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Wolfshügelcross: Sieg für Marc Schulze
Die Laufsaison ist in vollem Gange an den letzten beiden März-Wochenende war viel los und zahlreiche Cityläuferinnen und –läufer nutzten die verschiedenen Laufangebote.
Am letzten Märzsonntag zog es einige von ihnen in die Dresdner Heide zum traditionellen Wolfshügelcross, ausgerichtet vom Postsportverein Dresden.
(Foto: Conny Wehner)
(Foto: Conny Wehner)
Den Hauptlauf über die sieben Kilometer dominierte Marc Schulze in 22:47min. Auf Rang zwei in der Wertung kam Neumitglied Robel Tewelde in 23:24min ein. Dazwischen schob sich, außer Konkurrenz laufend, Georg Bär (U20) in 23:15min. Über dieselbe Strecke lief Detlef Bär in der M45 in 28:14min auf Rang drei.
Auch Vereinsvorsitzender Heiko Poland ging an den Start und löste damit einen Teil seines Versprechens ein, in dieser Saison auch an Stadtranglistenläufen teilzunehmen, um so einen Beitrag für die Teamwertung zu leisten.
Er schildert seine Eindrücke so:
„Mein letzter Start beim Wolfshügelcross war 2014. Am Start wurde mir schnell klar, es wird eng nicht Letzter zu werden. Den längsten Lauf starten nur die Männer zwischen 20 und 49 Jahren und ich bin nicht sonderlich vorbereitet. Ich glaube, den Gedanken nicht Letzter werden zu wollen, hatte ich vorher auch noch nie. Jedenfalls bin ich es ja nicht geworden und auch von einer Überrundung blieb ich verschont.
Das Wetter hat regelrecht zum Laufen eingeladen, die Strecke ist anspruchsvoll aber bissl anstrengen soll es ja auch. Die Stimmung war klasse, da ich scheinbar ein bunter Hund bin, wurde ich kräftig angefeuert, das macht dann natürlich Spaß.
Gefreut habe ich mich für den Post SV über 450 Teilnehmer und die doch recht starke Besetzung bei den Männern mit Marc Schulze, Peter Frohnwieser, Marco Friedrich, Jan Riedel. Georg Bär hat sich da richtig gut durchgesetzt, auch wenn er leider nicht in die Wertung kam, da diese Strecke nicht für die U20 ausgeschrieben war.
Beindruckend finde ich nach wie vor, wie sich Uwe Merdon gegen die Jungen behaupten kann und auch Birgit Harz scheut noch immer nicht das anspruchsvolle Gelände.“
(Foto: Conny Wehner)
Weitere Ergebnisse des Citylaufvereins über die sieben Kilometer:
M20 4. Pl. Christian Hoffmann 26:28min
M35 6. Pl. Ulli Bransch 30:13min/ 13. Pl. Ronny Hoffmann 30:49min
M40 4. Pl. Christian Richter 28:26min / 12. Pl. Heiko Poland 33:26min
M45 3. Pl. Detlef Bär 28:14min
Birgit Harz, inzwischen in der W75 startend, lief die 2,4km in 17:43min und siegte als einzige Starterin ihrer Altersklasse. Edelgard Palfi hat in der W65 noch einige Konkurrenz. Sie wurde in 13:21min Zweite. Tags zuvor nahm sie wiederholt am Chemnitzer Swim & Run teil (400m Schwimmen 20:03min, 5km-Lauf: 29:33min)
Über die 4,7km siegte Uwe Merdon in der M55 (17:37min), Uwe Zentsch kam in dieser Altersklasse auf Rang drei (20:32min). In der M60 lief Jürgen Matz in 20:17min zum Sieg.
Halbmarathon Wurzen
Ebenfalls am letzten Märzsonntag fand in Wurzen ein Halbmarathonlauf statt. Ulrich Trodler lief in 1:20,39h in der M40 auf Rang drei. Peter Born wurde in der M65 in 1:51,07h Fünfter.
Lauf um die Röderaue, 17. AOK-Frühjahrslauf in Leipzig, Schneeglöckchenlauf Ortrand
Bereits am 24. März fand der Lauf um die Röderaue statt. Über die sechs Kilometer lief Jürgen Matz bei den Männern in 24:41min auf Rang zwei. Edelgard Palfi wurde in der W65 Dritte in 34:06min. Franziska Karnbach lief in 34:47min bei den Frauen auf Rang acht. Die 13 Kilometer nahmen Christian Richter (M40 2. Platz 52:32min) und Dirk Dworatzek (M20 2. Platz 53:56min) in Angriff.
Tags zuvor lief Edelgard Pali beim Leipziger AOK-Frühjahrslauf die zehn Kilometer in 1:00,02h und gewann damit in der W65. Uwe Merdon siegte in der M55 in 37:03min. Julius Jurowiec wurde in der männlichen Jugend U18 Dritter in 43:14min.
AOK-Frühjahrslauf: 1. Platz Edelgard Palfi (Foto: M. Jurowiec)
1. Platz Uwe Merdon (Foto: M. Jurowiec)
3. Platz Julius Jurowiec (Foto: M. Jurowiec)
Ebenfalls am 23. März fand der bereits traditionelle Schneeglöckchenlauf in Ortrand statt. Sowohl über die sechs, die zehn, die 15 sowie die 30 Kilometer waren Cityläuferinnen und –läufer am Start. Über die 30 Kilometer siegte Kerstin Helm in der W35 in 2:19,49h. Beate Primus lief 2:53,33h und wurde damit 17. in der W40. „Es war ein sehr schöner Lauf. Sehr abwechslungsreich und in der Sonne ein Traum“, erzählt sie. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es sollte ein Trainingslauf für den Oberelbemarathon werden. Für einen langsamen Dauerlauf eigentlich bissel zu schnell.“
Über die 15 Kilometer wurde Peter Born Vierter in der M 65 in 1:19,12h. Doreen Laveatz lief über die zehn Kilometer in 48:20min auf Rang fünf der W40. Über die sechs Kilometer lief Felicitas Staubach in der weiblichen Jugend U14 in 31:01min auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Weitere Ergebnisse des Citylaufvereins:
30km: M35 Ronny Hofmann 3:46,52h 39. Pl.; M40 Jochen Staubach 2:50,42h 32. Pl.
15km: Anne Ringel W20 13.Pl 1:34,23h
6km: Robin Kissner 35:00min 10. Pl. M20, Mareike Unverzagt W20 44:58min 12. Pl.
Citylauf: Marc Schulze Gesamtdritter
Der Citylauf des vergangenen Wochenendes ist nun Geschichte, viele Eindrücke bleiben. In 31:35min wurde Marc Schulze bei stark windigem Wetter Gesamtdritter, Vizelandesmeister bei den Männern, Landesmeister in der M35 und Landesmannschaftsmeister der Männer, gemeinsam mit Georg Bär und André Fischer. Georg Bär wurde Gesamtzehnter bei den Männern in 33:54min.
„Wegen des starken Windes hatte ich mir vorgenommen die erste Hälfte bei Rückenwind etwas schneller zulaufen. Für die ersten vier Kilometer gelang mir das mit einer durchschnittlichen Pace von weniger als 3:10 min pro Kilometer auch recht gut. Leider löste sich meine Gruppe nach dem vierten Kilometer auf und ich hatte da, wo ich ihn gut hätte brauchen können, keinen Windschatten mehr. In der zweiten Hälfte lief ich zu großen Teilen „allein gegen den Wind“ und war dann auch deutlich langsamer. Mit meiner Zielzeit von 33:47 min (netto) bin ich unter den gegebenen Umständen dennoch zufrieden“, so Georg Bär. Sein nächstes Ziel ist die U20-Landesmeisterschaft über die zehn Kilometer in Lengenfeld am 6. April.
Aufgrund der starken Teilnehmerzahl bei den Landesmeisterschaften konnte der Citylauf-Verein sechs Mannschaften bei den Männern und zwei bei den Frauen stellen. Ina Zscherper, Gesamtsiebte des Citylaufes, Vizelandesmeisterin bei den Frauen und Siegerin in der W30 in 37:58min, konnte mit Marina Helas und Beate Primus zudem Mannschaftssilber bei den Frauen sowie Gold in der Altersklasse W30-49 gewinnen. In der Mannschaftswertung der Männer gab es zudem Bronze für Roman Wagner, Sven Budzinski und Uwe Merdon).
„Dieses Jahr war es wirklich schwierig. Ich hatte mir ein Tempo von 3:25min pro Kilometer vorgenommen, so dass ich am Ende in Reichweite meiner Bestzeit ankomme. Schon auf dem Weg zum Start war aber klar, dass das bei dem Wind nichts werden wird. So bin ich dann auch eher defensiv losgelaufen und habe gerade im Mittelteil viel Zeit liegen lassen. Immerhin hat es dann aber am Ende noch gereicht, um auf der langen Zielgeraden gegen den Wind noch mal zu beschleunigen und insgesamt eine für die Bedingungen akzeptable Zeit zu laufen“, schätzt Roman Wagner den Lauf ein. Neben Mannschaftsbronze bei den Männern, gewann er in 34:50min Gold in der M40.
Eine von zahlreichen Medaillen bei der im Rahmen des Citylaufes ausgetragenen Landesmeisterschaft über die zehn Kilometer erkämpfte auch Detlef Bär. In 39:10min gewann er in der M45 Bronze. „Die neue Streckenführung des Citylaufs hat mir, mit Ausnahme des etwas verstörenden Einlaufs in die finstere Halle, sehr gut gefallen – es ist doch deutlich motivierender auf einem Ein-Runden-Kurs unterwegs zu sein. Mit meiner Laufleistung bin ich nicht ganz zufrieden – aufgrund des gesundheitsbedingten Trainingsrückstandes war das aber vielleicht auch nicht anders zu erwarten“, er. Sein nächstes Ziel ist die Landesmeisterschaft im Halbmarathon in Lengenfeld am 06. April.
Besonders jubeln konnte Beate Primus. In 51:10min brutto gewann sie Landesmeisterschafts-Bronze in der W40. Ihre Nettozeit von 49:51min bedeutet für sie neue persönliche Bestzeit. Nach Mannschaftssilber in der Frauenwertung komplettierte sie mit Gold in der Altersklasse W30-49 ihre Medaillensammlung. „Ich dachte nicht, dass ich es schaffen würde wegen des Windes. Aber ich dachte, ich versuche einfach gegen den Gegenwind anzutreten“, erzählt sie überglücklich. Ihr nächstes sportliches Ziel ist der Oberelbe-Marathon, wo sie über die Gesamtdistanz antreten wird.
Beate Primus (Foto: privat)
Über die fünf Kilometer im Rahmen des Citylaufes wurde Eva Lamm in 21:25min Gesamtsechste bei den Frauen. Stephan Strehlow siegte in der M35 in 18:03min, Thomas Mende wurde Fünfter in der M50 (23:53min). In der wU14 erkämpfte Felicitas Staubach einen beachtlichen sechsten Platz in 27:32min.
Über die 2,8km waren für den Citylauf-Verein am Start: Louis Berndt (9. Platz mU14 15:18min) und Fritz Dworatzek (28. Platz mU12 21:53min).
Aufgrund der Vielzahl an Teilnehmern des Citylauf-Vereins können nicht alle Einzelergebnisse wiedergegeben werden.
Georg Bär siegt in Bad Muskau
Am vergangenen Wochenende siegte Georg Bär beim 25. Schlossparklauf in Bad Muskau über die zehn Kilometer. „Ich lief vom Start bis ans Ziel allein an der Spitze. Die zwei Runden absolvierte ich trotz der recht hügeligen Strecke in 34:25 min. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Ich denke ich bin gut auf den Citylauf am kommenden Wochenende vorbereitet und strebe eine neue Bestzeit an“, erzählt Georg Bär.
Detlef Bär wurde in der M45 Zweiter in 40:00min. Diesmal war auch Georgs kleiner Bruder Moritz (U14) mit dabei. Er lief über die 2,5km in 16:58min auf Rang drei seiner Altersklasse. Er besucht seit kurzem das Jugendtraining im Citylauf-Verein. „Da er als aktiver Schachspieler einen Ausgleichssport benötigt, haben wir ihn ein klein wenig zum Lauftraining „überredet“ – aber da er heute seine 2,5 km -Strecke gut bewältigt hat und dann ganz stolz war, bin ich da auch für die läuferische Zukunft ganz optimistisch“, resümiert Papa Detlef.
Außerdem über die zehn Kilometer am Start waren Jürgen Matz (4. Platz M60 – 43:52min) und Gerd Reinberger (7. Platz M35 – 43:43min).
Über die fünf Kilometer siegte Edelgard Palfi in der W65 in 29:43min. Claudia Dittrich wurde in der W30 Zweite in 25:48min. Claudia Grützmann lief in 24:44min auf Rang sieben der W40.
Deutsche Crossmeisterschaft in Ingolstadt
Neu-Mitglied Robel Tewelde ist am Wochenende bei den Deutschen Crossmeisterschaften in der U23 über die 7,1km an den Start gegangen und hat in 25:28min Rang 30 belegt.
Sieg für Marc Schulze beim Radebeuler Wintercross
Am vergangenen Sonnabend gingen einig Cityläuferinnen und –läufer beim Radebeuler Wintercross an den Start und sammelten erste Punkte für die Bezirksrangliste und die Stadtrangliste Dresden/Radebeul.
Als Gesamtsieger über die 8,7km trug sich Marc Schulze mit 28:05min in das Ergebnisprotokoll ein. Vor wenigen Tagen wurde er in das deutsche Berglauf-Team berufen und bereitet sich nun auf den Qualifikationswettkampf für die Berglauf-Europameisterschaft (EM) vor. Am 26. Mai hat er im schweizerischen Grabs die Chance sich für diese EM zu qualifizieren, das erklärte Ziel von Marc Schulze. Ausschlaggebend für seine Nominierung in das deutsche Berglauf-Team waren sein vierter Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Berglauf sowie der 15. Platz beim WMRC Hochfelln-Berglauf.
Beim Radebeuler Wintercross gab es aus Sicht des Citylauf-Vereins Dresden weitere gute Platzierungen: Uwe Merdon siegte über die 8,7km in der M55 in 33:55min, Frank Jürries wurde in der M50 Zweiter in 35:03min. Über die 5,8km war Jürgen Matz in der M60 der Schnellste (25:42min). Julius Jurowiec kam in der MU18 in 25:57min auf Rang zwei- Claudia Dittrich wurde in der W30 Dritte in 31:01min.
Edelgard Palfi (W65) und Birgit Harz (W75) waren über die 3,1km am Start und kamen in ihren Altersklassen auf Rang drei (18:04min) bzw. Rang eins (23:52min).
Ausblick
Das nächste Laufereignis ist am kommenden Sonntag der Citylauf. Auf allen Strecken, mehrheitlich jedoch über die zehn Kilometer, stehen Cityläuferinnen und –läufer in der Meldeliste.
Stephan Strehlow Senioren-DM-Fünfter
Am vergangenen Wochenende fanden in Halle/Saale die Deutschen Seniorenmeisterschaften statt. Vom Citylauf-Verein mit dabei war Stephan Strehlow (M35) über die 400 Meter. In 55,64 Sekunden wurde er in seiner Altersklasse Fünfter.
„Die Deutsche Meisterschaft am Sonntag in der Brandberge-Halle war sehr beeindruckend und hat Spaß gemacht. Vorgenommen hatte ich mir Platz fünf mit einer neuen persönlichen Bestleistung. Letzten Endes ist es Platz fünf mit neuer persönlicher Bestleistung geworden, ich bin also zufrieden. Ich war in meinem Lauf zusammen mit dem späteren Sieger. Wir sind das Rennen sehr schnell angegangen und ich hatte eine 26er Durchgangszeit nach 200m. Das hat mir auf den letzten 75m große Probleme bereitet. Ein wahres Laktat-Festival im Oberschenkel. So wurde ich 30m vor dem Ziel noch von Platz 4 eingeholt“, erzählt Stephan Strehlow von seinen Meisterschaftserfahrungen. Als nächsten Wettkampf hat der die fünf Kilometer beim Citylauf am 17. März auf seinem Programm.
23. Mazdalauf in Eilenburg
Ebenfalls am Sonntag fand der 32. Mazdalauf in Eilenburg statt, der erste Wertungslauf des Sachsencups 2019. Über die zehn Kilometer siegte Uwe Merdon in der M55 in 37:03min. In der M60 war Jürgen Matz der schnellste Läufer (42:34min). Julius Jurowiec kam in der mU18 auf Rang zwei (44:27min). In der M30 waren Ronald Gärtner (9. Platz – 38:51min) und Ronny Hoffmann (20. Platz – 47:39min) am Start.
Claudia Dittrich lief in der W30 auf Rang sieben (51:59min). Da bis zum Platz 20 Punkte in der Sachsencupwertung vergeben werden, konnten alle Cityläufer die ersten Punkte sammeln. Der nächste Lauf in der Cup-Wertung ist am 23. März der Leipziger-AOK PLUS-Frühjahrslauf.
König-Ludwig-Lauf und Bieg Piastow
Edelgard Palfi nutzt den Winter wie schon in den vergangenen Jahren um sich auf Skiern sportlich zu bewegen. Bereits Anfang Februar lief sie beim König-Ludwig-Lauf in Oberammergau die 50 Kilometer im klassischen Stil und wurde in der W65 Dritte. Über die 21 Kilometer im freien Stil kam sie in ihrer Altersklasse auf Rang fünf.
Edelgard Palfi (Foto: privat)
Am vergangenen Wochenende reiste sie erneut ins Polnische um am Bieg Piastow teilzunehmen. Am Freitag stieg sie mit einem zwei-Kilometer-Lauf ein. Am Sonnabend lief sie die 50 Kilometer und am Sonntag die 25 Kilometer, jeweils im klassischen Stil. „Skifahren unter Wettkampfbedingungen reizt mich. Die Zeiten von den Vorjahren sind nicht vergleichbar, da die Loipen jedes Mal anders sind. Die richtige Auswahl des Materials und die Technikanpassung bestimmen das Ergebnis mit. Es wird nie langweilig“, erzählt Edelgard Palfi.
Sieg für 4x200m-Staffel des Citylauf-Vereins
Am vergangenen Wochenende ging der Citylauf-Verein Dresden mit einer relativ großen Mannschaft bei der Landesmeisterschaft der Senioren in Chemnitz an den Start. Sonst eher auf den längeren Strecken zu Hause, gingen einige Läufer über Sprintstrecken, wie 200 und 400 Meter an den Start.
Das Highlight aus Sicht des Vereins war sicher die zum einen erstmalige Teilnahme mit einer 4x200m-Staffel, mit der sie sich in der M30 gegen weitere zwei Staffel durchsetzen konnten und in 1:43,39min den Landesmeistertitel erkämpften. Anteil an diesem Erfolg hatten: Stephan Strehlow, Martin Giebe, Christoph Rodewohl und Schlussläufer Markus Flack.
„Schon im Vorfeld der Landesmeisterschaften fand ich es toll, das von unseren Läufern nicht nur die 3000m in Augenschein genommen wurde, sondern auch die Möglichkeit eine Staffel zu laufen und damit die kürzeren Strecken vorstellbar wurden.
Am Wettkampftag selber war eine super Stimmung zu spüren. Durch die unterschiedlichen Strecken und Altersklassen war es unserer Gruppe gut möglich neben der eigenen Vorbereitung auch die Teamkollegen anzufeuern. Der Funke der Leistungsbereitschaft sprang schnell aufeinander über und man merkte wie dies jeden beflügelte.
Siegerehrung 4x200m-Staffel (Foto: H. Poland)
Schlag auf Schlag starteten nahezu alle nacheinander und ich konnte somit alles perfekt verfolgen und die tollen Leistungen genießen. Herzlichen Glückwunsch für diesen Erfolg“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Neben dem Staffelgold, konnte sich der Citylauf-Verein Dresden über weitere Podestplätze freuen. Markus Flack fuhr als erfolgreichster Cityläufer mit insgesamt drei Goldmedaillen nach Hause. Er siegte über die 200 Meter in der M30 in 26,01s, ebenso wie über die 400m in 61,16s.
Stephan Strehlow siegte in der M35 über die 400m (56,18s) und wurde über 200m Zweiter (25,84s). Über die 400m steuerte Martin Giebe in 59,77s eine weitere Silbermedaille bei. Ebenfalls über die 200m am Start war Jürgen Matz. In 33,94s gewann er in der M60 Bronze. Dazu lief er über die 3000m zu Silber (12:26,84min).
Als einzige Starterin des Citylauf-Vereins ging Edelgard Palfi über die 3000m an den Start. Für sie blieb die Uhr am Ende bei 17:11,66min stehen. Leider ganz ohne Konkurrenz lief sie damit zum Landesmeistertitel in der W65.
(Foto: H. Poland)
Über die 3000m konnte der Citylauf-Verein Dresden zwei weitere Landesmeistertitel für sich verbuchen. In der M30 lief Christoph Rodewohl in 9:19,03min souverän zu Gold. Roman Wagner siegte in der M40 (9:38,44min). Silber erkämpfte Frank Jürries in der M50 (11:13,62min). In der M30 waren mit André Fischer (4. Platz – 9:47,11min) und Markus Flack (6. Platz – 11:17,44min) zwei weitere Cityläufer am Start.
(Foto: H. Poland)
Hallenmarathon Senftenberg
Am vergangenen Wochenende stand mit dem Hallenmarathon in Senftenberg eine bereits traditionelle Laufveranstaltung statt. Von Freitag bis Sonntag waren verschiedene Strecken im Angebot vom Ultralauf bis zu den 1000m. Edelgard Palfi ließ es sich nicht nehmen und ging einen Tag vor der Landesmeisterschaft bereits in Senftenberg über die 3000m an den Start. In 17:05min wurde sie in der W65 Zweite.
Detlef und Georg Bär traten beim Paarlauf über die 10.000m an mit dem Ziel ihren Titel in der Familienwertung erneut zu verteidigen, was ihnen in 33:43min auf deutlich gelang.
„Wie jedes Jahr war die Veranstaltung in der Niederlausitzhalle, die den baulichen Charme der späten 50er Jahre recht unbeschadet erhalten hat, sehr gut und liebevoll organisiert. Unsere unmittelbare Konkurrenz war in diesem Jahr nicht so stark, so dass die Verteidigung unseres 5. Titels nicht wirklich in Gefahr war. Dass wir unsere persönliche Bestzeit verbessern konnten, ist der guten Leistung von Georg zu verdanken“, erzählt Detlef Bär.
Jürgen Matz lief gemeinsam mit Sebastian Böhme 39:30min und wurde Zehnter in der Männerwertung.
Detlef und Georg Bär – Sieger der Familienwertung (Foto: privat)
Bronze für Amalia und Julius Reusse bei Regionalmeisterschaft
Am vergangenen Sonnabend fand in der DSC-Halle die Regionalmeisterschaft U12 – U16 statt. Vereinsvorsitzender Heiko Poland und Vorstandsmitglied Peter Grundmann ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Trainer Kai-Uwe Unverzagt die Leistungen von drei Nachwuchsathleten ihres Vereins zu verfolgen.
In der M13 erkämpfte Julius Reusse Bronze in 2:38,54min. Wenige Minuten zuvor lief bereits seine Zwillingsschwester Amalia Reusse in der W13 zu Bronze (2:45,11min).
Außerdem war Felicitas Staubach in der W13 über die 800 Meter am Start. Sie gewann ihren Zeitlauf in 2:50,38min, was am Ende Rang sieben bedeutete. Dabei steigerte sie ihre persönliche Bestleistung um fünf Sekunden. Julius konnte sich gar um 17 Sekunden steigern.
Über die Leistungen seiner Athleten freute sich Trainer Kai-Uwe Unverzagt sehr: „In der Vorbereitung hat mich Corinna Rose wieder sehr unterstützt. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“
Aber auch Vereinsmitglied Marita Löwe war bei der Regionalmeisterschaft dabei. Sie unterstützte die Wettkämpfe einmal mehr als erfahrene Kampfrichterin.
Siegerehrung Julius Reusse (3.) (Foto: C. Trache)
Siegerehrung Amalia Reusse (3.) (Foto: C. Trache)
Als Helferinnen beim Ski-Weltcup dabei
Bereits ein Wochenende zuvor (12./13.1.) fand nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut am Königsufer der Ski-Weltcup statt. Als Helferinnen waren, wie im Vorjahr, Edelgard Palfi, Birgit Harz und Franziska Gehring dabei.
Edelgard schmierte auch diesmal wieder Brötchen für die Helfer und verteilte warme Getränke an die Streckenposten: „Die Wettkämpfe konnte ich deshalb nicht original verfolgen, aber wir hatten einen Fernseher im Zelt, so waren wir immer informiert.“
Medizinstudentin Franziska Gehring war in diesem und letztem Jahr in medizinischen Teams beim Weltcup im Einsatz. „Im vergangenen Jahr gehörte ich zu einer Antidoping-Gruppe und habe die zur Dopingkontrolle ausgewählten Athleten von der Ziellinie weg bis zur abgeschlossenen Kontrolle betreut. In diesem Jahr war ich in einem der drei Streckenteams im Einsatz. Da während der Wettkämpfe nichts passiert ist, konnte ich die Atmosphäre an der Strecke genießen und habe auch einen Einblick für die Abläufe hinter den Kulissen bekommen. Das war alles sehr interessant.
Siegerehrung Stadtrangliste 2018
Am gestrigen Dienstagabend fand in der Johannstadthalle die Siegerehrung der Stadtrangliste 2018 statt. Erfreulich aus Sicht des Citylaufvereins ist Rang drei in der Mannschaftswertung. Jürgen Matz konnte in der M60 die Wertung für sich entscheiden, ebenso wie Roman Wagner in der M35 sowie Claudia Dittrich in der W30.
Zweite Plätze in ihren Altersklassen erkämpften:
Alexandra Gehring (W20), Ina Trodler (W40), Edelgard Palfi (W65), Birgit Harz (W70+), Martin Giebe (M35), Uwe Zentsch (M55)
Über das Ergebnis freute sich auch Vereinsvorsitzender Heiko Poland: „Natürlich freue ich mich, dass wir als Citylauf-Verein den dritten Platz mit der Mannschaft erreicht haben.
Letztes Jahr waren allerdings drei Teilnehmer mehr in die Wertung gekommen und so wünsche ich mir, dass wir in 2019 eventuell etwas teilnehmerstärker vertreten sind und kündige schon mal an, mit gutem Beispiel voran zu gehen und auch mindestens zwei Läufe zu absolvieren.
Allen platzierten Cityläuferinnen und –läufern noch einmal Gratulation und weiter so.“
Siegerehrung Stadtrangliste (Foto: M. Loose)
LM 3000m: Sieg für Marc Schulze
Am vergangenen Wochenende vertraten Marc Schulze und Georg Bär die Farben des Citylaufvereins bei der Hallenlandesmeisterschaft 3000m in Chemnitz. In einem gemeinsamen Rennen der U18, U20 und der Männer wurde Marc Schulze in 9:01,37min Gesamtzweiter und gewann den Landesmeistertitel bei den Männern. Er musste nur den U20-Nachwuchsläufer Tom Förster von der LG Vogtland den Vortritt lassen, der in 8:57,50min das Rennen für sich entschied. Georg Bär wurde in der U20 in neuer persönlicher Bestzeit von 9:25,79min Vierter.
„Für mich war die Landesmeisterschaft 3000m nur ein Trainingslauf ohne spezifische Vorbereitung. Eigentlich habe ich erwartet, dass es noch etwas schneller als 9:01min wird, aber nach 1000m haben sich die Beine schon müde angefühlt. Für mich wird es erstmal keine Hallenrennen geben. Zumindest keine geplanten. Mein letzter Hallenwettkampf ist bestimmt drei Jahre her. Ich konzentriere mich weiter auf die 10 Kilometer und den Halbmarathon. Dafür war es ein gutes Training“, erzählt Marc Schulze.
Marc Schulze, aus zweiter Reihe startend, rollte das Feld von hinten auf. (Foto: H. Poland)
„An den Landesmeisterschaften habe ich unmittelbar nach einer intensiven Trainingswoche teilgenommen und wollte vor allem mal testen, wie sich ein Laufwettkampf mit den (für mich neuen) Spikes anfühlt. Nach dem Startschuss bin ich den ersten Kilometer sehr nahe an der Führungsgruppe gelaufen und habe versucht dranzubleiben.
Nach dem ersten Kilometer in 3:00 min merkte ich jedoch, dass mir das Tempo zu hoch war und musste mich so ein Stück zurückfallen lassen. Die nächsten Kilometer war ich dann leider auf mich allein gestellt. Auch wenn bei der von 9:25 min sicher noch Potential besteht, bin ich mit dem Ergebnis unter den gegebenen Umständen zufrieden.
Momentan ist mein Trainingsplan vor allem auf eine schnelle Zeit über die 10 Kilometer ausgerichtet. Die nächsten Höhepunkte sind dabei der Dresdner Citylauf und auch die Landesmeisterschaften in Lengenfeld“, so Georg Bär von seinen Eindrücken.
Auch der mitgereiste Trainer Heiko Poland freute sich über die starke Steigerung der Leistung von Georg Bär von 9:50 auf 9:25min.
Georg Bär versuchte an der Führungsgruppe dran zu bleiben (Foto: H. Poland)
Oberlichtenauer Silvesterlauf: Sieg für Marc Schulze
Den letzten Tag im Jahr beginnen einige Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins sportlich. Mehr als ein Ritual als einen Wettkampf bezeichnet Marc Schulze, Gesamtsieger beim Oberlichtenauer Silvesterlauf über die neun Kilometer (29:37min), die Teilnahme an diesem Lauf.
„Im Dezember macht man etwas Grundlagentraining und weiß nicht ganz genau, was die Beine so können. Da ist der Silvesterlauf in der Nähe immer eine schöne Standortbestimmung. Ich sehe viele bekannte Gesichter und unterhalte mich mit dem ein oder anderen über dieses und jenes“, erzählt er.
Für das neue Jahr hat er sich sportlich erste kleine Ziele gesetzt: „Für mich wird es eine schnelle zehn Kilometer und einen schnellen Halbmarathon im Frühjahr geben. Danach möchte ich noch ein paar Bergläufe machen. Wo genau werde ich noch sehen.“
Eine Reihe weiterer Cityläuferinnen und –läufer war über die 9,2km-Strecke am Start. Sven Budzinski wurde in 32:40 min Gesamtachter und siegte in der M40. Jürgen Matz gewann in der M60 (40:49min), Edelgard Palfi in der W65+ (55:47min). Uwe Zentsch wurde in der M55 Zweiter (40:56min).
Claudia Dittrich kam in der W30 auf Rang sechs (51:20min). Siebte Plätze in ihren Altersklassen erliefen Beate Primus (W40 – 48:07min) und Manuela Jurowiec (W45 – 1:07,25h). Auf Rang acht ihrer Altersklassen kamen Christian Richter (M35 – 36:14min) und Julius Jurowiec (MU18 – 53:37min.
„Manuela, Julius und ich beschlossen das Jahr mit dem Läufchen ausklingen zu lassen. Ich fand ihn toll. Mal keine Elbe ein schöner Lauf in der Landschaft mit paar Höhenmetern. Ich hab mir nix vorgenommen da ich weder die Strecke noch alles andere kannte und bin damit sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Es macht echt Spaß Leute noch auf die letzten Meter einzusammeln“, erzählt Beate Primus von ihren Laufeindrücken.
Vielfältige Eindrücke nahm auch Claudia Dittrich von diesem Silvesterlauf mit: „Am 31.Dezember stand für mich mit dem Oberlichtenauer Silvesterlauf der letzte Wettkampf des Jahres an. Die Vorzeichen sahen jedoch nicht gut aus. Nach den weihnachtlichen Schlemmereien hatte ich es in den Zwischentagen mit dem Training übertrieben und ging mit einem fiesen Muskelkater an den Start.
Die vielen Anstiege auf der Strecke machten es mir zusätzlich schwer, und so wurde die Zeit schnell zur Nebensache. Trotzdem genoss ich den Lauf, vor allem da man auf der Wendestrecke zwangsläufig allen anderen Läufern begegnete und sich so wunderbar gegenseitig anfeuern konnte. Der Zusammenhalt unter den Cityläufern war wieder einmal wunderbar und so wurde der Silvesterlauf zu einem perfekten Jahresabschluss.“
Über die fünf Kilometer lief Roman Wagner auf Gesamtplatz vier (16:43min). Gesamtsieger Jonathan Schmidt (DSC 1898) war nach 15:01min im Ziel. Als sechstbeste Frau beendete Birgit Ziesch diese Distanz nach 22:32min.
Silvestertreff an der Babisnauer Pappel
Während es die einen sportlich im alten Jahr noch einmal wissen wollten, ließen es andere zum Jahresausklang etwas ruhiger angehen.
„Wie jedes Jahr trafen sich zu Silvester Läufer und Wanderer an der Babisnauer Pappel. Von Jahr zu Jahr werden es mehr. Der Laufsportladen stellte 100 Liter Glühwein bereit“, erzählt Birgit Harz. Das erste Mal dabei war Marita Löwe. „Ich habe in der Zeitung von dieser Veranstaltung gelesen. Die knapp zehn Kilometer von uns zu Hause sind wir mit meinem Mann gewandert. Es war eine schöne Stimmung an der Babisnauer Pappel. Wir haben viele Lauffreunde getroffen“, erzählt sie. Auch in diesem Jahr möchte sie beim Silvester-Läufertreff dabei sein. „Das nächste Mal werde ich dahin laufen“, so ihr erklärtes Ziel.
Birgit Harz an der Babisnauer Pappel (Foto: privat)
Läuferschar an der Babisnauer Pappel (Foto: H.Harz)
33. Rollmopslauf in Großenhain
Auch in diesem Jahr bildet der Rollmopslauf den Auftakt der neuen Saison des Meißner Sparkassencups. Edelgard Palfi sammelte erste Wertungspunkte mit dem zweiten Platz über die vier Kilometer der W65 (23:18min). Der Zwei-Kilometer-Rundkurs begann auf der Jahnkampfbahn und führte durch den Stadtpark.
Jürgen Matz gewann in der M60 die acht Kilometer (35:29min). Dirk Dworatzek war nach 32:13min im Ziel und landete damit auf Rang neun der Gesamtwertung. Claudia Dittrich sicherte sich in 43:00min Rang drei in der W30.
„Ich hatte bereits am Vorjahr am Rollmopslauf in Großenhain teilgenommen und freute mich im neuen Jahr in vertrauter Gegend zu starten. Obwohl ich nicht an meine Zeit von 2018 anknüpfen konnte, rettete ich mich als Dritte meiner Altersklasse ins Ziel und konnte so die ersten Punkte für den Meißner Sparkassencup einfahren.
Wie letztes Jahr habe ich vor, wieder an dieser Laufserie teilzunehmen und kann dies nur jedem empfehlen, der familiäre, liebevoll organisierte Laufveranstaltungen mag“, erzählt Claudia Dittrich. In diesem Jahr hat sie ein besonderes läuferisches Highlight im Visier: im Herbst die Teilnahme am Frankfurt-Marathon gemeinsam mit Beate Primus.







