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Nathalie König siegt beim Zwickauer Adventslauf
Beim Windberglauf Anfang November startete Nathalie König erstmals für den Citylauf-Verein Dresden und wurde dritte über die sechs Kilometer bei den Frauen. Nach einer dreiwöchigen Saisonpause nahm sie am zweiten Advent die fünf Kilometer beim Zwickauer Adventslauf in Angriff, ein Trainingslauf innerhalb des Formaufbaus für die kommende Saison, wie sie sagt. In 20:05min siegte sie souverän mit rund 40 Sekunden Vorsprung.
„Die Läufe in Zwickau, sei es der Stadtlauf, die Stundenlaufserie oder der Zwickauer Adventslauf sind mittlerweile Familienläufe, die zur Tradition wurden: Papa, Tante und ich starten regelmäßig, angefeuert von der ganzen Familie und Anhang. Zwickau ist eine Art zweite Heimat für mich geworden und ich verlege hin und wieder mein Training in die Stadt: Der Muldenradweg und der Schwanenteich sind sehr schöne Laufstrecken in der Stadt“, so Nathalie König.
Nathalie König – (Foto: privat)
Die 22-Jährige begann erst Anfang dieses Jahres mit einem regelmäßigen Lauftraining und bereitete sich mit einem 6-Wochen-Trainingsplan auf den ersten Wertungslauf des Lichtenauer Sachsencups vor, der im März in Eilenburg stattfand. Die Jahre zuvor war sie bereits läuferisch aktiv. 2016 lief sie die zehn Kilometer beim Mitteldeutschen Marathon in 45:40min. Vom Oktober 2018 standen 46:48min zu Buche.
In Eilenburg Anfang März dieses Jahres konnte sie nach ihrem sechswöchigen zielgerichteten Training ihre Bestzeit über die zehn Kilometer auf 40:53min steigern. Seitdem ging es mit ihren Leistungen weiter voran.
„In Freital beim Lauf in den Frühling, einem weiteren Wertungslauf des Sachsencups, lernte ich Dieter Albertus kennen und wir tauschten unsere Kontaktdaten aus“, erzählt Nathalie König. „Er vermittelte mich an meinen jetzigen Trainer und steuerte mich zu großen nationalen Läufen (Adidas Runner‘s Citynight Berlin, Alsterlauf Hamburg.), bei denen ich im Elitefeld startete. Mein größter Erfolg war Hamburg mit einer Zielzeit von 37:49 min. über die zehn Kilometer und damit Platz 12 bei den Frauen.“
Das Talent fürs Laufen hat Nathalie wohl von ihrem Vater geerbt. Wer sich in der Laufszene ein wenig auskennt, denen ist sicher Thomas König, national wie international erfolgreicher Ultramarathon – und 100km-Läufer, ein Begriff.
Beim Zwickauer Adventslauf (Foto: privat)
Nathalie König hat im September ihr duales Studium, BWL-Industriemanagement, an der Staatlichen Studienakademie BA Breitenbrunn abgeschlossen und führt ihr Masterstudium berufsbegleitend an der IUBH Internationale Hochschule Fernstudium durch.
Seit Oktober arbeitet sie als kaufmännische Verwaltungsangestellte bei einem Speditionsunternehmen in Aue. Aufgrund der Entfernung wird sie auch künftig überwiegend eigenständig trainieren. „Sollte sich allerdings eine Möglichkeit ergeben, freue ich mich, mit den Vereinsmitgliedern gemeinsam zu trainieren“, so Nathalie König.
In diesem Jahr wird sie noch den Auer Silvesterlauf bestreiten. 2020 möchte sie auch an Meisterschaften teilnehmen, in den Farben des Citylauf-Vereins. „Ich strebe natürlich nochmal eine deutliche Verbesserung meiner Bestzeit über die zehn Kilometer an und hoffe auf ein verletzungsfreies Jahr“, blickt sie voraus.
Nikolauslauf: Vierfacherfolg für Citylauf-Verein
Am ersten Advent gingen insgesamt 406 Läuferinnen und Läufer beim 28.Nikolauslauf des Postsportvereins Dresden im Blüherpark an den Start. Stark vertreten war dabei auch der Citylauf-Verein Dresden mit 24 Nachwuchsläufern, darunter allein 19 Bambinis der Jahrgänge 2012 bis 2016 sowie neun Frauen und elf Männern.
In der Gesamtwertung der Männer über die 2,7km-Strecke kann der Citylauf-Verein einen Vierfacherfolg für sich verbuchen. Marc Schulze siegte in 8:05min, gefolgt von Roman Wagner (8:08min), Georg Bär (8:09min) und Christoph Rodewohl (8:22min).
Den vereinsinternen Wettbewerb der Bambinis konnte Luise Poland, mit Jahrgang 2012 ein der ältesten Bambins, für sich entscheiden. Sie bewältigte die 400m in 1:42min und wurde damit bei den Mädchen Zwölfte von 44 Läuferinnen. Bei den Jungs schafften es drei Cityläufer unter die Top 20 (von 44 Läufern). Bruno Körnig wurde in 1:47min 14., gefolgt von Thomas Wagner in 1:49min) (beide Jahrgang 2013). Logan Petzold (Jahrgang 2012) lief in 1:53min auf Rang 17.
In der mU10 vertrat Finn Lehmann über 1km den Citylauf-Verein. Er lief in 4:42min auf Rang 36 von 49. Gleich drei Läufer des Citylauf-Vereins waren über die 1,6km der mu14 vertreten. Rang fünf ging an Gustav Paulitz in 5:47min. Louis Berndt wurde in 7:35min 15. Zwei Plätze dahinter kam Moritz Bär (7:55min) ein. Über die gleiche Strecke lief Sebastian Böhme in der mU16 in 5:52min auf Rang fünf.
Rang drei in der Gesamtwertung bedeutet für Georg Bär gleichzeitig der Sieg in der mU20.
In den Altersklassenwertungen erzielte der Citylauf-Verein zahlreiche Podestplätze. Ulrike Obst wurde bei den Frauen über die 2,7km in 11:05min Gesamtvierte und Dritte in der W30. Birgit Harz lief diese Strecke in 18:23min und siegte in der W75. Gleichzeitig wurde sie als älteste und treuste Teilnehmerin vom Veranstalter geehrt.
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Freiberger Adventslauf und Dohnaer Adventslauf
Bereits am letzten Tag im November fand der Freiberger Adventslauf statt. Über die zwölf Kilometer entschied André Fischer in 42:33min den Sieg für sich. Eine Woche später setzte er sich auch beim Dohnaer Adventslauf über die 9,6km durch.
Dieses Ergebnisprotokoll liest sich recht spannend: Auf Rang eins landet Dr. André Fischer vom Citylauf-Verein Dresden zeitgleich in 33:57min, aber dennoch vor André Fischer (JK Running Dresden). Ein Gag unter Läufern gemeinsam durchs Ziel zu laufen, dessen Namensgleichheit, ähnliches Leistungsniveau und selbe Altersklasse (derzeit M30) hin und wieder für Verwirrung sorgen? Nein, nein, beschwichtigt Dr. André Fischer: „Es war tatsächlich ein Zielspurt und ich hatte eine Armlänge Vorsprung.“
In Freiberg ebenfalls dabei waren Jürgen Matz über die sechs Kilometer (2. Platz M60 – 24:06min) sowie über die zwölf Kilometer Reinhard Schmidt (55:13min), Juliane Schmidt (2. Platz W30 – 55:10min und Marina Helas (4. Platz W30 – 57:45min).
In Dohna war über die 9,6km der Citylauf-Verein in der M40 sehr gut vertreten. Ulrich Trodler wurde in 38:10min Zweiter, Christian Richter in 43:11min Fünfer und Knut Schulz in 43:40min Sechster.
Claudia Dittrich wurde in der W30 Dritte in 51:53min. Rang drei in der M55 ging an Michael Gorzel (43:54min). Gerd Reinberger lief in der M35 auf Rang sechs (47:06min). In der M50 war Frank Haßler am Start (49:44min).
Über die halbe Distanz (4,8km) lief Frank Jürries in 18:46min auf Gesamtrang drei. Sebastian Böhme wurde in der mU18 Zweiter in 20:22min. Birgit Harz siegte in der W75 in 35:38min.
Gustav Paulitz mag es flach aber auch bergig
Beim 62. Herbstwaldlauf in der Dresdner Heide erlief Gustav Paulitz in 20:05min den ersten Platz in der U14 über die 4,2km-Strecke, bei der 62 Höhenmeter zu überwinden waren. Das war gleichzeitig sein erster Sieg für den Citylauf-Verein Dresden, zu dem er erst kürzlich als Mitglied gestoßen ist. Der 12-Jährige ist sportlich vielseitig aktiv, spielt seit sechs Jahren Tennis und fährt gerne Ski, sowohl Langlauf als auch Abfahrt.
„Ich finde es wirklich cool, mich im Wettkampf total auszupowern. Und wenn dann auch noch ein Podestplatz rausspringt, ist das genial“, erzählt Gustav. „Ein Highlight war für mich in diesem Jahr der Sachsentrail. Dort bin ich als jüngster Teilnehmer den Funtrail (9,4km bei 295 Höhenmetern) gelaufen, und als Gesamt-14. in der Kategorie Männer ins Ziel gekommen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich neben den Straßenläufen auch die Trails mag. Wegen mir darf es gern steil und schmal und anspruchsvoll sein auf der Strecke.“
Seine Erfolgsbilanz in diesem Jahr kann sich sehen lassen:
Citylauf 2019 (2,8km / 3. U14),
Leipziger Nachtlauf 2019 (5km / 3. U14),
Sportscheck-Run Dresden 2019 (5km / 1. U14),
Froschlauf 2019 (2km / 2. U14).
Dresden-Marathon (8. Platz über die 10km in der AK)
„Jetzt habe ich einfach nach einem Verein gesucht, beim dem ich mit anderen Kindern und Jugendlichen Spaß haben kann, hart trainieren darf und vielleicht stehe ich ja das eine oder andere Mal auch auf dem Podium. Ab sofort dann in den Farben des Citylaufvereines“, so Gustav. „Irgendwann würde ich total gern einen Etappenlauf finishen, am besten mit meinem Bruder und meinem Papa zusammen.“
Beim Herbstwaldlauf waren auch weitere Cityläuferinnen und –läufer am Start. Ebenfalls die 4,2km bewältigte Birgit Harz (1. Platz W75 – 34:42min).
Jürgen Matz lief die 8,4km in 38:50min und siegte damit in der M60. Je zwei Cityläuferinnen und Cityläufer waren über den langen Kanten, die 12,6km unterwegs. Doreen Laveatz wurde bei den Frauen in 1:06,25h Gesamtsiebte und siegte in der W40. Claudia Dittrich wurde in der W30 Vierte in 1:18,36h. Sven Budzinski lief in der M40 in 59:01min auf Rang der drei. Ulli Brantsch (M35) kam nach 1:06:33h ins Ziel.
27. Braunsteichlauf in Weißwasser
Am vergangenen fand der 27. Braunsteichlauf in Weißwasser statt. Sebastian Böhme siegte in der U16 über die fünf Kilometer in 19:49min und wurde Gesamtzweiter. Jürgen Matz ging über die zehn Kilometer an den Start und siegte in der M60 in 42:32min.
Windberglauf: Citylauf-Verein vorn dabei
Am vergangenen Sonntag setzte sich der Citylauf-Verein Dresden beim Winderberglauf in Freital bestens in Szene.
Über die acht Kilometer überquerte Christoph Rodewohl nach 27:31min als Gesamtzweiter vor Marc Schulze (27:52min) die Ziellinie. In der M30 bedeutete gleichzeitig einen Doppelsieg für den Citylauf-Verein. Hinter Christoph Rodewohl kam André Fischer nach 29:33min auf Rang zwei ein. Dritter in der M40 wurde Ulrich Trodler in 33:32min.
Siegerehrung Männer (Foto: H. Poland)
Neuzugang Nathalie König lief bei ihrem ersten Start für den Citylauf-Verein Dresden über die sechs Kilometer auf Rang drei in der Frauenklasse (25:04min). Beim Dresden-Marathon Ende Oktober lief sie über die zehn Kilometer in 39:20min auf Rang vier bei den Frauen. Den diesjährigen Lichtenauer Sachsen-Cup konnte sie bei den Frauen für sich entscheiden.
Siegerehrung Fauen offene Klasse
mit Nathalie König (Foto: H. Poland)
Auf Rang eins der M60 über die sechs Kilometer lief beim Windberglauf Jürgen Matz in 27:07min. Über die drei Kilometer kam Birgit Harz in der W70 in 24:17min Erste. In der offenen Klasse der Frauen kamen Jane Lebahn (15:21min) und Sophie Körnig (16:47min) auf die Ränge drei und vier.
Siegerehrung mit Ulrich Trodler (Foto: H. Poland)
Auch zwei Nachwuchsläufer des Citylauf-Vereins waren am Start. Bruno Körnig absolvierte die 600 Meter in 2:45min und wurde damit in der m8 13. Jason Plotz war über die zwei Kilometer am Start und kam nach 9:55min ins Ziel (5. Platz M15).
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Kleiner Sachsenlauf, 1. Oberlausitztrail, 1. O-See Ultra Trail Run & Kids Cross Race, Meusegaster Pfannkuchenlauf
Tags zuvor fand bereits der Kleine Sachsenlauf in Coswig statt. Über die 11,6km lief Jürgen Matz in der M60+ in 50:16min auf Rang ein. Christian Richter (M40 – 50:49min) und Claudia Dittrich (W30 – 1:0541h) wurden in ihren Altersklassen Fünfte.
Am gleichen Tag fand außerdem in Gaußig der 1. Oberlausitztrail statt. Den Kleinen Oberlausitzer (16km mit 400 Höhenmetern) nahm Matthias Peschke in Angriff. In 1:40,00h wurde er 12. Von 21 Teilnehmern. Ronny Hoffmann war beim Großen Oberlausitzer (48km mit 1200 Höhenmetern) dabei. Nach 6:21,43h überquerte er als Zehnter von Elf die Ziellinie.
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Bereits am 19. Oktober fand der 1. O-See Ultra Trail Run & Kids Cross Race in Oybin statt. Dieser Trail führte in unterschiedlich langen Strecken durch den Naturpark Zittauer Gebirge. Ulrike Obst und Ronny Hoffmann nahmen beide den „XTERRA Trail 25k“ in Angriff. Ulrike Obst kam in der W30 in 3:02,10min auf Rang drei. Ronny Hoffmann benötigte für diese Strecke 3:42,46h.
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Am vergangenen Sonnabend war Birgit Harz beim 3. Meusegaster Pfannkuchenlauf dabei, ein Lauf, wo der Spaß im Vordergrund steht. Der 2,7km-lange Rundkurs führte über Wald- und Feldwege.
Landesmeisterschaft Crosslauf Bautzen
Am vergangenen Sonntag war der Citylauf-Verein Dresden bei der Landesmeisterschaft im Crosslauf erfolgreich. Christoph Rodewohl konnte den Gesamtsieg bei den Männern sowohl über die vier Kilometer (13:45min) als auch über die zehn Kilometer (38:13min) für sich entscheiden und wurde dementsprechend auch in seiner Altersklasse (M30) zweimaliger Landesmeister.
Roman Wagner lief in 14:36min auf Rang drei der Gesamtwertung und holte sich den Landesmeistertitel in der M40.
Janek Mücksch (Jg. 1996) lief sowohl auf der kurzen als auch auf der langen Distanz auf Gesamtrang vier und wurde in der Kategorie „Männer“ über die vier Kilometer (15:05min) Zweiter und siegte über die zehn Kilometer (42:42min).
Über die vier Kilometer erkämpften sich außerdem Georg Bär in der MU20 den Landesmeistertitel (14:17min) sowie Uwe Merdon in der M55 (16:47min). Uwe Merdon ging zudem über die acht Kilometer an den Start und gewann in 38:25min ebenfalls Gold in seiner Altersklasse. Jürgen Matz sicherte sich über die vier Kilometer in 17:45min Silber in der M60.
Frank Jürries musste sich in seiner Altersklasse (M50) über die acht Kilometer mit einem starken Teilnehmerfeld von immerhin elf Läufern auseinandersetzen. Am Ende erkämpfte er in 36:39min Rang vier.
Als jüngstes Vereinsmitglied nahm Sebastian Böhme an seiner ersten Landesmeisterschaft teil. In der M15 lief er die zwei Kilometer in 7:58min und wurde neunter von 13 Teilnehmern seiner Altersklasse. Vereinskamerad Jürgen Matz ist voll des Lobes der läuferischen Leistungen des Nachwuchsathleten über das gesamte Jahr. Dritter Platz beim Lichtenauer Sachsencup in der U16, Sieger der Bezirksrangliste sowie beim Fürst-Pückler-Pokal, dem Meißner Sparkassencup und dem ENSO-Läufercup.
Dresden-Marathon: Dritte Plätze für Georg Bär und Christoph Rodewohl
Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der Marathonläufe. In Dresden und in Frankfurt leuchteten die Farben des Citylauf-Vereins.
Beim 21. Dresden-Marathon gingen wieder zahlreiche Cityläuferinnen und –läufer an den Start, sodass auch nicht jedes Ergebnis im einzeln aufgeführt werden kann.
Mit Georg Bär und Christoph Rodewohl standen am Ende zwei Cityläufer auf dem Siegerpodest. Christoph Rodewohl (M30) wurde Gesamtdritter über die Halbmarathondistanz in 1:11,24h. Georg Bär (mU20) wurde über die zehn Kilometer in 34:35min ebenfalls Gesamtdritter.
Christoph Rodewohl (Foto: M. Kuhardt)
Über die zehn Kilometer am Start war auch Vereinsvorsitzender und Trainer Heiko Poland. Er überquerte gemeinsam mit Vereinskamerad Andreas Kaul nach netto 49:58min die Ziellinie.
„Ich habe mich von Jana Bürgelts Mama hinreißen lassen die zehn Kilometer mitzulaufen. Im Herbst 2010 fand der erste Jana-Bürgelt-Gedenklauf statt. Somit war es in diesem Jahr zum 10. Mal “, erzählt Heiko Poland, der die damals junge Nachwuchsläuferin zeitweise als Trainer betreute. Sie litt an Depressionen und nahm sich im April 2010 das Leben.
„Im Training verabredete ich mich mit Andreas Kaul, zusammen seine neue persönliche Bestzeit (48:05min) anzugehen, wobei ich nicht wusste, ob ich das noch laufe. Das lustige dabei, obwohl wir uns unabhängig voneinander angemeldet haben, haben wir eine aufeinanderfolgende Startnummer bekommen. Ich dachte, das ist doch ein tolles Zeichen.“
Andreas Kaul und Heiko Poland (Foto: H. Poland)
(Foto: M. Kuhardt)
Am Ende hat es mit der neuen Bestzeit nicht ganz geklappt, dennoch konnten beide den Lauf genießen. „Ich hatte auf jeden Fall Spaß, habe mir nicht allzu sehr weh getan dabei und es war eine Freude mal angefeuert zu werden, es waren echt viele aus unserem Verein – Danke an dieser Stelle. Ich freue mich aber auch sehr, für Georg und Christoph, dass sie Platz 3 erreichen konnten“, so das Fazit von Heiko Poland.
Dritter Platz Geoeg Bär (Foto: H. Poland)
Schnellster Cityläufer des Marathons war André Fischer in 2:59,06h, womit er bei den Männern auf einem beachtlichen 46. Platz landete.
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Frankfurt-Marathon mit Beate Primus und Claudia Dittrich
Claudia Dittrich und Beate Primus vom Citylauf-Verein fuhren gemeinsam zum Frankfurt-Marathon und kamen überwältigt und mit vielen Eindrücken zurück. Beate Primus freute sich über eine neue persönliche Bestleistung, die nun bei 3:58,30h steht, was eine Steigerung um rund acht Minuten bedeutet.
(Foto: privat)
„Ich bereitete mich zehn Wochen vor, wobei ich diesmal ein Auge mehr auf lange Tempoläufe geworfen habe. Ich wollte gern 3:59:59h. Alte Zeit war 4:06:20h. Das Training lief gut. Also hieß es am Sonntag probieren schneller als 4:06:20h und mein Herz sagte Wunsch 3:59h“, erzählt Beate Primus.
„Der Lauf lief von Anfang an super. Ich hatte aus Darmstadt einen Läufer neben mir der ebenfalls unter vier Stunden laufen wollte. Er musste ab HM mich dann verlassen und sagte „Mädel die pacemaker sind vor dir“.
Somit hatte ich sie immer im Blick. Ich lief einfach und kontrollierte immer mit meinem Armbändchen, mit den Zwischenzeiten, die ich mir am Messestand ausdrucken lassen, die Zeiten. Ich war immer eine Minute schneller wie errechnet. So lief ich immer weiter, Hammermann kam keiner. Bei Kilometer 41 sagte der Pacemaker „lauf du kommst locker unter 4h“. Er war zu schnell und trieb uns alle in die Festhalle. Es war ein Hammergefühl. Ich wusste, ich laufe unter vier Stunden. Die Stimmung Gänsehaut und die Uhr hielt bei 3:58:30h an. Ja ich habe vor Freude im Ziel geweint, sowas hab ich bei noch keinem Lauf erlebt.“
Claudia Dittrich (li.) und Beate Primus (Foto: B. Primus)
Claudia Dittrich hatte sich vorgenommen ihre Bestzeit aus dem Vorjahr von 4:14,12h zu unterbieten und liebäugelte mit einer Zeit in Richtung 4:07,30h. Im Gegensatz zu Beate Primus kam bei ihr aber dann doch irgendwann der berühmte Hammermann und es hieß für sie kämpfen:
„Die ersten Kilometer vergingen wie im Flug, die Beine fühlten sich gut an und es rollte wie von selbst“, erzählt Claudia Dittrich. „Einziges Problem war, dass das GPS meiner Uhr mit den Hochhäusern nicht ganz klar kam, aber ich war zum Glück vorgewarnt und konnte mich mit Hilfe der Kilometerschilder bei einer Pace von 5:50 einpegeln. Tatsächlich lief es so gut, dass ich beim Halbmarathon eine Durchgangszeit von 2:02:22 hatte, das ließ auf eine Zielzeit weit unter meinen kühnsten Träumen hoffen.
Aber der Marathon ist nun mal lang und bei leichtem Nieselregen wurde es zunehmend schwerer das Tempo zu halten. Bei Kilometer 30 war es dann endgültig aus, die Energiespeicher waren von einem Schritt auf den anderen einfach leer. Ich hatte so sehr gehofft, den Mann mit dem Hammer diesmal nicht oder erst spät zu begegnen, aber es half ja nichts. Also Zähne zusammen gebissen und irgendwie weiter gequält. Glücklicherweise gab es aller 2,5 km gut bestückte Verpflegungsstellen, so arbeitete ich mich Stück für Stück dem Ziel entgegen. Ein Blick auf die Uhr bei km 40 zeigte mir, dass ich auf eine 4:10:00 zusteuere. Diese Marke wollte ich unbedingt unterbieten, also visualisierte ich den Zieleinlauf in der Festhalle und mobilisierte die letzten Kräfte.“
Lohn für diesen Kampfgeist war im Ziel eine Nettozeit von 4:09,53h.
Beide genossen nicht nur den Lauf, sondern auch die Atmosphäre drum herum, wie Claudia Dittrich schilderte:
„Am Samstag fand ein von InterAir organisierter Lauftreff statt, der sogenannte Brezellauf. Das war die perfekte Gelegenheit ein wenig von Frankfurt zu sehen und die Beine für die kommende Herausforderung zu aktivieren. Danach ging es noch einmal ab auf die Messe und da hatten wir riesiges Glück. Auf der Zugfahrt waren wir auf Philipp Pfliegers Buch „Laufen am Limit“ zu sprechen gekommen und waren uns einig, dass das eine schöne Belohnung nach dem Marathon wäre. Und wer stand da plötzlich am Messestand und signierte Bücher?! Also schnell ein Exemplar mit persönlicher Widmung abgestaubt und dann freudestrahlend ab zur Nudelparty.“
(Foto: B. Primus)
Claudia Dittrich ist sich sicher, nicht das letzte Mal in Frankfurt gelaufen zu sein und hat einen sicher schönen Gedanken: „2021 feiert der Frankfurt Marathon übrigens seine 40. Austragung, vielleicht auch mit einer Delegation vom Citylauf-Verein.“
Weitere kleine Läufe
In den letzten Wochen fanden aber auch weitere kleine in unserer Region satt, bei denen auch die Farben des Citylauf-Vereins vertreten waren.
Am 20. Oktober lief Jürgen Matz beim 42. Werner-Seelenbinder-Lauf in Gröden die elf Kilometer und siegte in 48:06min in der M60.
Beim Stundenlauf in Pirna am 10. Oktober war Uwe Merdon dabei. Er schaffte 14.444m und wurde damit Gesamtzweiter.
Bereits am 29. September fand in Dresden-Gorbitz der Westhanglauf statt. Uwe Merdon ging zunächst über die drei Kilometer an den Start und wurde in 10:18min Gesamtvierter bzw. Sieger der Altersklasse m50plus. Danach lief er, ebenso wie Uwe Zentsch, die neun Kilometer. Uwe Medon wurd Achter in 35:18min, einen Platz dahinter kam Uwe Zentsch ins Ziel (35:46min). In der Altersklasse m50plus bedeutete dies Rang zwei und drei für den Citylauf-Verein.
Röderlauf: 10km-Sieg für Tobias Villmow
Die vergangenen Herbstwochen luden zu zahlreichen Laufveranstaltungen ein, bei denen auch die Cityläuferinnen und –läufer ihre Laufschuhe schnürten.
Beim 43. Großenhainer Röderlauf vertraten drei Cityläufer recht erfolgreich die Vereinsfarben. Tobias Villmow (M35) konnte in 36:21min den 10km-Lauf für sich entscheiden. Ebenfalls unter die Top-Ten liefen Ronald Gärtner (38:28min 5. Platz – sowie M30 1. Platz) und Jürgen Matz (41:09min 9. Platz – sowie 2. Platz M60).
Berlin-Marathon
Ebenfalls am letzten Sonntag im September nahmen vier Vereinsmitglieder den Berlin-Marathon in Angriff. Kerstin Helm (W35) kam nach 3:20,52h (netto) ins Ziel. Nach 3:37,03h (netto) hatte Christian Richter (M40) die Marathonstrecke bewältigt. Knut Schulz beendete die 42,195km in 3:40,35h (netto). Gerd Reinberger überquerte nur wenige Minuten später, nach 3:43,05h (netto) die Ziellinie.
„Schiebock läuft extrem 6.0“ – Lauf zur Landesgartenschau
Bereits am Sonnabend ging Edelgard Palfi das vierte Jahr in Folge in Bischofswerda bei „Schiebock läuft extrem“ an den Start. In diesem Jahr bewältigte sie die Vier-Kilometer-Runde, gespickt mit mehreren Hindernissen, die es zu überwinden gilt, in 35:14min. Von 354 Teilnehmerinnen aller Altersklassen belegte sie Platz 241.
Den Tag der deutschen Einheit nutzte sie, wie zahlreiche weitere Cityläuferinnen und -läufer für die Teilnahme am Lauf zur Landesgartenschau in Frankenberg mit Start und Ziel bei den Lichtenauer Mineralquellen. Ausgeschrieben waren ein fünf- und ein zehn-Kilometer-Lauf.
Wer das Ergebnisprotokoll studiert, staunt über die schnellen Zeiten speziell über die zehn Kilometer. So wird Edelgard Palfi als Dritte der W65 mit einer 36:40min geführt. Bei ihr nachgefragt, kommt die Auflösung: „Es hat Probleme gegeben. Wir sind alle falsch gelaufen. Die Strecke wohl reichlich sechs Kilometer lang.“
Egal wie lang die Strecke tatsächlich war, Ulrich Trodler wurde Gesamtdritter und Uwe Merdon Gesamtsechster. Rang drei in der M40 belegte Christian Richter. Claudia Dittrich wurde in der W30 Fünfte. Außerdem auf dieser Strecke dabei waren Thomas Mende und Ina Trodler. Birgit Hart nahm die fünf Kilometer in Angriff und siegte in der W75 in 35:43min.
Herbstlauf Finsterwalde, WGP-Citylauf Pirna, Weißeritztallauf
Am ersten Sonntag im Oktober lief Jürgen Matz beim 40. Herbstlauf in Finsterwalde über die neun Kilometer in der M60 zum Sieg. Er benötigte für diese Strecke 37:52min.
Fünf Tage später war er mit drei weiteren Cityläufern beim 16. WGP-Citylauf Pirna „Im Fackelschein durch die Nacht“ über die zehn Kilometer am Start. Diese bewältigte er in 43:22min und siegte wiederum in seiner Altersklasse.
André Fischer wurde Gesamtvierter und siegte in der M30 in einer Zeit von 36:03min. Christian Richter wurde Vierter der M40 in 41:39min. Einzige Cityläuferin war Claudia Grützmann. Sie wurde Zweite der W40 (49:01min) und lief mit Rang neun in die Top Ten bei den Frauen.
Wiederum zwei Tage später, am zweiten Sonntag im Oktober startete Jürgen Matz beim 32. Weißeritztallauf in Röthenbach über die 13km. In 1:09,11h wurde er in der Altersklasse 60+ Vierter. Gesamtsiebter über diese Strecke wurde Frank Jürries in 56:47min. Mit dieser Zeit siegte er in der M50.
Thomas Zumbusch war nach 1:07,13h im Ziel und belegte Rang acht in der M35. Über die 7,5km lief André Lindner in 33:23min auf Gesamtrang sieben. Edelgard Palfi wurde in 50:03min Zweite der W65. Claudia Dittrich kam nach 43:06min auf Rang drei der W30 ein. Birgit Harz nahm die 2,5km in Angriff und siegte in der W75 mit 18:02min.
Das nächste größere Lauf-Event wird am letzten Sonntag im Oktober der Dresden-Marathon sein, bei dem der Citylauf-Verein Dresden sicher wieder stark vertreten sein wird.
Berglauf-DM: Lena Laukner Dritte der weiblichen U20
Das dritte Septemberwochenende hielt zahlreiche Laufveranstaltungen bereit. Am 22. September ging eine kleine Auswahl des Citylauf-Vereins bei der Deutschen Meisterschaft im Berglauf im thüringischen Breitungen an den Start. Lena Laukner lief die 13,2km-lange Strecke mit 785 Höhenmetern in 1:13,27h und gewann damit Bronze in der wU20. Marc Schulze überquerte das Ziel nach 56:22min, was Rang vier in der Gesamtwertung und den Sieg in der M35 bedeutete. Ulrich Trodler wurde in 1:11,44h Fünfter der M40. Frank Jürries legte Rang sieben in der M50 (1:11,28h).
Kinder- und Jugendsportfest des Postsportvereins Dresden
Bereits am 21. September zeigten vier der Nachwuchs-Cityläuferinnen und –läufer, dass sie nicht nur ausdauernd laufen können, sondern ein vielseitiges Leichtathletiktraining betreiben.
Felicitas Staubach gewann in der W13 Gold über 800m (2:51,78min) und wurde Sechste im Weitsprung (4,02m). Bernd Louis erkämpfte in der M13 über 800m Bronze und wurde im Ballwerfen Vierte (32,50m).
Am häufigsten am Start war bei diesem Wettkampf Aliah Thate (W11). Über 800m (3:23,27min) und im Weitsprung (3,74m) erkämpfte sie jeweils Rang fünf. Im 50m-Lauf erreichte sie das Finale, wo sie in 8,53s Siebte wurde. Im Vorlauf war sie mit 8,51s einen Hauch schneller.
Mit Thomas Wagner (Jahrgang 2013) stellte der Citylauf-Verein den jüngsten Teilnehmer in der M8 an diesem Tag. Mit 16.50m wurde er im Ballwerfen Neunter und ließ dabei zwei Ältere hinter sich. Auch im Weitsprung gelang es ihm mit 2,25m und Platz 15 noch einen Athleten hinter sich zu lassen.
Aliah Thate beim 50m-Lauf (Foto: U. Brantsch)
Felicitas Staubach (Foto: U. Brantsch)
„Rund um den Butterberg“, Ziegenhainer Aue-Lauf, Freiberger Herbstlauf
Ebenfalls am Sonnabend war eine größere Auswahl des Citylauf-Vereins beim Lauf „Rund um den Butterberg“ in Bischofswerda am Start. Über die 9,5km konnte Georg Bär in 34:16min den Gesamtlieg erlaufen. Vater Detlef Bär wurde Gesamtneunter und siegte in der M45 (40:37min). Jeweils auf Rang zwei ihrer Altersklassen kamen Jürgen Matz (M60 – 46:04min) und Michael Gorzel (M55 – 45:47min) ein. Claudia Grützmann lief 50:37min und wurde damit siebte in der W40. Jeweils Rang eins ihrer Altersklassen über die fünf Kilometer erliefen Edelgard Palfi (W65 – 35:22min) und Birgit Harz (W75 – 44:06min).
„Bei schönstem Spätsommerwetter ging es mal wieder auf den stark profilierten und sehr naturnahen Rundkurs um den Butterberg“, erzählt Detlef Bär. „nahezu die komplette Strecke führte über schmale wenig befestige Waldwege, so dass die Strecke schon eher für die Freunde Traillaufs geeignet ist. Auf den Konzentration und ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit erfordernden Bergablauf folgt auf der letzten Teilstrecke der Wiederanstieg auf den Gipfel – der Teil der Strecke der mir am persönlich meisten zusagt, gibt er doch die Gelegenheit, ohne übermäßige Stolpergefahr noch einmal ans Limit zu gehen.“
Auch der Gesamtsieger Georg Bär lässt diesen Lauf Revue passieren: „Gleich nach dem Startschuss konnte ich mich zusammen mit Clemens Kumpe vom Feld absetzen. Bergab liefen wir zunächst gemeinsam. Nach zwei Kilometern bei der ersten längeren Steigung gelang es mir, einen kleinen Vorsprung herauszulaufen, der jedoch beim nächsten längeren Bergablauf wieder auf weniger als 30 Meter zusammenschmolz. Auf dem letzten Streckenabschnitt, der auf den Gipfel führte, konnte ich den Abstand etwas ausbauen, so dass ich im Ziel dann einen Vorsprung von 23 Sekunden hatte. Mit einem so starken Konkurrenten zu laufen, hat Spaß gemacht und mir Zuversicht gegeben, die schon eine Weile anvisierte neue Bestzeit über 10 km in diesem Jahr im Oktober noch erreichen zu können.“
Start Geog Bär (Foto: privat)
Siegehrung Geor Bär (Foto: privat)
Siegerehrung Detlef Bär (Foto: privat)
Am Sonnabend fand außerdem der Ziegenhainer Aue-Lauf statt, bei dem Jürgen Matz den Gesamtsieg über die sechs Kilometer in 24:54min erlief. Claudia Dittrich wurde über diese Strecke vierte der W40 (39:31min). Über die doppelte Distanz gingen Christian Richter (4. Pl. M40 52:37min) und Dirk Dworatzek (2. Pl. M20 52:38min) an den Start.
Beim ebenfalls am Sonnabend stattgefundenen Freiberger Herbstlauf wurde Tino Sickert beim 10km-Lauf Zweiter der M40 in 39:23min. In der U6 lief Jarik Schneider über die 400 Meter auf Rang vier (2:09min). In der U8 wurde Milan Schneider über die gleiche Strecke Siebter in 1:52min.
„Quer durch die Heide“, Basaltlauf Stolpen
Beim Basaltlauf in Stolpen am Sonntag nahm Jürgen Matz die 13km in Angriff und wurde in 1:00,50h Dritter der M60.
Vier Nachwuchsathletinnen ging dagegen beim Lauf „Quer durch die Heide“ an den Start. Aliah Thate lief die fünf Kilometer in 27:38min. Maria Berbig wurde in der wU12 Zweite über die zwei Kilometer in 10:39min. Beim 500m-Kinella-Lauf der Bambinis waren Johanna Berbig (Jahrgang 2012) und Charlotta Helas (Jahrgang 2016) dabei.
Uwe Merdon deutscher Vizemeister
Am vergangenen Wochenende fand nicht nur in Dresden der 7. REWE-Frauenlauf statt, in Döbeln der Döbelner Halbmarathon, sondern auch die Deutsche Meisterschaft im 10km-Staßenlauf in Siegburg. Drei Cityläufer machten sich auf den Weg nach Siegburg und waren damit gleichzeitig die einzigen Sachsen, die sich der Herausforderung stellten. Uwe Merdon erkämpfte in 36:43min den Vizemeistertitel in der M55. Christoph Rodewohl konnte sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen (31:18min). Für Ulrich Trodler (M40) bedeuteten die 36:14min die Verbesserung seiner Vorjahreszeit und eine gelungene Vorbereitung für die diesen Sonntag stattfindende Deutsche Meisterschaft im Berglauf.
Über diesen Wettkampfausflug erzählt Christoph Rodewohl:
„Wer eine flache Strecke erwartete, haderte wahrscheinlich im ersten Moment mit seinen Zielen oder den Vorgaben des Trainers bei der Streckenbesichtigung. Wie immer hilft es den zweiten Moment abzuwarten, die Herausforderung anzunehmen und sich nicht beirren lassen.
Zudem hilft es ein paar profilierte Dauerläufe in den Beinen zu haben, den Straßenlauf als Warm up für die Berglauf-DM zu sehen oder als erfahrener Hase sein Rennen entsprechend taktisch zu gestalten. Auf einem 2,4 Kilometer langen Rundkurs um den Michaelsberg durch die Innenstadt muss man immerhin die zirka 800m lange Siegburger „Rampe“ fünf Mal erklimmen. Am Ende war das Rennen trotzdem schnell und der Sieg ging bei sonnig warmen 20°C in unter 29 min weg.“
Ganz nach dem Motto „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“, ist sein Blick auch schon auf das kommende Jahr gerichtet: „Wenn am 20.09.2020 der Startschuss im niedersächsischen Uelzen fällt, stehen die Chancen gut, dass die Strecke diesmal wirklich flach ist und wieder schnell(er) wird. Schauen wir mal, wieviel Sachsen dann dabei sind. Die Hoffnung auf einen Titel, eine Medaille sowie eine Mannschaftswertung geht somit weiter.“
7. REWE-Frauenlauf und Döbelner Halbmarathon
Am vergangenen Sonnabend hat sich Marina Helas spontan entschieden als Tempomacher die zehn Kilometer in einer Stunde zu laufen. „Zehn Kilometer in einer Stunde. Schon cool in den Massen zu laufen, da man ja alles mitbekommt, weil man sich ja nicht auf sich konzentrieren muss“, so ihr Fazit.
Am Sonntag verfolgte sie beim Döbelner Halbmarathon über die zehn Kilometer dann eigene Ziele. Laut ihrem Marathonplan sollten 51 Minuten herauskommen. Am Ende hatte sie ihren Plan in 48:09min übererfüllt. „ Aber im Lauf habe ich mich ab der Hälfte weniger auf die Zeit konzentriert, sondern dass ich meinen Platz drei unter den Damen behalte… Und auch das habe ich geschafft. Habe mich mega gefreut.“
Marina Helas freut sich über Platz drei (Foto: privat)
In Döbeln waren noch weitere Cityläufer am Start. „Der Lauf war bestens organisiert, bis auf einen kleinen Fehler auf der Halbmarathon-Strecke, die meisten sind zu viel gerannt“, so Marina Helas.
André Fischer steht als Gesamtzweiter im Ergebnisprotokoll mit 1:22,18h. Gesamtvierter wurde in Janek Mücksch in 1:26,27h. Ronald Gärtner wurde in der M30 Sechster in 1:31,48h, Knut Schulz in 1.41,54h Achter in der M40.
Beim Frauenlauf waren sowohl auf der Zehn- als auch der Fünf-Kilometerstrecke Cityläuferinnen unterwegs. Lena Laukner wurde über die zehn Kilometer in 38:40min Gesamtvierte und Zweite der U20. Claudia Grützmann war Drittbeste der W40 mit 45:21min. Platz zwei und drei in der W65 gingen ebenfalls an den Citylauf-Verein. Edelgard Palfi lief 30:52min (netto 29:42min). Marita Löwe war nach 33:15min im Ziel.
Außerdem dabei waren Ulli Obst (W30) über die fünf Kilometer (netto 29:56min) sowie über die zehn Kilometer Silke Richter (W35 – 49:56min) und Elisabeth Berbig (W35 – netto 54:43min).
Kohlhau-Marathon, Schwarzenberglauf, Eierweglauf
Tags darauf war Ulrike Obst mit Ulrike Baschant als 2er Team beim Kohlhau-Marathon am Start. Gemeinsam galt es 42,4km zu bewältigen. Nach jeder der 6,9km langen Runde wurde gewechselt. Nach 3:47,16h kamen sie als bestes Frauen-Zweier-Team ins Ziel.
Am gleichen Tag ging Jürgen Matz in Elstra beim 21. Schwarzenberglauf über die zehn Kilometer an den Start und ging einmal mehr in seiner Altersklasse (M60) als Sieger hervor (44:43min).
Bereits am Freitag, den 13. fand der 20. Eierweglauf in Seerhausen statt. Die 13 Kilometer nahmen Claudia Dittrich (W30 – 3. Platz 1:08,43h) sowie Ulli Bransch (M35 – 3. Platz 1:11,23h). Über die 6,5km wurde Jürgen Matz in 27:23min Gesamtzweiter. Edelgard Palfi kam als Dritte der W65 nach 39:55min ins Ziel.





