News
Dresdner Nikolauslauf: Citylauf-Verein stark vertreten
Der Citylauf-Verein Dresden nutzte nun schon fast traditionell den Dresdner Nikolauslauf im Blüherpark für ein Vereinstreffen im Advent. Einige Mitglieder kamen zum gemütlichen Beisammensein und einem Glühwein oder Kinderpunsch vorbei und feuerten die Läuferinnen und Läufer. Insgesamt 39 Mitglieder standen aber auch an der Startlinie. Immerhin 15 von ihnen waren Bambinis.
Über diese Resonanz freute sich auch Vereinsvorsitzender Heiko Poland. „Mama Ulrike hat eigene Teilnehmer-Medaillen für unsere Jüngsten gebastelt“, erzählt er über das Engagement seiner Mitglieder. „Für mich war es wieder toll zu sehen, wie wir Jung und Alt vertreten waren.“
Teilnehmer-Medaillen für die
Jüngsten des Vereins (Foto: H. Poland)
Birgit Harz war mit 74 Jahren, die älteste Teilnehmerin. Einige der Bambinis des Citylauf-Vereins zählten mit Jahrgang 2015 zu den jüngsten Startern.
Auch der Veranstalter vom Postsportverein Dresden Jürgen Stein war begeistert über die Zahl der Jüngsten, die trotz Kälte, Wind und Regen die 0,4km-Strecke bewältigten. „100 Mädchen und Jungen von 3 – 7 Jahre liefen in getrennten Läufen dem Nikolaus im Ziel in die Arme … Das ist sensationell!“, hielt er im Ergebnisprotokoll fest.
Das schnellste Mädchen des Citylauf-Vereins war Luise Poland mit Rang 17 von 42 Mädchen. Bei den Jungen waren sogar 54 Läufer am Start und Finn Lehmann lief als Schnellster vom Citylauf-Verein gar auf Rang sechs.
Bambinis bei der Erwärmung (Foto: H. Poland)
Beim Hauptlauf der Männer über die 3,6km konnte sich der Citylauf-Verein sehr gut in Szene setzen. Hinter Sieger Karl Bebendorf vom DSC 1898 (10:30min), liefen Christoph Rodewohl (10:45min), Marc Schulze (10:49min), Robel Tewelde (11:01min) und Georg Bär (11:27min) auf die nachfolgenden Plätze.
In der Altersklassenwertung siegte Georg Bär in der U20. In der M30 kamen Christoph Rodewohl und Marc Schulze auf die Plätze eins und zwei. Detlef Bär siegte in der M45 (13:04min), ebenso wie Jürgen Matz in der M60 (14:07min).
Start Hauptlauf der Männer (Foto: H. Poland)
Beim Hauptlauf der Frauen über die 3,6km kam Marina Helas als Gesamtsiebte unter die Top-Ten (16:09min) und sicherte sich in der W30 den dritten Platz vor Vereinskameradin Claudia Dittrich (16:42min).
Die Altersklassen W65 und W70 wurden gar ganz allein durch den Citylauf-Verein ausgefüllt. Bei den Jüngeren siegte Edelgard Palfi (19:36min) vor Marita Löwe (20:42min). Bei den Älteren setzte sich Elke Melzer (18:01min) gegen Birgit Harz (25:37min) durch.
„Mir gefällt die Atmosphäre jedes Jahr aufs Neue. Die Veranstaltung ist schön organisiert, aber auch das Miteinander unter unseren Vereinsmitgliedern ist schön. Auch ich als älteste Teilnehmerin werde von den jüngeren Mitgliedern angefeuert. Sie stehen bis zum Schluss an der Strecke, bis auch ich im Ziel angekommen bin“, erzählt Brigit Harz und freut sich über die Wertschätzung, die die Jüngeren ihr entgegenbringen.
Die drei Erstplatzierten Herrn mit dem Nikolaus (Foto: H. Poland)
Freiberger Adventslauf
Einen Tag zuvor waren einige Cityläuferinnen und –läufer beim 27. Freiberger Adventslauf aktiv. André Fischer lief bei den Männern über die 12km auf Rang vier (42:33min). Ebenfalls unter die Top-Ten kam Sven Budzinski mit Platz neun (44:16min).
Die sechs Kilometer nahmen Jürgen Matz (M60 – 24:30min)) und Birgit Harz (W70 – 44:56min) in Angriff. Beide siegten jeweils in ihren Altersklassen. Christoph Rodewohl lief mit zwei Läufern des Postsportvereins Dresden sowie einem Läufer von Lok Hainsberg die 4x3km-Staffel. Das Quartett lief in 40:47min auf Platz zwei.
Uwe Merdon und Heiko Poland ausgezeichnet
Auch die zweite Novemberhälfte hielt einige sportliche Höhepunkte bereit. Dazu zählt auch die Auswertung des diesjährigen Lichtenauer Sachsencups am 17. November im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna. In der Mannschaftswertung der Männer und Frauen erlief der Citylauf-Verein den vierten Platz. An diesem Erfolg beteiligt waren Birgit Harz (2. Platz W70), Edelgard Palfi (1. Platz W65), Jürgen Matz (3. Platz M60), Uwe Merdon (1. Platz M55) und Gerd Reinberger (7. Platz M35).
Im Rahmen dieser Siegerehrung wurden zwei Mitglieder des Citylauf-Vereins mit Ehrennadeln des Leichtathletikverbandes Sachsens (LVS) geehrt. Uwe Merdon erhielt die Ehrennadel in Bronze. Er steht nicht nur regelmäßig bei verschiedenen Laufveranstaltungen selbst an der Startlinie, sondern ist unter anderem ein sehr aktives Mitglied der Laufkommission des LVS.
Die Ehrennadel in Silber erhielt Vereinsvorsitzender Heiko Poland für seine langjährigen unermüdlichen Bemühungen beim Aufbau des Vereins und der Gestaltung der 10km-Landesmeisterschaften im Rahmen des Citylaufes.
Zweite Plätze beim 26. Braunsteichlauf
Am 18. November war eine kleine Abordnung des Citylauf-Vereins beim 26. Braunsteichlauf in Weißwasser am Start. Jürgen Matz wurde in der M60 Zweiter über die zehn Kilometer (43:03min). Claudia Dittrich lief die fünf Kilometer in 24:41min (2. Platz W30). Edelgard Palfi war über diese Strecke nach 26:46min im Ziel (2. Platz W65).
Bambinisportfest erfolgreich durchgeführt
Am 11. November organisierte der Citylauf-Verein Dresden das 2. Bambinisportfest in der DSC-Halle. 45 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren versuchten sich im Hindernis-Sprint, beim Ziel-Weitsprung und dem Medizinballwerfen. Den Abschluss bildete ein Staffelrennen. Doch begonnen wurde das Sportfest mit einer gemeinsamen Erwärmung zu Klängen von Kinderliedern.
Vereinsmitglied Birgit Harz (74) betreute eine der vier altersgemischten Wettkampfgruppen während des Sportfestes. „Mir hat es viel Spaß gemacht und auch die Kinder waren alle begeistert, aber natürlich auch alle sehr aufgeregt“, erzählt die gelernte Kinderkrankenschwester. „Die Kinder haben immer wieder den Kontakt zu ihren Gruppenleitern gesucht. Es hat alles prima geklappt.“ Nächstes Jahr ist sie als Helferin gern wieder mit dabei.
Sophie und Christian Körnig gehörten ebenfalls zum Helferteam. Ihr Sohn Bruno war bereits letztes Jahr beim Bambinisportfest dabei. Ihm und seinen Eltern hat es auch in diesem Jahr viel Spaß gemacht.
„Ich selbst habe mit Bruno fleißig Muffins gebacken und verziert und habe an der Ballwurfstation die Weiten erfasst. Mein Mann hatte sich bereits im Vorfeld um ein Excel Programm gekümmert, mit dem wir sämtliche Ergebnisdaten erfassen konnten und zum Schluss relativ schnell auswerten. Im Rahmen des Sportfestes hat er dies dann an allen Stationen betreut und am Ende die Auswertung mit Heiko Poland vorgenommen“, erzählt Sophie Körnig.
„Die anfängliche tänzerische Erwärmung zur Musik sowie die einzelnen Stationen, die Leckereien, aber auch das herumrennen in der Halle kam bei den Kindern gut an. Die Helfer waren allesamt engagiert und die Kinder erstaunlich diszipliniert.“
Andere Vereinsmitglieder waren beim Imbiss aktiv und sorgten dafür, dass zur Mittagszeit alle Kinder etwas zu Essen bekamen.
Ina Zscherper gewinnt am Windberg
Am vergangenen Sonntag stand der 68. Cross Rund um den Windberg auf dem Programm. Gesamtsiegerin über die sechs Kilometer wurde Ina Zscherper in 23:32min. Auf Rang eins der M55 lief Uwe Merdon in 24:09min. In der gleichen Altersklasse kam Uwe Zentsch in 30:50min auf Platz sechs. Jürgen Matz wurde Zweiter in der M60 (27:11min).
Über die drei Kilometer für den Citylauf-Verein Dresden vertreten waren Birgit Harz (W70 1. Platz – 23:59min) und Julius Jurowiec (Mu18 13. Platz – 12:47min).
Julius Jurowiec in Aktion (Foto: privat)
Auch auf dem langen Kanten, den acht Kilometern, waren die Farben des Citylauf-Vereins zu sehen. In der M35 kam Roland Gärtner in 33:40min auf den fünften Platz ein. Zwei Plätze dahinter landete Benjamin Giebler in 34:47min. Knut Schulz überquerte nach 36:58min die Ziellinie und wurde 13. in der M40.
Die Herren des Citylauf-Vereins vor dem Start (Foto: H. Poland)
„Der Windbergcross ist eine klasse traditionsreiche Veranstaltung, bei der man immer wieder zahlreiche bekannte Gesichter trifft. Ich wünsche mir sehr, dass diese Veranstaltung genauso gut organisiert, auch über die 70igste hinaus noch weiter bestehen wird“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Heiko Poland ist vom Windberglauf auch heute noch begeistert (Foto: privat)
Kleiner Sachsenlauf
Bereits am Sonnabend waren Jürgen Matz und Knut Schulz beim kleinen Sachsenlauf über die 11,5km in Coswig am Start. Jürgen Matz wurde in 51:11min Dritter der Altersklasse M60+. Knut Schulz war 11 Sekunden vor ihm im Ziel und landete auf dem Rang acht der M40. Dirk Dworatzek benötigte 46:51min für diese Strecke und wurde Gesamtelfter.
Ganz in Familie lief diesmal Edelgard Palfi die 7,2km. In 43:09min wurde sie Zweite in der W65 und lief dabei ihrer Tochter Claudia und Schwiegersohn Martin davon. Beide in der Altersklasse 35 startend, kamen nach 49:11min ins Ziel. Dabei lief Martin jedoch bewusst gemeinsam mit seiner Frau, wie Edelgard Palfi verriet.
Stadtrangliste
Mit dem Herbstwaldlauf am 28. Oktober ist der letzte Wertungslauf der Stadtrangliste Dresden/Radebeul Geschichte. Ein Blick auf die Tabellen lässt zahlreiche Podestplätze erkennen:
Der Citylauf-Verein Dresden landet in der Teamwertung auf Rang drei.
Altersklassensiege erringen:
Claudia Dittrich (W30), Roman Wagner (M35), Jürgen Matz (M60)
Zweite Plätze gehen an:
Alexandra Gering ( W20), Ina Trodler (W40), Edelgard Palfi (W65), Birgit Harz (W70), Martin Giebe (M35), Uwe Zentsch (M55)
Frankfurt-Marathon mit Sophie Körnig
Wie schon angekündigt, nahm Sophie Körnig in diesem Jahr am Frankfurt-Marathon teil, der am vergangenen Sonntag stattfand. In 4:02,21h lief sie eine neue persönliche Bestzeit und machte sich kurz vor ihrem 28. Geburtstag selbst ein Geschenk. Es war nach 2016 und 2017 ihr dritter Marathon überhaupt. Die ersten beiden lief sie in Berlin. „Es war schön und interessant mal woanders zu laufen. Diesmal habe ich versucht beim Laufen auch mehr die Umgebung wahrzunehmen“, erzählt sie.
(Foto: privat)
Eigentlich kommt sie vom Tennis. Nach der Geburt ihres Sohnes Bruno, der inzwischen bei den Bambinis im Citylauf-Verein eifrig trainiert, begann sie mit dem Laufen. Bald merkte sie, dass sie auch längere Strecken schaffte und der Wunsch einen Marathon zu laufen, entstand. Perspektivisch möchte Sophie Körnig eine Zeit unter vier Stunden in Angriff nehmen. Doch zunächst stehen für sie kürzere Distanzen im Vordergrund auf denen sie schneller werden möchte.
(Foto: privat)
(Foto: privat)
Glücklich nach dem Lauf (Foto: privat)
André Fischer, Uwe Merdon und Tino Sickert als Team erfolgreich
Beim 33. Glauchauer Herbstlauf am vergangenen Sonntag waren einige Cityläuferinnen und -läufer am Start. Über die 21,1km sicherten sich André Fischer (1:15,55h – 2. Platz M30), Uwe Merdon (1:17,58h – 1. Platz M55) und Tino Sickert (1:19,18h – 1. Platz M40) in der Teamwertung den zweiten Platz für den Citylauf-Verein.
Außerdem dabei waren Ulrich Trodler (1:25,08h – 4. Platz M40) und Knut Schulz (1:40,52h – 21. Platz M40). Die zehn Kilometer liefen Edelgard Palfi (58:36min – 3. Platz W65) und Birgit Harz (1:14,11h – 1. Platz W70).
61. Herbstwaldlauf in der Dresdner Heide
Am Sonnabend nahmen ein paar Cityläuferinnen und –läufer am 61. Herbstwaldlauf in der Dresdner Heide teil. Einige von ihnen, wie Claudia Dittrich nutzten die letzte Chance wichtige Punkte für die Stadtrangliste zu sammeln. In 1:19,50h wurde sie über die 12,6km in der W30 Dritte und baute die Führung bei der Stadtrangliste in der W30 aus.
„Eine Woche nach dem Dresden- Marathon stand bei mir eigentlich noch Erholung im Trainingsplan, aber da der Herbstwaldlauf der letzte Wertungslauf der Stadtrangliste war und ich meine Position unbedingt verteidigen wollte, hieß es wohl oder übel „It’s raceday!“.
Wie alle übrigen Starter hatte ich keine Ahnung, was mich auf der Strecke erwartet, da erstmals die Hofewiese als Austragungsort diente. Ich hatte mir vorgenommen, die drei Runden á 4,2 km in eher gemächlichem Tempo zu laufen, und diesmal hielt ich mich auch an meinen Plan.
So trudelte ich recht gemütlich, aber glücklich ins Ziel und durfte dank mangelnder Beteiligung in meiner Altersklasse sogar meine Urkunde auf dem Podest entgegennehmen. Die abwechslungsreiche Strecke hat mir sehr gefallen, insgesamt kann ich die Veranstaltung wärmstens empfehlen: von der Organisation bis hin zur Verpflegung war alles einwandfrei und selbst der Wettergott war uns gnädig“, schildert Claudia Dittrich ihre Eindrücke.
Roman Wagner kam über die gleiche Distanz nach 50:38min ins Ziel, wurde damit Gesamtvierter und Zweiter in der M35. Damit untermauerte auch er seine Führung in der Stadtranglistenwertung in seiner Altersklasse.
Uwe Zentsch lief in der M55 über die 8,4km in 42:06min auf Rang eins und sicherte damit seinen zweiten Platz bei der Stadtranglistenwertung nochmals ab.
Georg Bär war ebenfalls auf der 8,4km-Strecke unterwegs und wurde Gesamtzweiter bzw. Sieger der mU20 in 30:09min. Damit konnte er sich zwar nicht mehr auf die Podestplätze vorlaufen, da er insgesamt an nur zwei Stadtranglistenläufen teilgenommen hat und die Konkurrenz öfter dabei war. Dennoch kommt er mit seinen zwei absolvierten Läufen in die Wertung und trägt zu einem guten Mannschaftsergebnis seines Vereins bei.
Dritter Platz Claudia Dittrich (Foto: privat)
Christoph Rodewohl Cross-Landesmeister
Am vergangenen Wochenende nahmen einige Cityläufer am Sonnabend an der Landesmeisterschaft im Crosslauf in Limbach-Oberfrohna teil, die Mehrzahl war am Sonntag beim 20. Dresden-Marathon am Start. Bei beiden Veranstaltungen gab es toll Ergebnisse.
So wurde Christoph Rodewohl als Gesamtsieger über die zehn Kilometer in 39:36min Landesmeister bei den Männern bzw. in der M30. Über die vier Kilometer kam er vier Sekunden hinter Vereinskollegen Roman Wagner (M35) ein, der in 11:47min bei den Männern gewann. Damit siegten sie auch in ihren jeweiligen Altersklassen.
„Getreu dem Motto „im Winter wird der Leichtathlet gemacht“ ging es nach einer erneut längeren Pause im Sommer bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf an den Start. Die Aufbauphase lief bisher ganz gut, so traute ich mir sogar einen Doppelstart zu. Auf der Einlaufrunde wurde mir dann richtig bewusst, wo ich gelandet war. Die Strecke war gespickt mit schmalen Pfaden, engen Kurven und kurzen Anstiegen. Bei bestem Laufwetter stieg die Vorfreude. Da es kaum Möglichkeiten zum Überholen gab und zahlreiche Läufer an der Linie standen, verwarf ich kurzerhand meine defensive Taktik und lief zu Beginn vorne mit raus. Über die kurze Strecke sorgte Roman für das Tempo und hatte hinten raus das bessere Finish. Die Teamwertung ging ebenfalls an unseren Verein. Über die lange Strecke konnte ich mich am Ende leicht und kontrolliert absetzen und den Sieg einfahren“, erzählt Christoph Rodewohl von seinen Eindrücken.
Einen Doppelerfolg konnte Uwe Merdon feiern. Die vier Kilometer bewältigte er in 13:01min und wurde damit Gesamtdreizehnter sowie Sieger in der M55. Die acht Kilometer konnte er in 31:46min in der M55 ebenfalls für sich entscheiden.
In der Kategorie „Männer“ gewannen alle drei gemeinsam die Mannschaftswertung über die vier Kilometer.
Georg Bär wurde in der mU20 Vizemeister in 11:21min. Jürgen Matz belegte über die gleiche Distanz in der M60 Rang vier (14:56min).
Georg Bär (163) in Aktion (Foto: Ch. Rodewohl)
Doppellandesmeister Uwe Merdon (M55) (Foto: U. Merdon)
Ina Zscherper zweitschnellste Halbmarathonläuferin
Das beste Einzelergebnis beim Dresden-Marathon erzielte Ina Zscherper mit dem zweiten Platz der Frauen im Halbmarathon (1:19,02h). Aber auch viele andere Ergebnisse sind erwähnenswert.
Siegerehrung Ina Zscherper (Foto: H. Poland)
Vereinsvorsitzender und Trainer Heiko Poland war als Betreuer „seiner“ Cityläuferinnen und –läufer mit vor Ort und hat die Veranstaltung aus dieser Perspektive erlebt:
„Die erste Stunde bis zum Start der zehn Kilometer versorgte mich Dieter Albertus mit Info’s aus der Laufszene. Die 30 Minuten Startzeitunterschied, brachten mich vor logistische Herausforderungen, wenn man zum einem noch die Sachen der Starter des Halbmarathons entgegennehmen und zum anderen den Zieleinlauf über zehn Kilometer nicht verpassen möchte, da Start und Ziel doch etwas auseinander lagen.“ Dieser Einsatz ist bei „seinen“ Läufern aber sehr gut angekommen.
Claudia Dittrich lief beim Dresden-Marathon ihren ersten Marathon überhaupt, ermutigt durch Trainingspartnerin Beate Primus mit der sie die ersten 25 Kilometer auch Seite an Seite lief. „Doch dann kam der Mann mit dem Hammer und ich musste sie ziehen lassen. Motiviert haben mich die vielen Bekannten entlang der Strecke, die mich anfeuerten. Eine große Motivation für mich war aber auch Heikos Versprechen im Ziel auch auf den letzten Läufer zu warten. Das was ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man im Ziel erwartet wird.“
Auch wenn sie offiziell im Vorfeld als Ziel angab, Hauptsache gesund anzukommen, so war ihre geheimes Ziel eine Zeit von 4:15h. In netto 4:14,12h hat sich diesen kleinen Traum erfüllt. Für sie steht trotz aller Strapazen schon jetzt fest, „der nächste Marathon kommt auf jeden Fall“. „Das Gefühl im Ziel war so wunderbar. Das möchte ich noch einmal erleben“, so Claudia Dittrich. Auch ihre Trainingspartnerin Beate Primus konnte im Ziel jubeln. Sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit von 4:12,38h auf 4:10,11h.
Beate Primus (li) und Claudia Dittrich in Aktion (Foto: B. Primus)
Beate und Claudia glücklich im Ziel (Foto: B. Primus)
Heiko Poland freute sich über viele Leistungen seiner Athleten:
„Unsere Mareike Unverzagt, eine der neuen Trainerinnen unserer Running-Kids, hat es nach langer Verletzungspause auch wieder ins Ziel geschafft (10km – 1:14.57h). Ganz toll fand ich auch, dass sich aus unserem Verein Zeitläufer akquirieren ließen und diesen Job souverän gemeistert haben. So war André Fischer als 2:59-Marathonzeitläufer unterwegs und auch die 3:14h von Markus Flack müssen erst einmal gleichmäßig ins Ziel gebracht werden. Am tollsten finde ich die stolzen, glücklichen und zufriedenen Gesichter unserer Läufer beim Zieleinlauf, da macht es auch Spaß, wenn man wie ich nur am Rand steht.“
Ein eingespieltes Team: Heiko Poland und Dieter Albertus
(Foto: Laufszene/Norbert Wilhelmi)
Bester Marathonläufer des Vereins war in diesem Jahr Sven Budzinski. In neuer persönlicher Bestzeit von 2:47,47h wurde er Gesamtelfter und Dritter in der M40.
Stephan Zschoche siegte in der M60 im Halbmarathon in 1:35,39h. Über die zehn Kilometer gab es auch vordere Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen. So siegte Jürgen Matz in der M60 (40:59min) ebenso wie Edelgard Palfi in der W65 (58:39min). Birgit Harz wurde in der W70 Dritte in 1:13,06h).
Eine beeindruckende Steigerung ihrer Bestzeit im Halbmarathon erreichte Manuela Jurowiec. In Dresden lief sie ihren zweiten Halbmarathon und verbesserte sich dabei um 26 Minuten auf 2:21,33h.
„Für mich war es der zweite Halbmarathon und ich habe lange überlegt, ob ich in diesem Jahr noch einen laufe. Beate und Claudia haben mich sehr ermuntert, es zu probieren. Beide haben sich auf den Marathon vorbereitet. Die letzten Wochen habe ich dann schon gemerkt, dass ich gut vorbereitet bin und in einer guten Verfassung. Dass ich dann aber mit 2:21:33 Stunden ins Ziel komme, damit habe ich im Leben nicht gerechnet. Der Lauf hat mir ausgesprochen gut gefallen, die Verpflegungspunkte waren gut besetzt. Vor allem der Moment, wenn man in den Tunnel der Waldschlößchenbrücke läuft und die Trommler immer lauter werden – Gänsehaut pur. Ich habe es auch sehr genossen, dass mich meine Familie und Freunde an so vielen Stellen angefeuert haben. Beim Zieleinlauf konnte ich meine Emotionen nicht mehr verbergen. Ich bin immer noch ganz überwältigt“, erzählt Manuela Jurowiec von ihren Eindrücken.
Sophie Körnig ging beim Dresden-Marathon über die Halbmarathon-Distanz an den Start und bewältigte diese Strecke in 1:56,20h. „Sophie Körnig lief das Rennen zur Vorbereitung auf den Marathon in Frankfurt nächste Woche, mal sehen, was da raus kommt“, verrät Heiko Poland.
Dann heißt es jetzt Sophie Körnig die Daumen zu drücken für ihren Frankfurt-Marathon.
Marc Schulze Landesmeister im Berglauf
Im Rahmen des 32. Fichtelberglaufes fand bereits am 7. Oktober auch die Landesmeisterschaft im Berglauf statt. Gesamtsieger und damit Landesmeister über die 9,1km wurde Marc Schulze in 36:34min. Jürgen Matz erkämpfte in der M60 Bronze (55:31min). Edelgard Palfi wurde Landesmeisterin in der W65 (1:11,04h). In der weiblichen Hauptklasse lief Sophie Körnig in 1:02,38h auf Rang fünf. Die Strecke führte von der Spindelfabrik Neudorf auf das Fichtelberg-Plateau.
Röderlauf, Weißeritztallauf und Herbstlauf Finsterwalde
Ebenfalls am 7. Oktober fand der Röderlauf statt. Birgit Harz (W70) war über die fünf Kilometer am Start und lief 39:00min.
Eine Woche später trug sich Tino Sickert beim 31. Weißeritztallauf in Röthenbach über die 13 Kilometer als Gesamtsieger ein. Mit über zwei Minuten Vorsprung gewann er in 51:43min. Auf der 7,5km-Strecke waren Claudia Dittrich (41:04min – 1. Platz W30) und Edelgard Palfi (45:20min – 2. Platz W65+) unterwegs.
Ebenfalls am 14. Oktober fand der 39. Herbstlauf in Finsterwalde statt, wo auch die Farben des Citylauf-Vereins leuchteten. Jürgen Matz siegte in der M60 über die 16 Kilometer (1:17,30h). Birgit Ziesch wurde Erste der W30 über die 8,6km (42:25min).
The Great 10K Berlin
Am 14. Oktober war Berlin einmal mehr fest in Läuferhand beim „The Great 10K Berlin“. Mit dabei waren auch ein paar Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins. Roman Wagner wurde in 36:09min Siebter in der M35. Julius Jurowiec erlief in 43:29min Platz 16 der U18 (netto 42:51min) und Manuela Jurowiec kam nach netto 1:05,17h ins Ziel.
20. Piepenbrock Dresden-Marathon
Das nächste läuferische Großereignis steht am kommenden Sonntag an und zwar direkt vor unserer Haustür. Für den 20. Dresden-Marathon stehen zurzeit 21 Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins in der Teilnehmerliste, verteilt auf die 10km-Strecke, den Halbmarathon und den Marathon.
Allen Läuferinnen und Läufern maximale Erfolge und vor allem viel Spaß beim Laufen.
Westhanglauf: Uwe Merdon Gesamtdritter über 9km
Auch in den vergangenen beiden Wochen waren die Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins bei verschiedenen Laufveranstaltungen am Start. Am letzten Septembersonntag gingen einige von ihnen beim 7. Westhanglauf in Dresden-Gorbitz an den Start. Uwe Merdon wurde über die neun Kilometer Gesamtdritter in 33:35min und Fünfter über die drei Kilometer in 10:08min. Damit siegte er in beiden Läufe in der Altersklasse 50+.
Julius Jurowiec (Foto: privat)
(Foto: Jurowiec)
(Foto: Jurowiec)
Ebenfalls zu einem Doppelstart entschlossen sich Ulrich Trodler und Uwe Zentsch. Über die lange Distanz wurde Ulrich Trodler Gesamtfünfter (34:11min), über die kurze Strecke Siebter (10:13min). In der Altersklasse Männlich U50 brachte ihm diese Zeiten zweimal Rang drei ein. Uwe Zentsch wurde über die drei Kilometer in 12:17min Dritter und über die neun Kilometer in 39:20min Sechster der Altersklasse 50+.
Ebenfalls über die drei Kilometer am Start war Julius Jurowiec, der in 10:56min die männliche U18 für sich entschieden konnte. Jürgen Matz (11:16min) belegte in der Altersklasse männlich 50+ Rang zwei.
Ina Trodler konzentrierte sich auf die neun Kilometer und lief in 49:58min auf Rang sieben der Altersklasse weiblich U50.
15. WGP-Citylauf Pirna – im Fackelschein durch die Nacht
Am 5. Oktober liefen einige Cityläuferinnen und –läufer in Pirna im Fackelschein durch die Nacht. Marc Schulz konnte dabei seinen Vorjahreserfolg wiederholen und siegte auch in diesem Jahr über die zehn Kilometer, diesmal in 34:43min. Edelgard Palfi lief in der W65 in 1:02,07h auf Platz eins, ebenso wie Jürgen Matz in der M60 (44:15min). Uwe Zentsch wurde in der M55 Zweiter in 45:05min. In der M30 am Start waren Markus Flack (40:32min) und Benjamin Giebler (41:51min).
Der Citylauf-Verein Dresden stellte in diesem Jahr wieder eine Staffel, bei der zehnmal eine Runde á 1,1km zu bewältigen waren. In der Kategorie „Sportvereine/Laufgruppen“ wurde die Staffel in der Uwe Zentsch, Benjamin Giebler, Knut Schulz, Claudia Dittrich, Julius Jurowiec sowie Torben Theiß und Franziska Kranich mitliefen Sechste von 20 Staffeln in der Zeit von 44:13min.
Schiebock läuft Extrem und Ritter Wormlitz Lauf
Tags darauf nahm Edelgard Palfi die vier Kilometer Hindernisstrecke in Angriff und erkämpfte in 30:51min Rang 68 von 260 Starterinnen.
Birgit Ziesch gewann in Wormlage in der W30 die acht Kilometer beim Ritter Wormlitz-Lauf in 37:49min.
Georg Bär siegt am Butterberg
Am vergangenen Sonnabend gingen einige Cityläufer beim 18. Lauf Rund um den Butterberg in Bischofswerda an den Start. Über die 9,2km siegte Georg Bär in 34:41min mit reichlich zwei Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Vater Detlef Bär wurde in 39:57min Gesamtsiebter. Jürgen Matz sicherte sich über diese Distanz in der Altersklasse M60 in 44:53min Rang drei.
„Auch in diesem Jahr wollten wir uns den wie immer gut und liebevoll organisierten Lauf durch das Waldgebiet rund um den Butterberg nicht entgehen lassen. Auf dem ohnehin schon anspruchsvollen Parcours war dann sogar noch ein kleiner Umweg durchs Unterholz erforderlich: Auf dem regulären Weg war ein aufgeschreckter Hornissenschwarm zum Angriff auf einiger der Läufer übergegangen“, erzählt Detlef Bär.
„Nach dem Startschuss konnte ich mich schnell vom Läuferfeld absetzen, so dass ich den restlichen Lauf allein dem Führungsfahrzeug folgte. Der Lauf war für mich mit seiner anspruchsvoll bergigen Strecke vor allem eine Vorbereitung auf die kommenden Landesmeisterschaften im Cross. Darüber, dass ich nach dem Sieg über die kurze Strecke im letzten Jahr nun auch einmal die lange Strecke gewinnen konnte, freue ich mich natürlich auch sehr“, so Georg Bär.
Gesamtzweiter über die fünf Kilometer wurde Tino Sickert in 20:04min.

Georg Bär – Gesamtsieger (Foto: privat)

Detlef Bär Sieger der M45 (Foto: privat)
Basalt-Lauf Stolpen
Ein Tag später lief Jürgen Matz beim 1. Basalt-Lauf in Stolpen die 13 Kilometer und wurde in seiner Altersklasse erneut Dritter (1:00,11h). Rang Fünf in der Gesamtwertung erkämpfte sich Frank Jürries (51:53min). Benjamin Giebler lief in 53:06min auf Platz zwei der M30. Über die 5,1km lief Andreas Kaul in 24:58min zum Sieg in der M55.
Ziegenhainer Auenlauf
Zwei Cityläuferinnen entschieden sich vergangenen Sonnabend für einen Start beim 28. Ziegenhainer Auenlauf. Claudia Dittrich nahm die sechs Kilometer in Angriff und siegte in der W30 in 30:25min. Birgit Harz lief die drei Kilometer in 22:56min, was Rang zwei in der Altersklass W70+ bedeutete.
Freiberger Herbstlauf
Ebenfalls am Sonnabend fand der Freiberg Herbstlauf statt. Gesamtsieger über die fünf Kilometer wurde Roman Wagner (16:45min) und konnte sich damit mit sechs Sekunden Vorsprung gegen den 20 Jahre jüngeren Niklas Härtig vom DSC 1898 durchsetzen.
Paarlauf Schwarzheide
Bereits am vergangenen Mittwoch lief Edelgard Palfi mit Katrin Hofmann (TSV Dresden) beim Halbstunden-Paarlauf in Schwarzheide. Gemeinsam erreichten sie 6,875km und waren damit das drittbeste Frauenteam.
Nachtrag zum Berlin-Marathon
Bereits am vorletzten Sonntag fand der 45. Berlin-Marathon statt, an dem auch einige Cityläufer teilnahmen. Markus Flack erzielte mit netto 3:27,51h die beste Zeit aller diesjährigen Finisher des Citylauf-Vereins. In der M30 erreichte er mit Platz 947 eine Platzierung unter den Top-1000. Ebenfalls in der M30 startete Ulli Bransch. Er lief netto 4:23,45h.
Vier weitere Läufer der M40 vom Citylauf-Verein erreichten das Ziel: Florian Bär in 3:34,23h, Knut Schulz in 3:49,45h, Jochen Staubach in 3:54,24h und Oliver Urban in 5:20,21h (alles Nettozeiten).
Florian Bär schildert seine Erfahrungen folgendermaßen:
„Auch beim zweiten Anlauf wurden Berlin & ich keine Freunde – zumindest in sportlicher Hinsicht. Durch eine zu schlampige Vorbereitung hatte ich bereits vor der Halbmarathon-Marke schon extreme Muskelprobleme in den Oberschenkeln und konnte mich nur mit Hilfe der unglaublich guten Stimmung vom Publikum Kilometer für Kilometer ins Ziel schleppen.
Einziges Ziel bestand dann darin, möglichst viele Kinderhände abzuklatschen – das Strahlen in deren Augen wirkte besser als jedes Energie-Gel! Die zweite Hälfte vom Marathon hat mich dadurch so sehr gepusht und nachhaltig beeindruckt, dass es der emotionalste Lauf wurde, bei dem ich an den Start gegangen bin! Das sportliche Ergebnis ist dabei zur absoluten Nebensache geworden, und somit war Berlin 2018 trotz allem ein voller Erfolg.“















