Sieg für 4x200m-Staffel des Citylauf-Vereins
Am vergangenen Wochenende ging der Citylauf-Verein Dresden mit einer relativ großen Mannschaft bei der Landesmeisterschaft der Senioren in Chemnitz an den Start. Sonst eher auf den längeren Strecken zu Hause, gingen einige Läufer über Sprintstrecken, wie 200 und 400 Meter an den Start.
Das Highlight aus Sicht des Vereins war sicher die zum einen erstmalige Teilnahme mit einer 4x200m-Staffel, mit der sie sich in der M30 gegen weitere zwei Staffel durchsetzen konnten und in 1:43,39min den Landesmeistertitel erkämpften. Anteil an diesem Erfolg hatten: Stephan Strehlow, Martin Giebe, Christoph Rodewohl und Schlussläufer Markus Flack.
„Schon im Vorfeld der Landesmeisterschaften fand ich es toll, das von unseren Läufern nicht nur die 3000m in Augenschein genommen wurde, sondern auch die Möglichkeit eine Staffel zu laufen und damit die kürzeren Strecken vorstellbar wurden.
Am Wettkampftag selber war eine super Stimmung zu spüren. Durch die unterschiedlichen Strecken und Altersklassen war es unserer Gruppe gut möglich neben der eigenen Vorbereitung auch die Teamkollegen anzufeuern. Der Funke der Leistungsbereitschaft sprang schnell aufeinander über und man merkte wie dies jeden beflügelte.
Siegerehrung 4x200m-Staffel (Foto: H. Poland)
Schlag auf Schlag starteten nahezu alle nacheinander und ich konnte somit alles perfekt verfolgen und die tollen Leistungen genießen. Herzlichen Glückwunsch für diesen Erfolg“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Neben dem Staffelgold, konnte sich der Citylauf-Verein Dresden über weitere Podestplätze freuen. Markus Flack fuhr als erfolgreichster Cityläufer mit insgesamt drei Goldmedaillen nach Hause. Er siegte über die 200 Meter in der M30 in 26,01s, ebenso wie über die 400m in 61,16s.
Stephan Strehlow siegte in der M35 über die 400m (56,18s) und wurde über 200m Zweiter (25,84s). Über die 400m steuerte Martin Giebe in 59,77s eine weitere Silbermedaille bei. Ebenfalls über die 200m am Start war Jürgen Matz. In 33,94s gewann er in der M60 Bronze. Dazu lief er über die 3000m zu Silber (12:26,84min).
Als einzige Starterin des Citylauf-Vereins ging Edelgard Palfi über die 3000m an den Start. Für sie blieb die Uhr am Ende bei 17:11,66min stehen. Leider ganz ohne Konkurrenz lief sie damit zum Landesmeistertitel in der W65.
(Foto: H. Poland)
Über die 3000m konnte der Citylauf-Verein Dresden zwei weitere Landesmeistertitel für sich verbuchen. In der M30 lief Christoph Rodewohl in 9:19,03min souverän zu Gold. Roman Wagner siegte in der M40 (9:38,44min). Silber erkämpfte Frank Jürries in der M50 (11:13,62min). In der M30 waren mit André Fischer (4. Platz – 9:47,11min) und Markus Flack (6. Platz – 11:17,44min) zwei weitere Cityläufer am Start.
(Foto: H. Poland)
Hallenmarathon Senftenberg
Am vergangenen Wochenende stand mit dem Hallenmarathon in Senftenberg eine bereits traditionelle Laufveranstaltung statt. Von Freitag bis Sonntag waren verschiedene Strecken im Angebot vom Ultralauf bis zu den 1000m. Edelgard Palfi ließ es sich nicht nehmen und ging einen Tag vor der Landesmeisterschaft bereits in Senftenberg über die 3000m an den Start. In 17:05min wurde sie in der W65 Zweite.
Detlef und Georg Bär traten beim Paarlauf über die 10.000m an mit dem Ziel ihren Titel in der Familienwertung erneut zu verteidigen, was ihnen in 33:43min auf deutlich gelang.
„Wie jedes Jahr war die Veranstaltung in der Niederlausitzhalle, die den baulichen Charme der späten 50er Jahre recht unbeschadet erhalten hat, sehr gut und liebevoll organisiert. Unsere unmittelbare Konkurrenz war in diesem Jahr nicht so stark, so dass die Verteidigung unseres 5. Titels nicht wirklich in Gefahr war. Dass wir unsere persönliche Bestzeit verbessern konnten, ist der guten Leistung von Georg zu verdanken“, erzählt Detlef Bär.
Jürgen Matz lief gemeinsam mit Sebastian Böhme 39:30min und wurde Zehnter in der Männerwertung.
Detlef und Georg Bär – Sieger der Familienwertung (Foto: privat)
Bronze für Amalia und Julius Reusse bei Regionalmeisterschaft
Am vergangenen Sonnabend fand in der DSC-Halle die Regionalmeisterschaft U12 – U16 statt. Vereinsvorsitzender Heiko Poland und Vorstandsmitglied Peter Grundmann ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Trainer Kai-Uwe Unverzagt die Leistungen von drei Nachwuchsathleten ihres Vereins zu verfolgen.
In der M13 erkämpfte Julius Reusse Bronze in 2:38,54min. Wenige Minuten zuvor lief bereits seine Zwillingsschwester Amalia Reusse in der W13 zu Bronze (2:45,11min).
Außerdem war Felicitas Staubach in der W13 über die 800 Meter am Start. Sie gewann ihren Zeitlauf in 2:50,38min, was am Ende Rang sieben bedeutete. Dabei steigerte sie ihre persönliche Bestleistung um fünf Sekunden. Julius konnte sich gar um 17 Sekunden steigern.
Über die Leistungen seiner Athleten freute sich Trainer Kai-Uwe Unverzagt sehr: „In der Vorbereitung hat mich Corinna Rose wieder sehr unterstützt. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“
Aber auch Vereinsmitglied Marita Löwe war bei der Regionalmeisterschaft dabei. Sie unterstützte die Wettkämpfe einmal mehr als erfahrene Kampfrichterin.
Siegerehrung Julius Reusse (3.) (Foto: C. Trache)
Siegerehrung Amalia Reusse (3.) (Foto: C. Trache)
Als Helferinnen beim Ski-Weltcup dabei
Bereits ein Wochenende zuvor (12./13.1.) fand nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut am Königsufer der Ski-Weltcup statt. Als Helferinnen waren, wie im Vorjahr, Edelgard Palfi, Birgit Harz und Franziska Gehring dabei.
Edelgard schmierte auch diesmal wieder Brötchen für die Helfer und verteilte warme Getränke an die Streckenposten: „Die Wettkämpfe konnte ich deshalb nicht original verfolgen, aber wir hatten einen Fernseher im Zelt, so waren wir immer informiert.“
Medizinstudentin Franziska Gehring war in diesem und letztem Jahr in medizinischen Teams beim Weltcup im Einsatz. „Im vergangenen Jahr gehörte ich zu einer Antidoping-Gruppe und habe die zur Dopingkontrolle ausgewählten Athleten von der Ziellinie weg bis zur abgeschlossenen Kontrolle betreut. In diesem Jahr war ich in einem der drei Streckenteams im Einsatz. Da während der Wettkämpfe nichts passiert ist, konnte ich die Atmosphäre an der Strecke genießen und habe auch einen Einblick für die Abläufe hinter den Kulissen bekommen. Das war alles sehr interessant.
Siegerehrung Stadtrangliste 2018
Am gestrigen Dienstagabend fand in der Johannstadthalle die Siegerehrung der Stadtrangliste 2018 statt. Erfreulich aus Sicht des Citylaufvereins ist Rang drei in der Mannschaftswertung. Jürgen Matz konnte in der M60 die Wertung für sich entscheiden, ebenso wie Roman Wagner in der M35 sowie Claudia Dittrich in der W30.
Zweite Plätze in ihren Altersklassen erkämpften:
Alexandra Gehring (W20), Ina Trodler (W40), Edelgard Palfi (W65), Birgit Harz (W70+), Martin Giebe (M35), Uwe Zentsch (M55)
Über das Ergebnis freute sich auch Vereinsvorsitzender Heiko Poland: „Natürlich freue ich mich, dass wir als Citylauf-Verein den dritten Platz mit der Mannschaft erreicht haben.
Letztes Jahr waren allerdings drei Teilnehmer mehr in die Wertung gekommen und so wünsche ich mir, dass wir in 2019 eventuell etwas teilnehmerstärker vertreten sind und kündige schon mal an, mit gutem Beispiel voran zu gehen und auch mindestens zwei Läufe zu absolvieren.
Allen platzierten Cityläuferinnen und –läufern noch einmal Gratulation und weiter so.“
Siegerehrung Stadtrangliste (Foto: M. Loose)
LM 3000m: Sieg für Marc Schulze
Am vergangenen Wochenende vertraten Marc Schulze und Georg Bär die Farben des Citylaufvereins bei der Hallenlandesmeisterschaft 3000m in Chemnitz. In einem gemeinsamen Rennen der U18, U20 und der Männer wurde Marc Schulze in 9:01,37min Gesamtzweiter und gewann den Landesmeistertitel bei den Männern. Er musste nur den U20-Nachwuchsläufer Tom Förster von der LG Vogtland den Vortritt lassen, der in 8:57,50min das Rennen für sich entschied. Georg Bär wurde in der U20 in neuer persönlicher Bestzeit von 9:25,79min Vierter.
„Für mich war die Landesmeisterschaft 3000m nur ein Trainingslauf ohne spezifische Vorbereitung. Eigentlich habe ich erwartet, dass es noch etwas schneller als 9:01min wird, aber nach 1000m haben sich die Beine schon müde angefühlt. Für mich wird es erstmal keine Hallenrennen geben. Zumindest keine geplanten. Mein letzter Hallenwettkampf ist bestimmt drei Jahre her. Ich konzentriere mich weiter auf die 10 Kilometer und den Halbmarathon. Dafür war es ein gutes Training“, erzählt Marc Schulze.
Marc Schulze, aus zweiter Reihe startend, rollte das Feld von hinten auf. (Foto: H. Poland)
„An den Landesmeisterschaften habe ich unmittelbar nach einer intensiven Trainingswoche teilgenommen und wollte vor allem mal testen, wie sich ein Laufwettkampf mit den (für mich neuen) Spikes anfühlt. Nach dem Startschuss bin ich den ersten Kilometer sehr nahe an der Führungsgruppe gelaufen und habe versucht dranzubleiben.
Nach dem ersten Kilometer in 3:00 min merkte ich jedoch, dass mir das Tempo zu hoch war und musste mich so ein Stück zurückfallen lassen. Die nächsten Kilometer war ich dann leider auf mich allein gestellt. Auch wenn bei der von 9:25 min sicher noch Potential besteht, bin ich mit dem Ergebnis unter den gegebenen Umständen zufrieden.
Momentan ist mein Trainingsplan vor allem auf eine schnelle Zeit über die 10 Kilometer ausgerichtet. Die nächsten Höhepunkte sind dabei der Dresdner Citylauf und auch die Landesmeisterschaften in Lengenfeld“, so Georg Bär von seinen Eindrücken.
Auch der mitgereiste Trainer Heiko Poland freute sich über die starke Steigerung der Leistung von Georg Bär von 9:50 auf 9:25min.
Georg Bär versuchte an der Führungsgruppe dran zu bleiben (Foto: H. Poland)
Oberlichtenauer Silvesterlauf: Sieg für Marc Schulze
Den letzten Tag im Jahr beginnen einige Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins sportlich. Mehr als ein Ritual als einen Wettkampf bezeichnet Marc Schulze, Gesamtsieger beim Oberlichtenauer Silvesterlauf über die neun Kilometer (29:37min), die Teilnahme an diesem Lauf.
„Im Dezember macht man etwas Grundlagentraining und weiß nicht ganz genau, was die Beine so können. Da ist der Silvesterlauf in der Nähe immer eine schöne Standortbestimmung. Ich sehe viele bekannte Gesichter und unterhalte mich mit dem ein oder anderen über dieses und jenes“, erzählt er.
Für das neue Jahr hat er sich sportlich erste kleine Ziele gesetzt: „Für mich wird es eine schnelle zehn Kilometer und einen schnellen Halbmarathon im Frühjahr geben. Danach möchte ich noch ein paar Bergläufe machen. Wo genau werde ich noch sehen.“
Eine Reihe weiterer Cityläuferinnen und –läufer war über die 9,2km-Strecke am Start. Sven Budzinski wurde in 32:40 min Gesamtachter und siegte in der M40. Jürgen Matz gewann in der M60 (40:49min), Edelgard Palfi in der W65+ (55:47min). Uwe Zentsch wurde in der M55 Zweiter (40:56min).
Claudia Dittrich kam in der W30 auf Rang sechs (51:20min). Siebte Plätze in ihren Altersklassen erliefen Beate Primus (W40 – 48:07min) und Manuela Jurowiec (W45 – 1:07,25h). Auf Rang acht ihrer Altersklassen kamen Christian Richter (M35 – 36:14min) und Julius Jurowiec (MU18 – 53:37min.
„Manuela, Julius und ich beschlossen das Jahr mit dem Läufchen ausklingen zu lassen. Ich fand ihn toll. Mal keine Elbe ein schöner Lauf in der Landschaft mit paar Höhenmetern. Ich hab mir nix vorgenommen da ich weder die Strecke noch alles andere kannte und bin damit sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Es macht echt Spaß Leute noch auf die letzten Meter einzusammeln“, erzählt Beate Primus von ihren Laufeindrücken.
Vielfältige Eindrücke nahm auch Claudia Dittrich von diesem Silvesterlauf mit: „Am 31.Dezember stand für mich mit dem Oberlichtenauer Silvesterlauf der letzte Wettkampf des Jahres an. Die Vorzeichen sahen jedoch nicht gut aus. Nach den weihnachtlichen Schlemmereien hatte ich es in den Zwischentagen mit dem Training übertrieben und ging mit einem fiesen Muskelkater an den Start.
Die vielen Anstiege auf der Strecke machten es mir zusätzlich schwer, und so wurde die Zeit schnell zur Nebensache. Trotzdem genoss ich den Lauf, vor allem da man auf der Wendestrecke zwangsläufig allen anderen Läufern begegnete und sich so wunderbar gegenseitig anfeuern konnte. Der Zusammenhalt unter den Cityläufern war wieder einmal wunderbar und so wurde der Silvesterlauf zu einem perfekten Jahresabschluss.“
Über die fünf Kilometer lief Roman Wagner auf Gesamtplatz vier (16:43min). Gesamtsieger Jonathan Schmidt (DSC 1898) war nach 15:01min im Ziel. Als sechstbeste Frau beendete Birgit Ziesch diese Distanz nach 22:32min.
Silvestertreff an der Babisnauer Pappel
Während es die einen sportlich im alten Jahr noch einmal wissen wollten, ließen es andere zum Jahresausklang etwas ruhiger angehen.
„Wie jedes Jahr trafen sich zu Silvester Läufer und Wanderer an der Babisnauer Pappel. Von Jahr zu Jahr werden es mehr. Der Laufsportladen stellte 100 Liter Glühwein bereit“, erzählt Birgit Harz. Das erste Mal dabei war Marita Löwe. „Ich habe in der Zeitung von dieser Veranstaltung gelesen. Die knapp zehn Kilometer von uns zu Hause sind wir mit meinem Mann gewandert. Es war eine schöne Stimmung an der Babisnauer Pappel. Wir haben viele Lauffreunde getroffen“, erzählt sie. Auch in diesem Jahr möchte sie beim Silvester-Läufertreff dabei sein. „Das nächste Mal werde ich dahin laufen“, so ihr erklärtes Ziel.
Birgit Harz an der Babisnauer Pappel (Foto: privat)
Läuferschar an der Babisnauer Pappel (Foto: H.Harz)
33. Rollmopslauf in Großenhain
Auch in diesem Jahr bildet der Rollmopslauf den Auftakt der neuen Saison des Meißner Sparkassencups. Edelgard Palfi sammelte erste Wertungspunkte mit dem zweiten Platz über die vier Kilometer der W65 (23:18min). Der Zwei-Kilometer-Rundkurs begann auf der Jahnkampfbahn und führte durch den Stadtpark.
Jürgen Matz gewann in der M60 die acht Kilometer (35:29min). Dirk Dworatzek war nach 32:13min im Ziel und landete damit auf Rang neun der Gesamtwertung. Claudia Dittrich sicherte sich in 43:00min Rang drei in der W30.
„Ich hatte bereits am Vorjahr am Rollmopslauf in Großenhain teilgenommen und freute mich im neuen Jahr in vertrauter Gegend zu starten. Obwohl ich nicht an meine Zeit von 2018 anknüpfen konnte, rettete ich mich als Dritte meiner Altersklasse ins Ziel und konnte so die ersten Punkte für den Meißner Sparkassencup einfahren.
Wie letztes Jahr habe ich vor, wieder an dieser Laufserie teilzunehmen und kann dies nur jedem empfehlen, der familiäre, liebevoll organisierte Laufveranstaltungen mag“, erzählt Claudia Dittrich. In diesem Jahr hat sie ein besonderes läuferisches Highlight im Visier: im Herbst die Teilnahme am Frankfurt-Marathon gemeinsam mit Beate Primus.
DSC-Jahresabschlusssportfest: Sieg für Roman Wagner über 600 Meter
Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. In den letzten Wochen standen Nikolaus- und Adventsläufe und Jahresabschlusssportfeste im Sportkalender. Mit dabei waren auch immer wieder Läuferinnen und Läufer des Citylauf-Vereins Dresden.
Am vergangenen Sonnabend testeten Roman Wagner (M35) und Stephan Strehlow (M30) unter den aufmerksamen Blicken von Vereinsvorstand Peter Grundmann, ihre Qualitäten auf einer für beide eher kurzen Strecken, den 600 Metern. In der Männerkonkurrenz konnte sich am Ende Roman Wagner in 1:29,75min durchsetzen, eine Zeit mit der er nicht einhundert Prozent zufrieden war.
Sieger Roman Wagner (Foto: C . Trache)
Stephan Strehlow, seit Anfang dieses Jahres Mitglied im Citylauf-Verein, wurde in 1:32,90min Vierter. Für ihn war es der erste Leichtathletik-Wettkampf überhaupt, wie er erzählte. Dementsprechend beeindruckend fand er die Atmosphäre: „Es roch schon ein wenig nach internationalem Meeting in der Halle, da Gäste aus Tschechien, Polen und den USA am Start waren. Auf den Rängen hatten sich einige Zuschauer eingefunden und so kam rundum tolle Wettkampf Stimmung auf.“
Stephan Strehlow wollte herausfinden, wie schnell er die 600 Meter unter Wettkampfbedingungen laufen kann. Seine persönliche Erkenntnis: „nicht besonders schnell.“ Diesmal zahlte er noch Lehrgeld, wie er meinte, ließ sich zu oft auf die Außenbahn drängen, dennoch zieht er ein positives Fazit: „Das Rennen war toll, es hat riesig Spaß gemacht und beim nächsten Mal weiß ich, worauf ich achten sollte.“
Bisher lag sein Hauptaugenmerk auf den zehn Kilometern. Er lief aber auch Strecken bis 36 Kilometer und im Triathlon 70,3km. Im kommenden Jahr möchte er sich verstärkt den kürzeren Strecken zuwenden und plant einen Start bei den Landes-Seniorenmeisterschaften über die 200 Meter.
Nikolauslauf in Senftenberg und „Red Bull All In“ in Oberstdorf
Seit vier Monaten Mitglied im Citylauf-Verein Dresden ist Birgit Ziesch (W30). Ihre Lieblingsstrecken sind die fünf und zehn Kilometer. Dennoch möchte sie sich im kommenden Jahr auch auf der Halbmarathondistanz steigern und die Zwei-Stunden-Grenze unterbieten. Am 1. Dezember lief sie beim Nikolauslauf in Senftenberg die 6,6km in 24:10min und siegte in der W30.
Am vergangenen Sonnabend stellte sie sich einer besonderen Herausforderung. Als eine von 500 Startern, darunter 69 Frauen, war sie bei der Premiere des „Red Bull All In“ in Oberstdorf dabei. Auf einer 2,5km langen Strecke waren 15 Hindernisse und 200 Höhenmetern zu bewältigen.

(Foto: Birgit Ziesch)
„Bei -14°C ging es über hohe Wände und Mauern, nach 300 m bereits durch einen knietiefen Eisbach. Über Hangelhindernisse und Hindernisse an welchen man Sandsäcke, Baumstämme und Steine schleppen musste. Zusätzlich ging es einmal die Heini Klopfer Skiflugschanze hinauf und durch den Wald wieder steil hinab. Zudem musste man sich noch Kombinationen merken welche es an späterer Stelle wiederzugeben galt. Physische und geistige Herausforderung sozusagen“, erzählt Birgit Ziesch.
(Foto: Birgit Ziesch)
„Es war ein fantastischer Event bei dem man seine eigene Belastungsgrenze überwinden musste. Am Ende war ich einfach nur megastolz und sehr zufrieden mit meiner Zeit von 41:28 min, mit welcher ich mich als Sechste meines Laufes für die nächste Runde qualifizieren konnte.“

(Foto: Birgit Ziesch)
Für die Zukunft hat sie sportlich noch einiges vor: „Der Red Bull All In war auch nicht mein erster Hindernis Lauf. Ich suche immer wieder gerne Herausforderungen die von den normalen Laufstrecken abweichen. Nächstes Jahr wird dann sicherlich wieder ein Tough Mudder dabei sein und der Red Bull 400 in Titisee Neustadt bei welchem man eine Skisprungschanze hinauf läuft.
Den hatte ich dieses Jahr schon mitgemacht und das war neben dem Lauf am Wochenende das verrückteste was ich je gemacht hatte. In der Ferne liegt dann noch der Mt. Everest Treppenmarathon welchen ich dieses Jahr in der Dreierseilschaft mitgemacht habe, den ich aber irgendwann auch noch alleine schaffen möchte.“
Dohnaer Adventslauf
Bereits am 8. Dezember fand der Dohnaer Adventslauf statt, der erste Wertungslauf der Bezirksrangliste 2019.
André Fischer wurde über die 9,6km Gesamtsieger in 33:59min. Edelgard Palfi nahm die 4,8km in Angriff und wurde in der W65 Zweite in 28:05min.
Weitere Cityläuferinnen und –läufer gingen über die 9,6km an den Start. Jürgen Matz siegte in der M60 (41:12min). In dieser Altersklasse kam Peter Born auf Rang sechs (52:00min). Claudia Grützmann lief in der W40 auf Rang zwei (49:28min). Katrin Sembdner wurde in der gleichen Altersklasse Dritte (50:11min). Marina Helas erkämpfte in der W30 den dritten Platz (50:08min). Claudia Dittrich wurde in der gleichen Altersklasse Fünfte (52:59min). In der M40 mit dabei war Christian Richter (39:23min – 5. Platz).
Dresdner Nikolauslauf: Citylauf-Verein stark vertreten
Der Citylauf-Verein Dresden nutzte nun schon fast traditionell den Dresdner Nikolauslauf im Blüherpark für ein Vereinstreffen im Advent. Einige Mitglieder kamen zum gemütlichen Beisammensein und einem Glühwein oder Kinderpunsch vorbei und feuerten die Läuferinnen und Läufer. Insgesamt 39 Mitglieder standen aber auch an der Startlinie. Immerhin 15 von ihnen waren Bambinis.
Über diese Resonanz freute sich auch Vereinsvorsitzender Heiko Poland. „Mama Ulrike hat eigene Teilnehmer-Medaillen für unsere Jüngsten gebastelt“, erzählt er über das Engagement seiner Mitglieder. „Für mich war es wieder toll zu sehen, wie wir Jung und Alt vertreten waren.“
Teilnehmer-Medaillen für die
Jüngsten des Vereins (Foto: H. Poland)
Birgit Harz war mit 74 Jahren, die älteste Teilnehmerin. Einige der Bambinis des Citylauf-Vereins zählten mit Jahrgang 2015 zu den jüngsten Startern.
Auch der Veranstalter vom Postsportverein Dresden Jürgen Stein war begeistert über die Zahl der Jüngsten, die trotz Kälte, Wind und Regen die 0,4km-Strecke bewältigten. „100 Mädchen und Jungen von 3 – 7 Jahre liefen in getrennten Läufen dem Nikolaus im Ziel in die Arme … Das ist sensationell!“, hielt er im Ergebnisprotokoll fest.
Das schnellste Mädchen des Citylauf-Vereins war Luise Poland mit Rang 17 von 42 Mädchen. Bei den Jungen waren sogar 54 Läufer am Start und Finn Lehmann lief als Schnellster vom Citylauf-Verein gar auf Rang sechs.
Bambinis bei der Erwärmung (Foto: H. Poland)
Beim Hauptlauf der Männer über die 3,6km konnte sich der Citylauf-Verein sehr gut in Szene setzen. Hinter Sieger Karl Bebendorf vom DSC 1898 (10:30min), liefen Christoph Rodewohl (10:45min), Marc Schulze (10:49min), Robel Tewelde (11:01min) und Georg Bär (11:27min) auf die nachfolgenden Plätze.
In der Altersklassenwertung siegte Georg Bär in der U20. In der M30 kamen Christoph Rodewohl und Marc Schulze auf die Plätze eins und zwei. Detlef Bär siegte in der M45 (13:04min), ebenso wie Jürgen Matz in der M60 (14:07min).
Start Hauptlauf der Männer (Foto: H. Poland)
Beim Hauptlauf der Frauen über die 3,6km kam Marina Helas als Gesamtsiebte unter die Top-Ten (16:09min) und sicherte sich in der W30 den dritten Platz vor Vereinskameradin Claudia Dittrich (16:42min).
Die Altersklassen W65 und W70 wurden gar ganz allein durch den Citylauf-Verein ausgefüllt. Bei den Jüngeren siegte Edelgard Palfi (19:36min) vor Marita Löwe (20:42min). Bei den Älteren setzte sich Elke Melzer (18:01min) gegen Birgit Harz (25:37min) durch.
„Mir gefällt die Atmosphäre jedes Jahr aufs Neue. Die Veranstaltung ist schön organisiert, aber auch das Miteinander unter unseren Vereinsmitgliedern ist schön. Auch ich als älteste Teilnehmerin werde von den jüngeren Mitgliedern angefeuert. Sie stehen bis zum Schluss an der Strecke, bis auch ich im Ziel angekommen bin“, erzählt Brigit Harz und freut sich über die Wertschätzung, die die Jüngeren ihr entgegenbringen.
Die drei Erstplatzierten Herrn mit dem Nikolaus (Foto: H. Poland)
Freiberger Adventslauf
Einen Tag zuvor waren einige Cityläuferinnen und –läufer beim 27. Freiberger Adventslauf aktiv. André Fischer lief bei den Männern über die 12km auf Rang vier (42:33min). Ebenfalls unter die Top-Ten kam Sven Budzinski mit Platz neun (44:16min).
Die sechs Kilometer nahmen Jürgen Matz (M60 – 24:30min)) und Birgit Harz (W70 – 44:56min) in Angriff. Beide siegten jeweils in ihren Altersklassen. Christoph Rodewohl lief mit zwei Läufern des Postsportvereins Dresden sowie einem Läufer von Lok Hainsberg die 4x3km-Staffel. Das Quartett lief in 40:47min auf Platz zwei.
Uwe Merdon und Heiko Poland ausgezeichnet
Auch die zweite Novemberhälfte hielt einige sportliche Höhepunkte bereit. Dazu zählt auch die Auswertung des diesjährigen Lichtenauer Sachsencups am 17. November im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna. In der Mannschaftswertung der Männer und Frauen erlief der Citylauf-Verein den vierten Platz. An diesem Erfolg beteiligt waren Birgit Harz (2. Platz W70), Edelgard Palfi (1. Platz W65), Jürgen Matz (3. Platz M60), Uwe Merdon (1. Platz M55) und Gerd Reinberger (7. Platz M35).
Im Rahmen dieser Siegerehrung wurden zwei Mitglieder des Citylauf-Vereins mit Ehrennadeln des Leichtathletikverbandes Sachsens (LVS) geehrt. Uwe Merdon erhielt die Ehrennadel in Bronze. Er steht nicht nur regelmäßig bei verschiedenen Laufveranstaltungen selbst an der Startlinie, sondern ist unter anderem ein sehr aktives Mitglied der Laufkommission des LVS.
Die Ehrennadel in Silber erhielt Vereinsvorsitzender Heiko Poland für seine langjährigen unermüdlichen Bemühungen beim Aufbau des Vereins und der Gestaltung der 10km-Landesmeisterschaften im Rahmen des Citylaufes.
Zweite Plätze beim 26. Braunsteichlauf
Am 18. November war eine kleine Abordnung des Citylauf-Vereins beim 26. Braunsteichlauf in Weißwasser am Start. Jürgen Matz wurde in der M60 Zweiter über die zehn Kilometer (43:03min). Claudia Dittrich lief die fünf Kilometer in 24:41min (2. Platz W30). Edelgard Palfi war über diese Strecke nach 26:46min im Ziel (2. Platz W65).
Bambinisportfest erfolgreich durchgeführt
Am 11. November organisierte der Citylauf-Verein Dresden das 2. Bambinisportfest in der DSC-Halle. 45 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren versuchten sich im Hindernis-Sprint, beim Ziel-Weitsprung und dem Medizinballwerfen. Den Abschluss bildete ein Staffelrennen. Doch begonnen wurde das Sportfest mit einer gemeinsamen Erwärmung zu Klängen von Kinderliedern.
Vereinsmitglied Birgit Harz (74) betreute eine der vier altersgemischten Wettkampfgruppen während des Sportfestes. „Mir hat es viel Spaß gemacht und auch die Kinder waren alle begeistert, aber natürlich auch alle sehr aufgeregt“, erzählt die gelernte Kinderkrankenschwester. „Die Kinder haben immer wieder den Kontakt zu ihren Gruppenleitern gesucht. Es hat alles prima geklappt.“ Nächstes Jahr ist sie als Helferin gern wieder mit dabei.
Sophie und Christian Körnig gehörten ebenfalls zum Helferteam. Ihr Sohn Bruno war bereits letztes Jahr beim Bambinisportfest dabei. Ihm und seinen Eltern hat es auch in diesem Jahr viel Spaß gemacht.
„Ich selbst habe mit Bruno fleißig Muffins gebacken und verziert und habe an der Ballwurfstation die Weiten erfasst. Mein Mann hatte sich bereits im Vorfeld um ein Excel Programm gekümmert, mit dem wir sämtliche Ergebnisdaten erfassen konnten und zum Schluss relativ schnell auswerten. Im Rahmen des Sportfestes hat er dies dann an allen Stationen betreut und am Ende die Auswertung mit Heiko Poland vorgenommen“, erzählt Sophie Körnig.
„Die anfängliche tänzerische Erwärmung zur Musik sowie die einzelnen Stationen, die Leckereien, aber auch das herumrennen in der Halle kam bei den Kindern gut an. Die Helfer waren allesamt engagiert und die Kinder erstaunlich diszipliniert.“
Andere Vereinsmitglieder waren beim Imbiss aktiv und sorgten dafür, dass zur Mittagszeit alle Kinder etwas zu Essen bekamen.
Ina Zscherper gewinnt am Windberg
Am vergangenen Sonntag stand der 68. Cross Rund um den Windberg auf dem Programm. Gesamtsiegerin über die sechs Kilometer wurde Ina Zscherper in 23:32min. Auf Rang eins der M55 lief Uwe Merdon in 24:09min. In der gleichen Altersklasse kam Uwe Zentsch in 30:50min auf Platz sechs. Jürgen Matz wurde Zweiter in der M60 (27:11min).
Über die drei Kilometer für den Citylauf-Verein Dresden vertreten waren Birgit Harz (W70 1. Platz – 23:59min) und Julius Jurowiec (Mu18 13. Platz – 12:47min).
Julius Jurowiec in Aktion (Foto: privat)
Auch auf dem langen Kanten, den acht Kilometern, waren die Farben des Citylauf-Vereins zu sehen. In der M35 kam Roland Gärtner in 33:40min auf den fünften Platz ein. Zwei Plätze dahinter landete Benjamin Giebler in 34:47min. Knut Schulz überquerte nach 36:58min die Ziellinie und wurde 13. in der M40.
Die Herren des Citylauf-Vereins vor dem Start (Foto: H. Poland)
„Der Windbergcross ist eine klasse traditionsreiche Veranstaltung, bei der man immer wieder zahlreiche bekannte Gesichter trifft. Ich wünsche mir sehr, dass diese Veranstaltung genauso gut organisiert, auch über die 70igste hinaus noch weiter bestehen wird“, so Vereinsvorsitzender Heiko Poland.
Heiko Poland ist vom Windberglauf auch heute noch begeistert (Foto: privat)
Kleiner Sachsenlauf
Bereits am Sonnabend waren Jürgen Matz und Knut Schulz beim kleinen Sachsenlauf über die 11,5km in Coswig am Start. Jürgen Matz wurde in 51:11min Dritter der Altersklasse M60+. Knut Schulz war 11 Sekunden vor ihm im Ziel und landete auf dem Rang acht der M40. Dirk Dworatzek benötigte 46:51min für diese Strecke und wurde Gesamtelfter.
Ganz in Familie lief diesmal Edelgard Palfi die 7,2km. In 43:09min wurde sie Zweite in der W65 und lief dabei ihrer Tochter Claudia und Schwiegersohn Martin davon. Beide in der Altersklasse 35 startend, kamen nach 49:11min ins Ziel. Dabei lief Martin jedoch bewusst gemeinsam mit seiner Frau, wie Edelgard Palfi verriet.
Stadtrangliste
Mit dem Herbstwaldlauf am 28. Oktober ist der letzte Wertungslauf der Stadtrangliste Dresden/Radebeul Geschichte. Ein Blick auf die Tabellen lässt zahlreiche Podestplätze erkennen:
Der Citylauf-Verein Dresden landet in der Teamwertung auf Rang drei.
Altersklassensiege erringen:
Claudia Dittrich (W30), Roman Wagner (M35), Jürgen Matz (M60)
Zweite Plätze gehen an:
Alexandra Gering ( W20), Ina Trodler (W40), Edelgard Palfi (W65), Birgit Harz (W70), Martin Giebe (M35), Uwe Zentsch (M55)
















