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Citylauf-Verein erfolgreich bei Landesmeisterschaft
Das vergangene Wochenende hielt eine Vielzahl von Laufveranstaltungen bereit, an denen auch Cityläuferinnen und –läufer erfolgreich teilnahmen.
Am Sonnabend stand der 49. Göltzschtal-Marathon auf dem Programm in dessen Rahmen die Landesmeisterschaft im Straßenlauf über die zehn Kilometer der Jugend und die Halbmarathondistanz der Erwachsenen ausgetragen wurde.
Bei den Frauen lief Ina Zscherper beim Halbmarathon allen davon und sicherte sich in 1:24,12h den Meistertitel mit knapp fünf Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. „Der Lauf war ja vom Wetter her super, Sonne satt. Aber nicht so dass ich vor Hitze umgekommen wäre. Die Organisation des Laufes war auch in Ordnung. Bin mit meiner Zeit wie immer nicht gerade zufrieden. Das laufen an sich war trotzdem schön“, erzählt Ina Zscherper.
André Fischer siegte bei den Herren in 1:15,28h mit 22 Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Gold in der M40 holte Ulrich Trodler in 1:24,30h, sowie in der M55 Uwe Merdon in 1:23,10h. In der M35 wurde Martin Obst Sechster in 1:38,11h. Rang vier und fünf gingen in der M45 an den Citylauf-Verein (Detlef Bär 1:24,38h und Frank Jürries 1:27,26h).
Georg Bär lief in der U20 über die zehn Kilometer (34:43min) ein couragiertes Rennen, musste sich im Zielspurt allerdings Tim Koritz (DSC 1898) (34:28min) knapp geschlagen geben.
Er selbst sagt dazu: „Für den Göltzschtallauf hatte ich mir vorgenommen, mich an der 10-km-Norm für die Deutsche Meisterschaft von 33:50 min zu versuchen. Aus diesem Grund achtete ich nicht so sehr darauf, das Rennen taktisch anzugehen, sondern konzentrierte mich darauf, möglichst konstant eine Pace von 3:23 min zu halten. So ging ich gleich nach dem Start in Führung und konnte die angestrebte Geschwindigkeit die ersten 5 km talabwärts auch sehr gut halten. Nach dem Wendepunkt wurde dies aber zusehends schwerer und ich musste feststellen, dass ich bergan schon mit einer Pace von 3:35 an meinem Limit war. Nachdem ich den Großteil des Rennes praktisch gemeinsam mit Tim Koritz bestritten hatte, waren meine Reserven beim Zielsprint soweit aufgebraucht, dass Tim den Zielsprint dann klar für sich entscheiden konnte.“
25. Heinrich-Zille-Lauf
Ebenfalls am Sonnabend fand der Heinrich-Zille-Lauf in Radeburg statt. Über die zehn Kilometer siegte Kerstin Helm bei den Damen in 43:15min. Dirk Dworatzek lief 40:50min. Jeweils auf Rang drei ihrer Altersklassen kam Birgit Harz (W70) über die fünf Kilometer in 36:06min und Claudia Dittrich (W30) in 23:43min.
Heidenauer Citylauf und Mannschaftscross
Bereits vergangenen Freitag fand der Heidenauer Citylauf statt. Die zehn Kilometer gewann André Fischer in 34:36min. Uwe Zentsch siegte in der M55 in 40:52min.
Am Donnerstag stand der traditionsreiche Mannschaftscross im Priesnitzgrund auf dem Programm. Die 6,3km bewältigte das Team „Zeh el Pfau Dresden“ mit Marc Schulze, André Fischer und Roman Wagner in 22:09min am schnellsten. Das Team „Citylauf-Verein Dresden“ mit Dirk Beier, Reinhardt Schmidt und Markus Flack kam in 26:00min auf Rang vier.
38. Halbmarathon in Berlin
Das läuferische Highlight am Sonntag war der Halbmarathon in Berlin. Ihren ersten Halbmarathon überhaupt liefen Manuela Jurowiec und Julius Jurowiec. In 1:50,51h netto kam Julius in der männlichen U18 auf Rang 17 ein. Manuela war nach 2:47,43h im Ziel. Ihre Eindrücke vom Lauf schildert Manuela Jurowiec: „Wir fanden der Berliner Halbmarathon beide toll und werden ihn auch sicher nochmal laufen, auch wenn man am Start wirklich viel Geduld mitbringen muss und keine Platzangst haben sollte. Für mich war es kein Problem aus dem letzten Startblock zu starten. Für Julius schon. Er hat es nicht geschafft, die Zeit zu laufen, die er von Anfang an wollte, da er fasst die ganze Strecke im Zickzack laufen musste und manchmal doch behindert wurde. Er ist froh, dass er beim nächsten Mal aus einem vorderen Startblock starten kann. Die Stimmung an der Strecke fanden wir beide Bombe. Ich als sehr langsame Läuferin war mit vielen Läufern um mich herum unterwegs, die den Lauf auch eher wegen der schönen Strecke und dem Feeling machten, anstatt der Zeit wegen. Das fand ich angenehm und das gab Kraft, da es für meine Verhältnisse doch sehr warm war.“
Beate Primus (Foto: privat)
Beate Primus reiste zunächst nach Berlin mit dem Ziel eine Zeit um die 1:50h zu laufen. Doch letztlich hörte sie auf ihren Körper und beschloss nach Kilometer zehn ihr Ziel aufzugeben, einen Gang runter zu schalten, den Lauf einfach zu genießen und kam nach 2:02h ins Ziel. „Die Gesundheit ist mir letztlich wichtiger als auf Krampf eine bestimmte Zeit zu erreichen. Ich weiß, dass ich es besser kann. Aber diesmal war es nicht mein Tag. So habe ich die Atmosphäre auf der Strecke viel bewusster wahrgenommen als sonst und eine schöne Finisher-Medaille erhalten“, erzählt Beate Primus. Nachdem sie beschloss den Lauf ohne Zeitdruck zu beenden, war sie auch aufnahmefähig für die Läufer um sich herum. Als sie bei Kilometer 16/17 wahrnahm, dass eine Läuferin neben ihr wankte und es ihr offenbar nicht gut ging, kümmerte sie sich um sie, führte sie zum Straßenrand und lief erst weiter als Sanitäter diese Läuferin weiter betreuten.
Finisher-Medaille (Foto: M. Jurowiec)
Ebenfalls vom Citylauf-Verein am Start waren Ulrike Obst (W30 – 1:41,29h) und Harald Burkhardt (M55 – 1:51,58h).
Beate Primus und Harald Burkhardt (Foto: B. Primus)
Marc Schulze kam nach 1:12,16h ins Ziel und landete damit auf Platz 21 in der M30. Doch die Zeit war für ihn diesmal zweitrangig. Er stellte sich als Tempomacher in den Dienst der 3000m-Hindernis-Spezialistin Gesa Felicitas Krause. „Gesa und Katharina Heinig suchten Tempomacher für den
Halbmarathon in Berlin. Da zeitgleich die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Hannover war, fallen viele Läufer weg, die das angepeilte Tempo laufen können. So kam ich über meinen Trainer Jens Karraß und Athletenmanager Christoph Kopp zu dem Job“, erzählt Marc Schulze. Erfahrungen als Tempomacher konnte er bereits 2010 und 2011 sammeln als er für Sabrina Mockenhaupt bzw. Irina Mikitenko lief.
Impressionen (Foto: M. Jurowiec)
Erneut Siege für Ina Zscherper und Georg Bär
Wie eine Woche zuvor bei Ostritzer Frühjahrslauf standen Ina Zscherper und Georg Bär beim 41. Bischofswerdaer Langstreckenlauf am Ostersonnabend als Gesamtsieger wieder ganz oben auf dem Podest. Ina Zscherper lief die 10,2km in 38:37min und siegte damit nicht nur knapp sechs Minuten vor der Zweitplatzierten, sondern ließ nur zwei Herren an diesen Tag den Vortritt. Sie zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung. Über die gleiche Strecke wurde Detlef Bär in 38:57min Gesamtvierter bei den Herren und siegte in der M45.
„Leider hatte man, wohl aufgrund von nicht beseitigten Sturmschäden, den Kurs von Wegen im Stadtwald auf einen asphaltierten Rundkurs verlegt, wo dann die Läufer der verschiedenen Distanzen nach einem gemeinsamen Start ihre entsprechende Rundenanzahl absolvierten. Die Veranstaltung war wie immer gut und liebevoll organisiert und als Preise gab es wie stets kleine Gegenstände des lokalen Töpferhandwerks“, so Detlef Bär.
Detlef Bär Sieger M45 über die 10,2km (Foto: privat)
Georg Bär lief die 5,1km in 16:55min und hatte damit über eine Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Konrad Hlawenka (DSC 1898). Ebenfalls diese Strecke in Angriff nahm Edelgard Palfi. Sie wurde in 30:22min Zweite in der W65.
„Wie letztes Jahr lief ich die kurze Strecke von 5,1km. Die geänderte Streckenführung führte dazu, dass wir nur auf der Straße und nicht mehr im Wald liefen. Das machte die Strecke zwar schneller, aber auch langweiliger als im Vorjahr“, so Georg Bär. „Nach dem ersten Kilometer konnte ich mich zusammen mit Markus Thomschke, dem Führenden des Zehn-Kilometer-Laufes, vom Läuferfeld absetzen. Wir liefen zusammen bis zu meinem Ziel bzw. dem Beginn seiner 2. Runde und trieben uns dabei gegenseitig an. Alles in allem denke ich, war der Lauf eine gute Vorbereitung auf Lengenfeld, insbesondere da er in etwa das Tempo hatte, welches ich auch in Lengenfeld erreichen will.“
Am 7. April wird Georg Bär in Lengenfeld bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf über die zehn Kilometer der U20 an den Start gehen. Im vergangenen Jahr, noch in der U18 startberechtigt, erkämpfte er den Landesmeistertitel. Über die Halbmarathondistanz stehen zahlreiche Cityläufer in der Startliste, neben Detlef Bär und Ina Zscherper ebenso André Fischer, Frank Jürries, Uwe Merdon, Martin Obst und Ulrich Trodler. Ebenfalls als Titelverteidiger in seiner Altersklasse fährt Uwe Merdon nach Lengenfeld.
Marc Schulze gewinnt Hauptlauf beim Wolfshügelcross
Bereits am Wochenende zuvor fand in der Dresdner Heide der Wolfshügelcrosslauf statt. Gesamtsieger des Hauptlaufes über die sieben Kilometer wurde Marc Schulze in 22:52min. „Nachdem ich etwa zehn Jahre nicht beim Wolfshügelcross dabei war, wurde es langsam wieder Zeit. Der Post SV macht dabei seit Jahren sehr gute Arbeit“, betont er. Sein nächstes läuferische Ziel ist ein Marathon im Frühjahr. Wo genau, das wird sich erst noch zeigen.
Als Gesamtdritter lief Roman Wagner nach 25:11min über die Ziellinie, womit er in der M35 als Sieger hervorging. Florian Bär kam in der M40 in 28:27min auf Rang vier.
Über die 4,7km gewann Jürgen Matz in der M60 in 21:06min. Uwe Zentsch wurde in 21:20min Zweiter der M55 und Ina Trodler Dritte in der W40 in 25:29min.
Edelgard Palfi lief über die 2,4km-Distanz nach 13:59min als Zweite der W65 über die Ziellinie.
Ostritzer Frühjahrslauf: Siege für Ina Zscherper und Georg Bär
Die Laufsaison hat begonnen. Das erkennt man auch an den wieder gehäuft angebotenen Laufveranstaltungen in der Region.
Am Sonntag nahm eine kleine Delegation des Citylauf-Vereins am 28. Ostritzer Frühjahrslauf teil und stellte über die 12 Kilometer mit Ina Zscherper (44:52min) und Georg Bär (40:16min) die Gesamtsieger bei den Frauen und den Herren. Ina Zscherper hat der Lauf Spaß gemacht, auch wenn sie mit ihrer Zeit nicht so zufrieden war. Beim Paderborner Osterlauf wird sie am kommenden Sonnabend den Halbmarathon in Angriff nehmen.
Gesamtsieger Ina Zscherper und Georg Bär (Foto: D. Bär)
Georg Bär (Foto: privat)
„Nach dem Start konnte ich mich über die ersten zwei Kilometer recht schnell vom Feld absetzen und erlief mir so in der ersten Hälfte einen recht großen Vorsprung. So ohne sichtbare Konkurrenz schmolz mein Vorsprung dann aber doch bis auf etwa 20 Meter zusammen, sodass ich dann doch noch zu einem Zielsprint ansetzen musste, um mir den Sieg zu sichern“, erzählt Georg Bär. „Aus meiner Sicht war es eine schöne und gelungene Trainingseinheit für die Landesmeisterschaft in Lengenfeld. Und motivierend fand ich auch, dass der Citylauf-Verein auch so weit entfernt von Dresden noch so gut vertreten war.“
Detlef Bär wurde Gesamtachter und siegte in der M45 in 44:50min. Ebenfalls über diese Strecke dabei war Anja Goralski (1:00,40h). Edelgard Palfi lief über die vier Kilometer in 24:07min zum Sieg in der W65. „Am Wochenende haben wir zum zweiten Mal beim Ostritzer Frühlingslauf teilgenommen. Auch wenn es nicht ganz so frühlingshaft mild war wie im letzten Jahr war es doch -im Vergleich zum Citylauf- sehr angenehm, bei schönstem Sonnenschein durch das Kloster Marienthal entlang der Neiße zu laufen“, erzählt Detlef Bär von seinen Eindrücken.
Detlef Bär Sieger in der M45 (Foto: privat)
16. Leipziger AOK PLUS Frühjahrslauf
Drei Cityläufer entschieden sich wiederum für einen Start am Sonnabend beim Leipziger Frühjahrslauf über die zehn Kilometer. Uwe Merdon siegte in der M55 in 36:37min. Edelgard Palfi wurde in 1:01,27h Zweite in der W65 und Jürgen Matz Vierter in der M60 (42:28min).
Edelgard Palfi 2. Platz W65 (Foto: U. Merdon)
Schneeglöckchenlauf in Ortrand
Traditionell nahm auch diesmal eine ganze Reihe Cityläufer am Schneeglöckchenlauf in Ortrand über ganz unterschiedliche Strecken teil.
Bereits beim Kinderlauf über 600 Meter leuchteten die Farben des Citylauf-Vereins durch folgende Bambinis: Nele Schubert (U6) (5:00min), Bruno Körnig (U6) (4:57min), Laura Dworatzek (U8) (4:14min) und Fritz Dworatzek (U10) (4:01min).
Die zwei Kilometer nahmen Erik Großer (U14) und Nico Großer (U12) (8:52min) in Angriff. In 8:25min wurde Erik Großer Vierter seiner Altersklasse und schrammte damit knapp am Podest vorbei. Über die sechs Kilometer trugen sich Kai-Uwe Unverzagt (M45 – 40:21min) und Anke Vinzelberg-Unverzagt (W45 – 40:28min) in das Ergebnisprotokoll ein.
Beate Primus (Foto: privat)
Über die 15 Kilometer waren auch ein paar Cityläufer unterwegs: Julius Jurowiec (1. Platz U18 – 1:13,08h), Beate Primus (W40 – 1:19,48h), Manuela Jurowiec (W45 – 1:48,09h) und Sophie Körnig (3. Platz W20 – 1:24,22h). „Es war ein wirklich schöner Lauf und diesmal bei schönem Wetter. Manuela J., Julius J. und ich sind die 15 Kilometer gelaufen in Vorbereitung auf den Halbmarathon in Berlin. Julius war super zufrieden mit seiner Zeit und Manuela wollte unter 2 Stunden bleiben was ihr jetzt Selbstvertrauen gibt. Für mich war es ein Temptraining und bin auch sehr froh mit meinem Ergebnis“, berichtet Beate Primus über den Schneeglöckchenlauf.
Kerstin Helm lief die 30 Kilometer und wurde in 2:18,56h Zweite in der W35.
Manuela und Julius Jurowiec (v.r.) (Foto: privat)
Citylauf: Marc Schulze Vizelandesmeister über zehn Kilometer
Mit dem Dresdner Citylauf seit vielen Jahren die neue Laufsaison eingeläutet. Diesmal wurden sowohl Veranstalter als auch Athleten von recht winterlichen Temperaturen überrascht. Über alle drei Strecken (10km, 5km, 3,3km Jana-Bürgelt-Schülercup) kamen insgesamt 2100 Teilnehmer ins Ziel.
Im Rahmen des Citylaufes wurde auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaft im 10km-Straßenlauf ausgetragen. Vizelandesmeister bei den Herren wurde Marc Schulze in 32:04min. Im Gesamtklassement des Citylaufes kam er als siebtschnellster Läufer ins Ziel. In der „German Elite“-Wertung wurde er Vierter. André Fischer war nach 33:45min im Ziel, was Platz vier in der Meisterschaftswertung der Herren bedeutete und Rang acht in der „German-Elite“-Wertung. In der Altersklassenwertung der Landesmeisterschaften (M30) holten sie damit Gold bzw. Bronze.
„Die Zeit geht in Ordnung bei dem Wetter und meinem Trainingszustand“, so Vizemeister Marc Schulze. „Trotz Kälte waren viele Zuschauer an der Strecke, was das Ganze erleichtert hat.“
Marc Schulze (Foto: Laufszene Sachsen)
In die Top-20 der Männerwertung bei den Landesmeisterschaften schafften es folgende Cityläufer:
7. Platz Roman Wagner in 34:32min und Gold in der M35
12. Platz Sven Budzinski in 35:56min und Gold in der M40
20. Platz Uwe Merdon in 37:04min und Gold in der M55
„Es war sehr kalt, aber der Wind war das größere Übel. Das Wetter hat sicherlich einige abgeschreckt und die Grippewelle hat bestimmt auch manchen Start verhindert. Ich persönlich bin gut durchgekommen. Die Zeit war im Rahmen der persönlichen Erwartungen und entsprechend der gegenwärtigen Form. Platzierung wie erwartet, die Serie hat gehalten, 6. Sieg in Folge in der Altersklasse“, so die Einschätzung von Uwe Merdon.
Uwe Merdon (Foto: Laufszene Sachsen)
Martin Giebe (40:30min, 7. Platz M35) war mit seiner Leistung zufrieden. „Mit der Kälte konnte man sich arrangieren. Der Wind war allerdings nicht so schön“, bestätigt auch er. Mit dem Wind zu kämpfen hatte auch Detlef Bär (38:35min, Silber in der M45). „Insbesondere durch den eisigen Gegenwind war es ein Wettkampf außerhalb meines Wohlfühlbereiches. So habe ich mein selbst gestecktes Ziel die 38 Minuten zu unterbieten diesmal nicht erreichen können. Sehr schön fand ich aber die rege Beteiligung und die vielfältige gegenseitige Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder“, so sein Fazit. In der M45 sicherte sich Frank Jürries in 38:41min Bronze. Jürgen Matz wurde Vizelandesmeister in der M60 mit 44:01min.
Detlef Bär (Foto: Laufszene Sachsen)
Ebenfalls an der Landesmeisterschaft nahmen Edelgard Palfi (1:02,34h) und Marita Löwe (1:03,40min) teil und kamen in der W65 auf Silber bzw. Bronze. Edelgard Palfi nahm tags zuvor am dritten und abschließenden Wettkampf der Swim&-Run-Serie in Chemnitz teil. Die 800m schwamm sie in 20:36min. Für die 5km benötigte sie 32:22min.
In der Teamwertung war der Citylaufverein durch die Männer stark vertreten und konnte gleich drei Teams stellen. Marc Schulze, André Fischer und Roman Wagner holten Mannschafts-Gold. Sven Budzinski, Uwe Merdon und Ulrich Trodler wurden Vierter. Detlef Bär, Frank Jürries und Martin Giebe kamen auf Rang fünf ein.
André Fischer (Foto: Laufszene Sachsen)
Nachwuchsläufer-Cup
In der Wertung des Nachwuchsläufer-Cups war mit Julius Jurowiec ebenfalls ein Cityläufer vertreten. In 44:25min lief er über die zehn Kilometer in der U18 auf Rang vier.
Siege über die fünf Kilometer gingen an den Dresdner SC 1898
Über die fünf Kilometer gingen die Siege sowohl bei den Herren als auch bei den Damen an den Dresdner SC 1898. Karl Bebendorf (Jahrgang 1996) gewann in 15:19min. Felicitas Ender (Jahrgang 2000) sicherte sich in 18:43min den Gesamtsieg bei den Damen. Schnellste Cityläuferin über diese Strecke war mit 22:27min Amalia Reusse (U14). Auch über diese Strecke nahmen weitere Cityläufer und Cityläuferinnen teil.
Die Vereinsfarben leuchteten ebenso mehrfach beim 3,3km-Jana-Bürgelt-Schülercup. Schnellster des Vereins war an diesem Tag Julius Reusse (U14) in 17:46min, damit aber nur eine Sekunde vor Felicitas Staubach (U14).
Georg Bär bei Cross-DM in Ohrdruf
Am vergangenen Sonnabend fand in Ohrdruf die Deutsche Meisterschaft im Crosslauf statt. Mit dabei war Georg Bär vom Citylauf-Verein Dresden. In der MU20 landete er über die 6,4km in 23:10min auf Rang 24 von immerhin 61 Startern seiner Altersklasse.
„Es war meine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft und wie erwartet gab es ein sehr großes und starkes Teilnehmerfeld. Das Wetter war frühlingshaft warm und sonnig. Und dennoch war die Strecke viel schlammiger und „tiefer“ als ich es mir vorgestellt hatte. Es waren anstrengende 5 Runden, die ich sicher etwas zu schnell angegangen bin“, erzählt Georg Bär von seinen Erfahrungen. „Motivierend war, dass das Feld so dicht war, das man sich man sich in nahezu jeder Situation mit ähnlich guten Läufern messen konnte. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, war es doch aus meiner Sicht ein sehr schöner und motivierender Saisonauftakt. Und ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Heiko für seinen Rat, seine Unterstützung beim Training und für das Anfeuern beim Wettkampf.“
Zufrieden zeigte sich auch Trainer Heiko Poland. „Georg hat die Nerven behalten und lief engagiert sein Rennen von anfänglich Platz 30 auf am Ende Platz 24. Auch am letzten Anstieg konnte ich noch erkennen, dass er diesen aktiv angegangen ist und die letzte Runde war noch mal schneller als die Vorletzte.“
(Foto: H. Poland)
(Foto: H. Poland)
Schloßparkcrosslauf in Pulsnitz und Schloßparklauf in Bad Muskau
Ebenfalls am Sonnabend stand in Pulsnitz der 19. Schloßparkcrosslauf auf dem Programm. Die Farben des Citylauf-Vereins vertraten Jürgen Matz und Uwe Zentsch. Beide gingen über die 6400m an den Start. Jürgen Matz siegte in der M60 in 28:18min. Uwe Zentsche wurde in der M55 Dritter in 28:59min. Am Sonntag schnürte Jürgen Matz erneut seine Laufschuhe und nahm die zehn Kilometer beim 24. Schloßparklauf in Bad Muskau in Angriff. In 46:09min wurde er in seiner Altersklasse Zweiter. Über die fünf Kilometer am Start war außerdem Edelgard Palfi. In der W65 kam sie nach 31:26min auf Rang vier ein.
Worldloppetserie – Station Bieg Piastow (Polen)
Bieg Piastow im Riesengebirge (Foto: C. Trache)
Bereits am 4. März war Edelgard Palfi wieder auf Skiern unterwegs. Nach dem König-Ludwig-Lauf Anfang Februar in Oberammergau, nahm sie diesmal am Bieg Piastow in Polen die 25 Kilometer in der klassischen Technik in Angriff. Nach 2:36,12h war sie als 134. Frau von 301 im Ziel. „Es ist nicht zu weit bis zu den Veranstaltungsorten und die Truppe ist ok. Wir kennen uns durch die Sächsisch-Böhmische Radtour“, erzählt Edelgard Palfi. Erkältungsgeschwächt war sie mit ihrem Lauf in Polen allerdings nicht ganz zufrieden.
Edelgard Palfi (426) (Foto: privat)
Die Sächsisch-Böhmische Radtour findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt, eine Mehrtagesgruppentour mit verschiedenen Streckenvarianten zwischen täglich 100 bis 220km, organsiert durch den MSV Meusegast.
Radebeuler Wintercross: Marc Schulze Gesamtsieger
Am vergangenen Wochenende startete die neue Saison der Stadtrangliste Dresden/Radebeul mit dem Radebeuler Wintercross am Sonnabend. Der Lichtenauer Sachsen-Cup wurde am Sonntag mit dem Mazdalauf fortgesetzt. Bei beiden Läufen waren die Farben des Citylauf-Vereins zahlreich vertreten.
In Radebeul siegte Marc Schulze über die 8,7km in 28:39min mit 45 Sekunden Vorsprung vor Tom Barth aus Dippoldiswalde. Auf Rang drei kam Jan Riedel, 800m-Spezialist vom DSC 1898, in 30:14min ein. Bereits dahinter folgte Roman Wagner in 30:36min. Über die 5,8km-Distanz wurde Claudia Dittrich in der W30 (29:14min). Ina Trodler sammelte als Siebte der W40 (32:38min) ebenfalls noch Punkte für die Stadtranglistenwertung.
Birgit Harz ging in Radebeul über die 3,1km an den Start und wurde in 22:27min Dritte der W70. Tags drauf siegte sie in ihrer Altersklasse beim Mazdalauf in Eilenburg über die fünf Kilometer in 35:01min. Ein sportliches Wochenende gestaltete ebenso Jürgen Matz. In seiner Altersklasse (M60) wurde er sowohl in Radebeul (5,8km – 26:43min) als auch in Eilenburg (10km – 45:28min) Zweiter.
Jürgen Matz Zweiter der M60 (Foto: privat)
Die zehn Kilometer konnte Uwe Merdon in der M55 für sich entscheiden und siegte in 37:18min. In der M40 kam Ulrich Trodler in 37:20min auf Rang drei. Florian Bär wurde in 38:11min Vierter. Ebenfalls die zehn Kilometer nahm Gerd Reinberger (M35) in Angriff und überquerte nach 43:40min die Ziellinie.
Frostwiesenlauf: Manuela und Julius Jurowiec begeistert
Am vergangenen Sonntag fand in Burg im Spreewald der 16. Frostwiesenlauf statt, ein Erlebnislauf ohne Zeitmessung. Mit Begeisterung erneut dabei waren auch Manuela und Julius Jurowiec.
Frostwiesen (Foto: M. Jurowiec)
„Julius und ich finden diesen Lauf richtig toll. Die Landschaft ist einmalig und dieses Jahr machte er seinem Namen alle Ehre, es ging an vielen Frostwiesen und zugefrorenen Kanälen vorbei. Außerdem waren die Verpflegungsstützpunkte wie immer ein Highlight. Wir genießen dies richtig ausgiebig, weshalb die Zeit wirklich nebensächlich ist. Wer den Lauf wirklich als Erlebnislauf erlebt, für den lohnt sich auch die weite Anreise“, erzählt Manuela Jurwiec. Vom Citylauf-Verein gesichtet wurden auch Knut Scholz und Peter Born.
Manuela Jurwoeic begeistert (Foto: privat)
(Foto: M. Jurowiec)
Edelgard Palfi: im Wasser, zu Fuß und auf Skier aktiv
Zum wiederholten Mal nimmt Edelgard Palfi beim Chemnitzer Swim & Run teil, einer dreiteiligen Serie, bei der sie jeweils 800m schwimmt und fünf Kilometer läuft. Die erste Veranstaltung war bereits am 28. Januar. Nach 20:05min hatte Edelgard Palfi die Schwimmstrecke absolviert. Für die fünf Kilometer benötigte sie 28:57min. Die weiteren beiden Termine sind der 25. Februar und der 17. März.
Edelgard Palfi beim König-Ludwig-Lauf (Foto: privat)
Am ersten Februarwochenende ging Edelgard Palfi ebenfalls nicht zum ersten Mal beim König-Ludwiglauf in Oberammergau teil. Die 21 Kilometer in der klassischen Technik absolvierte sie in 54:51,50min und siegte damit in der Altersklasse D66.
(Foto: privat)
Lausitz-Laufserie: Sieg für Julius Jurowiec in der U16
Am vergangenen Wochenende fand in der Senftenberger Niederlausitzhalle der 12. Hallen-Marathon statt. In diesem Rahmen wurden auch die Sieger und Platzierten der Lausitz-Laufserie 2017 geehrt. Auch der Citylauf-Verein war dabei vertreten. Julius Jurowiec erkämpfte sich den Sieg in der MU16. Manuela Jurowiec (W40) und Edelgard Palfi (W65) wurden in ihren Altersklassen jeweils Dritte.
Julius und Manuela Jurowiec mit ihren Pokalen
für die Lausitz-Laufserie 2017 (Foto: C.Trache)
Ein kleines Team des Citylauf-Vereins absolvierte auch verschiedene Strecken, die an den drei Veranstaltungstagen angeboten wurden. André Fischer siegte beim Nachtmarathon in 2:48,51h. Edelgard Palfi lief die 3.000 Meter in 16:10min und siegte damit in der W65. Gemeinsam mit Petra Hesse (LSV Pirna) absolvierte sie außerdem den 10.000 Meter-Paarlauf in 53:00min.
Edelgard Palfi in Aktion (Foto: C. Trache)
In der Kategorie „Familie“ waren Detlef Bär und Georg Bär in 34:12min das Beste Team. Von 2015 bis 2017 siegten beide jeweils in dieser Kategorie. Nur im vergangenen Jahr waren sie mit 33:56min etwas schneller.
Julius Jurowiec fand in Uwe Zentsch einen Partner für diesen Paarlauf. Sie bewältigten die Strecke in 38:43min. Ebenfalls am Paarlauf nahm Vereinsneuzugang Jürgen Matz mit Sebastian Böhme teil (41:29min). Den Wechsel in die neue Altersklasse (M60) kombinierte er mit dem Vereinswechsel vom TSV Dresden zum Citylauf-Verein. „Beim Citylauf-Verein nehmen viel mehr Leute an den verschiedenen Ranglistenläufen teil. Außerdem finde ich das Training sehr interessant mit Lauf-ABC und Stabilisationsübungen“, so Jürgen Matz. Am Sonntag lief er zudem die 5.000 Meter. In 21:46min wurde er Zweiter in der M60.
Edelgard Palfi und Jürgen Matz (Foto: C. Trache)
Landesmeisterschaften Senioren
Bei den heute stattgefundenen Landesmeisterschaften der Senioren in Chemnitz war der Citylauf-Verein durch Martin Giebe (M35) und Frank Jürries (M45) vertreten. Frank Jürries ging über die 3.000m an den Start mit dem Ziel seine bisherige Zeit zu verbessern. Dies gelang ihm in 10:54,07min und brachte ihm Bronze ein. Martin Giebe wurde im Weitsprung Vizemeister seiner Altersklasse (5,66m) und gewann zudem Bronze über 200m (26,63s).
Landesmeisterschaften U20
Am Sonnabend ermittelten die Athleten der U20 und U16 ihre Landesmeister. Aus Dresdner Läufersicht gab es die eine oder andere Medaille für den DSC 1898. Jannik Czudaj wurde über die 400m der U20 Zweiter in 51,13s. Bei den Damen der U20 gab es einen Doppelerfolg für den DSC 1898 durch Paula Tomasini (57,22s) und Johanna Kleiner (57,75s).
Über die 800m der U20 erkämpfte sich Oliver Rehn Bronze in 1:57,55min. Felix Friedrich wurde in 2:02,72min Fünfter und verbesserte seine Leistung im Vergleich zur Vorwoche deutlich (2:06,96min). Über 1.500m setzte sich Niklas Härtig klar in 4:02,47min durch. Felicitas Ender lief in 2:22,94min zu Bronze und verfehlte ihre in der Vorwoche aufgestellte Bestleistung nur knapp.










