sie als älteste Teilnehmerin mit einem Christstollen
ausgezeichnet.
Stollen als Präsent gab es auch für Alexandra Gering (W30), Frank Jürries (M50) und Uwe Merdon
(M60), die über die Distanz von 6,2 km jeweils 1. ihrer Altersklasse wurden. Ebenfalls am Start in
diesem Lauf waren Julia Linke und Claudia Dittrich. Nach einer starken ersten Runde forderte die
anspruchsvolle Strecke leider ihren Tribut von Julia, sodass diese verletzungsbedingt aufgeben
musste. Claudia lief auf Platz 3 der AK W35 ein.
Das Feld der erwachsenen Cityläufer war dieses Jahr recht überschaubar, was wohl auch daran lag,
dass die Landesmeisterschaften im Crosslauf am folgenden Wochenende anstanden. Im Hauptlauf
über 8,3 km glänzten wir daher mit Abwesenheit. Dafür standen bei den Kindern so viele Cityläufer
wie nie zuvor am Start. Ein großer Dank an dieser Stelle an die Trainer und Eltern, die dies ermöglicht
haben. In der W11 lief Luise Poland über 1,0 km auf den 20. Platz. Im separaten Lauf der W10 über
dieselbe Distanz belegte Minna Jakob einen starken 11. Platz. Nicht weniger erfolgreich waren Leah
Schulze und Lenka Hutsch auf den Plätzen 20 und 21. In der M10 waren ebenfalls 1,0 km zu
bewältigten, was Thomas Wagner auch bravourös gelang und ihm Platz 24 bescherte. Bruno Wagner
absolvierte in der M9 0,8 km und belohnte sich mit Platz 22. In der M8 gingen gleich zwei Cityläufer
auf die 0,8 km-Strecke: Luca Egger schrammte mit Platz 5 knapp am Treppchen vorbei, während Scott
Jaster sich den 10. Platz sicherte.
Den größten Andrang verzeichnete jedoch der Bambini-Lauf über 0,6 km. Der Veranstalter durfte sich
über einen Melderekord freuen und entschied daher, den Lauf getrennt nach Geschlechtern
durchzuführen. Unsere Jüngsten standen voller Vorfreude am Start, für viele war es der allererste
Wettkampf überhaupt. Ihre Aufregung ließen sie sich aber nicht anmerken und flitzten blitzschnell die
Strecke entlang. Bei den Jungs gab es ein vereinsinternes Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem Ben Teufel
siegreich hervorging. Er lief auf dem 11. Platz ein, dicht gefolgt von Karl Lau (12.) und Noah Schulze
(13.). Unser jüngster Starter, Bruno Schirmer, überquerte die Ziellinie strahlend auf dem 23. Platz.
Auch die Mädels hatten kräftig Wettkampfluft geschnuppert und ließen die Konkurrenz im Staub
stehen. Die schnellste Cityläuferin war dabei Laura Hinze, die auf Platz 9 einkam. Ihr folgte Paulina
Gering, die sich gegen deutlich ältere Kinder auf Platz 18 behaupten konnte. Ähnlich wie bei den
Jungs kam es zu einem spannenden Zielsprint, bei dem Clara Mathilda Birk die Nase vorn hatte. Sie
überquerte die Ziellinie als 21. mit Franka Gburek (22.) und Michelle Egger (23.) in den
Verfolgerrollen.
Nicht unerwähnt bleiben sollen Ulrike Obst und Heiko Poland, die als Organisatoren vor Ort waren
und Schwerstarbeit als Cheerleader leisteten. Somit war der 72. Crosslauf „Rund um den Windberg“
ein voller Erfolg für alle Beteiligten des Citylauf-Vereins. Vielleicht überzeugt ihr euch nächstes Jahr ja
einfach selbst vom Charme dieses kleinen Laufjuwels!































