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Nikolauslauf: Siege für Julia Goossens und Marc Schulze

Nikolauslauf: Siege für Julia Goossens und Marc Schulze

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und die Zeit der Advents- und Nikolausläufe ist angebrochen, unter immer stärkerer Beteiligung des Citylaufvereins. So war der 26. Dresdner Nikolauslauf ein Heimspiel und nahezu ein vorweihnachtliches Vereinstreffen. Die Dominanz des Citylaufvereins bei diesem Lauf war beeindruckend: Doppelerfolg bei den Frauen über 3,6km durch Julias Goossens (14:00min) und Ulrike Obst (15:15min) und Doppelerfolg bei den Männern mit Marc Schulze (11:01min), Roman Wagner (11:24min), Georg Bär (11:53min) lief knapp an Platz Drei Gesamt vorbei und wurde Sieger der U18. Entsprechend stark vertreten war der Citylaufverein in der Altersklassenwertung mit zahlreichen Podestplätzen. Einen Doppelerfolg gab es zum Beispiel in der M45 mit Detlef Bär (11:49min), Frank Jürries (11:50min). In der W40 liefen Beate Primus (17:29min) und Ina Trodler (17:52min) auf die Plätze zwei und drei. Ebenfalls einen Doppelerfolg erkämpften Edelgard Palfi  (19:02min) und Marita Löwe (20:05min) in der W65. Im Ergebnisprotokoll finden sich aber auch zahlreiche ganz junge Läuferinnen und Läufer des Citylaufvereins in den Altersklassen U8 bis U12. Nach ihrem Sieg bei den Hallstadtmeisterschaften über 800m, lief Amalia Reuße (U12) erneut auf das Podest und wurde Zweite.

Freiberger Adventslauf und Lichtenauer Sachsen Cup

Bereits am Sonnabend fand der Freiberger Adventslauf statt. Die Siege bei den 4x3km-Staffeln gingen dabei sowohl bei den Männern als auch Frauen an Teams der Dresdner Lauftrainerin Katja Hermann. Die Staffel „Team Katja Hermann feat DHFK“, in der Besetzung Niklas Härtig, Nico Ihlow, Felix Rüger und Jonathan Schmidt“ wurde in 38:09min Gesamtsieger mit knapp vier Minuten Vorsprung vor den Zweitplatzierten. Das Team  „Santotec für Katja Hermann“ mit Anna Walter, Corinna Rose, Lydia Kummrich und Johanna Kleinert gewannen in 48:28min die Frauenkonkurrenz. „Es ist immer wieder nett mit den beiden Leipzigern (Nico Ihlow und Felix Rüger) zu laufen. Der Freiberger Adventslauf ist einer der wenigen „Spaßwettkämpfe“, aber dennoch mit dem klaren Anspruch nichts anbrennen zu lassen. Besonders die letzten 500 Meter, zum Weihnachtsmarkt führend, mit der tollen Beleuchtung und Stimmung, kann man sehr genießen. Mit der Wahl unserer Teamnamen wollten wir unserer Trainerin danke sagen. Denn sie ist die Grundlage unseres Erfolges“, erzählt Jonathan Schmidt.

Aus Sicht des Citylaufvereins gab es ebenfalls den einen oder anderen Erfolg zu verzeichnen. Über die sechs Kilometer siegten Edelgard Palfi (W65) und Birgit Harz (W70) in ihren Altersklassen und sammelten die ersten Punkte für den Lichtenauer Sachsencup 2018. Marina Helas wurde in der W30 über die zwölf Kilometer in 55:52min Zweite. Ebenfalls dabei waren Alexandra Gering (6km – 30:18min) und Gerd Reinberger (12km – 54:09min). Im Rahmen dieses Laufes wurden auch die Sieger und Platzierten des Lichtenauer Sachsen Cups 2017 geehrt. Als Team kam der Citylaufverein diesmal auf Rang vier. Zwei erste Plätze gab es durch Edelgard Palfi (W65) und Birgit Harz (W70). Marina Helas konnte sich über den dritten Platz in der W30 freuen. Gerd Reinberger wurde in der M30 Vierter.

Siegerehrung Lichtenauer Sachsencup (Foto B. Harz)

Weitere Ergebnisse

Bereits am Buß- und Bettag fand der offene Vereinscrosslauf der WSG Schwarzenberg-Wildenau statt. Über die 5,6km siegten Edelgard Palfi in der W65 (33:45min) und Birgit Harz in der W70 (41:33min).

Erfolge zu verzeichnen gibt es ebenfalls in der Bezirksranglistenwertung 2017. Edelgard Palfi siegte in der W65. Andre Fischer (M30) und Marina Helas (W30) landeten in ihren Altersklassen jeweils auf dem dritten Platz.

Auch beim Meißner-Sparkassen-Cup war in diesem Jahr der Citylaufverein erfolgreich vertreten. Siege gingen in der W30 an Marina Helas sowie in der W70 an Birgit Harz. Edelgard Palfi wurde in der W65 Zweite. Ebenfalls in die Wertung mit 100 und mehr erlaufenen Punkten kam Martin Obst (10. Platz M30).

Siegehrerung Meißner-Sparkassen-Cup mit Marina Helas (Zweite von rechts) Foto: Conny)

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-12-06

Hallen-Stadtmeisterschaften: Gold und Bronze für Amalia Reusse

Hallen-Stadtmeisterschaften: Gold und Bronze für  Amalia ReusseGold über 800m für Amalia Reusse (Foto: K.-U. Unverzagt)

Bei den vergangenen Sonnabend stattgefundenen Hallen-Stadtmeisterschaften nahm eine kleine Delegation von Nachwuchsathleten des Citylaufvereins teil. Über 800 Meter der W 11 stürmte Vereinsneuling Amalia Reusse in 2:41,74min mit über zehn Sekunden Vorsprung zum Sieg. Felicitas Staubach lief gute 2:57,18min und wurde Fünfte. Bereits am Vormittag gingen die Mädchen im Weitsprung an den Start. Mit hervorragenden 4,06 Metern gewann Amalia Reusse Bronze. Felicitas Staubach wurde mit 3,70 Meter Achte. Anna Adina Kluge sprang mit 3,45 Meter auf Rang zehn. Noch etwas Lehrgeld zahlen mussten die Mädchen in der U14 über  die 4×100 Meter Staffel. Etwas unübersichtlich ging es bisweilen bei den Staffelwechseln zu, sodass die Schlussläuferin nicht auf dem direktesten Weg ihr Rennen beginnen konnte. So landeten sie in 63,73 Sekunden auf Rang sechs.  Erfolglos legte Trainer Kai-Uwe Unverzagt beim Kampfgericht Einspruch ein. „Ich bin sehr stolz auf die Mädels. Vielen Dank auch an Corinna Rose, die mich bei der Staffel unterstützte. Ich freue mich schon auf den 20.1.2018. Da finden in Dresden die Regionalmeisterschaften statt. Felicitas und Amalia haben sich dafür qualifiziert“, so der Trainer.

Staffel-Mädels (Foto: K.-U. Unverzagt)

Außerdem unterstützten zahlreiche Mitglieder als Helfer die Hallen-Stadtmeisterschaft. Vielen Dank an euch alle!

Die Helfer des Citylaufvereins (Foto: H. Poland)

Pfannkuchenlauf Meusegast und 25. Braunsteichlauf Weißwasser

Am Sonntag waren Marina Helas und Edelgard Palfi läuferisch unterwegs und nahmen am 25. Braunsteichlauf in Weißwasser teil, beide über die fünf Kilometer. In 22:37min wurde Marina Gesamtsechste der Frauen und siegte in der W30. Edelgard lief 28:35min. Das bedeutete Platz zwei in der W 65. Für Marina war es der erste Start bei diesem Lauf. „Der Weg ist schon weit dahin, um nur fünf Kilometer zu laufen. Bin mit einem Lauffreund gefahren. Ich hatte gestern schon Spieltag mit den USV Floorballmädels, da waren also fünf Kilometer heute ausreichend“, so ihr Fazit.

Bereits am Wochenende zuvor, am 11. November liefen beide beim Pfannkuchenlauf in Meusegast die 8,1 Kilometer und kamen in der Frauenwertung auf die Plätze 6 (Marina Helas 54:51min) und 7 (Edelgard Palfi 55:01min). Als Dritte im Bunde war Birgit Harz über die 5,4km mit  dabei. In 42:29min wurde sie neuntbeste Frau. Marina zeigte sich von diesem Lauf recht begeistert. Da konnte auch ein kurzer Regenschauer nichts am Gesamteindruck ändern. Leckere Pfannkuchen und Glühwein im Ziel waren für alle der Lohn.

Pfannkuchenlauf (Foto: M. Helas)

Marina und Freunde beim Pfannkuchenlauf (Foto: privat)

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-11-20

Frankfurt-Marathon mit Martin Giebe

Frankfurt-Marathon mit Martin GiebeMartin Giebe beim Frankfurt-Marathon (Foto: privat)

Bereits am letzten Sonntag im Oktober ging Martin Giebe beim Frankfurt-Marathon an den Start. In 3:22,27h landete er auf Rang 47 der Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse M35. Auf eine Zeit von unter 3:08h hatte er hintrainiert. Eine sich ankündigende Grippe kurz vor dem Start verhinderte eine bessere Zeit. Nun geht Martin Giebes Blick in Richtung Hallensaison und Landesmeisterschaften.

Krummenseelauf: Hattrick für Roman Wagner

Am gestrigen Sonnabend startete Roman Wagner erneut beim Krummenseelauf in Schenkendorf, südlich von Berlin über die 7,2 Kilometer. In 26:01min sicherte er sich nunmehr den dritten Sieg in Folge. Außerdem konnte er 1999 diesen Lauf gewinnen. „Für heute hatte ich mir eigentlich vorgenommen es ein wenig geruhsam anzugehen, da ich mir zum Wochenanfang beim Beseitigen der Sturmschäden in unserem Garten meinen Rücken arg ramponiert habe. Es lief sich dann aber doch deutlich lockerer als ich dachte und am Ende war ich sogar noch eine Sekunde schneller als im letzten Jahr“, erzählt Roman Wagner. „Um mir die Chance auf den Sieg in der Stadtrangliste zu wahren, werde ich nächste Woche die Novemberlaufpause noch mal für den verschobenen Herbstwaldlauf unterbrechen.“

Roman Wagner Sieger beim Krummenseelauf (Foto: privat)

Fackellauf Görlitz und kleiner Sachsenlauf Coswig

Vielstarterin Edelgard Palfi verbrachte das vergangene Wochenende erneut recht sportlich. Am Freitag lief sie in Görlitz beim Fackellauf die neun Kilometer in 47:26min und gewann damit in der W65. Am Sonnabend stand sie gemeinsam mit Birgit Harz beim Kleinen Sachsenlauf in Coswig über die 7,2 Kilometer am Start und wurde in 41:35min Zweite ihrer Altersklasse. Birgit Harz gewann die W70 in 50:49min.

Windberglauf mit zahlreichen Cityläufern

Start der drei Kilometer (Foto: F. Losinski)

Edelgard Palfi rundete ihr Laufwochenende mit einem Start beim Windberglauf in Freital ab. Die drei Kilometer lief sie in 18:24min und siegte damit in der W65. Auch Birgit Harz war dabei. Platz eins in der W70 mit 22:20min. Im Hauptlauf der Frauen über die sechs Kilometer siegte Ina Zscherper in 23:49min, Rang zwei im Gesamtklassement und Erster bei den Männern über diese Strecke wurde Uwe Merdon in 24:30min. Rang vier bei den Männern und Erste in der M45 wurde Frank Jürries in 25:00min. Einen Doppelerfolg für den Citylaufverein gab es in der W30. Marina Helas siegte in 29:09min vor Ulrike Obst (29:23min). Im Hauptlauf der Männer über die acht Kilometer kam Marc Schulze in diesem Jahr auf Rang vier ein (27:27min). Florian Bär wurde in der M35 Dritter in 32:06min, Ulrich Trodler Zweiter der M40 in 32:23min.

Siegerin über die 6km Ina Zscherper (Foto: F. Losinski)

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-11-05

LM-Cross: Titel für Roman Wagner und Uwe Merdon

LM-Cross: Titel für Roman Wagner und Uwe MerdonUwe Merdon Doppellandesmeister der M55 (Foto: privat)

Am vergangenen Sonntag fand nicht nur der Dresden-Marathon statt mit starker Beteiligung des Citylaufvereins sowohl über die Marathon- und Halbmarathondistanz als auch über die zehn Kilometer. Am gleichen Tag wurden in Zwickau im Rahmen des 5. Haldencrosslaufs die Cross-Landesmeister ermittelt. Der Citylaufverein wurde hervorragend durch Roman Wagner und Uwe Merdon vertreten. Beide gingen über die 3,5km an den Start. Roman Wagner lief nach 12:18min als Gesamtzweiter ins Ziel und holte Gold in der M35. Uwe Merdon benötigte genau eine Minute länger für diese Strecke, wurde Gesamtsiebter und gewann in der M55. Doch damit nicht genug. Uwe ging auch über die 6,3km an den Start und gewann in 23:52min erneut Gold in seiner Altersklasse.

Roman Wagner siegt in der M35 über die 3,5km (Foto: U. Merdon)

Dresden-Marathon: Marc Schulze Zweiter im Marathon, Ina Zscherper siegt über die 10km

Zahlreiche hervorragende Platzierungen erreichten die Cityläuferinnen und Cityläufer vor heimischer Kulisse. Marc Schulze lief die Marathondistanz in 2:36,14h und wurde damit Gesamtzweiter. Florian Bär (M35) beendete seinen Marathon nach 3:06,55h. Martin Obst (M30) war nach 3:22,20h im Ziel.

Auf den anderen beiden Strecken waren zu viele Vereinsathleten am Start um jedes Ergebnis aufführen zu können. André Fischer lief beim Halbmarathon in die Top-Ten und wurde Gesamtachter in 1:13,31h. Damit siegte er in der M30. Detlef Bär lief als Vierter der M45 ins Ziel (1:21,11h). Bemerkenswert auch der 12. Platz in der M35 von Michael Kuhardt (1:24,55h). Zwei Cityläuferinnen nahmen diese Strecke ebenfalls in Angriff. Claudia Dittrich (W30) lief 1:52,58h. Für  Alexandra Gering hielt die Uhr nach 1:56,41h an.

Ina Zscherper setzte sich bei den Frauen über die zehn Kilometer durch und siegte in guten 37:15min. Frank Jürries wurde in der M45 Zweiter in 38:50min. Der jüngste Cityläufer, Benjamin Futterschneider (M12) wurde in der Schülerklasse Zweiter in starken 40:31min. Ebenfalls Zweiter seiner Altersklasse wurde Dr. Stefan Zschoche (M60) in 42:27min. Georg Bär lief bei den Männern sogar in die Top-Ten. In hervorragenden 34:02min wurde er Gesamtachter und kam in der männlichen Jugend auf Rang drei ein. Ebenfalls auf Rang drei ihrer Altersklassen landeten Birgit Harz (W70) in 1:10,59h sowie Edelgard Palfi (W65) in 57:59min.

Am kommenden Sonntag steht der Frankfurt-Marathon auf dem Programm. In der Starterliste zu finden ist mit Martin Giebe (M35) auch ein Läufer des Citylaufvereins.

Mannschaftswertung

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-26

Der neue Dresdner Ritter von Rothenburg ob der Tauber

Der neue Dresdner Ritter von Rothenburg ob der TauberUlrich Trodler zum Ritter geschlagen (Foto: privat)

Ulrich Trodler erzählt von seinen Ultralauf-Erfahrungen in Rothenburg ob der Tauber von 7. Oktober 2017:

„Hubert Beck als Ultraläufer und Veranstalter hat mit dem Taubertal 100 eine Veranstaltung aus der Taufe gehoben, die anders sein möchte, als die meisten Läufe.

Das gemeinsame obligatorische Briefing aller Läufer am Vorabend mit anschließendem Programm, was motivierend wirkt. Das gemeinsame „Einlaufen“ in Form eines Fackellaufes durch die mittelalterliche Altstadt von Rothenburg zum Start an der Tauber.

Die Grußbotschaft des Ritters von Rothenburg am Start. Drei Turmbläser auf den Burgen unterwegs, die alle Läufer einzeln begrüßen.

Start in Rothenburg ob der Tauber (Foto: privat)

Der Ritterschlag im Ziel für alle 100er Finisher. Die qualitativ hochwertige Verpflegung an den Stationen. Weil Ultraläufer wissen, dass die meisten Abbrüche auf das Konto der Magenmuskulatur und nicht der des Bewegungsapparates gehen. Andere Läufer hatten mir diesen Lauf nahegelegt. Ich habe ihn zu meinem diesjährigen Wettkampfhöhepunkt gemacht und hart dafür trainiert. Zugegeben hatte ich zwischendurch mal den verwegenen Traum, dass ich vielleicht einen Pokal vom Taubertal mit heimbringe.

Da mit dem Weltmeister Jan-Albert Lantink (NL) und dem deutschen Meister Adam Zahoran (Bamberg) zwei Idole der Szene für Gold & Silber gesetzt schienen und weitere stärkere Läufer auf der Liste standen, war für mich in erster Linie eines realistisch: Gesund in Gemünden am Main vor Mitternacht ankommen.

Anfangs bin ich mit Oliver aus dem Rheinland gelaufen, der in neun Stunden über 100 km laufen wollte. Da das für mich zu schnell gewesen wäre, um die 100 Meilen zu überstehen, ließ ich ihn nach dem ersten der vier Marathon-Teilstücke ziehen.

Der Veranstalter erlaubt es allen Läufern, je nach Tagesform auf vier Distanzen 50, 71, 100 und 161 Kilometer zu verkürzen oder auch zu verlängern und dabei in die jeweilige Wertung zu kommen.

(Foto: privat)

Bei km 71 hat meine Familie bei der ersten Visite sofort gesehen, dass ich am Tiefpunkt war. Ina meinte sofort: Du musst das nicht zu Ende laufen und kannst in Wertheim bei 100 km gerne aufhören.  

Der nächste Abschnitt zwischen 71 und 100 ist der bergige Teil der Strecke, weil dort das Taubertal sehr eng ist. Das war meine Rettung: An der Seite des Österreichers Matthias und des Schweizers Andreas konnte ich mich mental erholen.

In Wertheim wurden meine beiden Begleiter zum Ritter geschlagen und wünschten mir für meine letzten 61 km alles Gute.  

In Wertheim ändert sich der Charakter dieses Laufes. Die letzten 61 km sind für die meisten Läufer einsam, weil die wenigsten über die volle Distanz gehen. Zusätzlich besteht Rucksackpflicht. Da die Verpflegungsstationen bis zu 13 km auseinander liegen. Licht und warme Sachen für die Nacht mitgeführt werden müssen.

Ich hatte Glück und zwei neue Begleiter. Meine beiden Söhne auf dem Rad. Auch wenn Radbegleiter nur an den Stationen helfen dürfen, das Licht der Fahrradlampe und mentale Unterstützung einzelner Gespräche sind ein wirksames Mittel gegen die Trance im Nieselregen des einsamen Main-Radweges. 

Bis Kilometer 130 folgte meine mental beste Phase. Ich erfuhr bei km 110 zu meiner riesen Überraschung: Jan-Albert Lantink hatte aufgegeben, ich lag hinter Adam Zahoran auf Platz 2 und hatte den deutschen Vizemeister im 24 Stunden Lauf und Spartathlon-Finisher Hilmar Langpeter dicht hinter mir.  

Bei km 130 war der Akku meiner Uhr alle und es folgte Hilmars Antritt, welcher mit einer Pace unter 5:30 gewesen sein muss. Ich hatte keine geeigneten „Ersatzbbeine“ zum Kontern dabei. Ich hatte dennoch die Gewissheit, dass sich mein Traum mit dem Pokal erfüllen kann, wenn ich gescheit ankomme. 

Ich freute mich besonders auf die Station bei km 143 in Lohr.  Dort sollte es eine richtige inhäusige Toilette geben, um mich für die letzten Kilometer von der gesammelten Kalorien-Reste-Mischung aus Kartoffelbrei, Kokosfett, Chia-Samen, Kraftbrühe, Melonen, Bio-Joghurt und typischer „Sportler-During“-Energienahrung zu befreien.

(Foto: privat)

Das Loslaufen nach einer Station ist auf dem letzten Renndrittel das Höllischste. Wenn alle Muskeln nach mehr als 100.000 Schritten auf Asphalt hinreichend „zertrümmert“ sind und man sehnsüchtig auf die Endorphin-Spritze wartet, mit der man irgendwie wieder ins Rollen kommt.  

Die beiden letzten Stationen hatten die beste Betreuung. Fahrrad-Späher nahmen mich vorher in Empfang, um meine Essenswünsche im Voraus abzufragen. An der Station herrschte eine Riesen-Begeisterung inmitten einer regnerischen Nacht, mit der ich begrüßt wurde. Mein Essen stand fertig bereit.

Die letzten 4 km war das Kräfteverhältnis besonders gut: 2 Fahrrad-Begleiter des Veranstalters und meine komplette Familie eskortierten mich ins Ziel. Das Foto vom Zieldurchlauf sagt mehr als tausend Worte: Wenn Träume wahr werden und der Kopf gewonnen hat.

Danach kommt die Zeit, wo ohne fremde Hilfe kaum etwas „geht“, im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt viele Möglichkeiten in seinen Geburtstag reinzufeiern. Ina hat ihren diesjährigen damit begonnen, dem Ehemann die Drop-Bags aus der Turnhalle zu holen und die geschwollenen Füße zu bandagieren.

(Foto: privat)

Bei der Siegerehrung anlässlich eines Ritteressens in Gemünden konnte ich Jan-Albert Lantink mit einem Augenzwinkern persönlich danken, dass mir sein Aufgeben einen besonders schönen und hart erlaufenen Pokal ermöglicht hat. Mit eingraviertem Namen und Zielzeit.  

Auf die mir während des Rennens am meisten gestellte Frage, warum man sich das eigentlich antut, 100 Meilen zu laufen, das zweite Augenzwinkern: Ich wüsste keine andere Möglichkeit, um heute noch irgendwo zum Ritter geschlagen zu werden, ohne Reiten zu können.“

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-17

30. Weißeritztallauf: Podestplätze für Citylaufverein

30. Weißeritztallauf: Podestplätze für CitylaufvereinMarina Helas Zweite der W30 (Foto: privat)

Am vergangenen Sonntag nahmen vier Läuferinnen und Läufer des Citylaufvereins am 30. Weißeritztallauf in Röthenbach teil.

Edelgard Palfi und Marina Helas liefen die 7,5km. In 45:54min gewann Edelgard in der W65+ und wurde außerdem als älteste Läuferin geehrt. Marina kam nach 37:12min als Zweite der W30 ins Ziel.

„Als Wiedereinstieg nach der kleinen Laufpause war das Höhenprofil eigentlich zu anspruchsvoll. Erst ging es auf Feld-und Waldwegen bergab, also viel zu intensiv für mein Knie, und dann ging es wieder bergauf… Und das liegt mir ja nicht ganz. Ich war vor vier Jahren schon mal da, aber hatte die Strecke nicht so schwierig in Erinnerung“, erzählt Marina Helas  und freut sich über ihre Medaille und ein T-Shirt, das alle auf dem Podest erhielten.

Über die 13 Kilometer waren Thomas Mende und Uwe Zentsch am Start. In 1:05,22h wurde Thomas Dritter in der M50. Uwe Zentsch landete in der M55 in 1:06,00h auf Rang Zwei.

Schiebock läuft Extrem 4.0

Bereits am Sonnabend war Edelgard Palfi bei einem Lauf der besonderen Art dabei. „Schiebock läuft extrem“ ist ein Vier-Kilometer-Rundkurs durch das neue Stadion und den Stadtwald, gespickt mit Hindernissen. Nach 29:05min hatte sie diese Runde bewältigt. Während Edelgard bereits im vergangenen Jahr an diesem Lauf teilnahm, sammelten die Kinder- und Jugendtrainer des Citylaufvereins Anke Vinzelberg-Unverzagt sowie Kai-Uwe Unverzagt erstmals Erfahrungen mit dieser Laufveranstaltung. Beide gingen gleich über die doppelte Distanz an den Start und kamen nach 1:07,18h bzw. 1:07,20h ins Ziel. Ihre Eindrücke schildern sie folgendermaßen:

„Immer nur laufen-da geht bestimmt noch mehr, dachten sich mehrere Citylauffreunde und versuchten sich am vergangenen Samstag beim „Schiebock läuft extrem“ gemeinsam mit knapp 770 Teilnehmern. Gewählt werden konnte zwischen  der Vier-Kilometer- bzw. Acht-Kilometer-Distanz. Unterwegs galt es 25 Hindernisse zu bewältigen. Rohre zu durchkriechen, Berge von Autoreifen zu überwinden, Europaletten zu übersteigen und in einer stockfinsteren Fußgängerunterführung mehrere Autofracks zu über- bzw. unterdurchklettern, zählten zu einigen Herausforderungen.

Gemäß dem Motto Jeder hat sein (S)äckchen zu tragen ging es mit Sandsack auf der Schulter in längerer Läuferschlange einen schmalen Pfad bergauf.

Während man beim Laufen meist barrierefrei genüsslich fast dahintrullert, muß man beim Hindernislauf ständig aufpassen und entscheiden, wo trete ich hin, spring ich oder steige ich ab, nehme ich Anlauf  oder nutze ich die Phasen zum Kraft tanken oder um Zeit heraus zu holen. Was kommt als nächstes?

Spaß hatten wir an der neuer Erfahrung. Es wird nicht unser letztes Hindernisrennen gewesen sein.“

Tochter Mareike musste leider verletzungsbedingt aufgeben. Ihr wünschen wir gute Besserung und schnelle Genesung.

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-17

Julius Jurowiec gewinnt die U16-Konkurrenz

Julius Jurowiec gewinnt die U16-KonkurrenzJulius Jurowiec Sieger der U16 in Elstra (Foto: privat)

Die letzten Wochen waren wieder erfüllt mit zahlreichen Laufveranstaltungen in nah und fern. So waren am 30. September Julius Jurowiec mit Mutti Manuela sowie mit Edelgard Palfi beim 19. Schwarzenberglauf in Elstra am Start. Julius siegte in der U16 über die fünf Kilometer in 23:15min. Manuela Jurowiec war nach 37:36min als Dritte der W40 im Ziel. Edelgard Palfi siegte in der W65 über die zehn Kilometer in 1:00,47h. Dieser Lauf zählte zur Lausitzer Laufserie. „Der Lauf war als anspruchsvoll ausgeschrieben und in der Tat ging es am Anfang des Laufes nur bergauf. Später wurde es einfacher und bergauf und bergab wechselten sich ab mit auch geraden Teilstücken. Wir fanden den Lauf alle toll, was sicher auch an dem schönen Wetter lag. Und es ist wirklich ein Naturlauf durch den Wald und um den Berg mit tollen Aussichten“, schildert Manuela Jurowiec ihre Eindrücke.

Impressionen vom Schwarzenberglauf (Foto: M. Jurowiec)

Großenhainer Röderlauf

Birgit Harz startete in den Oktober mit dem Großenhainer Röderlauf. Sie nahm die zehn Kilometer in Angriff und kam nach 1:08,58h als Siegerin der W70 ins Ziel.

14. WGP-Citylauf in Pirna

Am 6.Oktober nahm erneut eine kleine Gruppe des Citylauf-Vereins am Pirnaer WGP-Citylauf teil. Über die neun Runden (=10km) der Einzelwertung konnte der Citylauf-Verein einen Doppelsieg feiern. Marc Schulze siegte in 35:31min vor André Fischer (36:59min). Gemeinsam liefen sie außerdem im Team „Wilde Horde“ über die 10×1,1km-Staffel auf Rang zwei, nur 27 Sekunden hinter dem Siegerteam „Förderverein Dresdner Leichtathletik and friends“ unter anderem mit Jan Riedel und Karl Bebendorf. In der Einzelwertung kam außerdem Uwe Zentsch vom Citylauf-Verein in 48:24min auf Rang zwei der M55 ein.

Berlin The Great 10K

Für viele Läuferinnen und Läufer war am vergangenen Sonntag die zehn Kilometer in Berlin ein besonderes Erlebnis, so auch für die Cityläufer. Uwe Merdon gewann in der M55 in 35:58min und kam damit insgesamt auf Rang 111 ein. Elf Ränge vor ihm auf dem 100. Platz landete Roman Wagner mit seiner Zeit von 35:38min und wurde damit Sechster der M35. Ebenfalls dabei waren Julius Jurowiec (11. Platz U16 – 45:59min netto), Manuela Jurowiec (1:08,34h netto) sowie Julia Goossens (7. Platz W30 – 42:30min).

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-10-09

Marina Helas Gesamtzweite beim Ziegenhainer Auenlauf

Marina Helas Gesamtzweite beim Ziegenhainer AuenlaufBeim Ziegenhainer Auenlauf: Edelgard Palfi, Marina Helas und Birgit Harz (Foto: M. Helas)

Das vergangene Wochenende hielt neben dem Berlin-Marathon aber auch noch viele andere Laufveranstaltungen bereit.

27. Ziegenhainer Auenlauf und 17. Lauf  „Rund um den Butterberg“

Am Sonnabend sammelten Marina Helas, Birgit Harz und Edelgard Palfi beim 27. Ziegenhainer Auenlauf Punkte für den Meißner Sparkassencup. Marina wurde über die sechs Kilometer in 28:34min zweitbeste Frau und konnte in ihrer Altersklasse W30 gewinnen. Edelgard Palfi (W65) und Birgit Harz (W70) siegten über die drei Kilometer (16:27min bzw. 21:28min) in ihren Altersklassen. „Das war eine ganz gemütliche Dorfveranstaltung mit Kuchen. Wir haben alle drei den Beutel mit Preisen für den Altersklassensieg mitnehmen dürfen“, freut sich Marina Helas.  Damit haben alle Drei die große Chance beim Meißner Sparkassencup 2017 in ihren Altersklassen auf dem Podest zu landen, vielleicht sogar ganz oben. Noch zwei Cup-Läufe stehen in diesem Jahr noch aus und zwar am 1.Oktober der Großenhainer Röderlauf und am 4.November der kleine Sachsenlauf in Coswig.

Beeindruckt zeigte sich Marina Helas auch darüber, dass Edelgard Palfi nach ihrem Lauf über die drei Kilometer am Vormittag, nachmittags nochmal an den Start ging und zwar beim 17. Lauf „Rund um den Butterberg“. Über die fünf Kilometer wurde sie in der Gesamtfrauenwertung Elfte und gewann in der W65 (32:20min). Ebenfalls dabei waren Georg und Detlef Bär. Georg Bär wurde Gesamtsieger über die fünf Kilometer in 19:56min. Detlef Bär lief die 9,5km in 40:41min und war damit der zehntschnellste Mann und siegte in der M45. „Es ging wieder recht anspruchsvoll über Stock und Stein durch das Waldgebiet rund um den Bischofswerdaer Butterberg – etwas für die Liebhaber des gepflegten Crosslaufs. Mit den Ergebnissen sind wir zufrieden, auch wenn es Georg etwas schade fand, dass für ihn keine echte Konkurrenz am Start war“, erzählt Detlef Bär rückblickend.

  • Siegehrerung Georg Bär (Foto: privat)
  • Siegerehrung Detlef Bär (Foto: privat)

Ulrich Trodler beim „Anti-Berlin-Marathon“

So lief Ulrich Trodler am Sonntag beim Saale-Rennsteig-Marathon mit, dem „Anti-Berlin-Marathon“, wie er sagt. In 3:35,58h landete er auf Rang drei. Seine Eindrücke schildert er so: „Der Saale-Rennsteig-Marathon zählt mit 1.100 Höhenmetern und Bergankunft zu bergigsten Marathons in Deutschland.Die persönlichen Bestzeiten werden dort garantiert 30 min überboten. Ich habe meine Bestzeit sogar um 36 min überboten und bin damit 3. Geworden, was mir einen schönen Pokal einbrachte. Der Sieger (3:11,13h) hat dabei den Streckenrekord von André Fischer (3:12,19h von 2013) um eine Minute verbessert. Da der Lauf nächstes Jahr das letzte Mal stattfindet, ist es die letzte Chance für André, den Streckenrekord zurück zu holen.Und für die anderen Bergläufer: Die Strecke ist wirklich sehr schön und bei den langen Anstiegen hat man auch ausreichend Zeit zum Schauen.“

Freitaler Bahnabschluss und Gorbitzer Westhanglauf

Bereits am Freitagabend fand in Freitaler Stadion des Friedens der traditionelle Bahnabschluss des Sportvereins Lok Hainsberg statt, wie immer mit viel Engagement ausgerichtet.  Ein großes Starterfeld war über die 3.000m zu verzeichnen. 14 Männer sowie sechs Läufer der U18/20 waren am Start. Gesamtsieger des Laufes wurde Niklas Härtig (U20 – DSC 1898) in 9:02,43min. Knapp dahinter reihte sich Cityläufer Christoph Rodewohl  in 9:04,62min als Sieger der Männer ein.

Julius Jurowiec ging am Sonntag beim Gorbitzer Westhanglauf über die drei Kilometer an den Start und wurde in 10:44min Zweiter der U16.

Julius Jurowiec (2. Platz) (Foto: privat)

von Claudia Trache
Veröffentlicht am 2017-09-27
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    Ulrich Trodler
    Gudrun Czeyka
    Renè Richter

  • Citylauf-Verein Dresden e.V.
  • Postfach 28 01 24
  • 01141 Dresden
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