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Landesmeistertitel für Uwe Merdon
Am vergangenen Sonnabend fanden die Senioren-Landesmeisterschaften in Chemnitz statt. Erstmals in der M55 startend, sicherte sich Uwe Merdon den Landesmeistertitel über 3.000m in 10:25,80min mit klarem Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. In der M45 konnte sich Detlef Bär über Bronze freuen (10:36,60min). Frank Jürries kam in 11:01,03min auf Rang vier. Athleten des Citylaufvereins können mehr als nur laufen. Dies bewies Martin Giebe mit Gold im Weitsprung (5,68m) und Silber über 60m (8,18s) der M35. Vereinsmitglied Corinna Rose (W40), bei Landesmeisterschaften für ihren Heimatverein LG Neiße startend, freute sich über ihre Leistungen über 400m (68,52s – 2.Platz) und 800m (2:35,02min – 1. Platz) sowie Staffel-Bronze.
Siegerehrung Uwe Merdon M55 (Foto: D.Bär)
Siegerehrung Detlef Bär (Foto: D. Bär)
Lebt für den Laufsport: Katja Hermann zum 65.
Heute, am 6. Februar, feiert Lauftrainerin Katja Hermann ihren 65. Geburtstag. 1970 war sie bei den ersten Junioreneuropameisterschaften in Paris über 1.500m am Start und gewann Gold. Wer mit ihr näher zu tun hat, weiß: Sie brennt bis heute für den Laufsport. Als Trainerin gibt sie ihre reichen Erfahrungen seit Jahren sehr engagiert an die jüngeren Athleten weiter. So hat sie auch die Nachwuchsläufer des Citylaufvereins Lena Laukner und Georg Bär unter ihre Fittiche genommen.
Carsten Ender hat Katja Hermann 1992 kennen- und schätzen gelernt. „Sie war immer für uns Athleten da und setzte sich für uns ein. Ich habe bis heute unbedingtes Vertrauen zu ihr“, erzählt er. Daher schickte er auch vor zwei Jahren seine Tochter Felicitas (u18) zur ihr. „Sie erlebt eine Trainerin, die für diese Sache brennt. Katja ist dabei auch immer offen für neue Dinge im Training.“
Corinna Rose trainierte damals ebenfalls in der Trainingsgruppe mit Carsten Ender. „Ich bin aus Weißwasser gekommen und war läuferisch auf sächsischem Niveau ganz gut dabei. An Katja schätze ich, dass sie alle Athleten, egal ob Deutsches oder Landesniveau, gleich behandelt.“
Corinna Rose (Foto: C.Trache)
Jonathan Schmidt beschreibt ein inniges Athleten-Trainer-Verhältnis, schätzt den kontinuierlichen Trainingsaufbau und ihre Trainingsmethoden, die Spaß machen. Auch wenn er aktuell verletzt ist und in der Hallensaison alternativ trainiert, steht er in engem Kontakt mit seiner Trainerin. „Frau Hermann ist ehrgeizig, will mich voranbringen, ohne mich dabei zu verheizen.“ Nach einem gelungen Wettkampf sei ein typischer Spruch von ihr: „Das war gut, aber es geht noch schneller“. Optimistisch blicken beide in Richtung Sommersaison, wo Jonathan gestärkt zurückkommen möchte. Aktuell ist er bei der Dresdner Sportlerwahl 2016 in der Kategorie „Nachwuchs“ nominiert und würde sich über möglichst viele Stimmen freuen.
Jonathan Schmidt (Foto: J.Schmidt)
Auch Jan Riedel spürt, wie sehr seine Trainerin für den Laufsport lebt. „Nach guten Trainingseinheiten oder Wettkämpfen sehe ich ein Glitzern in ihren Augen. Diese Augenblicke sind sehr schön. Wenn sie zufrieden ist, bin ich es auch.“ Vielleicht gelingt es ihm ja zu den Deutschen Meisterschaften (18./19.2.) in Leipzig seiner Trainerin erneut ein Glitzern in die Augen zu zaubern.
Jan Riedel (Foto: Jörg Fernbach)
Anna Walter (u20) schätzt ihre offene und ehrliche Art und natürlich die guten Trainingspläne. „Ich wünsche Ihr von ganzem Herzen, Gesundheit und das sie positiv in die Zukunft blickt.“
Diesen Wünschen schließt sich die Laufgemeinschaft gerne an.
Wir wünschen Dir, liebe Katja, zu deinem heutigen Geburtstag in erster Linie Gesundheit, Kraft und noch recht viel Freude mit deinen Athleten.
Stadtrangliste 2016: Citylauf-Verein als Mannschaft ganz vorn
Am gestrigen Dienstag fand in der Johannstadthalle die Siegerehrung für die Stadtrangliste 2016 statt. Dank der stetig steigenden Mitgliederzahl und dem großen läuferischen Engagement konnte der Citylauf-Verein in diesem Jahr die Mannschaftswertung gewinnen. Während der Citylauf-Verein 2015 mit neun gewerteten Läufern bzw. Läuferinnen auf Rang vier landete, kam 2016 20 Aktive in die Wertung. Damit konnten die laufstarken Vereine VfL Dresden-Bühlau und TSV Dresden, die seit mehreren Jahren die ersten beiden Plätze unter sich ausmachten, auf die nachfolgenden Ränge verwiesen werden. In die Wertung der Stadtrangliste kommen die Aktiven, die an zwei und mehr Läufen teilgenommen haben.
W 35 Plätze eins bis drei an Citylaufverein
Marina Helas konnte sich über über Platz zwei in der W 30 freuen. In der W35 gingen gar die Plätze eins bis drei in der Reihenfolge Maxi Moder, Ulrike Baschant und Silke Richter, an den Citylauf-Verein.
Gut besetzt mit den Farben des Citylauf-Vereins war auch die W40. Diese Altersklasse konnte Rita Dreiblatt für sich entscheiden. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen Beate Primus, Manuela Jurowiec und Ina Trodler. Dazu kommen bei den Frauen zweite Plätze für Edelgard Palfi (W60) und Birgit Harz (W70).
Martin Obst gewinnt in der M 30
In der M20 lief Christoph Rodewohl auf Rang zwei. Martin Obst entschied die Altersklasse M30 für sich. Michael Kuhardt kam auf Rang vier ein. Die Plätz fünf und acht in der M35 gingen an Roman Wagner bzw. Martin Giebe. André Lindner erlief sich in der M40 den dritten Platz. Frank Jürries wurde in der M45 Zweiter, Detlef Bär in dieser Altersklasse Zehnter. Uwe Merdon wurde in der M50 Fünfter. Georg Bär Rang komplettierte das hervorragende Mannschaftsergebnis mit Rang sieben der männlichen Jugend.
10km-Paarlauf Familienwertung : Sieg für Detlef und Georg Bär
An diesem Wochenende stand der 11. Hallen-Marathon in der Senftenberger Niederlausitzhalle auf dem Programm. Mit dabei auch die Farben des Citylaufvereins. Detlef und Georg Bär gelang es beim 10.000m – Paarlauf zum dritten Mal in Folge die Familienwertung zu gewinnen. „Mit unserem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden, wobei sich unsere Zeit jetzt auf 33:56min verbessert hat, auch dank des Hallentrainings im Verein“, so Vater Detlef Bär. Auf Rang drei der Familienwertung kamen Lena und Rico Laukner in 39:05min. Corinna Rose und André Rosenkranz liefen in der Mixed-Wertung auf Rang vier (37:33min) nur drei Sekunden hinter dem dritten Platz. „Es war ein sehr guter Lauf und hat Spaß gemacht“, so Corinna Rose.
Der Gesamtsieg ging an des Team Dresdner Laufsportladen mir Jonas Zschornack und Lukas Küter in 31:44min.
Edelgard Palfi lief am Sonnabend in Senftenberg die 3.000m in 16:00,04min und gewann damit in der W65.
Tags drauf ging sie in Chemnitz beim „Swin & Run“ an den Start und siegte in der W65. Die 800m schwamm sie 19:20min und lief anschließend die fünf Kilometer in 30:57min.
Indoor-Meeting Erfurt
Bereits am Freitag nahmen einige Athleten des DSC 1898 beim Indoor-Meeting in Erfurt teil. Jan Riedel ging über seine Spezialstrecke die 800m an den Start. Wie bereits im vergangenen Jahr lief er in Erfurt auf Rang der, erneut mit neuer persönlicher Hallenbestleistung (1:49,25min). Damit steigerte er sich deutlich im Vergleich zu den Landesmeisterschaften eine Woche zuvor. Die Norm für die Hallen-Europameisterschaft hat er fest im Blick. Dafür muss er bei den Deutschen Meisterschaften (18./19.2.) 1:48,00min anbieten.
Celine Noack lief ebenfalls 800m und kam in 2:15,75min auf Rang sechs. Jannik Czudaj, behauptete sich als U18-Nachwuchsläufer im Feld der U20 über 800m als Siebter in 1:58,76min. Über 400m der U20 setzte sich Frieder Scheuschner in 48,97s sehr gut in Szene.
Wintermarathon: André Fischer wiederholt Vorjahreserfolg
Am vergangenen Sonnabend nahmen auch aus den Reihen des Citylaufvereins zwei Läufer den Leipziger Wintermarathon in Angriff. André Fischer erkämpfte mit seinem 3er Team „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ in 2:54:39h den ersten Platz. Bereits im vergangenen Jahr lief André Fischer im Siegerteam. André Lindner stellte sich ebenfalls der Herausforderung im Winter einen Marathon zu laufen und kam mit dem Team „OEM & Friends“ nach 3:35:54h auf Gesamtplatz 12 ein. Ebenso wie der OEM-Adventsmarathon diente dieser Wintermarathon André Lindner zur Vorbereitung auf sein großes Ziel dieses Jahr in Berlin unter drei Stunden zu laufen. „Außerdem hat die Sonne geschienen und es lag Schnee, wie oft im Jahr kommt das vor?“, so André Lindner.
Landesmeisterschaften: Doppelerfolg für Jan Riedel
Am vergangenen Wochenende standen außerdem die Landesmeisterschaften der Erwachsenen sowie der U18 in Chemnitz auf dem Programm. Jan Riedel gewann dabei bei den Männern sowohl die 800m (1:51,51min) als auch die 400m (49,22s). „Ich musste mein eigenes Rennen machen und ohne Konkurrenz von vorne laufen. Dafür ist die Zeit über 800m ganz ok. Was das Wert ist, werde ich diesen Freitag beim Hallenmeeting in Erfurt sehen. Auch mit der 400m-Zeit kann ich leben, auch wenn mit einer 48er Zeit geliebäugelt habe“, so Jan Riedel. Aus Sicht des Dresdner SC gab es im Mittelstreckenbereich weiteren Grund zur Freude. Celine Noack lief bei den Frauen über 800m in 2:15,95min zu Silber, ebenso wie Felicitas Ender über die 1.500m der U18 (5:02,66min).
Georg Bär Vizemeister über 3.000m
Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Landesmeisterschaften in diesem Jahr in Chemnitz statt. Unter anderem wurden die Meister und Platzierten über die 3.000m ermittelt.
Georg Bär vertrat die Farben des Citylaufvereins in der U18. Mit seiner Tagesform und dem Ergebnis (9:50,51min) sei er nicht so recht zufrieden gewesen. Dennoch sprang am Ende eine Silbermedaille heraus.
Ende Januar wird er wieder mit Vater Detlef Bär gemeinsam läuferisch unterwegs sein. Beim Senftenberger Hallenmarathon möchten beide gern im 10.000m – Paarlauf in der Kategorie „Familie“ ihren Vorjahrestitel verteidigen.
Vizelandesmeister Georg Bär (Foto: D. Bär)
Zwei weitere Medaillen über die 3.000m gingen am Wochenende ebenfalls nach Dresden. Niklas Härtig gewann in der U20 Gold (9:17,20min). Bei den Männern erkämpfte sich Jonas Zschornack in 9:38,16min Bronze. (beide DSC 1898).
Regionalmeisterschaften: Benjamin Futterschneider holt Silber
Am ersten Januarwochenende stand für die Kinder und Jugendlichen mit den Regionalmeisterschaften in der DSC-Halle bereits der erste Leistungsvergleich an. Der Citylaufverein war erstmals mit einem kleinen Team dabei. Das herausragende Resultat erzielte Benjamin Futterscheider (M12). Über 800m holte er in neuer persönlicher Bestzeit von 2:42,02min die Silbermedaille. „Das ist absoluter Wahnsinn. Innerhalb von 4 Wochen der zweite Podestplatz (Anmerkung: 2.Platz beim Nikolauslauf) für ihn. Herzlichen Glückwunsch“, freute sich Trainer Kai-Uwe Unverzagt. Achtbar schlug sich ebenfalls Felicitas Staubach (W11). Sie lief die 50m in 9,01s sowie die 800m in 3:07,10min. Justus Dimter (M11) lief die 50m in 8.79s und die 800m in 3:03,75min.
Justus Dimter, Felicitas Staubach (vorn) mit
Trainer Kai-Uwe Unverzagt und
Josephine Unverzagt (Foto: C. Trache)
Justus Dimter kämpft über 800m
um eine gute Platzierung (Foto: C. Trache)
Rollmopslauf in Großenhain
Am heutigen Sonntag fand der Rollmopslauf in Großenhain statt. Mit diesem Lauf wurde der 19. Meißner Sparkassen-Cup eingeläutet. Vom Citylaufverein mit dabei war Edelgard Palfi. Am gestrigen Tag noch als Kampfrichterin bei den Regionalmeisterschaften der Schüler in Dresden im Einsatz, sammelte sie heute über die vier Kilometer (24:09min – 4. Platz Frauen) erste Punkte für die Cupwertung. Im vergangenen Jahr, noch in der W60 startend, belegte sie in ihrer Altersklasse beim Meißner Sparkassen-Cup Rang drei.
André Fischer wiederholt Vorjahreserfolg
Während die einen den Jahreswechsel an der Ostsee oder im Gebirge verbrachten, schnürten andere ihre Laufschuhe und nahmen an den verschiedenen Silvesterläufen teil.
André Fischer konnte seinen Vorjahressieg beim Geraer Silvesterlauf über die 20km (1:11:41,90h) wiederholen. „Es lief sehr gut. Dank der Minusgrade war die crossige Strecke gefroren, sonst wäre es sehr matschig geworden“, so seine Einschätzung.
Besonders aktiv zeigte sich am 31.Dezember Edelgard Palfi. Am Vormittag lief sie beim 50. Bautzner Silvesterlauf die 5,3km in 30:43min und wurde damit Erste in der W60.
Am Nachmittag stand Edelgard Palfi beim Oberlichtenauer Silvesterlauf über die 7,8km am Start. In 44:17min wurde sie in ihrer Altersklasse diesmal Zweite. Platz vier und fünf im Gesamtklassement gingen über diese Strecke an Sven Budzinski (26:51min) und Marc Schulze (26:56min). Die Fünf-Kilometer-Distanz konnte Roman Wagner in 17:56min für sich entscheiden. Lena Laukner siegte bei der weiblichen Jugend (U18/20) in 22:46min. Julius Jurowiec wurde Zweiter der mU16 in 23:22min. Außerdem über die 5km dabei waren Rico Laukner (22:50min) und Manuela Jurowiec (34:13min).
Lena Lauker – Siegerin der weiblichen Jugend (Foto: M. Jurowiec)
Julius Jurowiec auf Platz zwei der mU16 (Foto: M. Jurowiec)
„Den Lauf fanden wir toll, auch Lena und Rico Lauckner meinten, dass sie diesen Lauf wieder machen würden. Ich fand ihn schon recht anstrengend, da die Hälfte der Strecke erst einmal fasst nur ansteigt. Der Rückweg ist dann aber schön entspannt“, erzählt Manuela Jurowiec. Gemeinsam mit Sohn Julius möchte sie am 12.Februar die zehn Kilometer beim 15. Frostwiesenlauf in Burg (Spreewald) in Angriff nehmen.
Roman Wagner – Sieger der 5km (Foto: M. Jurowiec)






