9. TSC-Team-Staffel: Citylaufverein vorn dabei
Am vergangenen Mittwoch war wieder Gelegenheit zu zeigen, dass Läufer nicht nur Individualisten sind, sondern auch Team Spaß und Erfolg haben können. Rund um den Sportpark Ostra galt es die 4x4km zu bewältigen mit Start und Ziel im Heinz-Steyer-Stadion. Die Organisatoren der Laufszene Events GmbH konnten sich über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Insgesamt 540 Viererteams waren am Start, verteilt über die Kategorien „Frauen“-, Mixed“- und „Männer“-Team.
Den Gesamtsieg erkämpfte das Männer-Team Besenwagen vom Titelsponsor Thomas Sport Center mit den Cityläufern André Fischer und Marc Schulze in 50:12 Minuten. Auf Rang vier kam Cityläufer Markus Flack als Startläufer mit seinem Team 2fast4you in 59:16min.
Siegerehrung Männer-Teams (Foto: Laufszene)
Die Frauenwertung gewann das Team „Dresdner Laufsportladens/DSC“ in 1:01,09h mit den Nachwuchsmittelstrecklerinnen Johanna Kleiner (DSC 1898), Lena Laukner (Citylaufverein) und Jule Bohnefeld (DSC 1898) und Startläuferin Corinna Rose (Citylaufverein – W40). Bei allen vieren liegt der diesjährige Saisonhöhepunkt schon ein paar Wochen zurück. „Wir hatten gemeinsam viel Spaß beim Laufen und freuen uns riesig aus unserem Regenerationsprogramm heraus, die Frauenkategorie gewinnen zu können“, erzählt Corinna Rose im Namen der gesamten Staffel.
Cityläuferin Marina Helas verstärkte das Team „Schrittmacher Running Girls“ und landete in 1:03,29h auf Rang zwei. Ulrike Obst kam mit ihrem Team „Laufend aktiv – Ladies in Red“ auf den vierten Platz (1:08,34h). Edelgard Palfi (W65) stellte sich als Startläuferin in den Dienst des Teams „running girls“. In 1:24:43h landeten sie im Mittelfeld von insgesamt 47 Frauen-Staffeln.
Siegerteam Frauen (Foto: Laufszene)
Die schnellste Mixed-Staffel stellte der Citylaufverein. In der Besetzung Roman Wagner, Julia Goossens, Uwe Merdon und Christoph Rodewohl brachten sie den Staffelstab nach 53:02min ins Ziel. Begeistert äußerte sich Julia Goossens nach diesem Staffelerlebnis. „Ich fand es toll. Ich war zum ersten Mal dabei. Es ist eine schöne schnelle Strecke und super Stimmung. Die Möglichkeit auch mal als Läufer im Team zu starten, ist toll und der gemeinsame Zieleinlauf hat Spaß gemacht.“
Weitere Cityläufer waren in verschiedenen Mixed-Staffeln vertreten. Die Staffel Citylaufverein II in der Besetzung Anja Gorski, Martin Obst, Detlef Bär und Dirk Mietko kam in 1:01,09h auf Rang acht. „Schön fand ich, dass auch viele an diesem Tag nicht aktive Cityläufer im Stadion waren, um anzufeuern, um zu plaudern, zeigt das doch wie lebendig sich unser Vereinsleben entwickelt hat“, resümiert Detlef Bär. Platz zehn erkämpfte das Team Saxo Sonic Speed mit Julian Schmidt und Dirk Beier (1:01,38h). Auf Rang 13 kam die Staffel Citylaufverein III nach 1:03,23h in der Besetzung Dirk Dworaczek, Ulrike Baschant, Thomas Zubusch und Frank Jürries ins Ziel.

Ebenfalls dabei waren Michael Kuhardt („Die Testläufe“) sowie Manuela Jurowiec (Sportgruppe Beschwerdefrei).
„Neben den Organisatoren Reinhard Schmidt, Andre Egger und Günter Frietsch und Kerstin Helm haben sich die Familie Unverzagt mit Josephine, Mareike, Anke und Kai sowie Birgit Harz und Uwe Stalke voll ins Zeug gelegt, damit es eine tolle Veranstaltung werden konnte“, betont Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Helferin Mareike Unverzagt (li.) (Foto: Laufszene)
38. Bielebohlauf in Oppach
Am heutigen Sonntag war Edelgard Palfi (W65) aktiv. Sie bewältigte sie 4,9km in 27:33min und gewann damit ihre Altersklasse.
Dresdner Nachtlauf: Citylaufverein mit Dreifacherfolg
Am vergangenen Freitag ging der 8. Dresdner Nachtlauf bei recht widrigen Witterungsbedingungen, aber dennoch mit einem neuen Teilnehmerrekord über die Bühne. Auf dem langen Kanten (13,8km) konnte der Citylaufverein einen Dreifacherfolg bei den Herren feiern. Marc Schulze siegte in 45:50min vor André Fischer (47:31min) und Christoph Rodewohl (47:50min). „Mit der Platzierung bin ich bei meinem ersten richtigen Wettkampf in diesem Jahr natürlich super happy“, erzählt der Drittplatzierte. „Der Lauf war voll aus dem Training heraus und unter den Bedingungen, Temperatur und am Ende allein gegen die Zeit das Maximum. Die letzten zwei Kilometer konnte ich dank Kulisse, Fackelschein und Anfeuerung nochmals beschleunigen. Ich hoffe diesen Schwung in die anstehende Wettkampfserie im September und Oktober mitnehmen zu können.“ Lena Laukner lief 1:04,21h und war damit die schnellste Läuferin der U18. Uwe Merdon siegte in 52:42min in der M55, ebenso wie Stefan Zschoche in der M60 (1:01,29h). Eine Vielzahl weiterer Läuferinnen und Läufer des Citylaufvereins waren auf dieser Strecke unterwegs.
Einen Doppelerfolg ging bei den Damen über die fünf Kilometer ebenfalls an den Citylaufverein. Juliane Schmidt gewann in 19:58min vor Julia Goossens (21:03min). „Das war mal ein Erlebnis, so durch die Nacht bei Donner und strömenden Regen atemlos auf Dresden zu zu rennen“, erzählt Julia Goossens. Edelgard Palfi (W65) siegte in 31:31min in ihrer Altersklasse. Roman Wagner wurde bei den Herren in 17:20min Dritter.
(Foto: Laufszene)
Juliane Schmidt und Julia Goossens (Foto: Laufszene)
(Foto: Laufszene)
Vereinsvorsitzender Heiko Poland freute sich über die Ergebnisse seiner Vereinsmitglieder. „Der Nachtlauf war für den Citylauf-Verein sehr erfolgreich, von zwölf möglichen Platzierungen gingen sechs an den Citylaufverein. Die Centrumgalerie Dresden hat uns mit 2146 Euro Spende belohnt, damit wir weit den Laufsport in Dresden bewegen können.“
31. Jever-Fun-Lauf in Schortens: Ina Zscherper auf Rang neun
Am Sonnabend ging Ina Zscherper in Schortens (nähe Wilhelmshaven) beim 31. Jever-Fun-Lauf über die zehn englischen Meilen an den Start. In 1:03,04h lief sie bei den Frauen in einem gut besetzten Lauf auf einen hervorragenden neunten Rang und war damit beste deutsche Frau. „Der Lauf in dieser Kleinstadt war sehr schön und hat sich insgesamt gut angefühlt.“ Als nächstes plant Ina Zscherper einen Start beim Halbmarathon im tschechischen Usti nad Labem.
Ina Zscherper beim zehn Meilenlauf (Foto: D. Albertus)
2. Hirschfelder Scratolauf
Nach ihrem Start über die fünf Kilometer beim Dresdner Nachtlauf lief Marina Helas am gestrigen Sonntag beim 2. Hirschfelder Scratolauf die 11,8km und wurde in 56:36min bei den Frauen Gesamtzweite. „Der Lauf hatte ordentlich Höhenmeter und zum Glück waren die meist im schattigen Wald. War bis auf zwei drei Kilometer zu Beginn auf Platz zwei und wollte unbedingt einen der ersten drei Pokalplätze ergatterten, was ja geklappt hat“, erzählt Marina Helas. „Der Lauf war super organisiert. Es gab auch Kuchen und eine Tombola, wo gefühlt jeder zweite Läufer etwas gewonnen hatte. Es gingen also nicht nur die Laufbesten als Sieger nach Hause.“
Schöne Landschaftsläufe entdeckt durch Ulrich Trodler
Ulrich Trodler erzählt von seinen Lauferlebnissen der letzten Wohen:
„Im August gibts da, wo manche Menschen gerne Urlaub machen, schöne Landschaftsläufe zu entdecken. Beim Ottonenlauf läuft man über 69 km die komplette Strecke des Weitwanderwegs Selketalstieg im Harz von Stiege bis Quedlinburg ab.Viel Abwechslung mit guter Fernsicht, Felsentunnel, breiten Forstwegen sowie Singetrails über Stock und Stein. 14 Tage später kann man das Dresdner Stadtfest mal auslassen und den größten See Deutschlands über 75 km beim Müritzlauf umrunden: auf Forstwegen im Müritz-Nationalpark und auf dem Müritz-Radweg. Für mich waren beide Strecken fast auf die Minute gleich schnell. 6:11 h beim Ottonenlauf bedeuteten Platz 6 von 57. Eine Minute mehr im Ziel in Waren an der Müritz Platz 5 von 114.“
Ulrich Trodler beim Müritzlauf (Foto: privat)
Ulrich Trodler beim Müritzlauf (Foto: privat)
WM in London: Eindrücke von Christoph Rodewohl
Die Weltmeisterschaft der Leichtathletik in London ist schon ein paar Tage her. Vereinsmitglied Christoph Rodewohl war als Zuschauer live dabei und schildert seine ganz persönlichen Eindrücke:
„60.000 Menschen in Ekstase aufgrund von Leichtathletik, 4 deutsche Medaillengewinner, einmal die deutsche Nationalhymne … so lautet mein persönliches kurzes, knackiges Fazit nach 2 faszinierenden Wettkampftagen im Londoner Olympiastation. Als Fan der Leichtathletik und der deutschen Athleten keine schlechte Ausbeute. Auch wenn man nun mit der sportlichen Bilanz im Land etwas hadert: Platz 10 im Medaillenspiegel mit insgesamt 5 Medaillen (nach 8 in Peking, 7 in Moskau, 7 in Daegu) hinter GB und POL. Aber Novovirus, verletzte Topathleten, Umbruch nach Olympia, junger Kader, Umbruch im Fördersystem, einem gesperrten Russland, Londoner Regenwetter, Unvermögen von anderen Athleten und sicher kann man noch weitere Gründe heranziehen, jetzt auch nicht wirklich schlecht.
Das Highlight für mich waren nicht die Show und Verabschiedung von Usain Bolt, das Speerwerfen mit den 3 Deutschen, die 5.000m mit Mo Farahs letzten WM-Lauf auf der Bahn, die Königsdisziplin Männer-Zehnkampf, die 800m mit Caster Semenya, der Weltrekord bei den Geherinnen; das Maskottchen Hero, die jamaikanische Fangemeinschaft direkt an der Ziellinie, die 4x100m der Frauen und Männer, das fachkundige Londoner Publikum, das Diskuswerfen der Frauen mit der kroatischen Parlamentarierin Perkovic; die jedes einzeln betrachtet bereits ein absolutes Highlight darstellen; sondern die 60.000 (900.000 an 9 Tagen) total begeisterten, friedlichen Fans, die bei jedem britischen Athleten so laut wurden, dass man sich fast die Ohren zu halten musste, hätte man nicht genau solch eine Stimmung sich unter die Haut gehen lassen und in sein Gedächtnis für immer ein prägen wollen. Also Ohren auf, mitjubeln und diese Leichtathletik-Party bei Gänsehaut Atmosphäre mit der Deutschland Flagge in der Hand in vollen Zügen genießen (und konzentriert verfolgen, damit man nicht gar als nicht-fachkundiger Zuschauer entlarvt wird). Die Atmosphäre in Stadien ohne Laufbahn kann da nicht mithalten; da nützen auch 222 Mio. nichts.
Einziger Wehrmutstopfen, das Thema Doping schwingt bei der Erbringung von bestimmten Leistungen immer ein wenig mit. Was bleibt ist die Hoffnung darauf faire und saubere Wettkämpfe gesehen zu haben, dass sich die deutschen Athleten im Hinblick auf die EM 2018 im eigenen Land entwickeln konnten und weiterhin können und dass sich die erzielten deutschen Einschaltquoten zur Zeit der WM in eine ebenso großartige Begeisterung im Berliner Olympiastadion umwandeln lassen. Ich habe zumindest schonmal geübt. Wir sehen uns im August 2018 in Berlin (auf der Tribüne).“
5. ŠKODA VELORACE Dresden: Heiko Poland mit dabei
Am vergangenen Wochenende war die Innenstadt für ein paar Stunden in den Händen der ambitionierten Freizeitradsportler. Mit dabei war auch Heiko Poland. Seine Eindrücke schildert er folgendermaßen: „Ich bin für den Radclub Dresden über 42 Kilometer gestartet. Den Radclub unterstütze ich mit dem QUICKFIT und daher wurde ich gefragt, ob ich nicht im Team starten möchte. Ich bin schon zweimal über 63 Kilometer in den vergangenen Jahren gestartet und hatte die heimliche Hoffnung im Team mal die 40km/h-Durchschnittsgeschwindigkeit zu durchbrechen, was mir jedoch nicht gelang. Im Vorfeld hatte ich mir vorgenommen in der 1. Runde des 2-Rundenkurses an der Kehre hinter dem Tunnel der Waldschlößchenbrücke nicht den Anschluss zu verlieren und ging davon aus, das der Anstieg das Problem sein würde. Da war ich noch voll dran, jedoch hatte ich die Attacke nach der Kehre nicht erwartet und so bin ich an dieser Stelle aus der Gruppe rausgefallen und wusste, dass ich mein Ziel abhacken kann. Am Ende war es Gesamt 33. von 105 und 12. in der Altersklasse Master 1 in der Zeit von 1:05:50,76h.“ Nicht alle sportlichen Träume gehen gleich in Erfüllung. Dennoch herzlichen Glückwunsch zu dieser doch recht beachtlichen Leistung.
Festungslauf und Panoramatour
Lauf-Impresionen (Foto: M. Jurowiec)
Von Freitag bis Sonntag fanden in der Sächsischen Schweiz verschiedene Läufe im Rahmen der 9. Panoramatour statt. Am Freitag stand der Festungslauf über 7,8km in Königstein auf dem Programm. Bei den Herren siegte Marc Schulze (29:06min) vor André Fischer (30:02min), der sich knapp vor Mittelstreckler Karl Bebendorf (DSC 1898) (30:08min) behauptete. In der M45 kam Frank Jürries auf Rang drei (35:15min). Uwe Merdon siegte in der M55 (35:48min). Bei den Frauen siegten Edelgard Palfi (W65 – 53:35min) und Birgit Harz (W70 – 1:07,54h) in ihren Altersklassen. Marina Helas wurde in der W30 Fünfte (42:31min) und schildert ihre Eindrücke wie folgt: „Ich habe 2012 schon mal mitgemacht. Diesmal war das Teilnehmerfeld sehr stark. Bin nur 27. gesamt, selbst in der Altersklasse nur 5. Naja. Ich konnte nicht ganz durchlaufen und musste an manchen anstiegen doch gehen.“ Außerdem dabei vom Citylaufverein waren Gerd Reinberger (M30 – 40:15min) und Knut Schulz (M40 – 43:57min).
Julius und Manuela Jurowiec (Foto: privat)
Sonnabend und Sonntag waren Manuela und Julius Jurowiec jeweils auf den zehn Kilometerstrecken unterwegs, die in Hinterhermsdorf starteten. Beim Kirniztschtal-Lauf kam Julius Jurowiec nach 46:25min ins Ziel und siegte in der Altersklasse mU16. Manuela Jurowiec lief 1:13,46h. „Die Strecke am Sonntag rund um den Weifberg ist dabei noch etwas anspruchsvoller. Die Läufe sind echt empfehlenswert“, so Manuela Jurowiec. Beim Lauf rund um den Weifberg belegten die gleichen Platzierungen wie tags zuvor. Julius lief diesmal 57:43min, Manuela 1:25,03h. Großen Respekt zollte sie Edelgard Palfi. Sie bewältigte beim Etappenlauf in diesen drei Tagen insgesamt 53 Kilometer und wurde in der W65 in einer Gesamtzeit von 6:24,33h Dritte. Am Sonnabend lief sie den 30-km-Nationalparklauf in 3:45,52h. Am Sonntag stand der Deutsch-Tschechische-Grenzlauf über 15 Kilometer auf dem Programm, bei dem sie nach 1:45,05h die Ziellinie überquerte.
Lauf-Impressionen (Foto: M. Jurowiec)
2. Elbe-Schrammsteinlauf: Julius Jurowiec siegt in der U16
In den vergangenen Wochen waren wieder zahlreiche Cityläufer bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen am Start. Beeindruckt von der Landschaft zeigte sich Manuela Jurowiec, die gemeinsam mit Julius Jurowiec und Edelgard Palfi beim 2. Elbe-Schrammsteinlauf die zehn Kilometer in Angriff nahmen. Julius gewann in der U16 in 47:44min. Edelgard Palfi siegte in der W 65 in 1:00,30min. Manuela Jurowiec wurde in der W40 Fünfte in 1:17,23h. „Der Lauf ist echt schön, es lohnt sich, nach links und rechts zu schauen. Zum Glück gab es auch immer wieder schattige Abschnitte, denn es war schon früh sehr warm. Julius ist sehr glücklich mit seinem gesamt 13. Platz und läuft wieder schmerzfrei. Das ist das Wichtigste“, erzählt Manuela Jurowiec.
(Foto: M. Jurowiec)
(Foto: M. Jurowiec)
Jonathan Schmidt mit Gold bei der Jugend-DM
Am vergangenen Wochenende fand die Deutsche Jugendmeisterschaft statt, unter anderem mit einer Reihe von Mittelstrecklern des DSC 1898. Jonathan Schmidt gewann in einem taktisch hervorragenden Lauf die Goldmedaille über die 1.500m der U20 in 4:06,82min. Ebenfalls eine sehr gute Vorstellung zur Freude von Trainerin Katja Hermann lieferten die 800m-Läuferinnen Johanna Kleiner und Jule Bohnefeld sowie 1.500m-Läuferin Felicitas Ender (alle U18). Johanna Kleiner qualifizierte sich in neuer Bestleistung von 2:14,14min für das Finale und lief da in 2:13,74min auf Rang sechs. Jule Bohnefeld verfehlte in ebenfalls neuer persönlicher Bestleistung von 2:14,90min denkbar knapp das Finale. In neuer persönlicher Bestleistung von 4:48,90min und Vorlaufzweite erreichte Felicitas Ender das Finale über 1.500m. Da lief sie in 5:01,70min auf Rang zehn. „Im Finale war für sie das Anfangstempo einfach zu hoch. Die Finalteilnahme ist ein großer Erfolg für Felicitas“, resümiert Katja Hermann.
City-Night-Run in Berlin mit Ina Zscherper und Marc Schulze
Bereits am 29. Juli fand der City-Night-Run in Berlin statt. Ina Zscherper die zehn Kilometer in 37:27min kam damit bei den Frauen auf Rang 20, Marc Schulze bei den Herren in 32:20min auf Rang 29.
Müglitztallauf: André Fischer siegt über die 15km
Am 28. Juli ging der Müglitztallauf über die Bühne und es leuchteten erneut die Farben des Citylaufvereins auf den verschiedenen Strecken. André Fischer gewann die 15 Kilometer in 55:21min. Florian Bär wurde in 1:00,45h Gesamtzehnter und Uwe Merdon in 1:01,49h Gesamtzwölfter.
Auf der 7,5-Kilometer-Strecke siegte bei den Frauen Marina Helas in 35:46min. Ihr Lauferlebnis schilderte sie folgendermaßen: „Ich bin einfach los gelaufen. Es ging ja sofort bergauf. Eine Kräfteeinteilung ist bei so etwas immer schwierig. Ziemlich warm war es auch. Den Blick auf die Uhr konnte ich mir also schenken. Bergab lief ich nach den Verletzungen auch sehr vorsichtig, sodass ich auch hier zeitlich nichts rausholen konnte. Naja. Zum Schluss noch den steilen Weg zum Dohnaer Marktplatz. Und fertig. Die Überraschung folgte im Ziel… Ich wurde mit den Worten „erste Frau“ empfangen. Total verrückt. Ich musste mich nach meinem ersten Getränk erst noch mal erkundigen, ob das wirklich stimmt.“
Frank Jürries wurde über diese Strecke Gesamtzweiter in 29:52min, Uwe Zentsch Vierter in 33:56min. Beate Primus und Harald Burkhardt nutzen den Müglitztallauf als Vorbereitung auf den Berlin-Marathon und liefen gemeinsam 42:10min. Beate gewann damit die W40, Harald wurde in der M55 Zweiter.
DM: Gold für Dresdner 3x1000m-Jugendstaffel
Das Highlight des vergangenen Wochenendes waren für viele Athleten die Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Auch einige Dresdner Mittelstreckenläufer vom DSC 1898 waren am Start. Eine starke Vorstellung lieferte die 3x1000m-Staffel der U20 mit Oliver Rehn, Niklas Härtig und Jonathan Schmidt. In hervorragenden 7:29,08 min erkämpften sie Gold. Jonathan Schmidt und Oliver Rehn stellten sich am Sonnabend nach dem Vorlauf über die 3×1.000m-Staffel auch in den Dienst der 4x400m-Staffel und sorgten mit für den Finaleinzug. Auf dieses Finale verzichteten sie dann zugunsten der 3x1000m-Staffel. Für Trainerin Katja Hermann war diese Vorstellung „ganz großes Kino“, die Goldmedaille durchaus eine Überraschung. „Der Auftritt der Jungs, vor allem der Doppelstart von Oliver und Jonathan beeindruckte einige Experten der Szene“, erzählt sie. Die 4x400m-Staffel in der Besetzung Kevin Joite, Jannik Czudaj, Marko Rycer und Jonathan Petzke gewann am Ende in 3:18,15min Silber. Jule Bohnefeld, Felicitas Ender und Johanna Kleiner liefen die schnellste Vorlaufzeit über die 3x800m (6:52,78min). Diese Zeit steigerten sie tags drauf sogar noch etwas (6:49,69min). Doch andere Staffeln konnten im Finale in veränderter Startaufstellung, geschonte Läuferinnen an den Start bringen und noch mehr draufpacken. So schlugen sich die jungen Dresdnerinnen achtbar und kamen am Ende für Rang fünf. Jan Riedel gewann über die 800m Silber in 1:48,24min. Karl Bebendorf landete über die 1500m in 3:48,45min auf Rang zehn.
Schlussläufer Jonathan Schmidt (Foto: privat)
12. Lausitzer Seenland 100
Bereits die 12. Auflage erlebte am vergangenen Wochenende die „Lausitzer Seenland 100“ mit Start und Ziel in Großräschen. Bei dieser Drei-Tages-Veranstaltung kommen, Läufer, Radfahrer, Skater und Walker gleichermaßen auf ihre Kosten. Mit dabei am Sonnabend über die zehn Kilometer waren Manuela Jurowiec (1:12,36h) und Julius Jurowiec (58:43min). „Gestern haben Julius und ich einen weiteren Lauf von der Lausitzer Laufserie absolviert, den wir wieder wärmstens empfehlen können. Sehr schön organisiert und das Flair am künftigen Hafen in Großräschen (2019 ist der See komplett geflutet) einfach nur schön. Die Strecke ist fast ausschließlich asphaltiert und bis auf kurze Ausnahmen flach und läuft am See vorbei. Nach fünfKilometern kommt die Wende und es geht wieder zurück. Mit uns starteten auch Run and Bike-Mannschaften. Ein Team aus zwei Mann über die Halbmarathondistanz, wobei man sich beliebig abwechseln konnte zwischen Laufen und Radfahren. Sie absolvierten die Strecke also zweimal. Im Ziel gab es als Lohn eine wirklich sehr hübsche Medaille, da waren sich alle Sportler einig, mit denen man nach dem Lauf und am wieder sehr reichlichen Verpflegungsstützpunkt ins Gespräch kam“, schildert Manuela Jurowiec ihre Eindrücke.
Manuela und Julius Jurowiec (Foto: privat)
Seenlandschaft (Foto: privat)
Finisher-Medaille (Foto: privat)
KKH-Lauf Berlin
„Ich mache dieses Jahr Urlaub in Brandenburg (Berlin) und habe bemerkt das am Freitag ein KKH-Lauf in Berlin im Tiergarten stattfindet und dieser Lauf für einen guten Zweck ist („Ein Herz für Kinder“ e.V.). Und dachte mir, da mach ich mal mit. Da ging es nicht um Zeiten sondern der Spaß stand im Vordergrund. Ich bin die knapp sieben Kilometer mitgelaufen und im Ziel habe ich dann Dieter Baumann getroffen. Das war eine sehr nette Begegnung. Er ist ein sehr netter und sympathischer Mann“, erzählt Beate Primus von ihrem Lauferlebnis. Der Lauf der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) fand in diesem Jahr bereits zum 14. Mal in insgesamt zwölf Städten statt
Beate Primus in Berlin (Foto: privat)
Beate Primus mit Dieter Baumann (Foto: privat)
Senioren-DM: Silber für Uwe Merdon
Auch am vergangenen Wochenende standen verschiedene Laufevents bzw. Meisterschaften auf dem Programm. Das Highlight für Uwe Merdon war sicher die Deutsche Seniorenmeisterschaft in Zittau, wo er für die 5.000m gemeldet hatte. „Eine Medaille und eine Zeit unter 17 Minuten waren meine Ziele“, erzählt Uwe Merdon (M55). Sechs Starter nahmen die Strecke in Angriff. Am Ende lief Uwe Merdon in einer Zeit von 16:52,34min als Zweiter über die Ziellinie. Diese Zeit bedeutet eine neue persönliche Bestleistung. Nur als Jugendliche war er bereits schneller. Doch damit ist seine Wettkampfsaison noch nicht beendet. Anfang September startet er bei den Deutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf. Marita Löwe war erneut als Kampfrichterin im Einsatz und sorgte gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich Löwe für eine regelgerechte Weitenmessung bei den langen Würfen.
4. Saxoprint Sachsen Trail im Erzgebirge
Am vergangenen Sonnabend leuchteten die Farben des Citylaufvereins gleich mehrfach im Erzgebirge beim 4. Saxoprint Sachsen Trail. Lena Laukner war beim FunTrail (9,4km + 295 Höhenmeter) mit 55:19min zweitschnellste Frau. Ebenfalls dabei war Manuela Jurowiec (1:31,31h). Bei den Herren trugen sich über dieselbe Distanz Rico Laukner (55:22min) und Julius Jurowiec (1:21,48h) ins Ergebnisprotokoll ein. „Bergab ist es wirklich der absolute Fun und macht Mega Spaß, wenngleich es durch die vielen Baumwurzeln und Steine auch sehr anspruchsvoll ist. Der Duft des Waldes und der Wiesen ist einfach unbeschreiblich. Der Anstieg beim Funtrail ist allerdings wirklich heftig, da Brennen die Oberschenkel und du bist froh, wenn Du schon das Ziel hörst und weißt, dass du es bald geschafft hast“, erzählt Manuela Jurowiec von ihren Erfahrungen.
Den Half Trail (34,4km + 910 Höhenmeter) nahmen Ulrike Obst und Gerd Reinberger in Angriff. Ulrike wurde in 3:39:57h fünftbeste Frau. Gerd lief 3:49.32h. „Es war meine vierte Teilnahme am SachsenTrail. Jedoch habe ich noch nie, für mich, zufriedenstellend gefinished und daher war diese Teilnahme für mich etwas Besonderes. Das Wetter war perfekt zum Laufen und die Strecke ist traumhaft, zwar auch schon gut fordernd, jedoch landschaftlich wunderschön. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich war mit meiner Leistung und dem gesamten Rennverlauf sehr zufrieden, trotz Sturz und kurzem verlaufen. Ich konnte meine Zeit um gute 50 Minuten verbessern und bin daher einfach nur glücklich. Ein wunderschöner Abschluss fürs 1. Laufhalbjahr und jetzt geht’s erstmal in die Sommerpause, was die Wettkämpfe angeht“, erzählt Ulrike Obst von ihren Eindrücken.
(Foto: M.Jurowiec)
Zwei Siege für Marc Schulze
Nachdem am Wochenende (17./18.Juni) die Ausrichtung der Landesjugendspiele im Heinz-Steyer-Stadion im Vordergrund stand mit dem Citylaufverein als Mitausrichter und entsprechend zahlreichen Cityläufern als Helfern, leuchteten am vergangenen Wochenende die Vereinsfarben wieder bei verschiedenen Laufevents in der näheren und fernen Umgebung von Dresden.
Teilnehmer des Froschlaufes (Foto: privat)
Am Freitagabend präsentierte sich der Citylaufverein hervorragend beim 14. Biehlaer Froschlauf. Den Gesamtsieg über die 9,6 Kilometer holte sich Marc Schulze in 31:03min. Auf Rang zwei landete André Fischer in 32:13min. Gemeinsam mit Kerstin Helm (38:20min) und Ulrike Obst (42:32min) gewann sie souverän die Mannschaftswertung. Ulrike Obst nahm erstmals an diesem Lauf teil und war begeistert: „Ein wunderschöner Lauf, landschaftlich, aber auch die Strecke war top. Eine tolle Stimmung. Die letzten 300m sind der Hammer, zwischen den Fackeln zu laufen ist unglaublich schön. Ein Lauf, welcher mit viel Herz organisiert wird. Ich würde mir wünschen, dass im kommenden Jahr noch mehr Vereinsmitglieder mitkommen. Das wäre ein Vereinsausflug wert.“
Außerdem beim Froschlauf dabei waren:
Edelgard Palfi (54:52min), Ulrich Trodler (34:27min), Uwe Merdon (34:49min), Dirk Mietko (35:15min), Martin Obst (37:44min)
„Viele der lustigen grünen Kameraden (Anmerk.: Frösche) wurden abgeräumt und haben jetzt ein neues zu Hause gefunden. Abschließend gab es noch ein Feuerwerk und es wurde noch gefeiert in geselliger Runde, mit vielen Anwohnern die diesen Lauf unterstützen“, schildert Kerstin Helm ihre Eindrücke.
Kerstin Helm mit den Fröschen (Foto: privat)
- Sachsenlauf in Coswig
Am gestrigen Sonntag ging es für viele Teilnehmer des Froschlaufes weiter beim Sachsenlauf in Coswig. Über den langen Kanten (29,8km) trug sich erneut Marc Schulze als Gesamtsieger (1:49:14h)in das Ergebnisprotokoll ein. Sven Budzinski wurde in 2:05,44h Gesamtsechster und gewann in der M35. Kerstin Helm freute sich über Rang drei bei den Frauen (2:14:34h). Ulrike Obst wurde in 2:33:52h Neuntbeste Frau. Ebenfalls dabei waren Martin Obst (2:17:16h) und Gerd Reichenberger (2:27:27h). Über die fünf Kilometer gewannen Edelgard Palfi (W65 – 29:01min) und Birgit Harz (W70 – 36:35min) jeweils ihre Altersklasse.
Siegerehrung Frauen (Foto: privat)
Siegerehrung Sven Budzinski (M35) (Foto: privat)
Hella-Halbmarathon Hamburg
Ina Zscherper stellte sich am gestrigen Sonntag der internationalen Konkurrenz beim Hella-Halbmarathon in Hamburg. Nach 1:22:02h kam sie als insgesamt Elftbeste Frau ins Ziel und wurde damit viertbeste Deutsche. „2,5 Jahre nach meinem letzten Halbmarathon und den Verletzungsproblemen, bin ich sehr glücklich mit dieser Zeit“, erzählt Ina Zscherper, die sich ebenso über ihren Sieg (5km – 17:43min) bei der Rewe-Team-Challenge in Dresden am 1. Juni freute.
Olympialauf in Berlin
Roman Wagner lief gestern beim Olympialauf in Berlin über die fünf Kilometer zum Sieg. Der Lauf heute war nicht so einfach. Es war heute sehr windig, die Strecke hatte eine lange sehr schwierige Kopfsteinpflasterpassage und ich musste leider auch allein vornweg laufen. Mit der Zeit von 16:21 Minuten bin ich zufrieden“, erzählt er. Der Lauf führte vorbei am Rathaus Steglitz mit Start und Ziel auf der Schlossstraße mit einem Anstieg auf der Grunewaldstraße, durch ruhige Häusersiedlungen und idyllisch grüne Alleen.
9. Teichelauf Frauendorf
Julius und Manuela Jurowiec nahmen am vergangenen Wochenende mit dem 9. Teichelauf einen weiteren Lauf der Lausitzer Laufserie in Angriff. Julius Jurowiec lief die zehn Kilometer in 58:27min und Manuela Jurowiec in 1:14,24h. „Den Lauf fanden wir beide landschaftlich reizvoll. Julius hat sich auch seine 100 Punkte erkämpft, es lief bei ihm heute gar nicht gut, er ist mit seiner Zeit sehr unzufrieden. Knieschmerzen und später dann Schmerzen im Sprunggelenk und in der Achillessehne machten den Lauf zum Kampf“, erzählt Manuela Jurowiec.
Julius und Manuela Jurowiec (Foto: privat)
(Foto: privat)
Internationale U18-Gala in Schweinfurt
Am vergangenen Sonnabend waren einige Nachwuchsathleten des DSC 1898 in Schweinfurt bei der U18-Gala am Start. Oliver Rehn wurde über die 2000m Hindernis in 6:11,80min Dritter. „Nach seiner persönlichen Bestleistung in Regensburg (6:08,76min) und dem dritten Platz im taktischen geprägten Rennen am Wochenende, hat er sich in seiner Altersklasse etabliert“, so Trainerin Katja Hermann. Sie freute sich außerdem über die persönlichen Bestleistungen der 800m-Läuferinnen Johanna Kleiner (2:12,85min – 7.Platz) und Jule Bohnefeld (2:15,13min – 10. Platz). Einen starken Eindruck hinterließ außerdem Kevin Joite über die 400m. In neuer persönlicher Bestleistung von 48,52s wurde er Zweiter. Jannik Czudaj kam in 51,06s auf Rang fünf.







